News Visceral Star Wars Project: EA schließt Dead-Space-Studio und vertagt Adventure

MichaG

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#1
Das von EA im Sommer 2016 angekündigte Adventure im Star-Wars-Universum wird es vorerst nicht geben. Der Publisher hat realisiert, dass ein umfassendes Umschwenken nötig sei. Das zuständige Entwicklerstudio Visceral soll geschlossen werden. Stattdessen steht eine Neuorientierung unter Leitung von EA Vancouver an.

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#2
EA wird nichts mehr ohne Lootboxen und Grind auf den Markt bringen. Deshalb haben sie das Spiel eingestampft.
 
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#3
Oh man, das ist echt zum kotzen. Muss man einfach sagen, weil es bei EA alle Jahre wieder passiert. Kann mir schon grob ausmalen, wie die Zukunft aussieht. Lootboxen werden weiter gepusht und alles andere hat keinen Wert mehr. Es ist ein Trauerspiel.
 
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#4
Hat sich ein weiteres Studio zu sehr gewehrt bze. hatte eigene Ideen? Naja ist nicht sonderlich wichtig.
EA schließt seit Jahren gute Studios. Also für EA alltag
Wird bei denen eigentlich per Lootbox ausgewählt welches Studio noch weiter überleben darf?
 
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#5
Der Publisher hat realisiert, dass ein umfassendes Umschwenken nötig sei.
Übersetzung: Studio ist zu teuer geworden.
Doch wie EAs Patrick Söderlund nun bekanntgab, hat sich im Laufe der Entwicklung ergeben, dass das Spiel in der anfangs angestrebten Form keine Zukunft hat.
Übersetzung: Game ist nicht Gewinnorientiert optimiert genug.
Auch unter Berücksichtigung von Feedback von Spielern und aktuellen Entwicklungen am Markt sei klargeworden, dass „ein Umwerfen des Designs“ nötig ist, „um Spielern eine Erfahrung zu liefern, zu der Spieler für eine lange Zeit [immer wieder] zurückkehren wollen“.
Übersetzung: Keine Lootboxen und zu wenig DLCs
Das Projekt wird nicht komplett verworfen, sondern soll ein neues Konzept erhalten. Die Rede ist von „mehr Tiefe und Breite“ sowie „mehr Vielfalt“.
Übersetzung: Weniger Inhalt mit mehr Lootboxen.
 
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#6
@Corrs1on

Genau so und nicht anders!
 
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#8
Dead Space 1 = hervorragendes Spiel, 2 gerade noch gut, 3 totaler Müll.

Das nun wieder ein Star Wars Spiel eingestellt wird (nach SW 1313) und auch gleich noch ein gutes Studio (ohne EA Stempel hätte sich das Studio sicher besser gemacht) dicht gemacht wir ist echt zu kotzen.

EA hat für mich nichts brauchbares mehr im Portfolio und ich bin der Meinung, dass der Publisher sich sein eigenes Grab schaufelt, so stehen zumindest die Zeichen.
 
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#9
und trotzdem kaufen immer wieder so viele Leute das nächste 08-15 Battlefield und ein Battlefront das den Namen nicht verdient hat. Features rausnehmen damit man sie in der nächsten Version mit Tralala als geiles Feature wieder ankündigen kann. Alles immer voll mit Bugs die man teilweise in der Engine eigentlich schon ausgebügelt hat. Der Erfolg von EA ist Zeichen wie blöd die Kunden geworden sind, die fressen alles weil die Franchises ziehen.
 
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#10
Hat schon einen Grund warum ich bei manchen Unternehmen ohne zu zögern Vollpreis zahle und bei anderen wenn überhaupt nur dann wenn es im Steam Sale für unter 5 Euro verramscht wird.
 

DonDonat

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#11
Schade aber Absehbar: EA macht alles dicht, was nicht den absolut maximalen Gewinn verspricht.
Gerade bei Singleplayer Adventures wie Uncharted wäre es schwer Mikrotransactions ohne Ende einzubauen, wie es bei Battlefront 2 (2017) ist ;)
 
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#12
Maxis Emeryville (SimCity) - 1997 von EA gekauft; geschlossen in 2015.

