News Viele Studienplätze in der Informatik bleiben frei

Es tut mir ja echt leid, aber mir wurde die Informatik-Suppe gründlich versalzen...
Es kann ja sein, dass es auch am Lehrer liegt, aber ich schilder es hier mal kurz.
Wir sind in der 10. Klasse Gymnasium Bayern Naturwissenschaftlich-Technologischer Zweig.
Nun, fast am ende des 2. Jahres angekommen blickt so gut wie keiner durch...
Es geht in Jave erst um die Grundzüge, Felder, Gesteuerte abläufe etc...

Nur leider sieht es so aus... Wir bekommen eine aufgabe, müssen sie dann auch erst theoretisch lösen und dann (und da sehe ich den großen fehler drin) selbstständig (wir benutzen BlueJ) eintippen und quasi einfach nur hoffen, das alles funktionniert... Die dazu notwendigen Befehle lernen wir dann später (was ich den größten Unsinn finde)

Es kann ja sein, dass ich mich irre, aber für die objektorientierte Programmierung sollte man isch doch ersteinmal generell mit der Programmiersprache auskennen, bevor man sich überlegt, wie man bestimmte Probleme lösen kann... Man lernt doch in einer Fremdsprache auch nicht erst die grammatick und dann die vokabeln?

Bitte belehrt mich, wenn ich mich da irre aber wenn der Unterricht so auch in den meisten anderen Schulen abläuft, dann kann ich es sehr gut nachvollziehen, dass nur sehr wenige ein Informatikstudium antreten.
 
Hi,

Theorie ist gut und wichtig. Noch wichtiger ist es, die Theorie zu verstehen, um sie dann anwenden zu können. Und genau daran liegt der Knackpunkt in der Informatik im Beruf. An der Uni zu studieren mag schwerer sein, als an der FH (ich habe dort ein Semester genossen). Jedoch kann man über den Begriff einfacher bzw. schwerer streiten.

An der Uni hast du weniger Druck, etwas fertig zu stellen. Klausur nicht bestanden - 6 Wochen später 2. Versuch. An der FH ist das NICHT möglich. Hier wird die Klausur im nächsten Semester nochmals geschrieben und man beginnt fast bei 0 (vor Allem muss man teilweise die Vorlesungen und Übungen nochmal besuchen). Besteht man mal zwei Klausuren nicht, schreibt man im nächsten Semester anstatt 8 Klausuren gleich 10 (innerhalb von 10 Tagen).

Hier wird man schon auf den Beruf vorbereitet, und das macht meiner Meinung nach auch das Studium oft aus: Wie organisiere ich mich und mein Umfeld, um mich in kurzer Zeit in ein Thema einzuarbeiten und etwas zu produzieren, dass den Kunden (hier Prof oder Firma) zufrieden stellt. Genau das mache ich tag täglich im Beruf: Kenne ich mich mit etwas nicht so aus, dann arbeite ich mich darin ein und generiere einen Mehrwert für den Kunden, wofür er bereit ist, zu bezahlen.

Ich habe das WI Studium so genossen, da es so gut wie immer um das Verstehen und die praktische Anwendung geht, nicht um Theorie auswendig lernen.

Informatik Absolventen von der Uni sind nicht schlechter ausgebildet, ihnen fehlt aber einfach durch fehlende praktische Erfahrung der Bezug zum Job. Somit ist die Einarbeitungszeit in der freien Wirtschaft (nicht Forschung) höher. Das wäre, als würde ich mit meinem FH-Studium in die Forschung gehen.

Bei der Bewerbung zu meinem 1. Job habe ich mich natürlich als Absolvent beworben. Die Personaler haben sich wie die Schakale auf meine Praktika und selbständigen Tätigkeiten geworfen. Praktische Erfahrung ist extrem wichtig, was die Uni leider nur ungenügend bietet.
 
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m0rphi schrieb:
Informatik Absolventen von der Uni sind nicht schlechter ausgebildet, ihnen fehlt aber einfach durch fehlende praktische Erfahrung der Bezug zum Job. Somit ist die Einarbeitungszeit in der freien Wirtschaft (nicht Forschung) höher. Das wäre, als würde ich mit meinem FH-Studium in die Forschung gehen.

du meinst den bezug zum FH'ler job? das ist leider der denkfehler der meisten. sie denken an der uni bekommen sie die ausbildung um die jobs zu machen, die eigentlich für fh-informatiker sind. so entstehen viele viele entäuschungen sowohl bei arbeitgeber als auch bei den zukünftigen arbeitnehmern.

