Das Märchen liest man seit Jahren, trifft nur nicht zu. Wer hier seinen Lebensmittelpunkt hat, verlässt nicht das Land wegen ein paar Prozent mehr Steuern.Khaotik schrieb:Weil diejenigen, die soviel Geld haben, dann schlicht das Land verlassen und hier garkeine Steuern mehr bezahlen.
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Union möchte tägliche Höchstarbeitszeit kippen. 30,25-35,25 Wochenstunden verteilt auf drei Arbeitstage attraktiv?
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Capet
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Aber nur in Verbindung mit einer kompletten Überarbeitung der Steuersätze und der Bemessungsgrundlage. Ich gehe bestimmt nicht nur für die Steuer und SV arbeiten.foofoobar schrieb:... alle Arten von Einkommen besteuern und mit Sozialabgaben belegen, Beitragsbemessunggrenzen abschaffen ...
Damit wirst du allerdings das Problem befeuern, dass du noch schwieriger Menschen findest, die dann arbeiten, wenn der Normalo frei hat oder schläft. Der Nr.1-Grund für Schichtarbeit wird für die allermeisten das Geld sein. Ich kenne in meinem Umfeld nicht eine Person, die gerne Wechselschicht arbeitet weils so toll ins eigene Lebenskonzept passt. Die machen das einzig und allein fürs Geld.foofoobar schrieb:Das ist ein klassischer Fall für den Abbau von Subventionen.
Wir haben bei uns schon Probleme noch genug 3-Schicht-fähiges Personal zu finden. Wenn es sich dann finanziell kaum mehr lohnt, wird das sicher nicht besser.
Wenn man es also 100% besteuern will, müssen die AG entweder nochmal deutlich mehr drauf legen um es halbwegs zu kompensieren oder müssen mit einem weiteren Kräftemangel leben.
Ja, grundsätzlich würde ich da zustimmen. Im gleichen Zug dann eine Maximalrente einführen. Dafür aber auch die maximale Einzahlung begrenzen. Wer mehr will muss privat sparen und tätig werden.foofoobar schrieb:Eine Besteuerung von Vermögen ist eigentlich eine Doppelbesteuerung, knallhart jeden und jedwedes und alle Arten von Einkommen besteuern und mit Sozialabgaben belegen, Beitragsbemessunggrenzen abschaffen, und wirklich jeder kommt in die gesetzlichen Sozialversicherungen, wer mehr will kann sich on top privat zusatzversichern.
Dazu ggf. eine Trennung des Renteneintrittsalters nach Berufsgruppen. Schwer körperlich Arbeitende dürfen früher abschlagsfrei in die Rente als der 0815-Bürohengst. Von einem Dachdecker kann ich nicht erwarten, dass er bis 70 arbeitet, von einem ITler oder Sachbearbeiter im Büro aber durchaus schon.
Es ist die Frage - musst du das Land dafür auch zwingend Physisch verlassen? Oder reicht es nicht einfach, seinen Hauptwohnsitz zu verlegen und das hiesige Anwesen als "Zweitwohnsitz" zu deklarieren?s0undjan schrieb:Das Märchen liest man seit Jahren, trifft nur nicht zu. Wer hier seinen Lebensmittelpunkt hat, verlässt nicht das Land wegen ein paar Prozent mehr Steuern.
Wielange du dich dann wo aufhältst... muss dir erstmal jemand nachweisen.
Ich hab im Studium 4 Jahre nicht Zuhause gewohnt, war da alle paar Monate mal. Trotzdem war meine Studentenbude nur mein Zweitwohnsitz. Hat sich nie jemand dafür interessiert.
Ob das in solchen Fällen anders wäre?
Es wäre natürlich schwierig zu erklären, wenn mein AG in Berlin sitzt und ich meinen ständigen Wohnsitz in London hätte. Bei Kapitalgeschäften (was mMn die Haupteinnahmequelle von Superreichen ist) spielt es dagegen keine Rolle, wo mein Hauptwohnsitz ist.
Kassenwart
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Ich würde so was eher an den Gesundheitszustand knüpfen. Es gibt z.B. Studien die zeigen das langes sitzen das Risiko für eine ganze Reihe von Erkrankungen erhöht und damit die Lebenszeit reduziert.Khaotik schrieb:Von einem Dachdecker kann ich nicht erwarten, dass er bis 70 arbeitet, von einem ITler oder Sachbearbeiter im Büro aber durchaus schon.
Wer lange sitzt, ist früher tot
War doch gestern erst beim Lanz...Das Renteneintrittsalter generell und für alle gleich anzuheben erscheint ungerecht, weil die (aktuell eigentlich kaum) steigende Lebenserwartung eben nicht alle Berufsgruppen gleichermaßen betrifft.
Es heißt, dass insbesondere "die hart arbeitenden Gruppen der unteren Einkommensschichten" noch immer verlässlich früh sterben.
Ab ca. 01:09:24
https://www.zdf.de/play/talk/markus-lanz-114/markus-lanz-vom-3-juli-2025-100
Es heißt, dass insbesondere "die hart arbeitenden Gruppen der unteren Einkommensschichten" noch immer verlässlich früh sterben.
Ab ca. 01:09:24
https://www.zdf.de/play/talk/markus-lanz-114/markus-lanz-vom-3-juli-2025-100
Zuletzt bearbeitet:
Nein, würde ich tatsächlich nicht und das ist heute teilweise schon fragwürdig. Da hört man schon regelmäßig Aussagen, dass man ab mitte/ende 40 schon regelmäßig mal zum Arzt und sich Krankschreiben lassen muss, damit man später mal früher in die Rente kann aufgrund seines "Gesundheitszustandes".Kassenwart schrieb:Ich würde so was eher an den Gesundheitszustand knüpfen. Es gibt z.B. Studien die zeigen das langes sitzen das Risiko für eine ganze Reihe von Erkrankungen erhöht und damit die Lebenszeit reduziert.
Und die, die nichts hatten und immer bei der Arbeit waren, sollen damit dann auch noch "bestraft" werden, dass sie noch länger müssen? Der-/diejenige hat ggf. auf seine Gesundheit geachtet und sich entsprechend ernährt, bewegt usw.
Hältst du das für fair und sinnvoll ein System zu fördern, bei dem man durch ständiges Krank machen mit früherem Renteneintritt belohnt wird? Fehlstunden durch Krankheit belasten Unternehmen ja ohnehin schon. Das auch noch bewusst damit fördern zu wollen - ich halte es für falsch.
Ja, aber es ist leichter sich als Büroarbeiter mal 10 min zu bewegen als sich als Maurer mal 30min zu entspannen und zu schonen.Kassenwart schrieb:Wer lange sitzt, ist früher tot
In Zeiten von Stehtischen und co. gibt es durchaus Möglichkeiten, das ständige Sitzen zu vermeiden.
Wer natürlich nach der Arbeit nachhause geht und sich direkt in den nächsten Stuhl begibt, braucht sich dann aber auch nicht groß beschweren.
Ja, auch im Büro gibt es Krankheitsbilder aber diese mit einem Handwerker vergleichen oder gar gleichstellen zu wollen ist für mich schon mehr als fragwürdig.
Nach 8h im Büro gehe ich relativ normal aus dem Büro und kann meinen Feierabend mit allem verbringen, wonach mit der Sinn steht.
Nach 8-10h auf dem Bau, über mehrere Wochen hinweg, wollte ich außer die Füße hochlegen und entspannen öfter nichts mehr anstrengendes machen. Und ich halte mich mit meinen Mitte 30 noch für recht belastbar und fit.
Kassenwart
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Wieso noch länger ? Das Regelalter ist für alle gleich.Khaotik schrieb:Und die, die nichts hatten und immer bei der Arbeit waren, sollen damit dann auch noch "bestraft" werden, dass sie noch länger müssen?
Wenn ich arbeitsunfähig bin dann bin ich arbeitsunfähig. Oder was willst du hier unterstellen ?Khaotik schrieb:Hältst du das für fair und sinnvoll ein System zu fördern, bei dem man durch ständiges Krank machen mit früherem Renteneintritt belohnt wird?
