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News Videospiele: Was macht einen Gamer aus und seid ihr einer?

Kann nicht alle Fragen beantworten.
Ein "Gamer" ist für mich jeder, der Zocken als Hobby sieht und nicht nur mal daddelt, um die Zeit im Bus oder Wartezimmer zu vertrödeln.
 
Ein schönes Thema und wie @Vitche schon eingangs im Artikel schreibt, ging die Umfrage wohl hauptsächlich aus der Diskussion hervor, welche bereits im Anschluss auf die Studie des "Branchenverbands game" geführt wurde.

Ich halte das recht pragmatisch, für mich aber soweit eindeutig und einleuchtend - und freue mich, dass ich da scheinbar mit meiner Ansicht nicht alleine bin:

umfr1.jpg


Bei den relevanten Kriterien für einen Gamer sehe ich das so:

1. Eine (mehr oder weniger) regelmäßig investierte Spielzeit sollte schon vorhanden sein. Wenn ich einem Hobby nur alle Jubeljahre lang nachgehe - egal, ob das nun Angeln, Lesen oder Gaming ist, dann kann ich mich auch kaum mit diesem Hobby identifizieren.

2. Bei der Art der Spiele gehe ich ganz bewusst in eine Richtung, die sehr kontrovers diskutiert wird. Ob nun Rennspiel, Flugsimulator, Strategie, Action/Shooter, ob nun als MMO, Singleplayer oder was auch immer... das sollte im Grunde vollkommen egal sein.

Was für mich jedoch nicht mehr als klassisches Videospiel durchgeht und somit auch keinen Gamer beschreiben würde, sind die diversen mit Werbung verseuchten Titel, die man vom Handy oder z.B. auch Facebook kennt, in denen es um nichts weiter geht, als dass die "Lebenenergie" der Spielfigur rundenweise abgezogen wird, sich dann nur wieder in stunden- bzw. tagelangem Warten regenieriert, damit man weitere Partien spielen kann und man gleichzeitig damit genervt wird, sich für Echtgeld weitere Spielzeit zu kaufen.

Wenn wir tatsächlich soweit sind, derartige suchtfördernde Machenschaften als "Spiel" zu bezeichnen, dann schäme ich mich tatsächlich, ein Gamer zu sein.

3. Die Selbstidentifikation als Gamer sollte natürlich nicht fehlen. Es wäre auch etwas schräg, wenn man - wenn auch nur gelegentlich - ein paar einfache Spiele spielt, sich selbst aber dennoch nicht als Gamer bezeichnet. Gamer ist ja kein Alleinstellungsmerkmal für alljene, die täglich 12+ Stunden in ihren WoW-Charakter versenken.


umfr2.jpg


In diesem Bereich kann/will ich lediglich zwei Aussagen zustimmen. Der Rest (vieles nachfolgende ist abgeschnitten) ist aber auch teilweise echt provokativ und an den Haaren herbeigezogen.

1. Wenn wir von Kultur sprechen, dann hat das immer auch etwas mit der Herkunft zu tun. Selbstverständlich hat Gaming seinen Ursprung in Konsolen und erst nachfolgend im PC, wo das Thema seit nunmehr weit über 30 Jahren äußerst dominant vertreten ist.

Es ist aber auch klar, dass das Gaming am Smartphone - vorausgesetzt, es sind SPIELE und keine Sucht-Werbe-Abo-Geldfallen (wie zuvor erwähnt) - keinen kleinen Stellenwert mehr einnimmt. Es gibt auch verdammt gute Gelegenheitsspiele am Handy, die werbefrei bzw. für einen wirklich geringen Kaufpreis zu erstehen sind und die lange Spaß bereiten.

2. Von daher trifft auch dieser Punkt meiner Meinung nach wieder zu. Es gibt gute Spiele mit interessantem Progress am Handy, aber es gibt eben auch das "Farm Life XY ich zieh dir das Geld aus der Tasche und tu so, als sei ich ein Spiel".

Ich denke, damit ist zu dem Thema genug gesagt.
 
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In der Diskussion darum, wer als »Gamer« zählt und wer nicht, möchte ich an #269 von VG Cats erinnern, die immerhin vor 17 Jahren veröffentlicht wurde.

vgcats269nerdragegamers.jpg


Davon abgesehen finde ich das Wort Gamer furchtbar. Ich bin Zocker und zocke.
 