Mythic (Dark Age of Camelot) - 2006 von EA gekauft; geschlossen in 2014.

Bullfrog (Syndicate, Dungeon Keeper) - 1995 von EA gekauft; geschlossen in 2001.

Origin (Ultima, Wing Commander) - 1992 von EA gekauft; geschlossen in 2004.

Westwood (Command & Conquer) - 1998 von EA gekauft; geschlossen in 2003.

DreamWorks Interactive/Danger Close/EA Los Angeles (Medal of Honor) - 2000 von EA gekauft; geschlossen in 2013.

Phenomic (SpellForce, BattleForge) - 2006 von EA gekauft; geschlossen in 2013.

Black Box Games (Need for Speed, Skate) - 2002 von EA gekauft; geschlossen in 2013.

Pandemic (The Saboteur) - 2008 von EA gekauft; geschlossen in 2009.

PlayFish (The Sims Social) - 2009 von EA gekauft; geschlossen in 2013.

NuFX (NBA Street) - 2004 von EA gekauft; geschlossen in 2007.

Und weiter gehts...:evillol:
 

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#14
Laut PCGH sind es 19 Studios aktuell...

Westwood werde ich EA niemals verzeihen, der nächstes Grund diesen ekelhaften Publisher zu meiden...

Bald kann man sich nichts mehr kaufen in der Branche...
 
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#15
Och ne....
Die Dead Space Reihe gehört zu meinen lieblings Games. Ja, auch mit Teil 3 hatte ich meinen Spass obwohl man schon sagen musste das es nicht mehr die gleiche Qualität hatte.

Wobei ein entwickler ja sagte das EA sie dazu drängte Dead Space derart umzugestalten.
War ein echt interessanter Artikel.

Tjo, das wars wohl mit meinen Hoffnungen für einen weiteren Teil...EA ist echt ein drecksladen...Versauen ein Game nach dem anderen und wenns dann nicht gut ankommt wird gleich mal alles dicht gemacht und weiter gehts....

/sign...aber sowas von.
 
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zero389

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#18
EA macht den Studios wohl immer Angebote die Sie nicht ablehnen können. Also eigentlich die Schuld der Studios die verkaufen. EA hat eben dann das recht es so zu machen wie sie möchten. Aber bevor man EA Geldgeilheit vorwirft was Sie auch sind, sind es aber die Besitzer der jeweiligen Studios zuvor auch.
Es mag sicher welche gegeben haben die aus der Not verkaufen mussten aber sicher nicht alle.
Und bevor EA untergeht tun das wie man sieht viele andere zuvor.
 
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#19
Tja, EA halt. Drecksladen. Da erinnere ich mich an die hämische Aussage, man wolle zukünftig mehr auf die Kunden eingehen anstatt dem Geld hinterher zu laufen :headshot:


Übersetzung: Studio ist zu teuer geworden.

Übersetzung: Game ist nicht Gewinnorientiert optimiert genug.

Übersetzung: Keine Lootboxen und zu wenig DLCs

Übersetzung: Weniger Inhalt mit mehr Lootboxen.
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#20
Dass immer wieder "Westwood" zitiert wird, muss endlich mal korrigiert werden:

EA hat Westwood vollkommen freie Hand gelassen bei der Wahl und Umsetzung ihrer Projekte. EA hat angenommen Westwood wäre kompetent genug die Projekte nach eigenem Ermessen umzusetzen. Aber genau das waren sie nicht. Westwood ist im eigenen Schlamassel versunken. Es war Westwood selbst, die ihre Projekte in den Sand gesetzt haben. Sogar die Entwickler haben das zugegeben (einer davon, der jetzt glaub bei Petroglyph Games ist, wurde dazu mal interviewt). Und irgendwann hat EA halt den Hahn abgedreht.

Ich finds auch traurig, dass Westwood weg ist, aber die Fakten sind nun mal so, dass es durch Eigenverschulden passiert ist, und nicht durch EA.
 
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