News Viele Studienplätze in der Informatik bleiben frei

Xpect schrieb:
Oh man, das ist echt bescheiden. Bin noch an einer Realschule (hab am Gym leider zu viel Mist gebaut und nochmal wesentlich mehr wurd mir angehängt) und unser Schulleiter hat uns in Info letztes Jahr ein wenig über HTML beigebracht. Fand ich ja ganz intressant. Und das obwohl er eigentlich GSW (Geschichte, Erdkunde, Politik) Lehrer ist.
Bei unsrem diesjährigen Informatiklehrer haben wir gelernt wie man Bilder bearbeitet, Excel bedient udn Powerpoint macht. Ich finde das kann doch echt nciht das sein was man als Informatiklehrer beibringen soll, nichtmal an einer Realschule (in Niedersachsen).

In Niedersachsen gibt es keine offiziellen Vorgaben für Informatik vor der Oberstufe an Gymnasien, glaube an Real&Hauptschulen ebenfalls. Die Schule ist da frei und kann quasi machen was sie will

Klingt komisch, ist aber so (um es mal mit der Sendung mit der Maus zu sagen).

Übrigens kann man auch mit solchen Sachen wie HTML/Excel/Powerpoint und gerade Bildbearbeitung viel Informatik machen. Andererseits kann es auch auf schlechtes Volkshochschulkursniveau ausarten.
 
Ich finde man sollte die Mathematik nicht als Gleichnis der Apokalypse darstellen.

Sicherlich ist Mathematik studieren nicht einfach, aber man darf nicht vergessen, dass ein Studium ein Vollzeitjob ist. Wenn man diese Zeit investiert, kann man auch Jede Matheklausur bestehen.

Wer das nötige Interesse mitbringt schafft auch ein Informatikstudium!
 
@cl55amg: ich hab an ner fh studiert, hab aber zuerst mal angefangen angewandte informatik an ner gesamthochschule (uni) und das war kack langweilig java was ich davor schon konnte und ansonsten mathe wo man mehr oder weniger so simple sachen wie 1 + 1 = 2 beweißen soll.

Hab das dann innerhalb des 1. semesters abgebrochen weil ich mich zu tode gelangweilt hätte.

Aber man muss schon bischen aufpassen mit diesen algemeingültigen vorschlägen z.B. wurde mir von allen geraten zu großen Konzernen zu gehen (da wäre anzug natürlich wirklich pflicht) bzw das auto-industrie so sicher und toll sein soll (alternative ist dann oft noch rüstung) und wer hat jetzt am meisten probleme in der kriese?

Ne such mir lieber eine Stelle wo noch normale Menschen arbeiten mit denen man normal reden kann und nicht alles nur eine Formale sache ist, und nur noch eine Abstrakte beziehung zwischen arbeitgeber und Angestellter besteht. Bzw man mehr oder weniger nur eine Nummer ist.

Ich mag bischen altmodisch sein oder gegen den Strom schwimmen aber ich kann mich nicht komplett verbiegen nur damit ich ins Muster passe.
 