@faranor: du irrst dich ;)
bevor man eine fremdsprache lern, sollte man überhaupt erst einmal wissen, was man sagen will. man sollte einen teil der welt kennen, die man beschreiben will: DAS ist die theorie und nicht die gramatik der sprache. dein vergleich hinkt!

erst einmal sollte man wissen, was man genau machen will, die einzelnen abstrakten schritte ausmachen. sie dann mit einer programmiersprache implementieren ist dann das einfachste daran. es ist ansich eine sehr gute methode die sprache zu lernen.

im übrigen wird das so jahren auch beim fremdsprachen lernen gemacht. es ist die bessere methode direkt ins reden zu gehen statt vorher eein jahr grammatik und vokabeln zu pauken.
 
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Ja, das meinte ich. Mich würde interessieren, was für dich ein typischer Uni-Informatiker-Job in der Wirtschaft ist, der (wie ich oben auch geschrieben habe) weniger für FH-Absolventen geeignet ist.
 
z.b. projektleitung großer sofftware entwicklungsprojekten, oder auch kleinerer die aber ein hohes maß an analytischem wissen bracuhen, z.b. bei der entwicklung notwendig hocheffizienter software. sowas würde z.b. dem sehr ineffizientem windows gut tun ;)

sowas kann auch ein fh'ler machen, wenn er da reinwächst, aber einem fh'ler per se fehlen dafür die theoretischen und analytischeng rundlagen.

die forschungsabteilung von ibm wäre auch was für den uni-informatiker. natürlich gibt's da auch jopbs für fh-ler, aber die entwicklung neuer algorithmen für den flash speicherkontrolle sind eher was für uni-informatiker.

und und und analytiker bei einer bank, oft besetzt von mathematikern, kann ein guter informatiker von der uni genauso. besonders einer mit mathe als nebenfach, wie ich :P

kurz gesagt: die qualitäten eines uni-informatiker sind mehr verständnis für analyse und effizienz von algorithmen, höhere mathematische ketnisse. das vertieft sich weiter jeh nach spezialisierung des uni-absolventen: ob pratkische, theoretische oder tehcnische informatik.

ich z.b. promoviere gerade in theoretische info, hab aber neben dem beruf als freiberuflicher programmierer gearbeitet (und manchal immer noch).
 
Algorithmen vereinfachen, Komplexität berechnen. Da schüttelt es mich :) Das ist ein gutes Beispiel dafür, dass an der FH diese Geschichten nur oberflächlich behandelt werden. Man bin ich froh, dass ich an der FH studiert habe ;)
 
Es ist erstaunlich, wie hartnaeckig sich die Maer vom Schreckgespenst Mathematik im Inforamtik-Studium haelt. Als ich damals Informatik studieren wollte, haben mir auch alle davon abgeraten, da ich mit Mathe ziemlich auf Kriegsfuss stand und im Mathe GK mit Ach und Krach 9 Punkte bekommen hab. Ich habe mich letztendlich trotzdem fuer das Info-Studium entschieden und es war zwar nicht leicht und ich hasse Mathe nach wie vor ;), aber ich habe es geschafft - ohne extreme Verrenkungen.
Ach ja, ich habe an einer FH studiert und bin trotzdem relativ schnell zum Teamleader aufgestiegen, so viel zu dem etwas zu pauschalen einsortieren von Jobs fuer Uni- oder FH-Absolventen. :o
 
Dazu muss man aber sagen, dass objektiv betrachtet auf den meisten FH's der Mathematik Teil (wesentlich) einfacher ist.

Ich denke es ist nicht nur ein Schreckgespenst. Bei meinem Studium sind bei den Mathe-Prüfungen teilweise bis zu 75-80% der Studenten durchgefallen.
Wenn man WILL und sich anstrengt, kanns aber JEDER schaffen. Nur geben viele zu früh auf oder knien sich nicht tief genug rein.
Ich bin in Mathe auch nicht gerade eine Leuchte, hab mich aber durch die 7 oder 8 Mathematik-Vorlesungen und Übungen in meinem Studium "durchgekämpft" und hab recht gut abgeschlossen. Ich musste zwar geschätzte 4-5 mal so viel Zeit investieren wie in andere Lehrveranstaltungen, aber ich habs geschafft.
 
