USB Stick ist Schreibgeschützt, und daher..

Meine Kristallkugel sagt, dass hier mit einiger Wahrscheinlichkeit ein gefälschter USB-Stick vorlag, der solange tadellos funktionierte, bis mehr in ihn gespeichert wurde, als tatsächlich an RAM montiert war. Das ist bei einem 1GB - Stick typischerweise nach einigen 100 MByte der Fall, d.h. der Speichervorgang überschreibt dann bereits gespeicherte Daten und selbstredend auch den Bootsektor nebst Inhaltsverzeichnis, was Windows erst einmal recht krumm nimmt.

Der Händler sollte den Stick im Rahmen der Gewährleistungspflicht austauschen.
Den nächsten Stick würde ich vor irgend einem ernsthaften Einsatz mit c't h2testw überprüfen. Gerade bei Billigsticks ist derzeit ein hoher Teil gefakter Ware unterwegs, in der intern mehr oder weniger deutlich zu wenig Flash-Speicher verbaut ist. Der interne Flash-Controller ist so manipuliert, dass er nach Außen mehr Speicher meldet als intern verbaut ist.

Edit: Falls Partitionstabelle usw. jetzt übergebügelt sind, kann man mit Windows-Bordmittel so schnell nichts mehr ausrichten. Mit Linux-Bordwerkzeugen ist das "Nullen" der ersten Sektoren typischer Flash-Speichermedien besser möglich, so z.B. mit GParted auf der Parted Magic Live CD. Dort kann man den Stick auch mit einer FAT16-Partition partitionieren und formatieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben