• Mitspieler gesucht? Du willst dich locker mit der Community austauschen? Schau gerne auf unserem ComputerBase Discord vorbei!

News Videospiele: Was macht einen Gamer aus und seid ihr einer?

K3ks schrieb:
Wirklich Gatekeeping oder andere Kategorisierungen? Hmmmmm..... đŸ€”
Wie auch immer man es nennen will, der Effekt ist der gleiche: Ausgrenzung nach willkĂŒrlichen, subjektiven Kriterien.
 
  • GefĂ€llt mir
Reaktionen: Alphanerd und Apocalypse
Gamer bin ich wohl. Progamer... ja nein, eher nicht. War ich nie und es wird auch nicht mehr besser. :)
 
MadCat[me] schrieb:
Ausgrenzung nach willkĂŒrlichen, subjektiven Kriterien.
Naja..:
K3ks schrieb:
Wenn ich eine Person die ein paar Minuten Candycrush im Monat spielt als Nichtgamer bezeichne ist da keine Wertung drin, ich halte die Person dadurch nicht fĂŒr schlechter oder besser, auch wenn die Person per Definition vlt. sogar objektiv ein Gamer ist, so sehe ich das anders.
Selbst der durchschnittliche Casual* hat ja was Daddeln angeht wenig gemein mit einer Person die vlt. 1-3 Minuten die Wochen Candycrush im Browser klickert. 😅
*auch keine Wertung von mir

đŸ€·â€â™‚ïž
 
Das erste Mal wirklich intensiv mit diesen Fragen auseinander gesetzt. đŸ˜‰đŸ‘đŸ»
 
Will man hier rausfinden was " richtige echte" Gamer definiert? Das wirkt auf mich ein wenig so, deswegen konnte ich mit den meisten Fragen nix anfangen.
Wer Videospiele spielt, egal wie oft und auf welcher Plattform, ist meiner Ansicht nach Gamer.
 
  • GefĂ€llt mir
Reaktionen: Alphanerd, MariaDocks, K3ks und eine weitere Person
Wie man sich selbst identifiziert, bleibt fĂŒr mich das entscheidende Kriterium. Was andere so als Norm sehen, nun ja. Jemand der nur Browsergames spielt und das regelmĂ€ĂŸig, sich dazu selbst als Gamer sieht - Game on, Dude! 😜
 
  • GefĂ€llt mir
Reaktionen: MariaDocks
ragan62 schrieb:
FĂŒr mich ist ein „Gamer“, wer regelmĂ€ĂŸig, lĂ€ngere Zeit, am großen Bildschirm intensiv spielt.
Verdammt, mit den Kindern ... da komme ich nur noch dazu an der Switch auf der Couche zu spielen, bin ich wohl raus bei den Gamern. Bildschirm zu klein fĂŒr den Gamer Titel. đŸ€“
ErgÀnzung ()

wGuardian schrieb:
Wie man sich selbst identifiziert, bleibt fĂŒr mich das entscheidende Kriterium. Was andere so als Norm sehen, nun ja. Jemand der nur Browsergames spielt und das regelmĂ€ĂŸig, sich dazu selbst als Gamer sieht - Game on, Dude! 😜
Pro Gamer sogar, so ich ich damals Galaxy Wars und Planetarium gespielt hatte. ;-)
 
  • GefĂ€llt mir
Reaktionen: wGuardian
MadCat[me] schrieb:
"Jemand, der nur Gelegenheitsspiele am Smartphone spielt, ist kein Gamer." Fast 65%. Also zwei Drittel hier sind fĂŒr Gatekeeping der Szene. Cool. Nicht.

Der grĂ¶ĂŸte Witz an der Sache ist, dass die PC-Versionen von Mobile-Games IMHO oft bessere PC-Spiele sind, als AAA-Konsolenports.

Ursache ist unverschĂ€mtes Gatekeeping der AAA-Hersteller, die Maus-/Tastaturspieler diskriminieren, und/oder Casual-Spieler durch fehlende niedrige Schwierigkeitsgrade um ihr im Voraus bezahltes Geld betrĂŒgen.

In China spielen PCs zum GlĂŒck eine grĂ¶ĂŸere Rolle, als Konsolen, weshalb die chinesischen Gacha-Games auch nicht aufdringlich zum Controller nötigen. Mit AAA bin ich fertig, die gameplaytechnischen RĂŒckschritte von alten PC-Spielen wie Half-Life 2 sind einfach zu groß.
 
