Unzufrieden mit Sennheiser HD650

Ja, die headphone.com sind z.T. ein wenig seltsam.
Ich erinnere mich, dass auch im HiFi-Forum mal darüber sehr angeregt diskutiert wurde. Konsens war, wenn ich mich Recht entsinne, dass die Messungen zwar schon irgendwie richtig sind, aber nur unter bestimmten Voraussetzungen (frag mich bitte nicht welche genau, das habe ich nicht mehr im Kopf. Freifeldentzerrung, Diffusfeldentzerrung? Kann sein, dass es in die Richtung ging.)
 
Ja, die Diagramme sind eigentlich vollkommener Quatsch! Wer sagt denn, dass wenn der KH mit 5KHz angesprochen wird da auch wirklich 5KHz rauskommen? Was da gemessen wird ist wirklich nur wie der KH auf Eingangssignale reagiert. Theoretisch koennte der KH bei jedweder Eingangsfrequenz nur 10KHz ausgeben und evtl. wuerde man das dem Diagramm nicht ansehen.
Man kommt um das anhoeren noch immer nicht herum ;)
 
@ Herr Grinsgrün
Beim DT 880 wirst Du wahrscheinlich das selbe in noch augeprägterer Form bemängeln wie beim HD650. Aber probiere ihn ruhig aus, ich finde ihn gut, habe ihn auch selber. Würde nur meinen dass Du eher der DT 990 Kunde bist, wobei dessen Höhen auch schonmal nerven können.

Respekt!
Ich war heute bei Just Music in Hamburg und genau das was du gesagt hast trifft zu. Der DT 880 war nicht wirklich mein fall und ich habe den Dt 990 einmal gehört und sofort gemerkt, das er FÜR MICH besser klingt als alle anderen. Das war genau mein Fall, auch die Ultrasone dort gefielen mir nicht wirklich. Besonders im Vergleich zu den AKG 701 und 702 war der Beyerdynamik für mich um welten angenehmer.

Danke für eure Tipps ich habe den DT 990 dort sofort gekauft und werde ihn auch sicherlich nicht so schnell wieder hergeben :freaky:

Noch mal zu der Höhenlastigkeit vom HD650:
Das kann daran liegen das ich auf einigen Frequenzen etwas empfindlicher reagiere. Auf jeden Fall hat der Beyerdynamik teilweise noch stärkere Höhen, diese stören mich aber überhaupt nicht. Es wird wohl an der Frequenz liegen ;)

Wie gesagt mir konnte geholfen werden :king:
 
Hrm, den DT990 hätte ich bei deiner Kritik am HD650 nicht erwartet. Es lag wohl, wie du selber geschrieben hast nicht unbedingt an den Höhen, sondern eher an der generellen Abstimmung.

Aber super, dass du deinen KH gefunden hast!
 
Na da war die Suche ja viel eher beendet als erwartet. ;)
Bleibt zu hoffen dass er dich auch dauerhaft zufrieden stellt.
Welchen Ultrasone hattest Du denn getestet und was hat dir nicht gefallen, wenn ich fragen darf?
 
Also die HFI waren leider gar nicht da, aber eigentlich alle aus der Pro Serie. Die Klangen gegen den DT 990 alle irgendwie etwas "dumpf" für meinen Geschmack.
Speziell an den PRO 2900 kann ich mich erinnern, das der mir noch am besten gefiel. Er war aber nicht so gut wie der DT 990.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja die sind im Vergleich zu den anderen großen eher dumpf. Ich ging davon aus, dass dir genau das gefallen würde, bzw. Du eine extreme Hochtonallergie hast, daher bin ich vom DT990 nun etwas überrascht gewesen. ;)
Die HFI-2400 wären dann aber auch nichts für dich gewesen.
Die Allergie scheint sich bei dir wirklich auf einen bestimmten Bereich zu beschränken.
Vielen dank für die Rückmeldung und viel Spaß mit dem neuen Spielzeug. :)
 
Ja da bin ich wohl speziell mit den bestimmten Frequnzen ;) Danke noch mal
 
Ich bin inzwischen wieder in meiner Wohnung in Österreich und muss noch einmal berichten.
Jetzt hatte ich mal ein wenig Zeit den Kopfhörer richtig anzupassen.