Ich glaube du unterschätzt das Thema gewaltig. Frag mal bei Krankenkassen, Orthopäden oder Physiotherapeuten nach. In welcher Berufsgruppen hat man wohl am häufigsten Bandscheibenvorfälle ? Mit 30 war ich auch noch fit 🤣 Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen das ich meinen Beruf als Softwareeinwickler noch mit 70 machen werde.Khaotik schrieb:Ja, auch im Büro gibt es Krankheitsbilder aber diese mit einem Handwerker vergleichen oder gar gleichstellen zu wollen ist für mich schon mehr als fragwürdig.
Ich würde liebend gerne körperlich arbeiten, leider zahlt mir da keiner das gleiche Gehalt 😉
wuselsurfer
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Keine Angst, diese vaterlandslosen Gesellen sind dann ganz schnell Jameicaner oder Monegassen, wie Herr Hamilton oder die Mode- und Kunstmilliardäre.crashbandicot schrieb:Steuerpflicht an die Staatsangehörigkeit koppeln wie es die Amis machen.
Khaotik schrieb:Wir haben bei uns schon Probleme noch genug 3-Schicht-fähiges Personal zu finden. Wenn es sich dann finanziell kaum mehr lohnt, wird das sicher nicht besser.
Habt ihr schon Mitarbeiterparkplätze mit Ladesteckdosen, und am besten gleich E-Dienstwagen dazu ?
Wenn die verunglückte "Verkehrswende" vorhersehbar scheitert, wird Schichtdienst zum Billiglohn sowieso wegsterben. Und das Damoklesschwert Verbrennerverbot im Nacken wird schon heute geeignetes Personal von vornherein abschrecken.
Arbeitsunfähig und Arbeitsunwillig liegen manchmal nah beieinander. Was meinst du, wie oft ich schon mitbekommen habe, das Leute in der Arbeit eine auf den Deckel bekommen haben und dann ganz zufällig direkt danach 2 Wochen krank waren?Kassenwart schrieb:Wenn ich arbeitsunfähig bin dann bin ich arbeitsunfähig. Oder was willst du hier unterstellen ?
Es ist ein schönes Märchen, dass Leute nur krank zuhause sind, wenn sie auch tatsächlich krank sind. Ist aber in der Praxis nur ein Märchen.
Es geht darum, dass die einen frühzeitig gehen dürfen aufgrund ihrer Leiden und andere, die das nicht haben, müssen bis zur Regelaltersrente weiter machen.Kassenwart schrieb:Wieso noch länger ? Das Regelalter ist für alle gleich.
In unserer Firma wurden die letzten Jahre hunderte Leute in den Vorruhestand entlassen mit üppigem Rentenabschlagsausgleich - Das haben zunächst mal nur Schwerbehinderte, Gleichgestellte und jene bekommen, die man - um es mal ganz offen zu sagen - loshaben wollte.
Diejenigen, die fit waren und Leistung bringen, wollte und will man natürlich nicht gehen lassen.
Also: Wirst du dafür bestraft, nie krank gewesen zu sein.
Und in welchen gibts am häufigsten Kaputte Hüfen? Knie? Schultern? Dazu das Risiko von Arbeitsunfällen?Kassenwart schrieb:In welcher Berufsgruppen hat man wohl am häufigsten Bandscheibenvorfälle ?
Wie hoch ist denn so das Risiko, im Büro mehrere Meter tief abzustürzen oder von Tonnenschweren Gegenständen verletzt zu werden?
Mal davon abgesehen sind im Büro schon viele selbst daran Schuld. Falsch eingestellte Stühle und Tische, schlechte Körperhaltung und vor allem häufig noch schlechte Ernährung.
Wobei man auch sagen muss, dass das Thema Ergonomie im Büro auch von vielen Arbeitgebern eher stiefmütterlich behandelt wird. Gerade in kleinen Betrieben ohne eigenen Betriebsarzt oder EHS-Abteilung.
Oh, das tut mir leid. Ich richte gleich eine Spendenhotline und eine Gofundme-Aktion ein.Kassenwart schrieb:Ich würde liebend gerne körperlich arbeiten, leider zahlt mir da keiner das gleiche Gehalt
Aber dann meidest du den PC in deiner Freizeit sicherlich und bist größtenteils nach der Arbeit nur in Bewegung und machst körperliche Aktivitäten?
