Verbesserung durch DAC/KHV ?

M.D

Cadet 2nd Year
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Apr. 2014
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Hallo,

ich habe mir einen AKG K701 gekauft, weil ich denke von den Beschreibungen passt er sehr gut zu mir.

Soweit so gut, Mitten usw. alles sehr ausgeglichen und finde ich gut.

Ich höre meist Pop, Rap und selten mal Klassik, besonders in den Pop/Rap stücken machen mich die Höhen teilweise fertig, wenn ich den Onboard-Sound auf 100% stelle, Bass könnte mehr da sein, ist aber kein muss.

Würde sich durch einen Dac+Khv die Höhen entschärfen und der Bass evtl. erhöhen ? Oder seziert der KH meine Musik zu sehr und ich sollte z.B. eher den DT 990 Pro holen ?

MfG
 
Vermutlich beides... einerseits ist der K701 ein gnadenloser Analytiker der Musik in die Einzelteile zerlegt und dabei auch sehr neutral klingt, also ohne hervorgehobene Bässe. Andererseits kann er die schwachen Ausgänge eines OnBoard Chips auch recht schnell überfordern und das klingt dann extrem seltsam (an meinem an sich recht guten ALC 889a fehlten manche Frequenzen einfach komplett). Einen Vergleich mit einem etwas potenteren Ausgang sollte man schon mal machen. Es muss dabei nicht unbedingt gleich ein KHV sein, eine ordentliche Soundkarte zeigt diesen Effekt auch ohne KHV schon nicht mehr, ist halt nur evtl. recht leise.

Der DT990 ist halt das komplette Gegenstück zum K701 mit seiner "Badewanne", also den stark angehobenen Bässen und Höhen. Wenn es trotzdem eher neutral, aber mit etwas mehr Druck sein soll wäre ein DT880 evtl. eine Überlegung.
 
Der K701 ist sehr neutral abgestimmt, da ist relativ wenig Bass normal. Auch die scharfen Höhen sind typisch, gerade im Vergleich mit einem DT990Pro, der eine Bassüberhöhung mitbringt und von Haus aus etwas weniger klare Höhen spielt.

Der Schritt weg vom Onboard Sound wird Dir in erster Linie bringen: eine nochmal klarere Wiedergabe, weniger Grundrauschen, mehr Bühne und höhere maximale Lautstärke. Günstige Lösung, vor allem, wenn neben dem KH noch andere Audiogeräte analog angeklemmt werden sollen wäre eine Xonar DGX. Soll nur der KH befeuert werden, dann ist der Griff zu einem FiiO E10 nicht verkehrt.

Deiner Beschreibung nach zu urteilen würde ich dich auch eher als einen DT990Pro Typen einstufen als jemanden, der mit dem K701 glücklich wird. Hast du die Option beide mal vergleichend Probe zu hören?

Edit.: ersetze bei meinem Text 990Pro durch 880. Jedesmal verwechsel ich die beiden und denke der 880 ist die Badewanne ...
 
@Jester

Wie hat sich der Sound in den jeweiligen Frequenzbereichen den verändert ggn. über dem Onboard ? Sind die Höhen weniger Spitz ?

@Shrini

FiiO E10 eher nicht, wenn dann der Yulong der Fiio E10 ist mir zu empfindlich (Gehäuse, Haptik). Aber der Yulong wird wohl dann 2-3 W zum liefern brauchen, wenn man den aus dem Land des Leises und Flühlingslolle P.S welcher Händler ist da trusted bei Ebay ? Hab da Nullplan oder gibts einen vergleichbaren wie den Yulong bei Thoman ? Wäre mir lieber^^

Kann ich mir es beim DT 990 Pro so vorstellen, dass der Bass die Mitten überspielt, sprich Stimme ?
 
Naja das Beste wäre wohl, wenn du die Hörer vergleichend Probehören kannst. Aber nein ich fand nicht, dass der DT990Pro die Mitten überspielt, sie wirken blos nicht so präsent, da der Bass etwas mehr in den Mittelpunkt rückt, verglichen mit dem K701. Gleiches gilt auch für den DT880. Ist halt schwer zu Beschreiben.
 
Hm, kann ich jetzt nachträglich weniger gut beschreiben. Aber es war durchaus so das die Höhen zwar weiterhin sehr präsent waren, aber angenehmer wurden. Am OnBoard klangen die doch recht unnatürlich und zischend. Dazu kam eben das manche Instrumente einfach fehlten. War bei Dire Straits besonders extrem wo vom Schlagzeug ein HighHat nicht zu hören war...


Bei Thomann findet man halt vor allem Audiointerfaces für den Studioeinsatz, bei denen liegt der Fokus meist auf dem Recording, nicht unbedingt in der Tonausgabe.
 
Der E17 soll ja auch gleichwertig mit dem Yulung U100 der wirds dann.

P.S. Sind die Höhen beim DT 990 noch Spitzer oder entspannter ? Je nach Quelle verschieden.
 
So:

War noch beim Freund, hab sein DT 990 Pro getestet, an einem Fiio E10 und an der Onboard.

Ich sags mal so: Am Onboard hat er mir besser gefallen, selbst ohne Bassbost am Fiio zu übertrieben (?) war.

Am Fiio E10 klang der AKG (hab ihn mitgenommen) schon 1a, Hochton war weniger schlimm und mehr Bass, Mitten klarer.

Selbst bei meinen Musikrichtungen, konnte man mehr Details mit dem K701 wahrnehmen. Also scheint "dieser Kopfhörer nur für dieses Genre" getue falsch zu sein.

Nur ich versteh nicht die Leute, die sagen, dass der AKG K701 selbst auf 100% am Onboard zu leise ist. Finde ich schon hart an der Grenze.

@Jester

Kennste nen guten 6.3mm auf 3.5 für den Fiio E17 ? Sollte so 1m sein.

Ps. Danke ohne dein Review wäre ich nicht auf den gekommen, ist schön das er gleichwertig mit dem u100 ist

MfG
 
Zuletzt bearbeitet:
Hm, in länger scheints diese Adapter nicht zu geben. Da muss man dann wohl noch mit einem zusätzlichen Verlängerungskabel arbeiten.


Was die Genre angeht... ich hör ja mit dem K701 auch alles mögliche ;-) man muss es halt nur mögen wie er es rüber bringt. Aber irgendwie mag ich genau diesen analytischen Hochton.
 
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