Unterschied CD-Musik-Qualität und Mp3 Qualität?

De-M-oN schrieb:
Auch eine Lame 3.98.2 128 kbit/s Datei ist noch klanglicher Matsch.
"lame --vbr-old -V 6 -q 0"
bringt im Schnitt etwa 120 kbit/s, wo die Qualität für einen billigen MP3-Player durchaus ausreichen kann.

De-M-oN schrieb:
Was meinst du, warum es das Programm Exact Audio Copy gibt?
Denn NUR MIT DIESEM erhält man eine bitgenaue Kopie auf Festplatte. Bzw für den Mac noch der XLD. Der liest ebenfalls bitgenau aus.
Andere Programme (auch Audiograbber) ist es eben halt nicht gewährleistet.
Eine Audio-CD lässt sich nicht bitgenau auslesen. Das ist beim Format einfach nicht gegeben. Mit EAC bekommt man die Bestätigung durch Vergleichen der Hashs in der Datenbank. Ist die gerippte CD aber nicht drin, kann man einfach nicht wissen, ob sie jetzt fehlerfrei ausgelesen wurde oder nicht.

Letztendlich muss jeder für sich entscheiden, was es macht.
Ich finde MP3 mit 320 kbit/s (bzw. "lame -V 0") etwas sinnlos, denn verlustbehaftet ist es sowieso. Möchte man eine Kopie mit bestmöglicher Qualität, nimmt man Lossless. Und MP3 HD ist sogar abwärtskompatibel. Möchte man Musik für seinen MP3-Player für Unterwegs (wo die Kapazität etwas mehr beschränkt ist), ist es nicht gerade vorteilhaft diese mit 320 kbit zu verschwenden, wo in den meisten Fällen 160-200 kbit vollkommen ausreichend sein könnten.
 
powerfx schrieb:
Eine Audio-CD lässt sich nicht bitgenau auslesen. Das ist beim Format einfach nicht gegeben. Mit EAC bekommt man die Bestätigung durch Vergleichen der Hashs in der Datenbank. Ist die gerippte CD aber nicht drin, kann man einfach nicht wissen, ob sie jetzt fehlerfrei ausgelesen wurde oder nicht.

Und genau das ist immer noch falsch!

Wenn man richtige Einstellungen gewählt hat, ist eine bitgenaue Kopie SEHR WOHL möglich !

Und ich hatte hierbei auch mal ein Tutorial zu geschrieben:

http://killerinstinct.ath.cx:2000/files/1276980755573.png
 
Es ist von sich aus nicht möglich, da es die Kanalcodierung nicht zulässt.

Würde ein bitgenaues Auslesen (mit Sicherheit) möglich sein, gäbe es bei EAC z.B. die ganzen verschiedenen Modis (Secure etc.) nicht. Es gäbe nur einen: Burst.
Denn wozu sollte man langsamer auslesen als nötig?
Man liest einfach mit max. Geschwindigkeit und wenn ein Fehler festgestellt wird, dann liest man diesen Sektor einfach nochmal.
Auch gäbe es keine Datenbanken wie AccurateRip mit Hash-Werten. Wozu auch?

Aber dem ist nicht so.

Mehr Informationen gibt's hier:
http://www.muenster.de/~asshoff/physik/cd/cdplayer.htm

Oder du meinst mit "bitgenau" etwas anderes.
Ich beziehe mich auf die Gewissheit in der Wave-Datei genau die gleichen Daten zu haben wie auf dem Master.
 
Zuletzt bearbeitet:
powerfx schrieb:
Würde ein bitgenaues Auslesen (mit Sicherheit) möglich sein, gäbe es bei EAC z.B. die ganzen verschiedenen Modis (Secure etc.) nicht. Es gäbe nur einen: Burst.

Deswegen schreib ich doch, das man mit EAC rippen soll und habe das entsprechende Tutorial geschrieben. Wenn das nicht nötig wäre um eine 1:1 Kopie der CD zu erreichen, hätt ich das Tutorial wohl kaum geschrieben. Versteh nicht was du mir jetzt also damit sagen willst?

powerfx schrieb:
Auch gäbe es keine Datenbanken wie AccurateRip mit Hash-Werten. Wozu auch?
Die Hash-Ergebnisse sind von usern gerippte CDs. Auch wenn du eine CD rippst, werden deine Ergebnisse an AccurateRip gesendet. Und daraus ergibt sich dann halt der Zuversichtswert. Der ja, wenn AccurateRip Bestätigung gibt, dir ja genannt wird.
 
Ist ja richtig, was du schreibst, aber wieso macht man das nicht so?:
powerfx schrieb:
Man liest einfach mit max. Geschwindigkeit und wenn ein Fehler festgestellt wird, dann liest man diesen Sektor einfach nochmal.

Und wieso gibt es keine Hash-Datenbanken z.B. für DVDs?

Wenn du diese beiden Fragen richtig beantworten kannst, hast du die Rätsels Lösung. ;)
 
powerfx schrieb:
Ist ja richtig, was du schreibst, aber wieso macht man das nicht so?:
Man liest einfach mit max. Geschwindigkeit und wenn ein Fehler festgestellt wird, dann liest man diesen Sektor einfach nochmal.