@Dese: natürlicfh sind die jobs die ich aufgezählt habe keine reine Informatiker jobs, ich bin wie ich schon geschrieben habe kein echter informatiker eher ein (IT)-Ingenieur, nun könnte ich dir natürlich erzählen das ein Ingineur eigentlich ganz andere sachen macht blablub. Geschenkt.

ICH habe nunmal einen Computernahes studium sehr praxisorientiert besucht weil ich mich gerne mit PCs befasse, ich habe davor schon ohne Studium gearbeitet Programmiert und damit geld verdient. (Komisch das ich dann nach dem Studium nix mehr finde ^^) Aber damals fand ich noch java spannend das ist halt auf dem Markt mehr gefragt.

Mir ist es dabei auch egal ob ich einen typischen Informatik oder Ingenieursjob mache. Generell ist es ja so das leute die Studiert haben generell oft befähigt sind (bzw so eingeschätzt werden) das sie viele sachen auf einem bestimmten niveau selbstständig erledigen können, und deshalb genommen werden ob der Berufstitel nun 1:1 wie der Studiengang heißt ist dabei nicht so relevant, außer vielleicht bei Pharmastudiengängen oder anderes hochspezialisiertem.

Gibt es außerhalb von Universitäten richtige Stellenausschreibungen mit dem Titel Dipl. Informatiker also als stellenbeschreibung? Und wenn ja wie viele? Meistens steht doch da C++ Softwareentwickler (wir möchten dafür aber einen Informatiker oder was vergleichbares...) <- so in der art.

Also die reine Lehre wirst du vielleicht ganz selten bei ganz großen Firmen vertretten können und da wirst dann vielelicht auch gar nicht programmieren sondern nur uml diagramme malen oder anderes. Des weiteren ist es ja auch üblich das studierte egal was sie studiert haben (wobei technik da sicher nicht die schlechteste wahl ist) nach dem studium und vielleicht einer gewissen einarbeitungszeit nur ncoh repräsentative Tätigkeiten nachgehen.
Würde das allerdings totlangweilig finden.

Von daher versteh ich deine belehrenden (leicht herablassenden) Bemerkungen zu meinen Ausführungen nicht, aber das liegt wohl halt auch an der Ausrichtung die man sich selber gibt. Ich möchte halt an die forderste Front, möchte was entwickeln was von bedeutung ist.
In der Opensource welt muss man dazu weder nen Doktor in sonstwas haben noch muss man dazu erstmal 5000 Seiten uml definieren und die dann 1:1 runterarbeiten (lassen).
Ich sehe halt die Technik im Fordergrund leider sehen das die meinsten firmen nicht so.

Das ist wohl der grund warum ich mir schwer tue, daher sag ich ja auch Selbstverwirklichung ist privat sache, im job (zumindest solange ich mich nicht selbstständig mache) heißts halt irgend nen mist abliefern der gefordert wird, der in der gesamtit-welt keine sau interessiert. Browsergames, webseiten für einzelne firmen (Dienstleistungen) , etc.

Ich hab ja schon geschrieben das ich halt ein Querdenker/handler bin, und da die deutsche IT-Wirtschaft sehr träge ist, und sich neue Techniken sehr langsam durchsetzen, hab ich da halt probleme, daher muss ich halt auf irgend einen bereich gehen wo es 1000stellen gibt, und was ich eben schon sehr gut kann, das wäre dann z.B. php. Vielleicht ergibt sich dann was anderes wenn ich mal in nem betrieb drin bin, aber da man ja hier in deutschland gesellschaftlich tot ist wenn man arbeitslos ist, ist halt irgend ne arbeit wichtig.

Es gibt da ja noch andere Querdenker die auch sehr unpopuläre meinungen vertretten und trotzdem hoch geachtet sind und sehr wichtige sachen entwickeln, z.B. wird ein linus torvalds wohl eher weniger uml-diagramme malen, er weigert sich sogar standhaft bis heute für auch nur irgendwelche teile an Linux oder anderen seinen projekten eine OO sprache zu verwenden. er rennt auch nicht immer mit Anzug rum auch wenn er öffentlich auftritt. Klar er ist in ner anderne Position wie ich aber es zeigt das man auch für das was man kann geschätzt werden kann nicht nur für das was man anzieht, nen anzug anziehen kann sich auch ein 40 jähriger Bauarbeiter, die frage ist wen man dann für IT-fragen eher gebrauchen kann den Bauarbeiter mit Anzug oder den IT-ler mit zwar sauberer kleidung aber halt ohne Anzug. Aber gut von dem Anzug-thema waren wir ja schon weg gekommen weitgehenst.
 
