Verschlüsselung mit DriveCrypt

Torsten007

Lieutenant
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Ich verwende das Programm DriveCrypt 4.6.

Ich habe einen 10 GB Container angelegt und mit "Triple Blowfish 1344 bit" verschlüsselt. Ist das von dem Programm die sicherste Wahl, oder bietet es noch eine bessere Möglichkeit? Und wie schaut das mit dem Hash aus?

Als gut werden auch AES 256 bit und ich glaube Tripple AES 768 bit gemeldet.



So schaut es aus: Alles gut so?
562qL9H7.jpg
 
also ich verwende privecryptpluspack und habe damit meine ganze platte verschlüsselt.

nun was am besten ist kann ich nicht sicher sagen, aber ich glaube aes256.

-gb-
 
Wenn man da ein Programm auf dem "virtuellen Laufwerk" installiert hat, und der Container nicht geladen ist, dann ist der Zugiff auf das Programm ja auch nicht möglich, oder? Oder gibt es da Möglichkeiten und Umwege?
 
die ganze verschlüssung wär ja sinnlos, wenn man darauf zugreifen könnte. das hieße ja, dass die daten trotzdem lesbar sind. oder hab ich dich falsch verstanden?
 
Man mountet das File und es wird zum Laufwerk. Das kann man dann normal nutzen. Wenn man es wieder rausnimmt, bzw den Rechner runterfährt, dann wird es wieder das "Image".

In der Registry sind dann natürlich immer noch einträge vorhanden von einem Laufwerk dass dann nicht existiert (eben nur wenn es gemountet ist).
 
beide sind sehr sicher
 
Ramses_X schrieb:
beide sind sehr sicher

Sie sollten so sicher sein, dass nicht mal Koryphäen in diesem Gebiet es fertig bringen, sie einzusehen.
Meine damit: Selbst wenn die Behörde deine Platten konfisziert, sie nicht eindringen kann in deine Daten ohne deine Aussage (des Passwortes). Und in Dtl. kannst du nicht zu einer Aussage gezwungen werden.

Man darf dann nur nicht sein Pw vergessen, sonst ist das einem Datengau gleichzusetzen;)
 
das würd ich so nicht sagen. Stammt DriveCrypt nicht von ner amerikanischen Firma? Müssen die nicht Backdoors einbauen? Wer sagt mir, dass die den behörden in D nicht bekannt sind?

Wenn Du wirkliche Sicherheit haben willst musste Du Produkte wie Truecrypt nutzen. Das macht anscheinend das gleiche wie DriveCrypt (mir sind die Funktionen von DriveCrypt nicht bekannt) und hat 100% keine Hintertüren.
 
Backdoors? Wozu das bitte? Wo ist dann bitte der Sinn einer Verschlüsselung von Daten, wenn es dann doch immer ein Hintertürchen zu gibt...?
 
er meint vermutlich, dass der drivecrypt hersteller das produkt komerziell anbietet und auch im gegensatz zum kostenlosen truecrypt den quellcode nicht veröffentlicht. somit könnte es natürlich sein, dass der hersteller (securestar) einen masterkey besitzt oder ähnliches.

ich glaube das zwar nicht aber möglich ist es auf jeden fall.

-gb-
 
Bei TrueCrypt wäre es schon lange aufgefallen gebe es Backdoors da opensource und kostenlos.

Wohl eine der besten Methoden um sie zu verschlüsseln.

Es ist ungefähr so:

Blowfish: sicher und schnell
Twofish: sicherer aber langsam
Serpent: sehr sicher aber auch sehr langsam
AES: Sicher und schnell

Ich würde AES empfehlen aber macht was ihr wollt :D

Zur Passwortvergabe gibt es auch interessante Fakten ;)

http://www.schneier.com/blog/archives/2007/01/choosing_secure.html

Insgesamt:
- Länge des Passworts ist nicht das wichtigste aber min. 20 Zeichen
- Leetspeech oder am besten garkeine wörter, also ohne Sinn
- Groß- und Kleinschreibung auch mitten im Wort verwenden
- Sonderzeichen, auch diese "extra" Sonderzeichen
(Alt + 4 Zahlen) z.B. Alt gedrückthalten + 7858 = ░

mfg
 
Wieso so komplizierte Passwörter. Das ist finde ich Gebrauchsuntauglich. Wenn ich da z.B. 4 Passwörter eingeben muss, dann ist es egal welches Passwort doch nahezu unmöglich die herauszufinden...

Was ist an AES besser als Blowfish..?


Und ist ne Container-Verschlüsselung ausreichend sicher, oder ne Vollverschlüsselung ratsam? Kann man das PW nicht sowieso realtiv leicht knacken?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, AES und Blowfish ist gut. Ist doch relativ egal^^ Ist eh unwahrscheinlich das man einen von den beiden wirklich die Verschlüsselung knackt. Wenn, dann das PW.

Wenn du deinen PC wirklich so verschlüsseln willst das da niemand dran kommt dann ist so ein PW ratsam. Wenn, sagen wir mal die Polizei kommt und du hast ganz böse Sachen aufem Rechner verschlüsselt. Die benutzen auch Programme wo mehrere Tausend Passwörter die Sekunde ausprobiert werden. Leichte Passwörter ohne großen Schnick-Schnack knackste wirklich sehr schnell! Auch wenn es 4 sind.

Ob Container oder Vollverschlüsselung? Das kommt drauf an. Willst du das nichtmal jemand auf dein Betriebssystem zugreifen will? Dann ja. Ich find das generell auch etwas sicherer denke ich, aber ich zu unbequem.

Wenn du ein gutes PW hast, dann können die auch 10 Jahre und mehr rumprobieren^^
Aber natürlich nicht wenn du leichte, kurze PW's hast.
 
Ist nen versteckter oder normaler Container zu erstellen besser? Oder findet man den eh sofort? Beim versteckten stört mich, dass der nur in FAT geht...

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EDIT: Also klar ist das Verschlüsseln der ganzen Fesplatte das sicherste. Aber ich finde es doch etwas unkompfotabel.

Um mal zu Realismus zu kommen (weg von der übertriebenen Sicherheit ^^):
Wenn ich mit TrueCrypt einen Container anlege und den in AES-Twofish-Serpent und dem Hash RIPEMD-160 verschlüssele, das mit einem guten Passwort, reicht das nicht völlig hin?
Hat da jemand in der Praxis überhaupt eine Chance dran zu kommen?

Und das PW aus der Auslagerungsdatei auslesen, ist das nicht auch eher unwahrscheinlich in der Praxis?


Weiterhin kann man den Container ja löschen. Lässt sich da was machen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Meiner Meinung nach reicht z.B. AES oder so allein ;) Es ist eh unwahrscheinlich dass man die Verschlüsselung knackt, sondern das PW.

Wenn man so eine 3fache Verschlüsselung hat und das PW nur "lol" oder "123" ist, finde ich macht es wenig sinn ;D

Ob versteckt oder normal weiß ich nicht^^

Ob das PW in der Auslagerungsdatei ist ... hmm :/ Ich glaube wohl eher nicht ;) Ich habe gehört es wäre einfach unter C:// und dann so eine unsichtbare Datei (Kp ob das wahr ist) jedenfalls ist bei mir da nie was^^ Wenn da jemand ist, fahr einfach den rechner runter^^

edit:
sehr interessant ;)
http://www.isnichwahr.de/redirect23187.html
 
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LingLing schrieb:
Ob versteckt oder normal weiß ich nicht^^

Es kann einen in Deutschland ja keiner zwingen, das PW rauszugeben, oder? Also müsste ja ein normaler reichen, so dass keiner die Daten auf "Zwang" einsehen kann oder?
 
Richtig, du kannst einfach sagen: "Oh, hab ich vergessen"^^ oder einfach Nää^^

Zwingen wird kann dich wohl keiner dazu^^
 
Eine nette Illusion. In der Praxis würde dich jede Behörde weichkriegen, wenn sie das will. Was in GB offiziell erlaubt ist, nämlich die Schuldannahme im Falle einer Kooperationsverweigerung, wird sicherlich auch in Deutschland inoffiziell praktiziert, sofern ein Anfangsverdacht besteht.

Außerdem sollte man die Auslagerungsdatei verschlüsseln, wenn man auf Datensicherheit aus ist, und das gesamte Betriebssystem, wenn der Inhalt von verschlüsselten Laufwerken/Containern geheim bleiben soll. In der Registry sind nämlich sonst unter Umständen sämtliche Dateipfade und Dateinamen gespeichert, die eventuell als Beweis schon ausreichen. Google mal nach MRU Einträgen.
 
Ne, wenn man das Passwort nun mal vergessen hat, dann kann man da nix machen ;). Dann ist es nun mal verloren...

Und selber belasten muss man sich weiterhin auch nicht. Dein Beitrag ist also etwas daneben meiner Meinung nach.

Und Pfade sind kein Beweis, dass die Datei wirklich existiert. Da keiner an den Container-Inhalt kommt, kann niemand sagen ob diese Dateien wirklich existieren. Und nur mit Indizien wird es so wohl kaum zum Urteil kommen. Denn wer kann sich rausnehmen zu behaupten, dass die Datein dann wirklich in dem Container sind? Kann ja z.B. alles bereits gelöscht sein, oder nen Kumpel war mit ner externen Platte da und man hat es davon geschaut, denn das dann zu sehende Laufwerk in der Reg muss ja nicht der Container sein... o.ä....

Wir leben ja nicht in Amerika...
 
Zuletzt bearbeitet:
drivecryptpluspack besitzt das feature, dass wenn man ein anderes passwort eingibt, man nicht das normale system bootet, sondern ein anderes vorher eingerichtetes. das eigentliche das mit dem richtigen schlüssel bootet ist dann weiterhin verschlüsselt und versteckt.

ausserdem kann man einfach einen falschen schlüsseln (nicht kennwort) zum entschlüsseln angeben - und wenn dann mit dem entschlüsselt wird, dann kommt datenmüll bei raus^^

-gb-
 
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