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Das Leid mit der (schlappen) Bandbreite und Fehleranfälligkeit des PCI-Bus der VIA-Chipsätze begann mit dem schon "legendären" 686B-Southbridge-Bug des KT133A. Als Workaround blieben lediglich konservativere BIOS-Einstellungen sowie neue VIA 4in1-Treiberversionen, die auf Kosten von etwas Performance wenigstens einen stabilen Betrieb ermöglichten. Am Rande der Computex - wo sonst ;-) - teilte nun ein VIA-Ingenieur in einem Gespräch mit Pressemitgliedern den mutmaßlichen Grund der gesamten Misere mit.
Demnach fehle den betroffenen VIA-Southbridges eine PCI-Befehlserweiterung namens "Bus Parking", die Intel in sämtlichen Chipsätzen nach dem i440BX implementiert habe. Sehr viele Hersteller von PCI-Karten (mit Creative als prominentestem Vertreter) seien daher beim Design ihrer Produkte von einer generellen Verfügbarkeit des "Bus Parking" auch bei VIA ausgegangen - diese Fehlannahme habe letztlich bei der Verwendung entsprechender Karten und hoher PCI-Last zu den korrumpierten Daten geführt.
VIA geht davon aus, dass bei sämtlichen neuen Southbridge-Chips, besonders beim kommenden VT8235, der im P4X333 für den Sockel 478 sowie im KT400 für den Sockel A verwendet werden soll, Leistungs- und Stabilitätsprobleme endgültig überwunden sein werden. Dies dürfte mit entsprechenden Benchmarks letztlich nicht allzu schwierig zu überprüfen sein.
Meines Erachtens wäre es noch interessant gewesen zu erfahren, ob besagtes "Bus Parking" eine eigenmächtige Erfindung Intels war oder ein allgemein gültiger Standard, dessen Implementierung VIA dann schlicht und ergreifend verpennt hätte. Leider gab es dazu keine Informationen. Zudem erscheint es etwas unlogisch, dass "Bus Parking" auch bei Intel erst in den nach dem i440BX erschienenen Chipsätzen vorhanden sein soll - wenn die Äußerungen des VIA-Ingenieurs in dieser Richtung 100%ig zuträfen, dann müßte der BX-Chipsatz bei hoher PCI-Last ebenfalls die "VIA-Symptomatik" zeigen - und genau das ist niemals beobachtet worden...
Quelle: http://www.hardtecs4u.com/?id=1023400817,51296,ht4u.php
Demnach fehle den betroffenen VIA-Southbridges eine PCI-Befehlserweiterung namens "Bus Parking", die Intel in sämtlichen Chipsätzen nach dem i440BX implementiert habe. Sehr viele Hersteller von PCI-Karten (mit Creative als prominentestem Vertreter) seien daher beim Design ihrer Produkte von einer generellen Verfügbarkeit des "Bus Parking" auch bei VIA ausgegangen - diese Fehlannahme habe letztlich bei der Verwendung entsprechender Karten und hoher PCI-Last zu den korrumpierten Daten geführt.
VIA geht davon aus, dass bei sämtlichen neuen Southbridge-Chips, besonders beim kommenden VT8235, der im P4X333 für den Sockel 478 sowie im KT400 für den Sockel A verwendet werden soll, Leistungs- und Stabilitätsprobleme endgültig überwunden sein werden. Dies dürfte mit entsprechenden Benchmarks letztlich nicht allzu schwierig zu überprüfen sein.
Meines Erachtens wäre es noch interessant gewesen zu erfahren, ob besagtes "Bus Parking" eine eigenmächtige Erfindung Intels war oder ein allgemein gültiger Standard, dessen Implementierung VIA dann schlicht und ergreifend verpennt hätte. Leider gab es dazu keine Informationen. Zudem erscheint es etwas unlogisch, dass "Bus Parking" auch bei Intel erst in den nach dem i440BX erschienenen Chipsätzen vorhanden sein soll - wenn die Äußerungen des VIA-Ingenieurs in dieser Richtung 100%ig zuträfen, dann müßte der BX-Chipsatz bei hoher PCI-Last ebenfalls die "VIA-Symptomatik" zeigen - und genau das ist niemals beobachtet worden...
Quelle: http://www.hardtecs4u.com/?id=1023400817,51296,ht4u.php