Ich wäre gespannt, wie lange du der Meinung bleibst, dass schwere körperliche Arbeit doch angenehmer ist als ein Bürojob, da man sich ja soviel bewegen darf.
Hat diese Woche bestimmt vielen Spaß gemacht, bei 35°C geschmeidig in Bewegung zu bleiben während andere sich ihren Arsch im klimatisierten Büro breit gesessen haben.
Nein, wenn das Amt auf die Idee kommt, bist du in der Nachweispflicht. Kannst nicht nachweisen? Dann warst du wohl doch länger als angegeben in D und damit Steuerpflichtig. Ist ganz einfach bei Steuern.Khaotik schrieb:muss dir erstmal jemand nachweisen.
Weil es sich Steuerlich für wen in welcher Höhe bemerkbar gemacht? Ich vermute, Gewinn für den Staat wären unter 10€/Jahr gewesen. Wird nicht geprüft weil lohnt nicht.Khaotik schrieb:Hat sich nie jemand dafür interessiert.
Erstes Suchergebnis (hier): Klasse, bist dann kein US Bürger mehr, musst Einreise beantragen und dich an die Auflagen halten. Steuern zahlst du trotzdem!wuselsurfer schrieb:diese vaterlandslosen Gesellen sind dann ganz schnell Jameicaner oder Monegassen
"Ein US-Bürger kann die US-Staatsbürgerschaft aufgeben, aber dieser Prozess ist unwiderruflich und mit bestimmten Bedingungen und steuerlichen Konsequenzen verbunden. Es ist wichtig zu verstehen, dass die Aufgabe der Staatsbürgerschaft nicht von der Erfüllung steuerlicher Pflichten gegenüber den USA entbindet. "
Dann leg doch mal die Statistik der schlechten Menschen dar. Ich behaupte, dein gefühltes Problem betrifft nicht mehr wie 10% der kranken Menschen. Aber in deiner Blase scheinen nur die schlimmsten zu Leben...schon mal über einen Umzug in eine Gegend mit einem besseren Menschenschlag nachgedacht?Khaotik schrieb:Es ist ein schönes Märchen, dass Leute nur krank zuhause sind, wenn sie auch tatsächlich krank sind. Ist aber in der Praxis nur ein Märchen.
Ja, weil das in D auch gefordert ist (Spoiler: Nein, es reicht, ein Tuch vor das Fenster zu hängen, es gibt keinen Zwang zu technischen Maßnahmen oder Strafen für zu hohe Temperaturen). Und weil Klimaanlagen kein Geld kosten und im Unterhalt auch nicht auffallen, will das natürlich jede Firma haben, klar doch. Fängt grad erst an , dass einige Firmen feststellen, dass die Produktivität ab 25°C abnimmt und mit Klimaanlage gleich bleibt.Khaotik schrieb:im klimatisierten Büro breit gesessen haben
Ach komm, du willst mir doch nicht erzählen das in deinem Umfeld jeder nur nur beim absolut notwendigen Zuhause bleibt und sich krank meldet?Samurai76 schrieb:Dann leg doch mal die Statistik der schlechten Menschen dar. Ich behaupte, dein gefühltes Problem betrifft nicht mehr wie 10% der kranken Menschen. Aber in deiner Blase scheinen nur die schlimmsten zu Leben...schon mal über einen Umzug in eine Gegend mit einem besseren Menschenschlag nachgedacht?
Ich war in meinem Berufsleben bisher in einem halben Duzend Unternehmen vom Kleinstbetrieb mit 10 Leuten bis zum Big Player mit 100.000+ Konzernweit. Es ist immer das gleiche Spiel.
Und es war bislang egal, ob das Thema im Familien- oder Freundeskreis aufkam - jeder kennt solche Kandidaten oder hat es selbst schon gemacht.
Ergänzung ()
Weiß ich, unser Büro hat auch keine Klima. Ich saß Mittwoch auch bei knapp 32°C im Büro und hab mir einen abgeschwitzt.Samurai76 schrieb:Ja, weil das in D auch gefordert ist (Spoiler: Nein, es reicht, ein Tuch vor das Fenster zu hängen, es gibt keinen Zwang zu technischen Maßnahmen oder Strafen für zu hohe Temperaturen). Und weil Klimaanlagen kein Geld kosten und im Unterhalt auch nicht auffallen, will das natürlich jede Firma haben, klar doch. Fängt grad erst an , dass einige Firmen feststellen, dass die Produktivität ab 25°C abnimmt und mit Klimaanlage gleich bleibt.