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Faranor schrieb:
Bitte belehrt mich, wenn ich mich da irre aber wenn der Unterricht so auch in den meisten anderen Schulen abläuft, dann kann ich es sehr gut nachvollziehen, dass nur sehr wenige ein Informatikstudium antreten.

An der FH dürfte es etwas praktischer zugehen, aber an meiner (Elite-)Uni lernten wir keine Programmiersprache wirklich PRAKTISCH kennen.
Dafür war gar kein Lehrpersonal da.

Selbst in Softwaretechnik wurde alles abstrakt und theoretisch behandelt.

Wenn Du nach etlichen Semestern dann mal die Zeit findest zu programmieren, hast zwar alles schon mal gehört - eben theoretisch - aber setzt es eben erst jetzt praktisch um und erkennst erst jetzt, daß doch nicht alles "Blödsinn" war, daß sie Dir da gelehrt haben.


Informatik ist kein(!!!!!!!) Programmierkurs.
Die Hälfte der "fertigen" Uni-Studenten, die ich kenne, können so gut wie gar nicht programmieren.



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Mathematik war die Hölle an meiner Uni.
Auf dem Gymnasium noch 'ne 1, verstand ich hier von der ersten Vorlesung an kein Wort.
Das war wirklich... Beißerei pur.
Die Vorlesungen (Lineare Algebra, Analysis) waren EXAKT dieselben, die auch Mathematiker hören mussten. Auch die Klausuren waren dann größtenteils identisch.
(Für Mathematiker gab's noch einen dritten Bearbeitungsteil, in dem es aber auch reichlich Punkte abzustauben gab...).


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Was man nicht vergessen sollte:

Informatik ist einfach saumässig unglamourös.
Weder lockst Du damit irgendein Mädel hinter dem Ofen hervor, noch lernst Du welche im Studium kennen.
(Quote bei uns: 7%. Die meisten davon verhuschte, ungepflegte Asiatinnen.)

Die meisten "guten" Unis sind dann noch technische Unis, wo auch in den anderen Fächern die Frauenquote eher mässig ist.


VOR dem Studium erscheint einem sowas noch wie'n Luxusproblem und man nimmt's noch mit Humor.
Aber nach ein paar Jahren drückt's dann doch bei vielen auf die Stimmung.
Und 'n entspannter, verbitterter, ungefickter Haufen ist nix schönes.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es stimmt das man in einem Uni Informatik Studium nicht besonders viel Wert darauf legt viel zu Programmieren. Das ist auch richtig so, weil das Programmieren nur ein Werkzeug ist für einen Handwerker.

Doch die meisten Uni-Informatiker können programmieren, sie verstehen auch Programmiersprachen und die Abhängigkeiten dahinter sehr tiefgehend. Es ist
aber nicht ihr hauptsächliches Handwerk. Sie werden nicht immer Programmierer.

Viele meiner Kollegen arbeiten in der freien Wirtschaft neben dem Studium und in den Semesterferien vollzeit in der freien Wirtschaft. Ich arbeite seid einigen Jahren in meiner Freizeit neben dem Studium in der IT Abteilung eines Pharmakonzerns.
Ich kann nur jedem raten das man sich neben dem Studium stark engagiert, wenn später an die guten Jobs oder Führungspositionen kommen möchte.
 
Nun, ich denke das dass nicht unbedingt ein fachspezifisches Problem ist. Denn studieren ob an Uni oder FH ist heute, dank Bachelor und Master Stress pur (bin heilfroh noch mein Diplom zu machen), zweitens ist es auch scheissteuer.
Natürlich überlegt man es sich schon vor Studienbeginn zweimal ob man sich das antun soll und selbst während dem Studium brechen genug Leute, wegen dem Stress/Druck oder finanziellen Schwierigkeiten, ab.

