Upgrade von Ryzen 1700 auf 2700x für 4K Videobearbeitung?

welches B350 Board ist es denn und unterstützt es NVME? -> SSD vs NVME

ich bin überwiegend mit Bildbearbeitung beschäftigt und entwickle aber auch einige Videos und kann aus eigener Erfahrung bestätigen, dass es mit einer NVME deutlich schneller von statten geht! der Geschwindigkeitszuwachs mit NVME ist im normalen Betrieb nicht so groß und kaum spührbar(im Vergleich zur SSD), aber in der Videobearbeitung ist der Unterschied enorm!
 
Schau doch mal hier vorbei:
https://www.pugetsystems.com/labs/a...2018-Core-i7-9700K-i9-9900K-Performance-1254/
Da findest du genug Benchmarks zu aktueller Hardware oder wende dich an ein Systemhaus und lass dir eine passende Workstation zusammenstellen.

@Smulpa2k Wie man Vegas empfehlen kann, verstehe ich nicht :freak:

Videoschnittman schrieb:
Es gibt Leute, die mit 20 000 Euro PCs nur Scheisse machen:) Ich kann mit wenig viel geiles Zeug machen. Aber danke für den Tipp:)
Ja, aber bei ihnen limitiert die Hardware nicht in ihren kreativen Prozess, wobei man keine 20000€ Hardware braucht für den Schnitt/Motiondesign. Schwierig wird es ja, wenn man nicht ordentlich arbeiten kann oder Zeit verliert.

Die CC Suite bietet ja ein ganz gutes Gesamtpaket für Audio, Video und Grafik. Aber es gibt dann auch wieder die Programme die dann spezialisiert sind in ihrem Aufgabenbereich. Ich arbeite halt schon über 10 Jahre mit dem Avid Media Composer für den Schnitt (TV, Kino, Commercials) und das Programm bietet einfach die bessere Übergabe an weitere Tools, wie Baselight/Resolve (Colorgrading), Nuke/Flame (VFX/Finishing) oder Protools (Audio).

Ansonsten schau dir mal Davinci Resolve an, was auch immer weiter ausgebaut wird, aber auch relativ hohe Hardwareanforderungen hat.

Was spricht den gegen einen "Offlineschnitt" mit LowRes Files - Das ist immer noch der aktuelle Weg, bei Filme, Serien und auch Werbung. Da das Rohmaterial dann doch auch aktuelle Highend Systeme an ihre Grenzen bringt.
 
painomatic schrieb:
@Smulpa2k Wie man Vegas empfehlen kann, verstehe ich nicht :freak:

Schonmal die neuen Versionen von Vegas ausprobiert? Speziell 14&15? Du wirst staunen was sich alles verändert hat. Ich empfinde Vegas im Vergleich zu Premiere immer noch als intuitivere und leistungsstärkere Software.
 
Naesh schrieb:
Dein Arbeitsmittel ist ein Mittelklasse Consumer PC? :D Du scheinst ja echt Erfolgreich zu sein ;D

Also da solltest du schnell mal andere Hardware holen. AMD 10+ Kerne und /oder Intel 8-10 Kerne mit hohem Takt sollten da das Minimum sein.
Man bist Du arrogant. Was hat "Erfolg" mit dem PC zu tun? Du kannst die schnellste Maschine haben und trotzdem keinen Erfolg, wenn Du im Ergebnis kein kreatives, geiles, einzigartiges Produkt abliefern kannst. Dagegen kann der "andere", der diese Qualität und Kreativität mitbringt, seinen "Mittelklasse Consumer PC" auch die Nacht durch rendern lassen.

@Videoschnittman
Zum Thema. Der Sprung von einem "1700x" zu einem "2700x" ist vermutlich wirklich zu klein.
Da Du beim Rendern/Videoschnitt viele Festplattenzugriffe hast, könntest Du vielleicht auch hierdurch einen größeren Perfomanceschub bekommen. Was hast Du denn für eine SSD?
Ansonsten hilft bei der CPU in der Tat wahrscheinlich nur ein Vielkernsystem, was dir "Naesh" auf seine charmante Art und Weise sagen will, was aber einen Systemumstieg erforderlich machen würde.
 
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Ein 1700 ist eine einfache Consumer CPU. Nicht gedacht für produktives Arbeiten im betrieblichen Umfeld. Office Zeug ist natürlich kein Problem, aber ordentliche Videobearbeitung ist ne andere Sache, besonders bei hochauflösendem Material.

Und Premiere benötigt relativ hohen Takt. Das passt alles nicht wirklich zusammen.

Wenn du willst, dass es wirklich flüssig läuft und ein sauberer Workflow zustandekommt, dann musst du entweder erstmal die Software wechseln und/oder auf ein System umsteigen, dass für diese Anforderungen geeignet ist. Eine Workstation, kein Standard-PC.

