VM zum Spielen unter ESXi

Kerasto

Lt. Commander
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Hallo zusammen,

2 Kollegen und Ich würden gerne den "Gaming-PC" in unsere Server packen.

Folgende Hardware ist jeweils in unseren Servern vorhanden:

Haswell-Xeon
32-64GB Ram
256GB SSD
Raid5 Daten
ESXi als Hostsystem

Mainboard und CPU erlauben VT-D, sodass man eine eingebaute GPU an die VM durchreichen kann.

Das ganze ist laut Internet auch kein Problem, dass man auf dieser VM spielen kann. (Windows 10 VM)

https://www.pugetsystems.com/labs/articles/Multi-headed-VMWare-Gaming-Setup-564/

Nun steht noch die Frage aus nach Ausgabe von Bild, Ton und Peripherie.

Beispiel:

- Serverschrank im Keller mit Server
- Büro im 1. OG mit Bildschirm, Maus/Tastatur

Wie bekommen wir nun kosten-effizient die VM in unserem Büro abgebildet, sodass man darauf auch Spielen könnte?

Daran scheitert unser Plan aktuell leider noch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mal davon abgsehen, dass ich euren Gedankengängen gerade nicht so folgen kann... beschafft euch PCoIP fähige Thin-Clients.
Gute Erfahrungen mit den Dell Wyse Clients gemacht. Allerdings nicht im Bereich Gaming ;)
 
Mit dem Thema hatte ich mich auch schon befasst, wobei es mir nur darum ging ne VM ins Wohnzimmer zu bekommen um damit zu Surfen etc.
Leider ist es schon daran gescheitert, Youtube Videos zu sehen, da die RDP Session dafür einfach nicht perfomant genug war, trotz Gigabitleitung.
 
Auch wenn es angeblich funktioniert und die FPS gut zu sein scheinen, lass es lieber sein.

Die I/O Latenzen, die Sache mit dem Sound und gar die Übertragung per Netzwerk auf einen Thinclient oder Netzwerkfähigem KVM Switch macht das ganze noch schlechter. Zugriffe per RDP sind dafür einfach nicht ausgelegt, da gehts auch nicht gut.

Für einen 3D Mark Run oder so mags ja gehen, das wars schon. Ich kann mir auch vorstellen dass es viel mehr Frame-Drops geben wird da das CPU Scheduling nicht unbedingt auf solche Szenarien spezialisiert ist.

Es wird sich nie anfühlen wie ein echter Gaming-PC und wird eher Gedlverschwendung weder Ersparniss sein.
Auch wenn du dadurch die CPU besser auslasten kannst und VT-d relativ gut funktioniert.

Was auch zu beachten ist, soweit ich den Artikel ÜBERFLOGEN habe, wurden auch USB Controller per VT-d durchgereicht, daher gab es keine/weniger Latenzprobleme, jeder sitze fast ganz an der Physikalischen Hardware.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gedankengang ist wie folgt:

- Wir haben potente Hardware im Keller, die aktuell Firewall, Fileserver, NAS, etc. zur Verfügung stellen.
- Wir wollen den zusätzlichen Rechner im Büro konsolidieren
- Server soll eine Gaming-VM bereitstellen
- Grafikkarte des aktuellen Rechners soll dazu in Server
- Lautstärke im Keller interessiert niemanden, dadurch keine Geräuschkulisse mehr im Büro

Wichtig ist, dass mindestens 1080p mit 60 Hz im Büro ankommen, wie auch immer.
Besser wären 1440p
Ergänzung ()

MetalForLive schrieb:
Mit dem Thema hatte ich mich auch schon befasst, wobei es mir nur darum ging ne VM ins Wohnzimmer zu bekommen um damit zu Surfen etc.
Leider ist es schon daran gescheitert, Youtube Videos zu sehen, da die RDP Session dafür einfach nicht perfomant genug war, trotz Gigabitleitung.

Dafür habe ich HDMI und USB ins Wohnzimmer gelegt mit einer Unterputz-Dose :)

Büro ist leider 1 Stockwerk darüber
 
Steam inhome Streaming. Geht auch mit relativ vielen non Steam spielen.
 
Mir fällt gerade dazu Steam Link ein.
Allerdings ist das halt an Steam gebunden und andere Spiele gehen glaube nur wenn man sie in Steam hinzufügt.
 
Gohst schrieb:
Es wird sich nie anfühlen wie ein echter Gaming-PC und wird eher Geldverschwendung weder Ersparnis sein.
Auch wenn du dadurch die CPU besser auslasten kannst und VT-d relativ gut funktioniert.

Hardware ist ja alles vorhanden, Server und PC sind aktuell in Betrieb.
Sind auf die Idee gestern in der Mittagspause gekommen

Nilson schrieb:
Steam inhome Streaming. Geht auch mit relativ vielen non Steam spielen.

Streaming ist für uns keine Lösung
 
Ich glaube damit werdet ihr nicht glücklich werden. Für ne Runde Civilization wird es reichen aber schnelle Titel wie z.B. Egoshooter?!