Das tut EAC durchaus machen. Je besser die CD sich auslesen lässt, desto schneller gehts auch. Aber EAC tut nur so schnell lesen, das auch zuverlässig Fehler gefunden werden können und die Lesbarkeit der CD es zulässt.
Zum Beispiel ist die Lesbarkeit von gebrannten CDs deutlich schlechter und er liest diese nur mit sehr geringer Geschwindigkeit aus. Während gepresste CDs durchaus so ca. 7- 12 fach bei meinem Laufwerk erreichen. Wenn EAC halt jeden kopierten Sektor überprüfen muss, ob dieser fehlerfrei kopiert wurde und halt sich darum kümmern soll, das es eben fehlerfrei geschieht, geht das auslesen halt nicht so schnell.


powerfx schrieb:
Und wieso gibt es keine Hash-Datenbanken z.B. für DVDs?

Weils hierbei ja nicht notwendig ist. Das sind ja Daten. Daten werden ja fehlerfrei kopiert/ausgelesen.

Betrifft halt nur Audio CDs.
 
Zuletzt bearbeitet:
Audio-CDs bestehen doch auch aus Daten...

Du gibst im Grunde die richtigen Antworten schon selbst, nur nimmst du sie nicht wahr. ;)

Z.B. hier:

De-M-oN schrieb:
Aber EAC tut nur so schnell lesen, das auch zuverlässig Fehler gefunden werden können [...]
Was heißt zuverlässig? Bzw. was würde "unzuverlässig" heißen?
Das ist doch genau der Punkt.
EAC versucht die CD möglichst genau auszulesen, indem es diese verschiedenen Optimierungen anwendet.
Außerdem können die Hashs mit anderen Usern vergleichen werden. Und wenn da 20 andere Leute den gleichen Hash erhalten haben, ist die Wahrscheinlichkeit sehr, sehr hoch (aber nicht 1), dass der Track 1:1 ausgelesen wurde. Was aber, wenn diese 20 Leute genau den gleichen Fehler hatten? Diese Wahrscheinlichkeit wäre sehr, sehr klein (aber nicht 0).

Natürlich kann man annehmen, dass EAC alles richtig liest, wenn 100% Qualität erreicht wird (das was dann im Log steht), denn wie gesagt, sehr hohe Wahrscheinlichkeit.
Aber aus theoretischer Sicht ist trotzdem nicht sichergestellt.
 
Wenn man ganz sicher gehen will, kann man ja Testen & Kopieren benutzen.

Dann wird halt erstmal alles nur gelesen, und dann nochmals ausgelesen, wo es dann letztendlich dann auf die Festplatte geschrieben wird. Somit hat man dann eine Test CRC und eine Copy CRC. Wenn diese übereinstimmen + womöglich AccurateRip ebenfalls ein OK gibt, dann ist die Wahrscheinlichkeit doch recht hoch, das EAC korrekt gearbeitet hat und es ist ja auch schon recht unwahrscheinlich das der Auslesefehler 2x an der selben Stelle passiert und 2x somit die falsche gleiche CRC findet.

Aber im Grunde hast natürlich Recht ;)
 
De-M-oN schrieb:
Somit hat man dann eine Test CRC und eine Copy CRC.
Im Vergleich mit AccurateRip ist es aber noch eine Ecke ungenauer, denn man benutzt das gleiche Laufwerk und das gleiche Medium.
Falscher Sample-Offset vom Laufwerk wird so auch nicht erkannt.

De-M-oN schrieb:
[...] und es ist ja auch schon recht unwahrscheinlich das der Auslesefehler 2x an der selben Stelle passiert und 2x somit die falsche gleiche CRC findet.
Ja klar. Aber ausgeschlossen ist es nicht. :)

Wie gesagt: Definitionssache.
Nimmt man diese sehr hohe Wahrscheinlichkeit als sicher an, ist ein bitgenaues Auslesen nach Definition tatsächlich möglich. Ansonsten nicht, denn rein technisch gesehen, bietet die Audio-CD keine Möglichkeit dafür.
 
powerfx schrieb:
Im Vergleich mit AccurateRip ist es aber noch eine Ecke ungenauer, denn man benutzt das gleiche Laufwerk und das gleiche Medium.

Ja. Aber in Kombination mit beidem umso besser :)
 
powerfx schrieb:
Im Vergleich mit AccurateRip ist es aber noch eine Ecke ungenauer, denn man benutzt das gleiche Laufwerk und das gleiche Medium.
Falscher Sample-Offset vom Laufwerk wird so auch nicht erkannt.

genau deswegen ist es wichtig, dass man 1. mehrere laufwerke (unterschiedlicher hersteller) besitzt, wenn man ernsthaft audio CDs rippen will und 2. alle laufwerke auch auf den korrekten offset gestellt sind in EAC.
ich habe auch so einige CDs in meiner sammlung, wo es keinen accuraterip eintrag zu gibt, da muss ich dann halt test + copy machen und dann nochmals mit anderem laufwerk auslesen. nur wenn da alle CRCs übereinstimmen, geb ich mich mit dem rip zufrieden.
dass die CD eventuell einen pressfehler besitzt, kann ich dadurch natürlich nicht ausschliessen. aber die wahrscheinlichkeit, dass die kopie dann nicht bitgenau ist, stufe ich als extrem gering ein.

-andy-
 
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