blackiwid schrieb:
[...]mehr wie ein "Haus"-informatiker der hilft z.B. ein Onlinebrowser spiel zu machen. Oder eben eine Webseite in PHP oder anderem umsetzt für jemand.
Wenn man für die Hilfe bei einem Online-Browserspiel oder eine PHP-Seite Informatik studiert, hat man sich die Mühe des Studiums mMn eh umsonst gemacht.
Dazu kannst du meinetwegen eine PHP Zertifikation machen, damit man beim Arbeitgeber was vorweisen kann und gut ist.
Ein Uni-Informatik-Absolventen ist dafür eindeutig überqualifiziert.
[..]auftrage an Land ziehen bzw mein Produkt verkaufen das ich produziere. Wenn ich als Informatiker das auch machen muss[...]
Nein, musst du nicht.
Aber du musst womöglich Vor-Ort Support leisten, Angestellte des Kundens einschulen, etc.
des weiteren kann ich nicht lügen was bei vorstellungsgesprächen schlecht ist, der anzug war meiner einschätzung nicht wirklich das problem
Lügen sollte man auch nicht... Ich weiß nicht wo du dich beworben hast, aber ein nicht vorhandener Anzug bei einer Akademiker-Stelle kann durchaus ein sehr großes Problem sein.
Ich hab mal im Rahmen einer Veranstaltung an der Uni an einer Übung in einem Assesment-Center teilgenommen; also wie man sich verhalten soll, etc. (wohlgemerkt für Informatiker-Berufe!)
Der Personaler dort hat gesagt, dass häufig sogar auf so Kleinigkeiten geschaut wird, wie etwa ob die Schuhe zum Anzug passen oder ob die Schuhe z.B. eine Gummi oder Leder-Sohle haben. Das sind natürlich keine Ausschlußkriterien und wirken teilweise lächerlich, fließen aber anscheinend bei den "guten" Jobs mit in die Bewertung ein.

Inwieweit das so stimmt, kann ich nicht beurteilen, aber diese Person war in diesem Assessment Center angestellt und hat dort Kandidaten beurteilt...

Bei einer normalen Bewerbung wird wahrscheinlich nicht so streng darauf geachtet, aber ein Anzug ist da trotzdem Pflicht.
 
Das mit dem Anzug würde ich nicht allgemein halten. Ich habe so ein Assessment Center auch mal an der FH genossen und habe mich auch mit vielen Personalern unterhalten. Es ist wichtig, dass man glaubhaft rüberkommt und die Erwartungen erfüllt.

Ist man z.B. oft beim Kunden (natürlich mit Anzug), dann sollte man zum Vorstellungsgespräch mit Anzug kommen.

Ist man Programmierer und eh nur im Office, reicht eine gute Hose und ein Hemd - ansonsten wirkt es nicht glaubwürdig.

Das genialste Bild ist ein Vollblutentwickler im Anzug, der schon 5 Jahre alt ist und nicht (mehr) wirklich passt.

Meiner Meinung nach will man den Bewerber so sehen, wie er sich im zukünftigen Umfeld bewegen soll/ wird.
 
@blackiwid

Man braucht darüber nicht wirklich viel zu diskutieren, die FH ist natürlich einfacher.
Dies kann man ganz leicht selbst nachvollziehen indem man sich die Klausuren usw. anschaut. (Was ich getan habe)
Nicht umsonst reicht in der Regel oft Fachabi nicht aus um auf Unis zu studieren.

Es stimmt aber auch das die FH praktischer ist und das liegt vielen Leuten mehr.
Die Uni ist wissenschaftlich orientiert und daher wird auch ein tiefergehender Stoff gelehrt, welcher für viele trocken erscheint. Am Anfang ging es mir auch so, bis ich später erkannte wie wichtig diese Theorie ist um viele technologischen Ansätze und Probleme zu verstehen.

Aber egal wo man studiert hat, am ende fließen noch viele andere Faktoren mit rein.
Vor allem was man so während des Studiums gemacht hat.

Es ist ein großer Unterschied wenn man nichts macht neben dem Studium, im Aldi arbeitet, oder im IT Bereich eines großen Konzerns eigene Projekte durchführt.
 
Ja das ganze ist relativ suche eigentlich einen Job wo ich in Python irgendwas entwickeln kann, bin halt sehr technik interessiert und benutze nicht gerne tools die ineffizient sind, was eben die meinsten anderen sprachen sind.

Die Stelle als Entwickler für Browsergames in php5 (oo) war schon für Studiumsabsolventen ausgeschrieben, ich hab ja schon geschrieben das ich an ner fh war und das ich kein Hardcore-informatiker bin. Es gibt wenige leute die mir in Informatik was vormachen können auch als ich als ich mein Praxissemester gemacht habe war ich dort schnell in vielen bereichen die Fähigste Kraft im Haus auch neben anderen leuten mit Diplom auch in Informatik.