Ich frag mich ja immer wenn ich sowas lese: Was genau spielen die Leute denn da am Smartphone? Manchmal wenn mir langweilig ist scrolle ich mal wieder durch den Play Store und finde nur Schrott mit Microtransactions, Wartezeiten die man gegen Echtgeld umgehen kann, FantasiewĂ€hrungen und Ă€hnliche "Scam" Spiele. Einzig einige Ports von Klassikern wie Final Fantasy zĂ€hlen fĂŒr mich da als richtige Spiele. Die heutigen GerĂ€te sind teilweise Leistungsstark genug um als Handheld auf Switch 1 Level durchzugehen, aber richtige Games finde ich da kaum.
 
JMP $FCE2 schrieb:
und/oder Casual-Spieler durch fehlende niedrige Schwierigkeitsgrade um ihr im Voraus bezahltes Geld betrĂŒgen.
Not gonna lie, you had me at the first part.
ErgÀnzung ()

eldiablo85 schrieb:
Ich frag mich ja immer wenn ich sowas lese: Was genau spielen die Leute denn da am Smartphone? Manchmal wenn mir langweilig ist scrolle ich mal wieder durch den Play Store und finde nur Schrott mit Microtransactions, Wartezeiten die man gegen Echtgeld umgehen kann, FantasiewĂ€hrungen und Ă€hnliche "Scam" Spiele. Einzig einige Ports von Klassikern wie Final Fantasy zĂ€hlen fĂŒr mich da als richtige Spiele. Die heutigen GerĂ€te sind teilweise Leistungsstark genug um als Handheld auf Switch 1 Level durchzugehen, aber richtige Games finde ich da kaum.
Where Winds Meet, Rocksmith, Hades 2, Read Dead, Prince of Persia: The Lost Crown, Umamusume, Subnautica, Cassette Beasts, Terraria, Minecraft...

Die Liste lĂ€sst sich quasi endlos fortsetzen, und natĂŒrlich ist die Google Play Store Suche fĂŒrchterlich, Ă€hnlich wie nach guten Games random im Microsoft Store fĂŒr Windows zu suchen eine Aufgabe fĂŒr VerrĂŒckte wĂ€re. ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • GefĂ€llt mir
Reaktionen: Schinken42 und nipponpasi
Was ein Mumpitz schon wieder.
Als hÀtte irgendjemand das Recht zu bestimmen was einen "Gamer" ausmacht.
Oder als hÀtte es irgendeine Relevanz wer sich in die Schublade steckt, wer nicht und wer dem jeweils zustimmt oder nicht.
Als ob "Gamer" definiert wÀre, von wem denn auch?
Man, dabei gĂ€bs eigentlich genug interesssbte Themen fĂŒr Umfragen ala: " Haben eigentlich andere dieses Problem auch?" oder "Wie oft kommt X tatsĂ€chlich vor?".
Aber nein, hier wird mit Ansage der Flamewar gestartet.
 
  • GefĂ€llt mir
Reaktionen: BenS23 und K3ks
Ich fand die Umfrage gut â˜ïžđŸ˜Œ
ErgÀnzung ()

Ich denk auch der Ein oder Andere is danach jetzt auch schlauer! (Ich zB)
 
Zuletzt bearbeitet: (by Kumiho)
  • GefĂ€llt mir
Reaktionen: Snapuman
Apocalypse schrieb:
Hades 2
Prince of Persia: The Lost Crown
Sollen Spitze sein. đŸ€·â€â™‚ïž
War sogar am ĂŒberlegen ob ich Hades 1+2 fĂŒr den PC hole. đŸ€·

Apocalypse schrieb:
Google Play Store Suche fĂŒrchterlich, Ă€hnlich wie nach guten Games random im Microsoft Store
Ich weiß gar nicht was das von den LĂ€den soll. đŸ˜©

Schinken42 schrieb:
😅 zum GlĂŒck nicht passiert, aber ansonsten hast du recht. đŸ€·â€â™‚ïž
 
Ich spiele seit Mitte der 80er und angefangen habe ich, neben den klassischen Telespielen, auf dem Atari 2600 mit Pac‑Man und Missile Command. Auf dem VC‑20 habe ich Spiele aus Zeitschriften abgetippt und auf „Datasette“ gespeichert.

Ich denke, wie viele andere hier habe ich die gesamte Entwicklung der modernen Gaming‑Kultur miterlebt. Ich habe auf vielen Konsolen gespielt (vom Super Nintendo bis zur Switch, alle Nintendo GameBoys und DS, Xbox und Xbox 360) und auf Computern bzw. PCs (VC‑20, C64, vom 8086 bis zum heutigen Gaming‑PC).
Ja, selbst Mobile Gaming habe ich betrieben (wie z. B. Gwent, Clash of Clans, Monument Valley uvm.).

In dieser Zeit habe ich viele Phasen durchlaufen. Auch die, in der ich ein sehr eingeschrĂ€nktes Bild davon hatte, was ein „richtiger Gamer“ ist. Heute, mit 50, sehe ich das deutlich offener.