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Kuristina schrieb:
Weiß ich nicht. Wenn du mir beim Date erzählst, du bist Fussballer und eine halbe Stunde später sagst du, du bist Dachdecker, dann bin ich erst mal irritiert. :) Und wenn du letzte Woche 5 Stunden Fussball und 6 Stunden PC gespielt hast, bist du dann Fussballer oder Gamer? Oder bist du einfach alles was du machst? Da kommen ja dann noch etliche Labels hinzu.

Also irgendwie muss man sich da auf paar Kriterien einigen, sonst wirds schwierig. Aus meiner Sicht.
Nun, das eine ist ein Hobby, das andere ein Beruf und manche haben das Glück, oder Pech, das beides Deckungsgleich ist.

Und warum sollte ein Mensch nicht mehreres sein können?
Da kommt es für mich darauf an, wieviel Zeit und Energie investiert wird.

Wobei 20 Wochenstunden Computer-Solitair einen nicht zum Computer-Gamer machen, sondern zum Solitair-Spieler.
 
Bruder bin ich wieder am Kopf schütteln.

Die Fragestellung in allen Ehren, aber die möglichen Antworten: Ich weiß nicht, Diggah...
Warum ist man kein Gamer, wenn man nur am Handy oder Tablet zockt?
Mein Freundin spielt ausschließlich auf diesen Plattformen.

Selbst die Konseleros sind gem. der Umfrageergebnisse kein richtigen Gamer, da weit in der Unterzahl und da hat der ganze Kram mal angefangen (Pong!).

Für mich ist ein Gamer, eine Person die Spaß am spielen hat.
Ob auf der Konsole, dem Mobile Device oder dem PC.
Unabhängig davon ob die Person bei Steam 4000+ Titel im Pile of Shame oder auf dem Smartphone 4000+ Stunden in Candy Crush investiert hat.

@Djura hat es persfekt zusammengefasst und ich bin froh das der Kommi gleich auf der ersten Seite steht!
Djura schrieb:
Wo eigentlich Zusammenhalt, Rücksicht und gegenseitige Unterstützung stehen sollten, breitet sich in der Gaming‑Community Trennung, Feindseligkeit und Abwertung aus.

In jeder Szene ist das gleich Bild:

Wir sind alle "gleich", aber manche sind gleicher als gleich.

Gamingszene:
Du bist nur "cool" und ein Gamer wenn du jedes Hypespiel mitnimmst und immer die teuerste Graka verbaut hast...
Tuningszene:
Du bist nur "cool" und ein Tuner wenn du über 300 PS hast....
Fitnessszene:
Du bist nur "cool" und ein Fitnessdude, wenn du aussiehst wie Arnold und mindestens 150 KG stemmst...


Mir fehlt ganz viel, Leben und leben lassen sowie der gegenseitige Respekt.
 
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Ich finde es ziemlich sinnlos "Gamer" mit solch speziellen Abgrenzungen definieren zu wollen. Bei "Skifahrer" frage ich auch nicht wie viel die Ausrüstung gekostet hat, ob er auch die "richtigen" Arten des Skifahrens betreibt oder ob er sich im Weltcup auskennt.

Üblicherweise versteht man unter "Gamer" nicht jemanden der 2 Mal im Jahr ne Runde Mario-Kart mitspielt, insofern würde ich sagen jeder der Gaming hobbymäßig betreibt ist auch Gamer.
 
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Alphanerd schrieb:
Doch, irgendetwas mit 54% oder auch darunter (zb non binary abgezogen).

Wie kommst du auf diese Aussage?
Jede Statistik ist mit zwei Personen hinterlegt, um die Vielfalt darzustellen. Komischerweise nicht, wenn es um das Geschlecht geht.
 
