VPN-Verbindung sehr langsam

kugelfisch01

Commander
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Moin zusammen,

habe derzeit ein Problem. Dazu erst mal die derzeitige Situation

Mein Netzwerk (A):
Telekom VDSL 100/40 Mbit/sec (tatsächliche Werte 92/35 Mbit/sec) an einer Fritz!Box 7490
NAS ist mit 1Gbit/sec angebunden und hat auch genug Leistung
PC (siehe Signature) mit Windows 10 angebunden am Gbit-Netzwerk

Netzwerk Partner (B):
KabelDeutschland 100/6 Mbit/sec (tatsächliche Werte 54/6 Mbit/sec) an einer Easybox
Notebook Medion mit i3 und WLAN Verbindung (WLAN Werte siehe tatsächliche Werte)
VPN-Verbindung zu meinem Netzwerk wird via ShrewSoft hergestellt

So nun zu meinem Problem. Netzwerk B möchte ein selbstgeschnittenes Tauch-/Urlaubsvideo mit 5GB von Netzwerk A herunterladen. Verbindung wird erfolgreich hergestellt, aber trotz dessen Netzwerk A 35Mbit/sec Upload bereitstellen kann und Netzwerk B über WLAN einen Download von 54Mbit/sec erreicht, wird nur mit max. 1,04 Mbyte/sec (korrigiert; danke an Raijin) geladen.

Es wird im Hintergrund nichts anderes herunter oder hochgeladen, was die Verbindung verlangsamen könnte.
Ich habe keine Ahnung wo der Flaschenhals sein könnte. Habt ihr evtl. eine Idee?

Danke schon einmal für eure Hilfe.
Gruß

kugelfisch01
 
Zuletzt bearbeitet:
Erstmal ein Tipp vorweg:
Deaktiviere unbedingt im Kundencenter der Telekom in den Internet-Einstellungen den Dienst. "Navigationshilfe".
Erst danach gibt es bei VPN weniger Probleme. Müssen bei mir auf der Arbeit eine Kollegen machen, die Internet über die Telekom haben. Dieses gilt für IPSec, sowie SSL VPN ;-)


Ansonsten einmal die CPU-Auslastung in den beiden Routern prüfen, sobald du was von A nach B transferierst.
 
Außerdem schauen, was der VPN-Anbieter so hergibt und welchen Weg die Daten tatsächlich nehmen. Wenn der Weg selber länger dauert, dann ist relativ egal, was die Endpunkte liefern (können).
 
Also wenn ich dich richtig verstehe baust du die VPN-Verbindung über deine Fritzbox auf? sonst wüsste ich nicht wozu man shrewsoft nutzen sollte :) und da ist auch schon das Problem die 7490 hat keine Power fuer VPN, mehr wirste da auch nicht mit erreichen.
 
Alegra schrieb:
Also wenn ich dich richtig verstehe baust du die VPN-Verbindung über deine Fritzbox auf? sonst wüsste ich nicht wozu man shrewsoft nutzen sollte :) und da ist auch schon das Problem die 7490 hat keine Power fuer VPN, mehr wirste da auch nicht mit erreichen.

Das wäre natürlich fatal -.- kann man das irgendwo nachlesen?

Danke für alle Tipps ich werde es probieren.
 
Warum nutzt man da einen resourcenfressenden VPN Tunnel? Das geht auch anders und sicher. zB mit einem FTP Server. Da wird dann auch die maximale Bandbreite genutzt werden können.

Obgleich, wenn der Downloader nur ein 54 MBit WLAN hat, dann wird er wohl nicht Deine 35 MBit des Uploads erreichen. 54 MBit sind Brutto.
 
Warum nutzt man da einen resourcenfressenden VPN Tunnel? Das geht auch anders und sicher. zB mit einem FTP Server. Da wird dann auch die maximale Bandbreite genutzt werden können.

Ich möchte meinen NAS einfach nicht im Internet hängen haben um möglichst wenig Angriffsfläche zu liefern. Auf dem NAS sind auch meine persönlichen Unterlagen die möglichst geschützt sein sollen. Gut 1,04 Mbyte/sec sind nicht mal 50% von dem was die Leitung kann. Selbst mit Overhead sollte da schon mind. 2,0Mbyte/sec upload drinnen sein von ca. 4Mbyte/sec
 
Welche Verschlüsselung wird genutzt?
Wie hoch ist CPU Auslastung der Fritzbox?
Kann das NAS einen VPN Server laufen lassen?
Wie hoch ist der Durchsatz, wenn das Notebook per Kabel verbunden ist?
 
