Warum hab ICH kein DSL 16000 :/ Ideen ?

Dann lese Dir die Definition eines Shared Medium durch. Quellen gibt es dafür genügend.
 
Das brauch ich nicht - du solltest dies tun bevor du irgendwelche Falschinformationen verbreitest!

Vor kurzem gab es dazu auch einen knackigen ct Artikel zum Thema - mit meiner Version.

Andere sehr aktuelle Quelle z.B. hier such nach "shared"
http://www.teltarif.de/arch/2008/kw41/s31583.html
 
bei arcor wird höher geschaltet. das heißt "RAM"
 
guillome schrieb:
Andere sehr aktuelle Quelle z.B. hier such nach "shared"
Amüsant, daß Du ausgerechnet als Beweis eine Quelle verlinkst, in der genau das Gegenteil deiner (falschen) Aussage steht, 2. Satz in jenem Interview Abschnitt, auf den Du Dich beziehst und den Du offenbar nicht gelesen hast.
Davon abgesehen ist das ganze Interview recht lustig, es wird mit neuen Techniken geprotzt, während Kabel Deutschland bekanntermaßen derzeit nicht mal die 30MBit Anschlüsse fehlerfrei bekommt und dieses auch eingestehen mußte.
Außerdem ist abzuwarten, in welche Geschwindigkeitsbereiche VDSL vordringt, wenn es notwendig ist.
 
Man kann sich auch alles zurecht drehen ohne auf den Wahrheitsgehalt der eigentlichen Aussage einzugehen, dass lt. dir DSL kein shared Medium ist. Das es ebenso eines ist (nur an anderer Stelle) ist Fakt - und steht übrigends auch so in dieser Quelle - kannst ja nach anderen suchen wenn du diese nicht verstehst!

Wenn Du jedoch, trotzdem weiterhin krampfhaft bei deiner Meinung bleibst und die Tatsachen verdrehst werde ich dazu nichts mehr schreiben. Leute die es interessiert können sich selbst informieren und nachlesen was nun richtig ist.
Ich finde nur Dein Verhalten gegenüber technisch nicht so versierten Nutzern unfair - diese mit schlichten Falschaussagen vollkommen zu verwirren.

Weitere Meinung:
http://forum.fachinformatiker.de/in...echsel-ratenadaptive-schaltung-freenet-2.html
 
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Dann noch einmal extra für Dich: in dem Kontext, von dem wir hier die ganze Zeit reden, geht es, wie im Interview, ganz klar um die letzte Meile. Und bei dieser kann DSL kein Shared Medium sein, da jeder Teilnehmer vom DSLAM zur Endstelle seine eigene Leitung hat, sich somit die Bandbreite nicht mit andren Nutzern teilen muß. Ganz im Gegensatz dazu stehen Technologien wie Internet über Breitbandkabel (z.B. Kabel Deutschland). Vom Übergabepunkt bis zur Endstelle müssen sich da bekanntermaßen alle Nutzer die verfügbare Gesamtbandbreite des Stranges, an dem sie hängen, teilen. Also ein klassisches Shared Medium, wie z.B. auch das selige PowerNET. Genau dies steht auch im Interview, gesprochen von Herrn Glatz selbst. Genau dies war auch schon Inhalt unzähliger Artikel in der ct', die genau auf diese Nachteile von Shared Medien hingewiesen haben und DSL immer als Gegenbeispiel nennen.
Also kann jetzt jeder für sich selbst beurteilen, inwiefern Dein Vorwurf der "Falschaussage" stimmt oder nicht. Wenn Du technisch nicht versiert bist, kann ich allerdings auch wenig dafür, dazu schreibe ich schließlich auch etwas zum Thema.
 
Hallo Frank,

ahh, das mit den "Teilnehmern mitgenutzt" war natürlich Käse mit Soße, denn damit wäre ja bald Ende der Fahnenstange. Treffender wäre wohl die Formulierung gewesen, dass zuweilen Teilnehmer auf einen Port der Vermittlungsstelle gelegt werden, was dann zu den beschriebenen Einschränkungen führt.
Danke für die Wachsamkeit, denn davon lebt ein Thread, dass er nach dem präzisen Ausdruck bzw. korrekten Zusammenhängen strebt. Der nebulöse Rest mag in den Rauchschwaden der Stammtische aufgehen - :schluck:

P.S.: Andererseits verfolge ich jetzt - hab's erst vorhin bemerkt - die Diskussion mit @guillome umso aufmerksamer. Denn ich meine, dass meine "Käseweisheit" sogar von einem 1&1-Supporter stammt und in meinem Mittelfristgedächtnis hängen geblieben ist. Aber bei reichlich 18 MBit/sec Leitungskapazität kann ich auch bei nur rund 13 MBit/sec Datenrate an meinem Anschluss nicht so recht an Leitungssharing glauben, sondern halte als "bloody user" eher die Portgeschichte für wahrscheinlich.
 