Ich habe hier einen Denon DRA-350 der meinem Vater gehört hat und schätzungsweise 25-30 Jahre alt ist. Man hört ganz eindeutig heraus, dass dieser einen KHV integriert hat. Dieses Erlebnis hatte ich bei der Xonar Essence STX von meinem Kumpel zusammen mit dem Sennheiser HD650 überhaupt nicht. Dieser hatte bei Realtek Onboard Sound (Mit X-fi Treibern) praktisch keinen Unterschied zu der Xonar (Noch mal zur Bestätigung, der KHV war zu 100% aktiviert).

Aber zurück zum DT 990. Dieser klingt um Welten besser, feiner, voluminöser an dem Denon als an meiner X-fi USB. Ich habe mit dem Equalizer der X-fi etwas herum gespielt und als Ideal eine parabolische Form empfunden. Die Frequenzen ab 31-250 Hz sind von -5 bis -3 dB gesenkt. Ab 8 kHz aufwärts habe ich -3 dB eingestellt.

Ich bin echt hin und weg von dieser Konstellation. Natürlich rauscht der Denon etwas, was bei diesem alter nun mal nicht vollständig zu vermeiden ist, aber aktuell sehe ich keinen Grund hier irgendetwas auzutauschen.
Das einzige was nun vielleicht ansteht ist die BOSE Accustimass 5 in der Bucht zu verkaufen. Diese haben so rein gar keine Chance gegen den Kopfhörer. Zum Musik hören werde ich sie sicherlich nicht mehr benötigen und da ich eh nicht aufdrehen kann reicht mir auch ein billigsystem von Creative, hautsache ich kann mal kurz Musik düdeln lassen beim Kochen etc...^^

Noch einmal Danke für eure Tipps :D
 
Der Denon hat hinter der Endverstärkerstufe 220 Ohm Widerstände am Kopfhörerausgang. Also nix mit KHV.
 
Woher hast du die Daten? Ich kann nur sagen, dass der Ausgang der X-fi dagegen keine Chance hat. Die Endstufe hat dann wohl einen verdammt guten Klang.
 
Bei Leistungsverstärkern hängt der Kopfhörer eigentlich immer an der Endstufe mit dran, es spricht ja auch nichts dagegen. Es gibt halt einfach gute und weniger gute Verstärker, das gilt sowohl für KHV als auch für Leistungsverstärker.
 
druckluft schrieb:
es spricht ja auch nichts dagegen.
Doch. Durch die dort benutzten Vorwiderstände wird der Frequenzgang bei manchen Hörern ganz übel verbogen. Das kann natürlich auch angenehmer klingen und manche Kopfhörer sind dafür auch ausgelegt.
 
Beyerdynamic entwickelt seine Kopfhörer für eine Ausgangsimpedanz von ich meinte 120Ohm... verstehe das wer will. Wer seinen BD also an einem KHV betreibt, der hört ihn nicht so, wie die Ingenieure es vorgesehen haben. :D Die meisten sagen aber, dass die KH an 0 Ohm trotzdem besser klingen. ;)
Der Impedanzgang vom DT990 ist allerdings nicht besonders linear, Verzerrungen im Frequenzgang wird es beim Betrieb am Verstärker also vermutlch schon geben. Spricht aber auch nichts dagegen, solange es einem gefällt. Ist eben etwa wie die Benutzung eines EQ.
 
rille schrieb:
Durch die dort benutzten Vorwiderstände wird der Frequenzgang bei manchen Hörern ganz übel verbogen.

Das musst du mir bitte mal genauer erklären...
 
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