Die fritzbox bietet doch frp an mit userverwaltung und dateifreigabe. schalt das vpn aus und du hast volle geschwindigkeit.
 
Wenn das NAS VPN kann solltest du es darüber machen. Die VPN Leistung der Fritzbox ist bekanntermaßen sehr bescheiden.
 
Hallo,

ich lese hier VDSL und Kabel Deutschland. Wie hoch ist der MTU der VPN Verbindung?
Zumindest auf einer Seite wird IPv6 DS-Lite eingesetzt, hier kann der MTU den Spaß verderben.

Viele Grüße
TheTux
 
@kugelfisch: Du schreibst im ersten Beitrag noch Mbit/s und später plötzlich MByte/s. Achte bitte darauf, die richtige Einheit zu nehmen, weil falsche Angaben die Hilfe doch sehr erschweren. 1 Mbit/s wäre nämlich wirklich schon sehr langsam - auch für ein Router-VPN - während 1 MByte/s = 8 Mbit/s wiederum bei nicht optimierter VPN Hardware gar nicht so unüblich sind. VPN beinhaltet Verschlüsselung und Verschlüsselung benötigt entweder Crypto-Hardware oder nackte CPU Power.

Möchtest du möglichst schnelles VPN, solltest du dich nach einem geeigneten VPN-Gateway umsehen. Das kann zB eine adäquate pfSense-Box oder zB auch ein normaler PC sein. Schau mal nach ob dein NAS ebenfalls VPN bietet. Evtl ist das ja schneller. Ansonsten wie gesagt zB einen PC als VPN-Server nehmen und zB OpenVPN installieren.
 
@kugelfisch: Du schreibst im ersten Beitrag noch Mbit/s und später plötzlich MByte/s.

Danke für den Hinweis. Der Fehler im 1. Post an der einen Stelle ist korrigiert.

VPN beinhaltet Verschlüsselung und Verschlüsselung benötigt entweder Crypto-Hardware oder nackte CPU Power.

Der Sachverhalt ist natürlich klar, aber das es nur 25% der Uploadleistung sind, ist doch schon erstaunlich ...

Weby schrieb:
Deaktiviere unbedingt im Kundencenter der Telekom in den Internet-Einstellungen den Dienst. "Navigationshilfe".
Erst danach gibt es bei VPN weniger Probleme. Müssen bei mir auf der Arbeit eine Kollegen machen, die Internet über die Telekom haben. Dieses gilt für IPSec, sowie SSL VPN ;-)

Danke für den Tipp. Ich habe das deaktiviert.

RalphS schrieb:
Außerdem schauen, was der VPN-Anbieter so hergibt und welchen Weg die Daten tatsächlich nehmen. Wenn der Weg selber länger dauert, dann ist relativ egal, was die Endpunkte liefern (können).

Anbieter ist AVM (Fritz!Box) und ShrewVPN ist lediglich die Software um die Verbindung aufzubauen.

Nizakh schrieb:
Welche Verschlüsselung wird genutzt?
Wie hoch ist CPU Auslastung der Fritzbox?
Kann das NAS einen VPN Server laufen lassen?
Wie hoch ist der Durchsatz, wenn das Notebook per Kabel verbunden ist?

- IPsec
- Muss ich testen liefere ich nach (Meine Box hat eine Auslastung von 83%, Gegenseite ist leider unbekannt, da kein Zugriff auf die Box)
- Ja könnte er, möchte ich aber nach Möglichkeit vermeiden, da der NAS nur zeitweise an ist.
- Kann ich leider nicht testen. In der Wohnung gibt es kein Netzwerkkabel :-(.

Masamune2 schrieb:
Wenn das NAS VPN kann solltest du es darüber machen. Die VPN Leistung der Fritzbox ist bekanntermaßen sehr bescheiden.

Danke für den Hinweis, war mir leider nicht bekannt. Ist denn die Leistung einer FritzBox 7560 / 7580 / 7590 denn besser?

ch lese hier VDSL und Kabel Deutschland. Wie hoch ist der MTU der VPN Verbindung?
Zumindest auf einer Seite wird IPv6 DS-Lite eingesetzt, hier kann der MTU den Spaß verderben.