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Ich denke mal, Kabel ist eine verschriene Technik bei der das Paradigma "Hilfe, ich hab ein shared Medium" vorherscht - wie eben deine Meinung. Das ist aber so nicht korrekt.
Bei DSL sind die Endpoints auch nur bis zum DSLAM gesichert, während bei Kabel schon am Docsis geshared wird. An einer anderen Stelle eben.

Der Nachteil bei Kabel ist die Dichte bei vielen Endpoints am Local-Loop (Punkt, wo die Nutzer drankommen), während das Sternnetz von DSL die Bandbreite bis dorthin sichert.

Das Problem ist aber, dass bei DSL ebenfalls shared Medium vorhanden ist, und zwar "hinter" dem DSLAM, warum sonst sollte man Multiplexer benutzen...

Daher kannst Du das Totschlag-Argument "Shared-Medium" vergessen - auch T-DSL bzw. DSL allgemein ist ein solches Shared-Medium ab DSLAM - und es gibt auch dort in einzelfällen Klagen, dass die Anbindung der örtlichen DSLAMs zum BBRAS/AC überlastet/unterdimensioniert ist und zu DSL-Stosszeiten abends selbst mit T-DSL-16000 der Speed unter T-DSL-1000-Speed einbricht - egal zu welchem Server. Ich kenne entsprechende User-Erfahrungsberichte und auch meine Erfahrung mit Arcor DSL, wo das über Monate / Jahre anhält und wo bspw. die T-Com nichts zu einer besseren Anbindung unternahm. Arcor hat mir sogar bis zum Ausbau monatlich 20€ wieder gut geschrieben.
Bei Kabel sind die Grundbandbreiten in der letzten Meile so hoch, dass du zumindest bei KabelBW nichts merken wirst weil es die technischen Übertragungsmöglichkeiten von XDSL bei weitem übersteigt (das "Kabel" gibt einfach mehr her als das dünne Kuperkabel vom Telefon).

Und genau dies schreibt auch die ct, dass DSL ebenfalls ab DSLAM shared ist und es genauso zu Problemen führen kann wie bei Kabel - nur an anderer Stelle. Das ist einfach Fakt!
 
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Ich kann euch nur eins sagen, die Verteilerpunkte - Verteilerstationen sind verantwortlich für die Geschwindigkeit.
Bin das beste Beispiel dafür:
Eine Straße, ich wohne in der Hausnummer 21, mein Bruder in der gleichen Straße Hausnummer 22 also genau gegenüber und er hat die 16000er und ich habe nur die 3000er.
Gleicher Anbieter, Vertrag verschiedene Verteilerstationen.

Wollte schon ein kabel über die Straße legen:-)
 
Seymur schrieb:
Treffender wäre wohl die Formulierung gewesen, dass zuweilen Teilnehmer auf einen Port der Vermittlungsstelle gelegt werden, was dann zu den beschriebenen Einschränkungen führt.
Das ist technisch unmöglich. 1 Port = 1 Teilnehmer. Ein Port am DSLAM kann nur mit genau einer Gegenstelle synchronisieren. DSL ist eine Punkt zu Punkt Verbindung.
Seymur schrieb:
Denn ich meine, dass meine "Käseweisheit" sogar von einem 1&1-Supporter stammt
Dazu äußere ich mich mal nicht, da ich es nicht darf. Aber ich lache schon ordentlich ;) (nicht über Dich).
guillome schrieb:
Bei DSL sind die Endpoints auch nur bis zum DSLAM gesichert, während bei Kabel schon am Docsis geshared wird. An einer anderen Stelle eben.
Dann muß ich eben noch mal meine Aufforderung wiederholen, schaue Dir die Definition an sich mal richtig an. Was hinter dem DSLAM passiert, spielt bei der Betrachtung eines Shared Mediums keinerlei Rolle. Dann gäbe es nur Shared Medien, denn irgendwo wird jeder Verkehr zusammengeführt. Außerdem hat das, was hinter dem DSLAM passiert, nichts mehr mit DSL zu tun, das sind andere Technologien.
guillome schrieb:
und zwar "hinter" dem DSLAM, warum sonst sollte man Multiplexer benutzen...
An welcher Stelle? Wo sitzt da ein klassischer Multiplexer?
guillome schrieb:
und es gibt auch dort in einzelfällen Klagen, dass die Anbindung der örtlichen DSLAMs zum BBRAS/AC überlastet/unterdimensioniert ist
Mit (absoluter) Sicherheit nicht. Treten Geschwindigkeitseinbrüche auf, liegt das nicht an mangelnden Kapazitäten, sondern an Defekten. Z.B. hatte ich schon 2 Mal das Vergnügen, einen solchen Fehler zu suchen, beide Male war schlicht und einfach eine Glasfaser defekt, nach dem Austausch ging alles seine gewohnten Wege. Die Anbindung der DSLAM's der Telekom ist keinesfalls unterdimensioniert, weder in Ballungsgebieten, noch auf dem Land. Sie entspricht immer dem notwendigen Maß.
guillome schrieb:
Ich kenne entsprechende User-Erfahrungsberichte und auch meine Erfahrung mit Arcor DSL, wo das über Monate / Jahre anhält und wo bspw. die T-Com nichts zu einer besseren Anbindung unternahm.
Was hat das jetzt mit der Telekom zu tun? Arcor betreibt eigene DSLAM's. Wenn die zu knapp angebunden sind, ist das Sache von Arcor, nicht der Telekom.
 