Meiner Meinung nach versagt hier der Staat mit der Förderung der Studenten. Was man sich da mit dem Ziel die Leute schneller auf den Arbeitsmarkt zu bringen angetan hat war von vorne herein zum Scheitern verurteilt. Kein Wunder dass man sich jetzt über einen Mangel an Studenten in Bereichen beklagt die später nicht zwingend finanziellen Erfolg versprechen. Dafür können sich BWL, Jura ect kaum vor Studienwilligen retten. Das Studium als Mittel zur persönlichen Weiterentwicklung gibt es nicht mehr - ich würde sagen Epic Fail liebe Kultusminister!
 
Die FHs lassen ja bereits jeden Deppen rein. Mir sind viele über den Weg gelaufen, die von sich behauptet haben, Informatiker zu sein, und hatten dann keine Ahnung von elementarsten Sachen.

Die Ursache für das Fehlen der Studenten ist, dass das Niveau von Schulabgängern gesunken ist. Ja, die Schüler werden immer blöder, was aber nicht an der Schülern selbst liegt. Ein Lehrer, der gleichzeitig ein Beamter ist, hat halt keine Motivation, den Schülern irgendwas beizubringen.

Die Massenmedien sind auch an der allgemeinen Verblödung schuld. DSDS, BB, Bild, so genannte "Nachrichten" (eigentlich "Angst, Hass, Titen und der Wetterbericht") usw. - das kann nicht spurlos an den Kindern vorbei gehen. Stattdessen sollte man jede Stunde sagen, dass Klug sein Toll ist, dass Reich sein - toll ist, dass Arbeit toll ist, und dass Arbeitslos zu sein Scheiße ist, nix gelernt zu haben Scheiße ist, usw. Das würde Deutschland nach vorne bringen.
 
kingeugen schrieb:
Ja, die Schüler werden immer blöder, was aber nicht an der Schülern selbst liegt. Ein Lehrer, der gleichzeitig ein Beamter ist, hat halt keine Motivation, den Schülern irgendwas beizubringen.

Die Schüler werden immer blöder, weil die Lehrer immer beamtiger werden? :confused_alt:
 
Konsumkind schrieb:
zweitens ist es auch scheissteuer.
Natürlich überlegt man es sich schon vor Studienbeginn zweimal ob man sich das antun soll und selbst während dem Studium brechen genug Leute, wegen dem Stress/Druck oder finanziellen Schwierigkeiten, ab.

Meiner Meinung nach versagt hier der Staat mit der Förderung der Studenten. Was man sich da mit dem Ziel die Leute schneller auf den Arbeitsmarkt zu bringen angetan hat war von vorne herein zum Scheitern verurteilt. Kein Wunder dass man sich jetzt über einen Mangel an Studenten in Bereichen beklagt die später nicht zwingend finanziellen Erfolg versprechen. Dafür können sich BWL, Jura ect kaum vor Studienwilligen retten. Das Studium als Mittel zur persönlichen Weiterentwicklung gibt es nicht mehr - ich würde sagen Epic Fail liebe Kultusminister!
Dem stimme ich voll zu. Student wird schlechter behandelt, als Arbeitsloser: Bafög ist einfach zu klein, dazu nocht die Studiengebühren. Beim Arbeitsamt heißt es: "Studium ist Luxus, hören Sie mit dem Studium auf, werden Sie arbeitslos, dann bekommen Sie Geld für umsonst."

Beim Bafög sagt man, dass man arbeiten gehen kann, bei Studiengebühren sagt man, dass man ein Kind machen kann, um Studiengebühren nicht bezahlen zu müssen. Hat schon einer der Klügscheißern, die dass gesagt haben, das auch ausprobiert? Studieren, arbeiten und ein Kind erziehen? Student muss halt alles machen.

Die Politiker machen dass, weil sie ganz genau wissen: Student wählt nach Überzeugung, Arbeitsloser wählt die Populisten. Und es gibt einfach mehr Arbeitslose, als Studenten. Der zackhafter Versuch, Arbeitslosenhilfe zu reduzieren hat SPD fast vernichtet. Die Einführung der Studiengebühren hat keiner Partei Stimmen gekostet.
Ergänzung ()

Katzenjoghurt schrieb:
Die Schüler werden immer blöder, weil die Lehrer immer beamtiger werden? :confused_alt:
Ja. Der Lehrer, der auch ein Beamte ist, kann für seine schlechten Leistungen nicht gefeuert werden. Das ist nicht gut. Es ist unverständlich, warum Lehrer Beamte sein sollen???

Das ist aber nicht das einzige Proiblem.
 