So für mich ist das halt eben auch ein filter und ich glaub ich schreibe sehr gut im Anschreiben bzw bei den schwerpunkten die ich Vorstellungsgespräch setze was ich gerne möchte und was ich kann und was nicht.
Für bestimmte Firmen personaler sind Anzüge halt pflicht, das sagt dann halt auch viel über den job aus das man entweder viel kundenkontakt hat oder eben das man am Arbeitsplatz auch mit Anzug rumlaufen soll, sowas solls ja bei größeren firmen geben. <- schauder.

Aber nochmal die Personaler erzählen einem sicher nicht immer alles, aber einer von den Personalern hätte mich doch sicher schon auf das Thema anzug angesprochen wenn das für alle ein Thema ist, das war aber nie der Fall.

Naja ich bin jetzt unter anderem wegen Arbeitsstelle (auch wenn das vielleicht unlogisch klingt) von Baden-würthemberg nach berlin gezogen (unter anderem halt auch aus dem dorf meiner Eltern raus wo ich nach dem Studium erstmal zurück bin)

Aber hoffe das hier sich leichter was ergibt, in auto/rüstungsindustrie wollte ich eh nie und München hat mich jetzt auch nicht sooo sehr angemacht. (wär ich wenn ich dort ne stelle gefunden hätte aber natürlich schon hin.)

Naja lassen wir das thema, so nen php-job (weiß dazu reicht zur not auch nen hauptschulabschluss) werd ich wohl schon finden und ob ich 50% brotto mehr oder weniger verdien wovon ich dann noch 20% wegen progression Nette raus krieg und dafür vielleicht 30% mehr arbeiten muss, spielt für mich nicht die große rolle.
Ne verwirklichung im Beruf hab ich eh aufgegeben, etwas das nicht zuuu stressig ist, wo ein bischen spass macht und ich halbwegs gut von leben kann reicht mir. Selbstverwirklichjung kann ich dann privat machen.
 
MATRIX_Morpheus schrieb:
Der Personaler dort hat gesagt, dass häufig sogar auf so Kleinigkeiten geschaut wird, wie etwa ob die Schuhe zum Anzug passen oder ob die Schuhe z.B. eine Gummi oder Leder-Sohle haben. Das sind natürlich keine Ausschlußkriterien und wirken teilweise lächerlich, fließen aber anscheinend bei den "guten" Jobs mit in die Bewertung ein.

Ja das kommt vor, durch die Kleinigkeiten erkennt oft am ehesten wie der Gegenüber tickt.
Jemand der kein gespür für Kleidung hat, kann die Firma nicht gut representieren.
Besonders bei Führungspositionen ist das wichtig.

Informatiker habe hier oft Probleme leider...Das führt dazu das sie BWLer als Chefs vorgesetzt bekommen.
 
so sortiert man natürlich die fachmänner aus
und holt sich leute die von nix ne ahnung haben
aber schön von ihrer mami angezogen werden wie geil :)

wenn sie ne schwuchtel suchen ist es vieleicht wichtig , aber für nen richtigen man ist das doch wayne aus was seine schusohle ist

ich verstehe diesen blödsinn sowieso nicht...
warum muss ich mich verbiegen (kleidung die ich nicht mag und in meinem job in 99% der zeit nicht brauche anziehen)

xx euro teuer bewerbungen verfassen damit ich einen guten eindruck mache...
obwohl ich in meinem wirklichen job damit nicht mehr zu tun habe ...

das erinnert langsam an das showgeschäft wo man erst in die kiste muss bevor man die rolle bekommt :)
 