FĂŒr mich ist aber klar > Jeder, der sich selbst als Gamer sieht, ist auch einer <
UnabhÀngig von Alter, Geschlecht, Plattform oder Spielstil.

Ich unterscheide höchstens zwischen Casual Gamer, Gamer bzw. "Core" Gamer und Hardcore Gamer, aber dies nicht wertend, sondern rein beschreibend vom Stil her.

Was viele heute vergessen, FrĂŒher mussten sich viele von uns enorm fĂŒr das Hobby „Gaming“ verteidigen. In den 80ern und 90ern galt Gaming fĂŒr viele Außenstehende als etwas Kindisches, Unreifes oder als reine Zeitverschwendung. Wer spielte, wurde oft belĂ€chelt, als Außenseiter abgestempelt oder als „Nerd“ bezeichnet. Trotzdem haben wir weitergespielt und nicht, weil es gesellschaftlich akzeptiert war, sondern weil wir unser Hobby liebten.

SpĂ€ter, wĂ€hrend der Killerspiel‑Debatte, wurde es noch schwieriger. Teile der Politik und Medien stellten uns Gamer pauschal unter Generalverdacht. Spiele wurden oft mit Gewalt gleichgesetzt, und viele von uns mussten sich plötzlich fĂŒr eine völlig harmlose FreizeitbeschĂ€ftigung rechtfertigen. Einige wurden sogar kriminalisiert oder moralisch verurteilt, nur weil sie bestimmte Titel spielten. Trotzdem haben wir uns nicht versteckt. Wir haben diskutiert, aufgeklĂ€rt, Fakten geliefert und uns fĂŒr unser Hobby eingesetzt, oft gegen lautstarke Vorurteile.

Und genau deshalb ist Gaming heute da, wo es ist und zwar offen, vielfÀltig und gesellschaftlich akzeptiert. Nicht, weil es immer leicht war, sondern weil viele von uns drangeblieben sind und das Hobby durch schwierige Zeiten getragen haben. Wir haben den Weg bereitet, den heute alle gehen können, egal ob Casual, Core oder Hardcore, egal welches Alter, Geschlecht oder welche Plattform.

Wir sind als Gamer also eine Community, auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind. Aber wir teilen alle dasselbe Hobby. Deshalb sollten wir akzeptieren, dass jeder, der sich als Gamer sieht, auch als solcher akzeptiert werden sollte. FĂŒr manche ist es ein kurzer Zeitvertreib, fĂŒr andere langzeit Unterhaltung und fĂŒr wieder andere eine echte Leidenschaft.

Darum finde ich es schade, wenn manche immer noch Gatekeeping betreiben oder nur PC‑Spieler als „echte Gamer“ sehen.

Die RealitÀt ist lÀngst weiter, vielfÀltiger, offener und das ist auch gut so.
 
  • GefĂ€llt mir
Reaktionen: Snapuman, K3ks und nipponpasi
Independent schrieb:
Schwierige Spiele bis zum Ende durchspielen bzw. generell Spiele zu Ende spielen.
Den höchsten Schwierigkeitsgrad durchspielen (kein verloren Spiel Ende)
Optimieren,
Ich sehe es nicht ganz so krass, aber bin dabei. Ein Gamer ist nach meiner Meinung jemand, der in seinem Spiel oder Spielen durch Ehrgeiz und Übung (und nicht durch Bezahlen von Geld) ein gewisses Niveau, Fortschritt oder Level erreicht. Und darauf durchaus auch fĂŒr sich stolz oder zufrieden sein kann.
 
Schwierige Frage: Da man fĂŒr Gaming prinzipiell keine Qualifikation braucht und es quasi keine EinstiegshĂŒrden gibt (wenn man Smartphone Games mal mit zĂ€hlt), mĂŒsste man eher fragen, ob es hier um ein "Hobby" geht.
 
Ad hoc fĂŒr mich schwierig zu definieren, jedoch wĂŒrde ich fĂŒr mich folgende Punkte definieren:

  • es wird regelmĂ€ĂŸig auf digitalen GerĂ€ten gespielt, sei es PC, Spielekonsole oder anderes Device
  • Man identifiziert dieses regelmĂ€ĂŸige Spielen als sein Hobby (gerne auch nur zur gelegentlichen Entspannung)
  • Man informiert sich ĂŒber seine Spiele oder die HintergrĂŒnde (z.B. auch historisches, die Entwickler etc.), beließt sich, tauscht sich ggf. aktiv aus, schaut Videos dazu oder unterhĂ€lt sich manchmal ĂŒber diese Spiele.
Kurzum zĂ€hlen fĂŒr mich drei Punkte: RegelmĂ€ĂŸigkeit, Hobbybegriff und Begeisterung.
 
  • GefĂ€llt mir
Reaktionen: Ja_Ge und MariaDocks
ZurĂŒck
Oben