War trotzdem noch entspannter als in der Fertigungshalle nebenan bei 33°C. Mal ganz zu schweigen von den Leuten draußen auf dem Bau.
Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, es gibt mehr klimatisierte Büros als Straßenbaustellen auf der Welt. ist nur so eine Vermutung - soll ich dir dafür auch erst eine Statistik vorlegen?
Und da ist das Problem. Wenn ich eine leichte Erkältung habe, mache ich in deinen Augen wahrscheinlich blau. Du steckst in der Situation lieber den Rest der Firma an und bleibst erst mit der Lungenentzündung drei Wochen zuhause. Ja, man kann das so machen, ich arbeite aber lieber, wenn ich mich Gesund fühle. Ich und fühle. Nicht du oder jemand anders meint. Mein mich behandelder Arzt kann anderer Meinung sein. Ausserdem muss man nicht jede Krankheit von extern erkennen und bildet sich dann häufig eine falsche Meinung, einfach weil einem selbst die dafür nötigen Fakten fehlen.Khaotik schrieb:nur beim absolut notwendigen Zuhause bleibt und sich krank meldet?
foofoobar
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Warum sollen dort die Kosten sozialisiert werden?Khaotik schrieb:Damit wirst du allerdings das Problem befeuern, dass du noch schwieriger Menschen findest, die dann arbeiten, wenn der Normalo frei hat oder schläft.
Natürlich gibt es Fälle, in denen die Möglichkeit "Krankschreibung" missbraucht wird - jeder mit Erfahrung wird solche Fälle kennen.
Offizielle Untersuchungen sagen z.B. Folgendes:
"Laut OECD-Daten melden sich Menschen in Deutschland häufiger krank als in allen anderen untersuchten Staaten.(...)
https://www.zdfheute.de/panorama/krankheitstage-deutschland-vergleich-international-100.html
Offizielle Untersuchungen sagen z.B. Folgendes:
"Laut OECD-Daten melden sich Menschen in Deutschland häufiger krank als in allen anderen untersuchten Staaten.(...)
https://www.zdfheute.de/panorama/krankheitstage-deutschland-vergleich-international-100.html
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Mit den Vergleichen zwischen Äpfeln und Birnen ist das schon immer so eine Sache, ich zitiere mal aus dem Link:Laie1 schrieb:Natürlich gibt es Fälle, in denen die Möglichkeit "Krankschreibung" missbraucht wird - jeder mit Erfahrung wird solche Fälle kennen.
Offizielle Untersuchungen sagen z.B. Folgendes:
"Laut OECD-Daten melden sich Menschen in Deutschland häufiger krank als in allen anderen untersuchten Staaten.(...)
https://www.zdfheute.de/panorama/krankheitstage-deutschland-vergleich-international-100.html
OECD: Daten kaum vergleichbar
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Vielleicht müssten wir erst einmal klären, was du unter "krank sein" genau verstehst, um eine gemeinsame Basis zu schaffen. Auch "auf den Deckel bekommen" hat eine sehr große Bandbreite.Khaotik schrieb:Was meinst du, wie oft ich schon mitbekommen habe, das Leute in der Arbeit eine auf den Deckel bekommen haben und dann ganz zufällig direkt danach 2 Wochen krank waren?
Aber natürlich kann man in deinem geschilderten Szenario krank sein. Dafür braucht es kein Husten, Schnupfen, Fieber, Durchfall oder Erbrechen.
Und manchmal hilft es auch, wenn Führungskräfte die Menschen fragen, was verbessert werden kann, um das Wohlbefinden zu steigern. Die meisten Menschen, die regelmäßig fehlen und keine chronische Krankheit haben, werden wohl eher aufgrund von beispielsweise schlechtem Führungsstil und schlechten Arbeitsbedingungen fehlen. Das ist ein systemisches Problem der Führungskräfte, die meist männlich sind und aktuell vermutlich auch häufig noch der Boomer-Generation angehören.