TanteHorst schrieb:
... Solange die Anerkennung und Gehälter für gute ITler nicht den Status von Rechsanwälten und Ärzten erreicht, ...
Also den Status von Ärzten und die Bezahlung hast du gemessen an Hausärzten schon lange. Ich kenne nur die Zahlen für Zahnärzte, da aber meine Hausärztin mir ggü. gestand, dass in ihrer Ehe mit einem Zahnarzt ihr Mann mehr nach hause bringt, gehe ich mal davon aus, dass es Ärzten nicht besser geht: Wenn man die 10% Besserverdiener ausblendet liegt das Durchschnittsjahreseinkommen der niedergelassenen Zahnärzte in den neuen Bundesländern bei ca. 93.000, klingt bisher viel, ist es aber nicht, denn für Steuer und vor allem Versicherungskram (Rente, Krankheit, Haftpflicht - alles privat) gehen durchschnittlich 72.000 drauf - das verschweigen die KZV-Vertreter (das sind keine Zahnärztevertreter, sondern Bonzen, die nur sich selbst vertreten) im TV gerne - sodass für einen Dr. med. dentes mit eigener Praxis im Schnitt - die 10% Besserverdiener ausgeblendet - 1.400 Euro netto im Monat bleiben. Du kannst mir nicht erzählen, dass ein Durchschnittsdiplominformatiker netto weniger hat - aber das ist das Problem von vielen Angestellten, sie kennen die Kostenberge von Selbstständigen nicht. ;)

(und ja, es gibt immernoch auch stink reiche Zahnärzte - die verfälschen ja auch die Gesamtstatistik, sodass das Durchsschnittsnetto, wenn man sie nicht rausrechnet, deutlich über 2000 liegt - das sind dann die Meister der "alternativen Behandlungsmethoden", also von Leistungen bei Kassenpatienten, die zu null von der Kasse bezahlt werden, aber "so viel besser (und teurer) sind" - bei Privatpatienten kann man sich solche Preise selten erlauben)
 
Zuletzt bearbeitet:
ich hab mal nur die seiten überflogen... ich würde hier wirklich 80-90% der leute dringend empfehlen ein bissle zu recherchieren, was informatik eigentlich ist. die aller meisten hier haben davon keine ahnung. und noch weniger davon, was man nach dem abschluß als informatiker macht.

einige hier haben schon etwas dazu gesagt, aber es scheint von den meisten ignoriert worden zu sein.

wenn ich schon so einen quatsch lese, dass internettechnik = informatik + bissle mehr ist, oder ähnliches bei lehramt info da kann ich mir nur an den kopf fassen.

ja, informatik kämpft derzeit in deutschland stark um seine existenz. nicht weil es dafür keinenb edarf gibt, sondern weil es zuviele gibt, die was zu sagen haben, aber keine ahnung haben worüber sie da reden. wie weit die desinformation geht sieht man wunderbar an diesen thread.

es ist schon komisch. anstatt das mit den jahren informatik bekannter wird, kämpfen wir an der uni damit, dass mit den jahren wir immer mehr studenten bekommen, die immer weniger ahnung haben was sie da als studium gewählt haben. das niveau sinkt mit jedem jahr stetig.

mittlerweile müßen wir in den ersten zwei semester in mathe stoff durchnehmen, der eigentlich schulstoff ist, teils 10 klasse.

und zudem hat sich die einstellung der studenten verschlechtert. früher ist man in die bib gegangen, um sich zusätzliche infos zu holen, um mit anderen zusammen den stoff für die übungsaufgaben zu lernen.

heute können wir ne aufgabe stellen zu der es die lösung im vorlesungbegleitenden skript steht und von 30 leuten schauen mit glück 5 ins skript und mit noch mehr glück kapiert einer, dass da die lösung zur aufgabe steht. unsere info bibliothek ist fast leer. die war zu meiner zeit meist voll.

eine wirklich beängstigende entwicklung.
 
cob schrieb:
wenn sie ne schwuchtel suchen ist es vieleicht wichtig
Wow. Hohes Niveau...
warum muss ich mich verbiegen (kleidung die ich nicht mag und in meinem job in 99% der zeit nicht brauche anziehen)
Weil es vielleicht unter anderem von Flexibilität zeugt? Wenn du nicht bereit bist beim Bewerbungsgespräch einen Anzug anzuziehen, dann würde ich daraus schließen, dass du auch nicht bei den verbleibenden 1% deiner Arbeitszeit - in der du den Anzug brauchen würdest - bereit bist einen solchen anzuziehen.
xx euro teuer bewerbungen verfassen damit ich einen guten eindruck mache...
Ja, hast du vollkommen Recht. Einen guten Eindruck machen ist schon sehr von sinnlos :rolleyes: Ich würde auch immer diejenigen einstellen, von denen ich einen schlechten Eindruck habe.
 
blackiwid schrieb:
Es gibt wenige leute die mir in Informatik was vormachen können auch als ich als ich mein Praxissemester gemacht habe war ich dort schnell in vielen bereichen die Fähigste Kraft im Haus auch neben anderen leuten mit Diplom auch in Informatik.
Das kann, erstens, jeder behaupten und, zweitens, ist diese Einschätzung ja wohl auch von den restlichen Gestalten der Firma abhängig.

Ich hoffe nur, dass sich deine Bewerbung(en) nicht so lesen ließen, wie dein Posting hier.

Das ist nämlich - meiner Auffassung nach - häufig schon das KO-Kriterium.

Ps: "im Aldi arbeitet" :freak::rolleyes:

Pps: Und was an einem Anzug so schlimm sein soll, verstehe ich auch nicht. So sollte es doch eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, dass man zu einem Bewerbungsgespräch mit einem Personaler, der ja auch einen Anzug trägt, nicht im Schlabberlook aufkreuzt.
Gescheite Anzüge sind übrigens bequemer als man denkt. ;)
 
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ähh? lol, naja nehm das jetzt mal nicht so ernst was du sagst, meinst es wohl nicht böse ;) natürlich schreib ich in meiner bewerbung weder im anschreiben noch im lebenslauf rein das ich immer der beste wäre oder sowas.

Allerdings schicke ich meine Zeugnisse von den Firmen mit das letzte durfte ich selber schreiben, da hab ich mir richtig mühe gegeben, die firma hat sich das was ich geschrieben habe (in geheimsprache sehr gut) durchgelesen und alles für richtig empfunden und unterschrieben.
Das davor (das war vor meinem studium) war zumindest ein Gut übersetzt. Also ganz so subjektiv ist die einschätzugn wohl nicht, zumal ich zugegeben immer bei kleinen firmen mit maximal 10 leuten gearbeitet habe daher ist das vielleicht auch nicht soo viel sagend.
Ich wollte damit nur sagen das es bei mir Fachlich noch nie probleme gab, und auch sonst nicht, nur bei dem Vorstellungsgespräch hab ich mir schon immer schwer getan. Hat sich eigentlich verbessert mitlerweiile aber hatte jetzt halt das problem das ich mich oft für stellen beworben habe wo ich die Bibs/techniken teils sogar die programmiersprachen (ruby/onrails) nicht konnte und nur mal die einarbeitungstutorials durchgemacht hatte (mitlerweile schon bischen mehr) ich bin also eigentlich auf der suche nach einer technischen herausforderung, werde mich jetzt aber damit die arbeitslosigkeit bald aufhört auf ne fließband-arbeit (php) einlassen. Wo man eigentlihc keinen studierten braucht.
Oder auch systemadministrator hätt ich mir vorstellen können, die fordern aber auch viel fachwissen wo mein realtiv tiefes linuxwissen eben wohl auch nicht ausreicht und wenn man da mit ihren 2-3 services die die benutzen nicht kennt dann klappts halt wohl auch nicht. Allerdings frag ich mich dann immer was mich zu meinem ersten posting gebracht haben.

