Versandkosten

rorix

Ensign
Registriert
Apr. 2008
Beiträge
187
Hallo

Ich habe ein Problem mit einem Händler.
Ich habe mir vor 1 1/2 Wochen ein Spiel bestellt per Nachnahme.
Termin an dem es ankommen sollte war der 3.11., es gab aber Lieferschwierigkeiten und sollte dann am 6-7.11 da sein. Zu diesem Termin war es aber auch nicht da. Nun war ich übers verlängerte Wochenende weg 7-11.11 und als dann am 11.11. noch immer keine Nachricht vom Paket da war hab ich eine E-Mail an den Händler geschrieben. Dieser teilte mir mit das mein Paket zurückgesendet wurde und das ich nun das Recht innerhalb von 14 Tagen vom Vertrag zurücktreten. Des Weiteren schrieb er das ich nun die angefallenen Versankosten in Höhe von 10,30€ bezahlen soll.
Ist das so rechtens? Wie soll ich mich verhalten? Muss ich überhaupt die kosten tragen?

Das Paket war übrigens mit UPS unterwegs und die sollten doch eigentlich einen Zettel einwerfen mit dem Termin der nächsten Zustellung (was sie nicht gemacht haben).

Danke und Gruß

Rorix
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich missbrauche mal hier diesen Threadm hoffe das geht okay.

Ich wollte eben eine Bestellung tätigen. Kosten des TV's ~900€, mit Versand und allem drum und dran ~965€.

Jetzt steht auf der Page des Shops das die Ware nur bis 750€ versichert ist, Bestellungen über dem Wert sollen zusätzlich mit einer Transportversicherung für 9€ abgesichert werden.
Die Kosten soll natürlich ich tragen und 1% der Kaufsumme ist auch nicht viel.
Ich habe das aber so in Erinnerung das bei Gewerbetreibenden diese das Risiko beim Versand tragen, stimmt das? Will der Shop seinen Kunden nur die Kosten aufbrummen?

Der Shop hat seinen Firmensitz in Österreich aber ein Lager in München.
 
Ja, wenn ein Unternehmer zu Verbraucher einen Versendungskauf durchführt trägt er das Risiko.

Was aber wenn der Unternehmer zwischnezeitlich pleite geht oder wie hier im Ausland sitzt? Ggf. noch eine Limited als Gesellschaftsform ..... nein danke ;)

Wieso muss man Fernseher und so hochpreisige Produkte überhaupt über das I-net kaufen? Wegen 50 bis 100€ Ersparnis? Mir wäre bei sowas das Risiko zu hoch.
 
Nee, weil es den hier nirgends gibt :D
War in Geschäften im Umkreis von 40-50km und fahr dem Teil schon 2 Monate hinterher wenn man so will.
Jetzt hab ich kein Bock mehr, würd auch per Nachname bestellen, also erst Waren dann Geld.

Ich gebe gerne mal 50-100e mehr aus wenn ich weiß dafür bekomm ich Service! Aber bei MM, Saturn ist das meiner Meinung nach nicht der Fall da würde ich das Gerät auch nicht kaufen wenn die es hätten.
 
Aber bei MM, Saturn ist das meiner Meinung nach nicht der Fall da würde ich das Gerät auch nicht kaufen wenn die es hätten.
Jup.. die schicken das Ding auch nur mehr schlecht als recht verpackt zum Hersteller.

Aber du hast doch bestimmt nen Electronic Partner (EP) Shop in der Nähe. Die können doch eigendlich alle bestellen.
 
Wie MM oder Saturn das zum Händler schicken wär ja nicht mein Problem .... da wäre ich mir bzgl. eines möglichen Insolvenzrisikos sicherer ;)
 
Bei Fernsehern ist der Unterschied zwischen Ladengeschäft und Internet aber teilweise schon eklatant. Als ich mich mal wegen Fernsehern erkundet hab (vor ~3 Monaten ungefähr) gabs da oftmals Preisdifferenzen von mehreren hundert Euro und dafür lohnt sich der Kauf im Internet dann schon.

Man sollte vielleicht nicht bei der letzten Klitsche bestellen, aber Amazon hat beispielsweise normalerweise auch sehr gute Preise und ist, dadurch das sich selbst solche Großgeräte oftmals ohne Versandkosten bestellen lassen, oftmals ähnlich günstig wie viele der Konkurrenten und die Gefahr der Insolvenz besteht hier ebenfalls eher nicht ;)
 
Nochmal kurz zurück zu meiner Frage, ist die Höhe des Produktwertes tatsächlich egal? Hab zwar jetzt einige Quellen gefunden wo steht das der Verkäufer das Risiko trägt aber ob das grundsätzlich gilt oder nur für Produkte bis x Euro hab ich nicht gefunden und ist der Firmensitz in Österreich relevant? Oder ist das eine EU Regelung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das dürfte inzwischen EU-Recht sein und nein, der Käufer trägt immer das Risiko bei einem Versendungskauf (daher ja die Versicherung(. Und da du im altmodischen Ladengeschäft nicht mal ein Rückgaberecht hast, würde ich definitiv online kaufen.
Die Höhe der Versicherung ist immer davon abhängig, was für einen Vertrag der Händler mit dem Lieferer/Spedition geschlossen hat.
 
such dir halt n online-shop in deiner nähe, bei dem du auch abholen kannst?!
65€ versand fürn fernseher als versand is ja mal arger schwachsinn...
 
In der Regel gilt § 447 BGB und der besagt, wenn der Verkäufer das Päckchen/paket dem Postler in der Filiale übergibt hat er seine Leistungspflicht erfüllt

aber:
Liegt ein Verbrauchsgüterkauf vor (= Verkäufer ist Unternehmer, Käufer ist Verbraucher iSv §§ 13,14 BGB) dann ordnet § 474 II an, dass der § 447 unter anderem keine Anwendung findet.
Folglich muss der Verkäufer alles unternehmen, dass die Ware bei dir ankommt. Sollte die Sache "untergehen" (§ 275 I BGB), dann hast du einen Schadensersatzanspruch gegen den Verkäufer aus §§ 280 I, III, 283 BGB :)

Ich schließe mich schnopsnosn an.

Ich kenne einen Bekannten, der von einer Ltd. in D einen Fernseher bestellt hatte und dieser kaputt ankam ..... Ware zurück doch der Händler holt die Sache bei der Post nicht ab und die Ware ist nur bis 500 € bei der Post versichert - plöd gelle *g*
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben