News Verseuchte Treiber: Geekom zeigt sich nach Malware-Vorfall reumütig

PC295 schrieb:
Doch wird er. Moderne AV-Scanner sind darauf ausgelegt auf bereits infizierte Systeme installiert zu werden.

Moderne Viren manipulieren sofort bei Installation den AV Scanner, damit er die Infektion eben nicht mehr erkennt.
PC295 schrieb:
Bootfähige Livesysteme liefern in der Praxis sogar schlechtere Ergebnisse, weil sie in Funktionen entspr. beschränkt sind.

Welche Funktionen werden den da beschränkt? Heuristik und Verhaltensscanner braucht es nicht, da die Viren nicht ausgeführt werden und somit inaktiv sind. Live Systeme können daher nur nach Signaturen und Verdächtigen Datenmustern scannen, haben aber den Vorteil das dies dann nicht manipuliert werden, um Infektionen zu verschleiern.
Zudem können LiveSysteme auch Rootkits und bösartige Hypervisor Software auf den Laufwerken erkennen, was normale AV Scanner maximal bei der Infektion selbst erkennen können. Wenn das System aber ersteinmal in der bösartigen VM läuft, ist eine Erkennung aus dem laufenden System heraus quasi unmöglich.
 
Sebbi schrieb:
Moderne Viren manipulieren sofort bei Installation den AV Scanner, damit er die Infektion eben nicht mehr erkennt.
Gib eine Quelle / Beispiel. Ich werde es mit verschiedenen Virenscannern ausprobieren.

Sebbi schrieb:
Welche Funktionen werden den da beschränkt?
Es sind oft nur reine Dateiscanner.
Manipulationen in Registry / System oder Browser werden selten geprüft oder erkannt, wodurch eine Neuinfektion beim nächsten Systemstart stattfinden kann.
 
K1LL3RC0W schrieb:
Otto-Normal-User macht da gar nichts... wenns läuft reichts. Ist leider Realität. Die meisten PC-User haben null Ahnung.
Ich sehe darin im bezug auf die meisten Treiber auch kein Problem.
Windows & auch linux liefert seine standsrt Treiber, damit ist man sehr gut unterwegs und verliert auch in der Regel keine Performance.
 
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XTX schrieb:
"Der Hersteller bat VideoCardz außerdem darum, den ursprünglichen Bericht zu löschen."

Das ist ja an Unverschämtheit kaum zu überbieten.

Wenn man dem nicht nachkommt, kommt dann die Drohung einer Klage. 😉
Alles schon erlebt, von unliebsamer Berichterstattung über negative freie Meinungsäußerung, alles wird versucht zu unterdrücken. Vom Streisand Effekt scheinen diese Firmen nie gehört zu haben.
 
Ranayna schrieb:
Ich hab jetzt schon laenger nichts mehr mit Realtek Treibern zu tun gehabt...
Aber in der Vergangenheit hatte ich oefter Probleme mit den Treibern direkt von Realtek, und nur die vom OEM haben funktioniert.
Das mag für die WLAN Treiber zutreffend sein, die gibt es so auch nicht bei Realtek direkt zum Download, da gibt es aber die aktuellsten Varianten im Windows Update Katalog.

Mit den LAN Treibern habe ich in zig Jahren noch keine Probleme mit irgendwelchen OEM Anpassungen gehabt.
 
K1LL3RC0W schrieb:
Otto-Normal-User macht da gar nichts... wenns läuft reichts. Ist leider Realität.
Otto Normal richtet sich nach dem Idealzustand. Dass man eben nichts mehr selber machen muss, damit alles so läuft wie es soll und man es sofort benutzen kann. Das sollte auch für einen Hersteller die Messlatte sein. Wenn du erst noch viel jonglieren musst, damit dein Kauf funktioniert, ist das ja kein Pluspunkt. :)
 
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Ich weiß jetzt nicht, ob bei diesen China Bombern mittlerweile alle Treiber von Windows 11 gefunden werden? Anfang des Jahres hatte ich noch einige Fragezeichen im Gerätemanager, die hat das Windows Update nicht gefunden. Ich kanns jetzt nicht mehr genau sagen, was das war? Intel DTT, Intel Smart Sound? Irgendein so seltsames Zeugs, da mußte ich leider auf das Original Driver Paket zurückgreifen. Das war bei einem Geekom IT13 und beim Alliwava H90 und mit dem AOOSTAR MACO hatte ich auch so meine liebe Not, ich glaube, da wurden die LAN Ports beim Setup nicht erkannt, es ging nur das WLAN. Ist jetzt schon länger her und vielleicht läuft ja jetzt alles glatt. Krass ist ja immer noch, wie die Treiberpakete teileweise angeboten werden, über Google Drive, Mega, oder sonstige Filehoster, da wird einem schon etwas seltsam, was da im Zip dann so drin sein könnte.
 
@TomTDooley

MS hat den Driver Booster als PUA eingestuft:

https://www.microsoft.com/en-us/wdsi/threats/malware-encyclopedia-description?Name=PUA:Win32/IObit

Malwarebytes ebenso:

https://www.malwarebytes.com/blog/detections/pup-optional-iobitdriverbooster#:~:text=Malwarebytes can remove PUP.Optional.iObitDriverBooster. Please download Malwarebytes,complete the removal process. Malwarebytes removal log.

Man braucht solch eine Software nun mal nicht, da man die Treiber über den Gerätemanager oder übers Windows-Update aktuell hält. Windows kümmert sich also selbst darum. Wenn du einen bestimmten Treiber haben willst, würde ich diesen direkt vom Hersteller installieren.

Dieser Driver Booster und wie sie alle heißen schlagen in dieselbe Kerbe wie CCleaner und ähnliches. Im schlimmsten Fall richten sie mehr Schaden an, als sie nützen.
 
@Eletron

Das Problem ist nicht die Software.
Vermutlich liegt es daran, dass IObit versucht weitere Software zu installieren und dabei sehr dreist vorgeht.

Während "oben" die Installtion läuft, soll man "unten" weiterer Software zustimmen. Das beachten viele nicht.

Ob man die braucht?

Der "Otto-Normal-User" der seinen PC per "1-Klick-Lösung" auf neue Treiber prüfen will um diese ggf. zu installieren hat ein einfaches Werkzeug an der Hand. Warum sollte man das verbieten? (zumindest im Unterton)

Vermutlich hat jeder der irgendein Hobby pflegt oder handwerklich begabt ist, für das Zuhause einen Werkzeugkoffer.

Im Übertragenen Sinn kann man das auch auf den PC übertragen.

Wenn man erweiterte Kenntnisse hat, könnte man sein System "von Hand" pflegen.
Der Aufschrei ist aber jedes Mal riesig (zumindest in einigen Gruppen), wenn der Laie Hilfsmittel installiert.

Diese Grundhaltung lehne ich ab.
 
TomTDooley schrieb:
Der "Otto-Normal-User" der seinen PC per "1-Klick-Lösung" auf neue Treiber prüfen will um diese ggf. zu installieren hat ein einfaches Werkzeug an der Hand. Warum sollte man das verbieten? (zumindest im Unterton)
Die 1-Klick-Lösung ist das Windows-Update. Der Otto-Normal-User wird auch einen "PC von der Stange" verwenden, wo dann ggf. Tools vom Hersteller installiert sind, die das übernehmen. Auch ist da schon Windows vorinstalliert oder kennst du Otto-Normal-User, die sich einen PC selbst zusammenstellen und Windows selbst installieren? Bei solchen System wird Windows fertig installiert ausgeliefert und da sind alle Treiber schon drauf.

TomTDooley schrieb:
Wenn man erweiterte Kenntnisse hat, könnte man sein System "von Hand" pflegen.
Der Aufschrei ist aber jedes Mal riesig (zumindest in einigen Gruppen), wenn der Laie Hilfsmittel installiert.
Ich habe dir doch die Gründe genannt und sogar belegt. Du schreibst doch selbst, dass dieser Driver Booster dreist ist und Zusatzsoftware installieren will. Genau das möchte man eben nicht. Wenn der Otto-Normal-User einen PC kauft und etwas funktioniert Seitens von Treibern nicht, wendet man sich an den Support des Herstellers.
TomTDooley schrieb:
Diese Grundhaltung lehne ich ab.
Kannst du gerne machen.

Deine Aussage ist also, dass man lieber eine 1-Klick-Lösung verwenden sollte, die einem weitere Software unterjubeln möchte als auf das Windows-Update zu vertrauen, wo Treiber mit installiert werden?
 
@Eletron

Nur weil MS und MalwareBytes das als PUB einstufen?
Kein wirkliches Argument. Meine Begründung habe ich geliefert (extra Software)
Ja, auf den Versuch Zusatzsoftware habe ich hingewiesen, dass beeinträchtigt aber die Kernfunktionen nicht.
Man muss beim Installieren nur hinschauen und nicht "wild drauf los" klicken.

---

Einige Hersteller versorgen Ihre Kunden bereits beim Kauf mit "Testsoftware".
Auch das wird regelmäßig diskutiert. Ist auch durchaus berechtigt.

---

Warum sollte ich etwas gegen "1-Klick-Lösungen" haben?
Diese Diskussion führe ich wahrscheinlich schon 10+ Jahre. Der Endanwender entscheidet doch, welche Software ihm gefällt und den Umgang erleichtert. Nicht der erhobene Zeigefinger im Internet.

Oder reinigst Du Deinen PC ausschließlich per Hand und hast nur das OS installiert.

Es gibt doch sicherlich auch auf Deinem PC Software, die Dir die Nutzung und den Betrieb erleichtert?
 
TomTDooley schrieb:
Wie kommst Du darauf, dass "Driver Booster" Schlangenöl ist?

Weil jegliche Software dieser Art Schlangenöl ist. Sorgt auch oft genug für Probleme. Betroffene Nutzer tauchen oft genug hier im Forum auf.
 
@MaverickM

"oft genug" reicht mir nicht. Vermutlich kommt da wieder eine grundlegende Ablehnung durch.
Aber das soll natürlich Deine Meinung bleiben. ;)
 
@TomTDooley
Tja, das kannst Du halten wie Du willst. Jeder Fall ist IMHO einer zu viel.

Das Ding fällt in die gleiche Kategorie wie (viele) AV Scanner, Optimierungs-Tools und ähnlicher Kram.
 
@MaverickM

Ich finde das bemerkenswert, dass es immer noch Personen gibt, die sich mit erhobenem Finger ins Internet stellen und bestimmte Arten von Drittanbieter-Software aus eigenem Ermessen als "Schlangen-Öl" bezeichnen.

Da kommt es einem so vor, dass man bei Dir in ein Wespennest gestochen hat.
 
@TomTDooley
Ich glaube, Du kommst aus einem anderen IT Bereich und hast derartige Tools nicht verwendet, im beruflichen Umfeld haben die nix verloren.

Es geht nicht nur darum, daß so Treiberdatenbanken und die Oberfläche oft genug Malwareverseucht waren und möglicherweise auch noch sind. Es sind die "dubiosen" Quellen, wo die Tools als Download angeboten werden, und da haben sich die Leute gern mal was eingefangen.
Das führt zu generellen Misstrauen bei Leuten, die hier schon seit Jahren unterwegs sind und Hilfestellung geben, gegenüber solchen Tools. Und selbst wenn die Tools und die Downloadquelle nicht verseucht sind, dann ist immer das Problem, wie aktuell ist den die Treiberbank, und es können ja auch Buggy Treiber drin sein, die Dir das System verhunzen.
Microsoft ist schnell dabei, bestimmte Software und und jetzt leider auch Treiber, kalt zu stellen und zur unerwünschten Software zu machen, nervt mich gewaltig (als Beispiel, Treiber für ODB Schnittstellen). Aber ich bin auch der Meinung, bestimmte Tools, die mehr verschlimmbessern als nützlich sind, dürfen ruhig an den Pranger.
 
@Copiegeil

Wie Du richtig vermutest, komme ich aus einem "anderen" Umfeld. Dazu gehören private, gewerbliche und behördliche Kunden.

Alle 3 dieser Gruppen haben unterschiedliche Anforderungen und Vorgaben:

a.) für den Privatkunden gilt: er kann an seinem PC machen was er will.
b.) für den gewerblichen Kunden gilt: er folgt meinen Empfehlungen und den damit verbundenen Sicherheitshinweisen.
c.) für die Behörden bin ich Erfüllungsgehilfe für Vorgaben, Empfehlungen Dritter oder weiterer Behörden.

In einem anderen Thread zum Thema Windows Updates (Bluescreens) hatte ich bereits darauf verweisen, das mir persönlich 3 Batch-Dateien reichen, um Systeme zu pflegen und zu aktualisieren.

https://www.computerbase.de/forum/t...t-bugs-wie-blackscreens.2276755/post-31691736

Alles andere ist hier die Datensicherungsroutine oder die Beschränkung von Benutzerrechten auch am heimischen PC.

Das sind aber mitunter "böhmische Dörfer" für die, die sich in ihrem Leben anderen Qualifikationen angeeignet haben,.

....

Ich gehe mit Dir konform, wenn es um den Download von unbekannten Seiten geht. Selbst bekannte Seiten habe eine Zeit lang oder immer noch z.B. 2 Downloads. "Manuelle Installation" oder mit "Downloadhelfer", wobei sich da auch zusätzliche Software verbirgt oder verborgen hat.

....

Wenn ich aber anfange z. B. AV-Scanner als "Schlangen-Öl" (gerade in der MS Community ist das wahrscheinlich eines der am häufigsten verwendeten Wörter, weil sich eine gewisse Personengruppe darauf "eingeschossen" hat) zu bezeichnen, dann geht das aus meiner Sicht zu weit.

Das ist wie ein "Grenzzaun" (Microsoft Defender) ... wenn ich diesen "Zaun" aber nicht bewache nutzt er mir nichts. Spätestens dann, wenn sich jemand die Festplatte über eine E-Mail oder USB-Stick verschlüsselt hat.

Es gibt leider immer noch zu viele Fälle ohne Datensicherung und wenn dann das digitale Leben plötzlich nur noch ein Scherbenhaufen ist, dann nutzen keine tröstenden Worte zum integrierten Datenschutz von MS.
 
bei "Downloadhelfer" steht ja Chip.de ganz oben, aber das Tool ist einfach nur nervig, aber keine Gefahr und für Insider geht es ja auch anders von Chip weiter unterstützt. Aber eine Seite wie Chip.de lebt nun mal von Zeitschriften und Werbung, für mich ein legitimer Weg.

Häng Dich nicht an diesem Begriff "Schlangen-Öl" auf, in Asien ein begehrtes Mittel, seine Impotenz zu bekämpfen. Sei mal ehrlich, Du kannst doch im Internet mittlerweile schreiben, was Du möchtest, einen Shitstorm erlebst fast immer und die Begrifflichkeiten dafür umfast das ganze Repertoire über alle Sprachen hinweg, da mußt einfach drüber stehen, Ich denke in unserem Thread hier steht der Begriff einfach für die oben angeführten These: Vermutlich Malware verseucht, dubiose Downloadquellen (die sich gern diese Programme zu nutzen machten oder immer noch tun), unnötig, vielleicht sogar gefährlich für die Stabilität des Systems.
Nicht mehr. Einfach so stehen lassen! Weil im Kern: Vermutlich nicht von der Hand zu weisen. Ich hatte in den Anfangsjahren auch solche Tools versucht, glücklich hat mich das nicht gemacht. Erst das Internet und der Gerätemanager in einer gewissen Ausbaustufe hat mich dann der Sache näher gebracht, gezielt nach der Hardware-ID zu suchen und auch zu verstehen, was für ein Treiber noch fehlt.
 
Zuletzt bearbeitet:
TomTDooley schrieb:
Ich finde das bemerkenswert, dass es immer noch Personen gibt, die sich mit erhobenem Finger ins Internet stellen und bestimmte Arten von Drittanbieter-Software aus eigenem Ermessen als "Schlangen-Öl" bezeichnen.
Ich kann deiner Argumentation nicht ganz folgen. "Erhobener Zeigefinger" ist dein einziges Argument. Auf meine Aussage, dass Windows die Treiber selbst mit Boardmitteln installiert und aktualisiert hast du bisher nicht reagiert.

Windows installiert und aktualisiert die Treiber über Boardmittel, das schreibe ich jetzt nicht zum ersten Mal. Für die Treiber, die Windows nicht mit installieren kann, kontaktiert man die Seite des Herstellers.

Natürlich kann jeder das installieren, was er will. Aber warum sollte ich eine dritt Anbieter Software verwenden, die, wie der Driver Booster, sogar kostenpflichtig sein kann, damit regelmäßig Treiber aktualisiert werden, was ebenfalls nicht notwendig ist. Die Frage, die man sich stellen muss, auf welche Datenbank greift der jeweilige Anbieter dieses Tools zurück? Wie wird diese gepflegt. Ist das auch wirklich der richtige Treiber für meine Hardware etc. pp. ...

Den einzigen Treiber, den ich regelmäßig aktualisieren will, ist wohl der Treiber der Grafikkarte. Entweder schaut man immer mal wieder nach, ob sich da was getan hat oder man installiert beispielsweise die Nvidia-App.

Ich persönlich verwende nur die Windows-Datenträgerbereinigung und ansonsten halte ich mein System minimal. Bedeutet, ich installiere nur das, was ich brauche und was sich für mich bewährt hat. Wenn ich ein Programm teste, mache ich das in einer VM.
 
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