Wenn die nur spezialisten oder halb-bwl leute die noch bischen mit techniker reden können suchen, warum muss dann alle paar monate so ne doofe meldung kommen das dort Mangel wäre. Das passt dann nicht, ich mein wenn mangel wäre könnten sie ja erstmal fast jeden außer er kommt mit nem nazi gruß rein oder er weiß nicht wie man nen pc anschaltet annehmen, und dann innerhalb der probezeit die kicken die nix sind.
Aber anhand von 5 sehr theoretischen technik fragen zu sagen das der und der nix ist kann man sich doch nur leisten wenn man an jeder hand 20 andere bewerber hat.

Ach ja hier waren ja eine oder 2 anfragen bezüglich meines aktuellen Statuses, ich bin nicht Arbeitslos gemeldet aber ich habe keine Arbeit. Ich werde mir aber demnächst was suchen und wenn die ersten bewerbungen hier vor ort wieder nicht klappen, werd ich mich wohl oder übel arbeitslos melden, also direkt hartz4. Das heißt dann auch offenlegung all meiner daten (bis ins kleinste detail), muss mir eventuell herablassendes menschenverachtende Behandlung gefallen lassen (soalnge ich geld will) und man kann mir theoretisch jede stelle zuweisen ohne einspruchsrecht meiner seite (jeder job ist zumutbar solange es gesundheitlich geht) also z.B. spargel pflücken oder irgendsowas umzugshelfer oder was weiß ich was denen als 1euro jobs noch ein fällt.
 
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cl55amg schrieb:
Es stimmt aber auch das die FH praktischer ist und das liegt vielen Leuten mehr.
Die Uni ist wissenschaftlich orientiert und daher wird auch ein tiefergehender Stoff gelehrt, welcher für viele trocken erscheint. Am Anfang ging es mir auch so, bis ich später erkannte wie wichtig diese Theorie ist um viele technologischen Ansätze und Probleme zu verstehen.

Ich finde theorie ist viel leichter. Man muss kein Finger krumm und passt. Nur leider steht dann man mit nur Theorie etwas blöde da, wenn es bei der Einstellung heißt: "so und jetzt möchten wir mal das und das gemacht kriegen, kriegen Sie das hin?" ..."Sie meinen doch nicht auf dem Computer?!..."

Naja das gute an der Sache ist, dass es immer noch Unternehmen gibt die das nicht abprüfen oder das aus welchen gründen auch immer nicht interessiert.
 
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@Blackiwid

Wenn ich dir vielleicht einen kleinen Tip geben darf.

Bei einem Bewerbungsgespräch mit jemandem von der Personalabteilung, sollte schon einen Anzug tragen. Die Personaler kommen sehr oft auch aus einem Studiengang aus der Richtung der BWL und haben da anderst, als jemand aus dem technischen Bereich eine andere Erwartungshaltung.

Und während einer Bewerbung ist das entsprechende Unternehmen bei dem man sich bewirbt, ja auch sozusagen ein Art von Kunde, dem du versuchst das Beste Angebot zu machen.
 
ReVo schrieb:
Ich finde theorie ist viel leichter.
Das ist dann bemerkenswert. Ich kenne nur sehr sehr wenige Menschen, die von sich behaupten können, dass sie die Theorie leichter verstehen als die Praxis.
Und du findest Theorie dann auch noch "viel" leichter... wie gesagt, bemerkenswert.

Ich persönlich finde es z.B. viel schwieriger die Korrektheit, Komplexität, etc. eines Algorithmus zu beweisen, als diesen zu implementieren.
Oder irgendwas zu einer formalen Sprache und Gramatik zu beweisen, anstatt eine solche zu erstellen oder anzuwenden.
 