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ich gebs bei dir auf....

Du bist einfach Erklärungsresistent und beharrst bis aufs letzte auf deiner Meinung - obwohl ich denke das alles sehr ausführlich erklärt habe und jeder das mit logischem Verstand begreifen sollte.... . ;)
Was hinter dem DSLAM passiert ist eben nicht egal, da der DSLAM zu DSL gehört und für diese Technik charakertistisch ist !Das was danach passiert ist typisch für DSL.

Auch kann du es glauben oder nicht. Wenn bei DSL die shared Leitung zum Backbone zu wenig Bandbreite hat dann hast du eben bei DSL den genauso limitierenden Effekt. Wie gesagt ich hatte genau dieses problem selbst schon und ich weiß, dass dies kein Defekt war!

Und mit der Telekom hat dies, wie du richtigerweise bemerkt hast, nichts zu tun. Jedoch betreibt die Telekom u.a für Reseller die meisten DSLAMs und daher auch die meisten Problemberichte - Arcor hatte in meinem Fall einen eigenen (es war ja auch kein reselling Angebot).
 
Hallo Frank,

damit beende ich meine "angelesenen oder angehörten" Erklärungsversuche für die wunderbare Tuningarbeit meines Providers 1&1 und seines Netzbetreibers QSC mit den Worten: "'s gôht halt, egal wie." - :daumen:
 
guillome: Ja wenn Du meinst, Recht haben zu müssen, lasse ich Dich natürlich in dem Glauben.
Klar, wozu sollte ich mich auch mit der Technik auskennen, was mein Beruf ist, geht aus meinen Ausführungen ja auch nicht hervor. Also dann ... (Ich hoffe, den Quatsch glauben Dir nicht zu viele, obwohl, eigentlich ist es mir langsam auch egal, welche Märchen so kursieren, es wissen meist alle besser Bescheid als diejenigen, die mit den entsprechenden techniken arbeiten). Allerdings, Erklärungen waren Deine Behauptungen keineswegs, allenfalls Vorstellungen, wie es Deiner Meinung nach sein könnte.
 
naja so gesehn habt ihr beide irgendwo recht. DSL ist kein shared medium, aber natürlich läuft der verkehr hinter dem dslam gebündelt und kann einen flaschenhals darstellen. aber wie frank schon sagte, das ist eigentlich überall so, sonst müsste ja jeder einzelne client eine eigene leitung zum backbone haben ;)
 
Irgendwo im Internet wird immer ein engpass sein, also wäre theoretisch alles shared.

Aber ich finde solange die Bandbreite des Kunden um einiges niedriger ist als die maximale Kapazität der Leitung, kann man das net direkt als Shared bezeichnen. Wäre ja wohl was anderes wenn ein VDSLAM über 100mbit angebunden wäre, und die Kunden einen 100mbit VDSL Tarif hätten. Dann wäre das natürlich shared, denn die müssten sich dann die 100mbit Teilen.
 
also um mal wieder aufs thema zurück zu kommen:
Wenn Kabel DSL bei dir verfügbar ist, dann mach es!
Es ist wirklich genial. Ich bin bei Unitymedia (in NRW). Über Telefonleitung ist bei uns halt bei 3 Mbit/s Schluss.
Übers Kabelnetz geht im Moment bis zu 32 Mbit/s !!! Und das überall, wo es DSL via Kabel gibt.
Hab zwar aus Kostengründen im Moment nur 6 Mbit/s, aber die kommen auch wirklich an (bzw. sogar 6,5 Mbit/s ^^).
Pings sind bei mir im 50er-Bereich.

Gab zwar auch schon zwei Ausfälle, aber das find ich net so schlimm. Der erste Ausfall dauerte nur ein paar Minuten. Der zweite dann knapp 2 Stunden.
Aber das find ich voll ok.

Also wenn Kabel Deutschland (oder wer dein Kabelanbieter auch ist) bei dir Kabel DSL anbietet ... ich würds machen.
 
würde auch sofort kabel nehmen.
leider bei uns nicht vorfügbar!
 
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