Ich habe in diesem Jahr im Rahmen meiner Schulischen Ausbildung meine FHR (Fachhochschulreife) erhalten und ich kann schon gut verstehen das es an den Fhs viele idioten gibt ich bemerke es ja an meiner eigenen Klasse für die FHR relevante Fächer sind Mathe Deutsch und Englisch.
nach der Fachlichen quallifikation fragt keiner

wir haben en typen in der klasse der ist zu dumm für alles in den Fachlichen Fächern hat er einen schnitt von 4,5 aber seine Deutsch und englisch Noten stimmen also darf der idot studieren nur wer schon quelltext abschreiben muss im in Java nen Taschenrechner zu programmieren ist doch nicht fähig informatik zu studieren
 
kingeugen schrieb:
Ergänzung ()

Ja. Der Lehrer, der auch ein Beamte ist, kann für seine schlechten Leistungen nicht gefeuert werden. Das ist nicht gut. Es ist unverständlich, warum Lehrer Beamte sein sollen???

Das ist aber nicht das einzige Proiblem.

Hast mich nicht verstanden.
Beamte sind Lehrer doch seit eh und je.
Wieso sollen wegen dem Beamtentum Schüler heute blöder sein als noch vor 10 Jahren?

(Kritik mag berechtigt sein... aber das ist hanebüchen...)
 
SheepShaver schrieb:
Es ist erstaunlich, wie hartnaeckig sich die Maer vom Schreckgespenst Mathematik im Inforamtik-Studium haelt. Als ich damals Informatik studieren wollte, haben mir auch alle davon abgeraten, da ich mit Mathe ziemlich auf Kriegsfuss stand und im Mathe GK mit Ach und Krach 9 Punkte bekommen hab. Ich habe mich letztendlich trotzdem fuer das Info-Studium entschieden und es war zwar nicht leicht und ich hasse Mathe nach wie vor ;), aber ich habe es geschafft - ohne extreme Verrenkungen.
also du redäst von der maer, dem schreckgespenst mathe, dass es sich immer noch hält. ja kein wunder, dass sich dieses schreckgespenst für dich incht so bewahrheitet hat:
Ach ja, ich habe an einer FH studiert
das ist ebben der unterschied und der ist gewaltig in der hinsicht.
und bin trotzdem relativ schnell zum Teamleader aufgestiegen, so viel zu dem etwas zu pauschalen einsortieren von Jobs fuer Uni- oder FH-Absolventen. :o
natürlich kannst du das und das erreichen sehr viele. das hat acuh ncihts mit meinen ausführungen zu tun. kariere kann man mit beiden ausbildungen machen. man kann sich und muss auhc immer weiter entwickeln. ich hab beschrieben was der der unterschied der ausrichtung der studiengänge ist, wofür sie prinzipiel gedacht sind. d.h. nicht, dass man sich weiterentweickeln kann.

@blackwind:
ich möchte dich daran errinnern, dass du der jenige warst der hier herablassend geschrieben hat, es gäbe wenige die dir in informatik was vor machen und dabei redest du nicht einmal wirklich vojn informatik.

du redest von vielen dingen von denen du offenbar wenig bis keine ahnung hast. du hast deine ausbildung und die ist fein, aber du äussert hier ne meinung über die sinnhaftigkeit von bereichen der informatik, da streuben sich mir die haare! aber schön, dass dir wenige was im bereich informatik was vor machen können. dich aufklären hat offensichtlich eh keinen sinn, du bist ja der pro schlecht hin und kennst dich in jedem bereich top aus und die, in denen du weniger bewandert bist sind's eh nicht wert.

:rolleyes:
 
Katzenjoghurt schrieb:
Hast mich nicht verstanden.
Beamte sind Lehrer doch seit eh und je.
Wieso sollen wegen dem Beamtentum Schüler heute blöder sein als noch vor 10 Jahren?

(Kritik mag berechtigt sein... aber das ist hanebüchen...)
Ich weiß nicht, warum die Lehrer heute schlechter sind als früher. Vielleicht wurden die Kriterien geändert, nach denen die Beamte ausgewählt wurden?

Aber aus eigener Erfahrung kann ich leider nur den Rückschluß ziehen: von allen Lehrern, die ich selber kannte und über die mir Bekannte so erzählt haben, waren meistens die Lehrer sehr schlecht, die Beamte waren.
 
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