Also ich finde es leichter Algorithemn zu erklären (von mir aus auch Beweise zu schreiben), als die dann zu programmieren. Ist einfach so. Ich rede jetzt hier nicht von Bubblesort, sondern schon von etwas knackigerem. Es dauert vielleicht länger zu verstehen wie das ganze funktioniert, aber dann ist gut. Nun wenn ich das jetzt also theoretisch verstanden habe muss ich es noch leider programmieren - was dann zu problemen führen kann.

Ich hätte es doch schöner formulieren sollen. Theorie ist nicht leichter - es fällt mir sogar ungaublich schwer einige Sachen zu verstehen und das dann noch zu beweisen oder sonstwas - aber man muss sich nicht NOCH mit praktischen Sachen auseinander setzen. Deswegen: Solange ich nur Theorie lernen muss, klappt es auch halbwegs (und ich bin sicherlich nicht gut ^^ - kenne aber auch nicht so viele Leute die jetzt sagen, dass theorie schwer sein sollte, es gibt halt so einige die meinen, dass etwas zu implementieren einfacher ist wie etwas vollständig zu beweisen und theoretische Krimskram dazu zu schreiben)

Ich sitze oft da und kann mir alles zu ein Algorithmus erklären ... und am ende kriege ich das mit dem Programmieren aber garnicht richtig hin.
 
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blackiwid schrieb:
Ja das ganze ist relativ suche eigentlich einen Job wo ich in Python irgendwas entwickeln kann, bin halt sehr technik interessiert und benutze nicht gerne tools die ineffizient sind, was eben die meinsten anderen sprachen sind.
soso

Die Stelle als Entwickler für Browsergames in php5 (oo) war schon für Studiumsabsolventen ausgeschrieben, ich hab ja schon geschrieben das ich an ner fh war und das ich kein Hardcore-informatiker bin. Es gibt wenige leute die mir in Informatik was vormachen können auch als ich als ich mein Praxissemester gemacht habe war ich dort schnell in vielen bereichen die Fähigste Kraft im Haus auch neben anderen leuten mit Diplom auch in Informatik.
ich kann mir nicht helfen, aber ich werd das gefühl nicht los, dass du gar nicht weißt was informatik ist.

wenn du das wort informatik mit it oder edv austauschen würdest, dann würde es wenigstens etwas plausibler wirken, wenn gleich auch dann deiner überaus optimistischen selbsteinschätzung äußert skeptisch entgegensehen würde, nicht zu letzt angescihts das ersten zitats.

@topic:
die wirtschaft braucht wenige informatiker. 90% der jobs sind nicht für informatiker sondern für it'ler. informatiker jobs sind rar gesäht. allerdings gibt es jobs für die man gerne informatiker nimmt, so wie auch mathematiker. dabei werden sie nicht wegen ihrem wissen genommen, sondern wegen ihren (hoffentlich) etnwickelten fähigkeiten, allen voran der flexibilität, anylitischen fähigkeiten und schnellen anpassungsfähigkeit.

aber die große masse an jobs betrifft informationtechniker, d.h. alles rund um computer, edv, web programmierung, datenbank adminsitration, netzwerke, teilweise softwareprogrammierung (ein informatiker pro projekt reicht aus).

grob gesagt, könnte man das so sehen: der it'ler verhält sich zum informatiker in etwa so, wie der maschinenbauer und ingeneur zum physiker. aber über kaum ein fach weiß die allgmeinheit so wenig, wie über informatik.

nur mal so zum nachdenken: informatik gab es schon hunderte von jahren vor dem ersten computer!
 
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@ Dese

Ich finde die meisten deriner Ausführungen sehr gut.
Du bist einer der wenigen hier die verstehen was Informatik überhaupt ist.


Übrigens machen Informatiker nach dem Studium teilweise sehr verschiedene Sachen.
Oft arbeiten sie im Projektmangment in eher BWL üblichen Bereichen.

Leider wird Informatik oft falsch verstanden.
 
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