Verdrahtungsfehler erkennen

H3llF15H

Admiral Pro
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Hallo Community!

Es gibt eine Sache, die mir gerade keine Ruhe lässt: wie fällt ein Verdrahtungsfehler von RJ45-Steckern auf?

Hintergrund der Frage: die Elektriker haben gestern in der Dose verdrahtet. Meine Wenigkeit hat damit begonnen die anderen Enden im EDV-Schrank auf Keystone-Module aufzulegen.

Da mir scheinbar mein LAN-Tester abhanden gekommen ist weiß ich mir gerade nicht anders zu helfen als mittels zweier Endgeräte zu prüfen, ob a) eine Verbindung zustande kommt und b) ob die volle Geschwindigkeit anliegt (1GBit). Beides war bei 8 Steckern der Fall 🙈

Bin ich hiermit auf dem richtigen Weg?

Vielen Dank für euer Feedback!

Horrido

Sebastian
 
Ansonsten eben nur LAN Tester. Wenn 1Gbit da ist, ist das schon mal gut!
 
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Wenn es geht heißt das nicht, dass es immer geht. Beide Enden sollten nach T568A oder eben T568B angeschlossen sein. Und zwar nicht nur bei einem Kabel, sondern im ganzen Netzwerk. Zwar können viele Geräte auch den Mischbetrieb managen, aber im Endeffekt kann es dir da auch mal das Netzwerk zerhageln mit viel Pech. Also im ganzen Haus bzw. Netzwerk nur einen der beiden Standards verwenden, welcher ist für den Privatanwender in der Praxis völlig egal.
 
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Wenn Du einen passenden Switch nutzt, dann würde ich gut Traffic auf die Verbindungen geben und schauen, ob die Fehlerzähler für CRC in die Höhe gehen.
 
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es können sich Fehler einschleichen, aber:
a) nicht alle Pins sind 1:1 verbunden. Allerdings kommt damit kein Gigabit Link zustande, das passt also.
b) alle Pins sind 1:1 verbunden, es wurde aber nicht die Paarung (twisted pair...) eingehalten. Da ja aber die Elektriker die eine Seite "vorgegeben" haben und mit a) schon sicher ist, dass alle Pins 1:1 verbunden sind, hast zumindest Du keinen Fehler gemacht ;)

es könnte theoretisch noch sein, dass eben alle Pins 1:1 verbunden sind aber die Paarung nicht eingehalten wurde ( b) ). Dann hast du Gigabit Link aber eine hohe Fehlerrate und niedrige Transferraten.
wenn das nicht der Fall ist dann ist alles soweit i.O.

ich habe mal "in meiner Jugend" eine Strecke verkabelt und bei den Dosen angenommen, dass Pin1 links ist und habe mir das nach T568B verkabelt, dachte ich zumindest. Wie gesagt, Gigabit Link war kein Problem aber Transferraten von 10Mbit/s, wenn überhaupt und extrem stark schwankend. Erst nach einiger Suche habe ich gesehen, dass die Anschlüsse in den Dosen schon "vorsortiert" waren (für Dumme...) aber die "Beschriftung" (Farben) war auf der Unterseite der Platine, die habe ich mir vorher gar nicht angesehen...
 
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H3llF15H schrieb:
Da mir scheinbar mein LAN-Tester abhanden gekommen ist
Hol dir halt den Tester vom Elektriker. Der kann etwas mehr als nur die Belegung testen.

Ob du den tatsählich kriegst ist aber eine andere Frage. Die Dinger sind leider relativ teuer.
 
Die kommen ja nochmal wieder um alles zu messen, allerdings wollte ich im Vorfeld schon mal „vorprüfen“.
Jetzt lasst sie doch erst mal machen statt sie beim nächsten Besuch mit "Ich hab schon mal angefangen in eurem nicht abgeschlossenem Werk rumzupfuschen" begrüßt ^^
 
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wie gesagt, wenn ein Gigabit Link zustande kommt, dann sind alle Dinge, die so ein einfaches Testgerät checkt bereits abgehakt, das macht also gar keinen Sinn!
wenn man da mehr messen möchte, dann braucht man Dämpfung, Übersprechen usw. Dann wird es aber schon teuer. Ein normaler Elektriker hat das nicht, das muss schon eine auf Datenverbindungen spezialisierte Firma sein
 
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h3@d1355_h0r53 schrieb:
Zwar können viele Geräte auch den Mischbetrieb managen, aber im Endeffekt kann es dir da auch mal das Netzwerk zerhageln mit viel Pech.
Viele Geräte? Nahezu jedes Gerät kann das heutzutage. Oder wann hast Du zum letzten Mal ein Crossover-Kabel gebraucht? Selbst wenn es mal eines tatsächlich nicht kann, dreht es das Gerät auf der anderen Seite aus.

Das "zerhageln" musst Du mir auch erklären. Ich weiß beim besten Willen nicht, was Du damit meinst. Das Gerät funktioniert höchstens nicht. Mehr wird damit nicht passieren.

Probleme bekommt man erst dann, wenn man auf so Crossover-Kabeln etwas anderes als Ethernet einsetzt, wie z. B. einen S0-Bus.
 
Naja je nach Netzwerk und Anzahl der Komponenten und deren Fähigkeiten damit umzugehen kann schon was nicht funktionieren wenn das auf einer Strecke X-mal die Verkabelung wechselt. Und am Ende den Fehler suchen bei 30 Kabeln und Unterputzdosen,… Deshalb einfach alles nach A oder B.
 
die ganze Aussage zu dem Mischbetrieb ist falsch und wird falsch diskutiert!

wir müssen zwischen zwei Fällen unterscheiden:
a) eine Seite/Ende so, die andere so
b) eine Strecke so und andere anders

wie bereits gesagt wurde, a) entspricht einem Cross-Over Kabel. Das kann schonmal Probleme geben, aber eben nur zwischen genau diesen beiden Geräten.
bei b) kommt vielleicht bei einem Umbau/Reparatur durcheinander aber das ist ein rein kosmetisches Problem.

egal wie sehr man sich sich anstrengt, man kann sich damit niemals sein ganzes Netzwerk zerschießen.
 
Mickey Mouse schrieb:
wie bereits gesagt wurde, a) entspricht einem Cross-Over Kabel. Das kann schonmal Probleme geben, aber eben nur zwischen genau diesen beiden Geräten.
Richtig. Auf so Probleme stoße ich höchstens, da ich viel Legacy-Hardware in meinem Keller gebunkert habe. Da kann es tatsächlich mal vorkommen, dass ich noch ein Crossover-Kabel brauche. Aber nur, wenn ich die Geräte untereinander verbinde, mein Switch kann es.

Ansonsten kann imho eigentlich jedes im Privatbereich verwendete Gerät das ab so gefühlt 2005 oder allerspätestens ab 2010. Ausnahme sind höchstens noch sowas wie Wechselrichter die zum Teil nur unempfindliche dumme 10 MBit/s Netzwerkkarten haben um höhere Reichweiten zu erzielen.

Selbst wenn man zwei oder mehrere solche Kabel in Reihe schaltet, kommen die Paare am Ende richtig oder gekreuzt raus. Für Ethernet und Analogtelefonie ist es also heutzutage eigentlich ziemlich egal, ob man TIA568A und TIA568B mischt. Trotzdem sollte man es vermeiden, da man bei anderen Techniken Probleme bekommt.
 
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