VIP's und ihre Gehälter

pstar1988

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Hallo Leute,

Ich möchte hier mal eine lebhafte Diskussion anregen, die o.g. Thema beinhalten soll.

Meine Meinung:

Also ich bin wirklich ein großer Sportfan, liebe Filme und Schauspieler und bewundere was andere bekannte Menschen in höheren Positionen vollbringen, ABER ich bin wirklich am hadern darüber was ich von deren Entgeldtung halten soll.
Nehmen wir mal das Beispiel Sport. Hier ist die Schere riesig. Es gibt Sportarten, wo absolut kein Geld zu holen ist, worunter im Vergleich zu anderen sogar Leichtathletik zählt. In anderen Sportarten gibt es nach oben keine Grenze.
Muss ein Vettel wirklich nach 2 Seasons als Weltmeister ein dreistelliges Millionenvermögen haben? Mit welchem Recht hat er sich das mit Anfang 20 verdient? Weiter gehts mit Schauspielern, Fernsehmenschen und und und.
Warum verdienen Fussballer 20 millionen im jahr? Das argument das sie nur bis maximal 38 aktiv sind zieht wohl nicht, kein mensch der bis 67 normal arbeiten geht kommt in die nähe 20 millionen zu verdienen, ausser jene, von denen ich hier spreche.
Meiner meinung nach gibt es keine berufe oder positionen die solch utopische gehälter rechtfertigen. Das eine kassiererin bei aldi kein ingenieurgehalt haben soll is ok, aber ihr wisst was ich meine. Es gibt bei vielen menschen, die in der öffentlichkeit stehen, keine grenzen nach oben.
Was ich fair fände: feste abgaben dieser verdiener, was sie a) nicht wirklich jucken würde und b) könnte man damit LOCKER (!) den oft zitierten "Welthunger" besiegen. Und mal ehrlich, keiner der topverdiener dürfte sich als ungerecht behandelt bezeichnen, wenn man ihm von seinem 500 millionen vermögen, mal die hälfte abnimmt.

Was meint ihr?
 
Egal ob ich 50 Cent oder 50 Mio € in der Tasche hätte, ich fände das ungerecht, wenn mir einfach jemand die Hälfte wegnehmen würde, nur weil er weniger Geld hat. Für mich ist das ein Ausdruck puren Neids.


Die Leute verdienen so viel, weil sie entweder eine Menge Verantwortung haben oder das Zentrum einer gigantischen Medienschlacht sind.

In erstere Gruppe fallen zB Manager großer Firmen und Konzerne. Ihre Arbeitsverträge sind oft auf 2 Jahre befristet (-> keine langfristige Arbeitsgarantie wie bei unbefristeten Verträgen) und sie haften in vielen Fällen mit ihrem persönlichen Vermögen. Inoffiziell arbeiten diese Leute oft mehr als 60 Stunden in der Woche. Das will keiner machen, wenn da nicht mit einer Menge Geld gelockt wird.

In die zweite Gruppe fallen zB Fußballer und Formel-1-Fahrer. Die bekommen nur deshalb so viel Geld, weil viele Leute hinsehen und deshalb Werbung an viel mehr Leuten als sonst verbreitet werden kann. Was wird wohl eine Werbeminute bei einer Unterbrechung in der letzten Formel-1-Runde kosten? Ich will gar nicht drüber nachdenken, aber 5-stellig ist der Betrag mit Sicherheit.
Aber auch hier gibt es große Risiken. Fällt man aus irgendeinem Grund in Ungnade, fallen die Sponsoren weg und aus ist die Maus. Btw haben diese Leute auch fast kein Privatleben mehr, das man noch privat nennen könnte. Die werden doch vom Medienzirkus in kleinste Teile zerlegt, bewertet und kommentiert. Ein Blick in einen Kiosk sagt doch schon alles. 90% der Printmedien kümmern sich doch ausschließlich nur um so was.
 
ich bin auch gegen eine regulierung, was ein eingriff in den freien markt bedeutet. hinzu kommt, dass solche eingriffe höchstens national zu bewerkstelligen sind, nur wird dann halt in ein anderes land ausgewichen und am schluss zieht man damit noch den kürzeren.
ausserdem gibt es auch prominente, die sich für gute zwecke einsetzen. auch wenns reine pr sein mag, ist es doch immer noch besser als gar nichts.
 
1. Es gibt weltweit nur eine handvoll Fußballer die einen zweistelligen Millionenbetrag brutto verdienen. Auch in der Bundesliga laufen die meisten mit "nur" ein paar Millionen rum.
2. Feste Abgaben? Wie.... STEUERN!!?? ^^
3. Und nein.. der Welthunger existiert nicht weil irgendwo Geld fehlt. Das hat ganz andere Gründe.
 
Richtig, es fehlt kein geld, es wird nur BEWUSST nicht dafür eingesetzt um den hunger zu bekämpfen
 
Angebot und Nachfrage oder? Wenn der Markt das hergibt, warum nicht?
 
Es einfach mit Angebot und Nachfrage abzutun ist wohl ein wenig kurz gedacht. Nachfrage kann generiert werden, ohne wirklich da zu sein, und der Mensch neigt dazu, lieber die einfachen Wege zu gehen, wenn sie ihm auf dem Silbertablett präsentiert werden. Die eigene Unterhaltung steht oft im Vordergrund, da akzeptiert man dann gerne das Elend, welches bei vielen Großveranstaltungen im Hintergrund abläuft.
 
Selbst Topstars aus Sport und Medien verdienen meistens "höchstens" niedrige zweistellige Millionenbeträge im Jahr. ( und die meisten zahlen ganz normal Steuern). WAs ist das schon im Vergleich zu Leuten aus der Wirtschaft. Und ich rede hier nicht von normalen Managern.

Was soll man den Reichen noch abknöpfen? Wir können über höheren Satz der Reichensteuer oder eine Wiedereinführung der Vermögensteuer ediskutieren, aber das hier ist was anderes. Der Threadersteller schlägt nämlich Enteignung vor. Jemandem, egal wie reich er sein mag, die Hälfte seines kompletten Vermögens abnehmen ist nichts anderes.

@TE Wenn du selber zugibst, genug Geld ist da, es wird nur nicht richtig verwendet. Warum muss man dann noch Vettel das Geld abknöpfen, wenn man sich eher um die VErwendung machen sollte?

Btw dürften sich so manche Menschen ungerecht behandeln, wenn man ihnen die Hälfte des Vermögens wegnimmt. Auf Basis welcher Grundlage passiert das denn? Im Vergleich zu irgendwelchen Menschen in Afrika gehts dir auch supergut. Eigentlich könnte man dir auch mal die Hälfte des Vermögens wegnehmen. Tut dir doch auch nicht weh. Statt nem VW Golf musst du dann eben Dacia Logan fahren und wohnst inner kleineren Wohnung. Am Ende des Tages geht es dir relativ betrachtet immer noch gut.

Und wem nimmt man das Geld weg?
Allen, die ein Nettovermögen von 10 Millionen und mehr besitzen? DAnn hat derjenige mit 11 plötzlich nur 5,5 während der mit 9 durchgeflutscht ist.
 
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