Und im Prinzip ist das als nicht betroffene Führungskraft auch überhaupt nicht wichtig. Kümmere dich um sich selbst und dein Leben. Sei stolz auf das, was du täglich leistest und tust und sei dankbar, dass du gesund bist. Sei zufrieden mit dir anstatt die eigene Unzufriedenheit auf andere zu projizieren.
DerOlf
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5,5 Jahre bisher im Betrieb.
Insgesamt 2 Wochen krank (Corona-Quarantäne 2021).
Schichtbetrieb (ohne Nachtschicht ... die Tankstelle schließt um 22:00) ohne Schichtzulagen.
Hohe Personalfluktuation (es macht echt Spass, alle paar Wochen neue Mitarbeiter einarbeiten zu müssen). Anstrengende Kunden (Autofahrer, Alkoholiker, Ungeduldige oder einfach chronisch unzufriedene).
Den ganzen Spass zu einem Lohn knapp oberhalb des Mindestlohns, und ohne irgendwelche Zulagen für irgendwas.
Wenn ich in der Zeitung lese, dass die Deutschen zu oft krankfeiern, dann bringt mich das auf den Gedanken, genau das eventuell mal tun zu sollen. Ich lasse mir extrem ungern etwas vorwerfen, was ich nicht mache ... und da der Vorwurf nicht aufhören wird, solange unsere selbsternannten "Leistungsträger" von "Minderleistern" sprechen, muss ich diesen Vorwurf wohl mit Taten füllen.
Menschen wie Carsten Linnemann werden auch dann noch behaupten, es würde zu wenig gearbeitet, wenn jeder Mensch 25/8 malocht.
Ich bin dann erstmal ein paar Wochen krank ... Rückenschmerzen ... ist ja eh nicht nachweisbar also brauche ich dafür nichtmal meinen "Doc Holiday", den ich nicht habe.
Ich denke, unser Problem sind großkotzige Leistungsträger, die sich nur deswegen beschweren, weil ihr üppiges Gehalt von den Leistungen der Untergebenen abhängig ist. Ausserdem sind die Beschwerden Teil der Autopoeisis des Systems Führungskraft ... das muss man machen, um sich selbst weiter für wichtig halten zu können.
Insgesamt 2 Wochen krank (Corona-Quarantäne 2021).
Schichtbetrieb (ohne Nachtschicht ... die Tankstelle schließt um 22:00) ohne Schichtzulagen.
Hohe Personalfluktuation (es macht echt Spass, alle paar Wochen neue Mitarbeiter einarbeiten zu müssen). Anstrengende Kunden (Autofahrer, Alkoholiker, Ungeduldige oder einfach chronisch unzufriedene).
Den ganzen Spass zu einem Lohn knapp oberhalb des Mindestlohns, und ohne irgendwelche Zulagen für irgendwas.
Wenn ich in der Zeitung lese, dass die Deutschen zu oft krankfeiern, dann bringt mich das auf den Gedanken, genau das eventuell mal tun zu sollen. Ich lasse mir extrem ungern etwas vorwerfen, was ich nicht mache ... und da der Vorwurf nicht aufhören wird, solange unsere selbsternannten "Leistungsträger" von "Minderleistern" sprechen, muss ich diesen Vorwurf wohl mit Taten füllen.
Menschen wie Carsten Linnemann werden auch dann noch behaupten, es würde zu wenig gearbeitet, wenn jeder Mensch 25/8 malocht.
Ich bin dann erstmal ein paar Wochen krank ... Rückenschmerzen ... ist ja eh nicht nachweisbar also brauche ich dafür nichtmal meinen "Doc Holiday", den ich nicht habe.
Ich denke, unser Problem sind großkotzige Leistungsträger, die sich nur deswegen beschweren, weil ihr üppiges Gehalt von den Leistungen der Untergebenen abhängig ist. Ausserdem sind die Beschwerden Teil der Autopoeisis des Systems Führungskraft ... das muss man machen, um sich selbst weiter für wichtig halten zu können.
wuselsurfer
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Kein vernünftiger Mensch will freiwillig in diesen Affenzirkus.Samurai76 schrieb:Erstes Suchergebnis (hier): Klasse, bist dann kein US Bürger mehr, musst Einreise beantragen und dich an die Auflagen halten. Steuern zahlst du trotzdem!