Klueze schrieb:
@AvenDexx es sind in den letzten Jahren unendlich viele Spiele raus gekommen, zu sagen, dass da nichts bei ist, spricht für mich eher dafür das du allgemein nicht mehr von Spielen angesprochen wirst
Völlig falsche Prämisse! Ich werde definitiv von Spielen im Allgemeinen angesprochen. Ich schaue mir gerne Infos, Präsentationen, Shows, etc. zu neuen Spielen an, merke dann aber, dass mein Geschmack in den meisten Spielen nicht mehr angesprochen wird. Ich selbst fühle mich wie eh und je zu Spielen hingezogen. Und würden mich mehr spiele ansprechen, würde ich auch mehr spielen. Kommen Spiele raus, die mich interessieren, lege ich mir diese zu und spiele, ja verschlinge sie auch. Da werden dann Stunden über Stunden gespielt und das auch am Stück.
 
Zuletzt bearbeitet:
Meiner Meinung nach entscheidet das Gerät nicht darüber, ob sich jemand als Gamer fühlen kann oder nicht. An jedem Gerät kann man Zeit, Geld und Herz in Spiele einbringen.
Beim Thema Modding oder Basteln steht der PC dann aber für sich allein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn, dann spiele ich nur am Wochenende Singleplayer-Spiele. Auf der Xbox oder Switch :D
 
Welches andere Hobby kann man denn heutzutage noch vernünftig und kostensparend betreiben? Ein Rechner mit aktueller Hardware muss einmal gekauft werden und dann kann man damit teils 10 Jahre und mehr spielen.. Auch auf dem Handy gibt es Spiele, die man kostenfrei, mit Werbung sehr lange spielen kann..
 
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Stefcom64 schrieb:
Sorry liebe CB Redaktion.....aber manche Fragen die ihr diesmal gestellt habt sind Hirnrissig oder schlichtweg überflüssig! Trotzdem schönen Muttertag;)
Die ganze Fragestellung ist für mich sinnlos. Man muss doch wirklich nicht einordnen, wer jetzt Gamer ist und wer nicht.
Das interessiert mich weder, ob ich ein echter Gamer bin noch ob jemand anders ein echter Gamer ist.

Völlige Quatsch-Diskussion mMn.
 
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AvenDexx schrieb:
Nicht weil ich keine Zeit hätte, aber der Großteil der Spiele spricht mich einfach nicht mehr an.

snickii schrieb:
Das haben aber sehr viele Spieler die schon älter sind.
das liest man oft..
das die Spiele heute nicht mehr ansprechen würden, geht dann weiter hin zu "sind nicht mehr gut" usw..

ich glaube viele "ältere" hier (48, zähl mich dazu)
erfahren das ähnlich..
aber nicht, weil die Spiele unbedingt soviel schlechter geworden wären..

mir geht es z.b. auch mit Filmen so...
als Student hab ich viele Filme gesuchtet, sie als 480p in 500MB-Größe auf CD "wo her bekommen"
und dann auf 14" Thinkpad geschaut...

heute hab ich nen 85" Fernseher, Soundanlage, ein Bild das die meisten Kinos hier objektiv betrachtet in Bildqualität schlägt..

und:
filme reißen mich nicht mehr so mit wie früher..
alte Filme kann ich teils den Dialog mitsprechen - neuere Filme.. auch mehrmals gesehen - Fehlanzeige..
liegts an den Filmen?

Spiele eben ähnlich: wie haben wir früher - ich und mein Nachbar - Super Mario am NES gesuchtet.. oder beim Cousin die diversen Spiele am C64...
nachts im Bett gelegen und überlegt, wie das näcshte Level von Lemmings (MSDOS) zu lösen sein könnte..

all die Spiele im "Retrowahn" nochmal angespielt.. ja.. nett.. aber - die rosa-rote Brille ist doch sehr rosa

Battle Isle 1, Civilisation 1, Railroad tycoon1, MadTV 1, usw. gesuchtet..
gibts da heute wirklich keine brauchbaren Alternativen mehr?
doch.. und objektiv wohl auch besser..
aber nach 30 Jahren gaming ist vielleicht auch einfach die Luft bei einem selber diesbezüglich etwas raus..

das liegt nicht an "früher war alles Besser"

umgekehrt setz man mal Leute jüngeren Alters vor eines der alten GAmes.. hmm.. ist schwerlich ihnen zu erklären, dass das besser sein soll als das was sie heute spielen ;-)
 
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Wenn eine Person Spaß an Videospielen (egal auf welcher Plattform) hat und sich gerne als "Gamer" bezeichnet, dann sollte es doch jeder akzeptieren und tolerieren.

Ich persönlich zocke regelmäßig am PC, Smartphone und seit kurzem auch wieder an 'ner Konsole, aber ich bezeichne mich nicht als "Gamer".
Warum sollte ich mich über mein Hobby definieren bzw. definieren lassen? Meine Persönlichkeit macht deutlich mehr aus, als ein Hobby/Leidenschaft.

Finde es auch gut das die Akzeptanz für Videospiele gestiegen ist und man nicht direkt als was auch immer abgestempelt wird, nur weil man nicht in das Weltbild von Anderen passt.
Wie hier schon mehrere geschrieben hatten, Leben und Leben lassen. Ein wenig Toleranz bringt Niemand um.
 
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Mir gefällt die generelle schwarz-weiß Denke, die einem durch diese Fragen aufgehalst wird, nicht. Ich bin garnicht dafür zuständig, darüber zu urteilen, ob irgend jemand ein Gamer ist, oder nicht - Das ist doch ein Gefühl und Identifikation der Person selbst.

Ich finde, es gibt dabei auch verschiedene Abstufungen und kein "richtig oder falsch", ala ob nun jemand ein Gamer ist oder nicht oder was für mich ein Gamer ist.

Nichtraucher -> Gelegenheitsraucher -> Kettenraucher -> Profiraucher?
Nichtspieler -> Gelegenheitsspieler -> Hobbygamer -> Progamer?

.. und da gibt es noch beliebig viele Zwischenstufen!

Ich persönlich fühle mich als Gamer, weil ich generell Spaß am Gaming habe und das obwohl ich zur Zeit wg. Persönlichkeitsentwicklung nur noch gelegentlich spiele - Vielleicht ist aber auch gerade DAS mein aktuelles Spiel, das mich fesselt... :lol: Plattform ist dabei vollkommen egal - Selbst ein Brettspiel kann richtig Bock machen!
 
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Hier die Stufen eines Gamers (natürlich nur meine Meinung):

Casual Gamer: 1-2 Mal in der Woche unter 2 Stunden

Gamer: ab 3 Mal die Woche 2-3 Stunden

Hardcore Gamer/Streamer: jeden Tag mehr als 3 Stunden😂
 
Kraeuterbutter schrieb:
das liest man oft..
das die Spiele heute nicht mehr ansprechen würden, geht dann weiter hin zu "sind nicht mehr gut" usw..
Soweit würde ich bei mir nicht gehen. Ob ein Spiel "gut" oder "schlecht" ist, liegt im Auge des Betrachters und ist doch sehr subjektiv. Deswegen habe ich auch ganz bewusst geschrieben, dass sie mich nicht mehr ansprechen. Das hat nichts mit "gut" oder "schlecht" zu tun.

yamiimax schrieb:
Casual Gamer: 1-2 Mal in der Woche unter 2 Stunden

Gamer: ab 3 Mal die Woche 2-3 Stunden

Hardcore Gamer/Streamer: jeden Tag mehr als 3 Stunden😂
Und wozu gehören dann Personen, die jeden Tag (Mo-So) 2 Stunden spielen?
 
Ich bin Gamer, Papa, ITler, Autofahrer, Behinderter, Mann, Musikhörer, Serien und Filmfan, ... so vieles.
Gamer seit ich die ersten Markstücke in einen Asteroids oder Frogger Automaten gesteckt habe.
 
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Ich zocke selbst seit ca. 35 Jahren auf diversen Plattformen und würde mich als Gamer bezeichnen.
Ob andere sich als Gamer fühlen oder nicht, ist ja völlig individuell und muss jeder für sich selbst entscheiden.

Früher hatte ich mehr Zeit aber als Kind und Jugendlicher nicht das Geld.
Nun habe ich das Geld für neue Spiele, aber weniger Zeit :lol:
Dafür steht nicht immer nur das zocken an sich im Vordergrund, sondern auch Infos, Hardware und alles drumherum.

Für mich ganz persönlich kommen Smartphone-Spiele oder Browser-Games jedoch nicht infrage.
Dafür spiele ich schon zu lange auf den "klassischen Plattformen" wie PC oder Konsole.
Für meine Tochter (14 Jahre) ist es dagegen völlig normal und auch "Gaming", wenn sie auf dem iPad oder iPhone spielt.
 
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