Ja DS-Lite wird leider genutzt. MTU müsste 1500 sein auf der KD seite und 1500 auf der Telekomseite sein. Es werden die normalen Voreinstellungen genutzt.

nebulus schrieb:
Die fritzbox bietet doch frp an mit userverwaltung und dateifreigabe. schalt das vpn aus und du hast volle geschwindigkeit.

Wie bereits geschrieben, möchte ich das sehr ungerne benutzen. Lieber dann VPN aufn NAS und das auch nur mit Zähneknirschen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie schnell ein VPN ist, hängt natürlich auch von der zur Verfügung stehenden Bandbreite ab, aber der Fritzbox ist es herzlich egal ob 40 Mbit/s oder 400 Mbit/s verfügbar sind, wenn die Hardware einfach nicht schneller kann. "Nur 25% des Uploads" ist an dieser Stelle daher hinfällig.

SFTP ist im übrigen durchaus eine adäquate Alternative zu einem VPN, da ebenfalls verschlüsselt wird. Wenn es dir partout nicht schmeckt, direkt auf das NAS zu gehen, bleibt dir eben nur ein neues VPN-Gateway. Das kann wie gesagt ein PC sein. Das ist aber nicht mehr oder weniger sicher bzw unsicher wie VPN, SFTP o.ä. auf dem NAS. Schließlich muss man einen VPN-Server auf einem PC auch erstmal einrichten und sicher konfigurieren.
 
Und wenn es sich bei Deinem NAS um das aus Deiner Signatur handelt. Dann ist es doppelt und dreifach unsinnig, die FritzBox den VPN Server machen zu lassen. Du hast Da einen Core i3 stehen, als NAS. Lass ihn das machen. Ansonsten hätte auch ein 150€ 3 Bay NAS von der Stange gereicht.

Und ein FTP Server ist sicher. Man gibt dort nur die Ordner frei, die man freigeben will. Und sichere Autorisierungen und Übertragungen sind schon lange Standard bei FTP.
 
Danke euch beiden für eure Rückmeldung.

Wie schnell ein VPN ist, hängt natürlich auch von der zur Verfügung stehenden Bandbreite ab, aber der Fritzbox ist es herzlich egal ob 40 Mbit/s oder 400 Mbit/s verfügbar sind, wenn die Hardware einfach nicht schneller kann. "Nur 25% des Uploads" ist an dieser Stelle daher hinfällig.

SFTP ist im übrigen durchaus eine adäquate Alternative zu einem VPN, da ebenfalls verschlüsselt wird. Wenn es dir partout nicht schmeckt, direkt auf das NAS zu gehen, bleibt dir eben nur ein neues VPN-Gateway. Das kann wie gesagt ein PC sein. Das ist aber nicht mehr oder weniger sicher bzw unsicher wie VPN, SFTP o.ä. auf dem NAS. Schließlich muss man einen VPN-Server auf einem PC auch erstmal einrichten und sicher konfigurieren.

Da magst du recht haben. Bisher war mein limitierender Faktor bei VPN-Verbindung defintiv die Leitung von Kabel Deutschland mit 6Mbit/sec upload. Nun ist es halt leider die FritzBox. Zusatzkosten sollen erst mal verhindert werden.

nd wenn es sich bei Deinem NAS um das aus Deiner Signatur handelt. Dann ist es doppelt und dreifach unsinnig, die FritzBox den VPN Server machen zu lassen.

Gut dann muss ich langfristig darüber nachdenken es über den NAS zu machen.

EDIT: Ich habe nun den VPN-Server auf den NAS umgezogen was auch funktioniert hat. Geschwindigkeit lag dann gestern bei 1,7Mbyte/sec. Limitierender Faktor war aber nachmittags das überlastete KD-Segment. Ich werde dann demnächst mal von einer VDSl-Leitung mit 100Mbit testen, wie schnell es geht.

Danke noch mal an alle, für die tatkräftige Unterstützung.
 
Zuletzt bearbeitet:
So hier noch mal Rückmeldung. Bei meinem Bruder wurde gestern VDSL geschaltet und man konnte nun endlich einen vernünftigen Test machen, nachdem der VPN aufn NAS umgezogen ist.

Er kann mit 3,5 - 4,0 Mbyte/sec die Daten ziehen. Das ist doch mal ne vernünftige Bandbreite.
Danke an alle Helfer :-).
 
Danke für das Update.

Dann kann's jetzt ja losgehen mit der Datenschieberei ;)
 
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