Wenn du jetzt bemerkst, dass Hard- bzw. Software deine Produktivität und deine Möglichkeit Umsatz zu generieren einschränken, ist das ein sehr deutliches Zeichen dafür, dass du ein für deine betrieblichen Zwecke unpassendes System hast.
 
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Smulpa2k schrieb:
Schonmal die neuen Versionen von Vegas ausprobiert? Speziell 14&15? Du wirst staunen was sich alles verändert hat. Ich empfinde Vegas im Vergleich zu Premiere immer noch als intuitivere und leistungsstärkere Software.
Ich habe andere Ansprüche an eine Schnittsoftware als du und arbeite im "professionellen Bereich" - da hat Consumer Software keine Chance.
Viele sind ja auch bei Premiere und AE und da es viele Plugins gibt, wie sieht den da die Unterstützung seitens Vegas aus?
 
Ich würde mir jetzt eine SSD holen und später auf einen 7nm Ryzen wechseln, wenn es sie mal gibt.
 
Videoschnittman schrieb:
Hallo zusammen!:)

ich bin Videoproduzent, habe einen eigentlich schnellen Computer, leider finde ich aber, dass mein Programm Premiere Pro, viel zu langsam ist, es laggt/ruckelt bzw es dropt Frames, und es ist unglaublich frustrierend. CPU scheint, am meisten ausgelastet zu sein. Sollte ich upgraden?

Meine Specs:
Windows 8.1
AMD Ryzen 1700 3.6 Ghz (OC)
GTX 1060 6Gb
32GB Ram
Motherboard: B350
SSD 250GB

Würde sich ein Upgrade von 1700 auf 2700x lohnen? Würde ich da einen Unterschied bemerken? Oder sollte ich mir eher eine zweite SSD holen?

LG
Eric

Erstmal solltest du schauen, ob es wirklich die CPU ist, was erhoffst du dir von der neuen SSD und ich muss leider sagen für die Postproduktion ist dein System nur "mittelklasse" ;)
 
Hört doch mal auf den TE zu anderer Software bekehren zu wollen. Er hat nach Möglichkeiten gefragt, wie er sein Hardware-System schneller bekommt. Und da klar ist, dass er die Software nicht wechseln will, ist dieses (offtopic) Thema durch. Ich kenne mich mit Premiere nicht aus, aber der Tipp von @painomatic mit den Low-Res-Files ist einen Versuch wert. Ansonsten hilft bei Videoschnitt auch immer viel RAM und ne schnelle, große SSD.
 
Was bringen einem gute performance beim Ausspielen, wenn die timeline ruckelt.

Da hilft nur effiziente codecs, geringere Timeline Auflösung oder proxies (was absoluter Standard ist) und seitens der CPU viel Takt.

Wenn dann noch oben genannte Effekte dazukommen, wird die GPU immer relevanter.

Da in den neuen Macbooks AMD GPUs stecken, passiert da auch bei adobe was.

So unausweichlich sind nvidia/cuda GPUs nicht mehr.
 
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Demon_666 schrieb:
Ansonsten hilft bei Videoschnitt auch immer viel RAM und ne schnelle, große SSD.
Jein - es hängt von Codec, Auflösung und Datenrate ab. Ich kann auch auf einer "normalen" externen Platten schneiden, ohne Probleme zubekommen. Der TE sollte mal noch ein paar Infos geben. Jedes NLE Programm performt halt etwas anders und ich finde es immer schwierig zu verallgemeinern, was benötigt wird.
 
Diesen Link finde ich auch noch ganz hilfreich und eine gute, detaillierte Zusammenfassung der Premiere Pro Anforderungen an die Hardware:
https://www.pugetsystems.com/recomm...-Premiere-Pro-CC-143/Hardware-Recommendations
Ergänzung ()

blubberbirne schrieb:
Das Problem bei Premiere Pro ist das es keine brauchbare Unterstützung für Grafikkarten mit sich bringt.
Woher weist du das bzw auf welche Erfahrungen stützt sich deine Aussage. Premiere bietet sehr wohl eine Unterstützung der GPU, aber halt nicht in allen Aufgabenbereichen.
 
How much RAM does Premiere Pro need?

...... "Footage Resolution Minimum RAM capacity
-> 1080p 32GB
-> 4K 64GB
-> 6K/8K 128GB "


ob diese Angaben in Deiner Situation übereinstimmen (das Ruckeln rekonstruieren!) würde ich im laufenden Betrieb mal überprüfen z.B. im Taskmanager etc.

btw. eine separate SSD würde ich auf jeden Fall in Betracht ziehen. Vielleicht haben ja auch Zugriffe des OS während des bearbeitens einen kleinen Einfluss auf die Performance
 
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