"Ein US-Bürger kann die US-Staatsbürgerschaft aufgeben, aber dieser Prozess ist unwiderruflich und mit bestimmten Bedingungen und steuerlichen Konsequenzen verbunden. Es ist wichtig zu verstehen, dass die Aufgabe der Staatsbürgerschaft nicht von der Erfüllung steuerlicher Pflichten gegenüber den USA entbindet. "
Und daß die Steuerpflichtigkeit bestehen bleibt ist wohl ein juristischer Witz.
Wenn ich mit einem Staat nichts mehr zu tun haben will, dann kann der mich mal ... .
Ja, Service wird grundsätzlich schlecht bezahlt (Ausnahme: Vertrags-Autowerkstätten).DerOlf schrieb:5,5 Jahre bisher im Betrieb.
Insgesamt 2 Wochen krank (Corona-Quarantäne 2021).
Schichtbetrieb (ohne Nachtschicht ... die Tankstelle schließt um 22:00) ohne Schichtzulagen.
Hohe Personalfluktuation (es macht echt Spass, alle paar Wochen neue Mitarbeiter einarbeiten zu müssen). Anstrengende Kunden (Autofahrer, Alkoholiker, Ungeduldige oder einfach chronisch unzufriedene).
Den ganzen Spass zu einem Lohn knapp oberhalb des Mindestlohns, und ohne irgendwelche Zulagen für irgendwas.
Die meisten denken, daß Service immer kostenfrei sein muß.
Das hat ihnen die Werbung ja so eingebläut.
Beim Auto redet keiner über 100.- EUR Stundenlohn, beim PC sind oft 60.- EUR ein Meckergrund.
Viele könnten den Fehler beim Computer nicht finden (sonst ständen sie ja nicht im Laden), geschweige denn reparieren.
Aber wenn ausgebildetes Fachpersonal das ganze bis maximal zum übernächsten Tag erledigt, dann wird groß rumgeheult.
Sogar die großen (Acer, HP, Dell und Co.) brauchen da meist eine Woche oder mehr (ohne Lieferzeiten).
Wer nicht arbeitet, soll wenigstens gut verdienen oder so.DerOlf schrieb:Ich denke, unser Problem sind großkotzige Leistungsträger, die sich nur deswegen beschweren, weil ihr üppiges Gehalt von den Leistungen der Untergebenen abhängig ist.
Kümmere Dich um Deine Unterstellten, denn sie erwirtschaften Dein Gehalt - das wäre oft angesagt.Reglohln schrieb:Und im Prinzip ist das als nicht betroffene Führungskraft auch überhaupt nicht wichtig. Kümmere dich um sich selbst und dein Leben
Aber da ist oft die Nase so hoch, daß man gerade noch die Oberkante des Luxusschlittens sieht. der vor der Tür steht.
Gespräche mit Mitarbeitern habe ich äußerst selten erlebt und dann nur, wenn der Mitarbeiter große Fehler gemacht hat.
Daß mal ein Vorgesetzter gesagt hat: "Welche Probleme haben Sie und wie können wir Ihnen helfen?"
war die absolute Ausnahme.
Das wird sich auch nicht ändern im System "Haste was - bist' e was".
Und die arbeitsfernen Bevölkerungsschichten (Bundestag, -rat, ...) werden daran nichts ändern.
Der gemeine Pöbel soll gefälligst 50 Stunden in der Woche arbeiten obwohl die Arbeit immer weniger wird.
Daß man mit weniger Arbeitszeit pro Woche oft viel effektiver arbeitet bestätigt mir mein gesamtes Umfeld.
Aber davon will ja keiner der "Leistungs"träger etwas wissen.
Ok, und aus deinem Beitrag darf ich welche Einschätzung deinerseits das Thema betreffend mutmaßen?foofoobar schrieb:Mit den Vergleichen zwischen Äpfeln und Birnen ist das schon immer so eine Sache, ich zitiere mal aus dem Link:
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