Machbar wäre evtl. noch ein einzelner Gaming-Rechner in den Keller und mit einer Terradici PCoIP Host-Card versehen und dann mit einem getrennten Netzwerk direkt zum Thin-/Zero-Client. Aber das ist sehr unflexibel und unnötig teuer.
 
AW: VM zum Spielen unter ESXiü

Wenn die HW genug Leistung hat funktioniert das schon - siehe.
Das egentliche Problem ist nur die Anbindung der Peripherie
 
Das Totschlagargument an dieser Stelle ist und bleibt die Latenz. Die gängigen Protokolle RDP, VNC, Citrix HDX sind nicht dafür geschaffen schnelle 3D Spiele an Thin-Clients zu übertragen. Interessant finde ich, dass du Streaming direkt verneinst, obwohl das Spielen remote an einer VM nichts anderes ist, abgesehen davon, dass dir die Optimierungen was Bandbreite und Latenz verloren gehen betrachtet man bspw. Steam Link.

Das einzige was mir dazu noch einfiele wäre ein 15M DisplayPort Kabel, wobei du wahrscheinlich über die VM keine Bildausgabe an der Grafikkarte bekommen wirst.
 
Du musst aber streamen, egal ob man das PCoverIP nennt, oder RDP, VNC, Steam in-house oder Rotkäppchen.
Die Streamingverluste kommen auf die passthrough Verluste noch hinzu: VMs kosten immer Performance, bei der Grafikkarte Größenordnung 10%.
 
Baalthorun schrieb:
Machbar wäre evtl. noch ein einzelner Gaming-Rechner in den Keller und mit einer Terradici PCoIP Host-Card versehen und dann mit einem getrennten Netzwerk direkt zum Thin-/Zero-Client. Aber das ist sehr unflexibel und unnötig teuer.

Ein ThinClient wäre mit der Darstellung bzw. Wiedergabe eines Spieles völlig überfordert. Bei langsamen ThinClient gibts ja sogar Probleme mit normalen Office-Anwendungen.

Und wie dick soll die Hardware dann im ThinClient sein, dass da Ganze funktioniert? Dann kannst gleich wieder ein PC hinstellen.
 
Hab mir die Steam-Link mal genauer angeschaut. Eigentlich ja genau das, was wir suchen ?!

Funktioniert wohl mit allen Spielen und selbst der Desktop kann abgebildet werden.

Gaming-VM auf dem Server und als Ausgabe im Büro dann die Steam-Link :)

Werde es mal intern weiterleiten, die 1080p stören da eigentlich nur noch
 
Wie bekommen wir nun kosten-effizient die VM in unserem Büro abgebildet, sodass man darauf auch Spielen könnte?

Du hast doch einen Arbeits-PC im Büro, oder? Greif von dem doch einfach auf die Vm zu.
Hast doch alles da. Probiers aus. Mit dem Thema kennt sich hier eh so gut wie keiner aus, ein Großteil der Antworten ist am Thema vorbei oder Spekulation oder Halbwissen.
 
Such bei Linus Tech Tips nach einem vlog video. Der hat seinen PC in den Abstellraum verfrachtet und die Peripherie im Zimmer daneben mit so einer Art KVM Switch. Gaming Performance hat er damit nicht getestet aber ein Versuch ists ja wert
 
Steam Link wäre auf jeden Fall eine ziemlich einfache Lösung, wenn du dich mit den 1080p abfinden kannst. Einfach auf die Windows 10 VM Steam installieren, die (das?) Steam Link im Büro einrichten und mit dem Steam auf der VM verbinden, fertig.

Es muss ja auch nicht unbedingt Steam Link sein. Ein normaler Rechner mit Steam im Büro (kleines Intel NUC mit Steam OS?) beherrscht ja auch In-Home Streaming, und ich glaube, dass da auch mehr als FullHD möglich ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
h00bi schrieb:
Du hast doch einen Arbeits-PC im Büro, oder? Greif von dem doch einfach auf die Vm zu.

Der soll ja dann weg ;)

maxik schrieb:
Such bei Linus Tech Tips nach einem vlog video. Der hat seinen PC in den Abstellraum verfrachtet und die Peripherie im Zimmer daneben mit so einer Art KVM Switch. Gaming Performance hat er damit nicht getestet aber ein Versuch ists ja wert

Video kenne ich, schon lange abonniert den Kerl.
Aber der macht es mit Thunderbolt auf sehr kurze Distanz ;)
 
Klikidiklik schrieb:
Ein ThinClient wäre mit der Darstellung bzw. Wiedergabe eines Spieles völlig überfordert. Bei langsamen ThinClient gibts ja sogar Probleme mit normalen Office-Anwendungen.

Und wie dick soll die Hardware dann im ThinClient sein, dass da Ganze funktioniert? Dann kannst gleich wieder ein PC hinstellen.

Wie gesagt keine Erfahrungen im Bereich Gaming. Mit unseren Dell P25 Clients sind aber GIS und CAD keinProblem. Aktuelle Geräte bzw. aktuelle Protokolle sind da durchaus leistungsfähiger als man es erwartet. Billig ist das Ganze aber nicht mehr.
 
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