Ich lasse Präfixe wie "für mich" und "meiner Meinung nach" jetzt mal größtenteils weg ^^

Für mich heißt Rollenspielen, dass ich für eine Weile in eine Phantasiewelt eintauchen kann und mich dort so verhalte, wie es mir richtig erscheint und wie es mein Charakter mir vorgibt - eben, eine Rolle spielen. Das hat große Anleihen beim üblichen Theaterspiel.
Und wenig mit "modernen" Rollenspielen á la WoW oder selbst Guild Wars zu tun, garnichts mit Spielen wie Diablo und Hellgate. Ich mag diesen nicht absprechen, gute Spiele zu sein - eine essentielle Rolle kann ich dort jedoch, abseits vom Triggern gewisser Skripte, nicht erkennen (Töte Andariel -> Duriel -> Mephisto -> Diablo -> Baal -> Repeat). Eine gute Story und aufwendige Videosequenzen helfen diesbezüglich eben nicht.
Ich persönlich finde es schade, wenn in Spielen, die prinzipiell eine gute Story und viel Kleinarbeit der Entwickler beinhalten, eine potentiell gute Atmosphäre durch Internetslang und Kindergartentheater kaputtgemacht werden. Das hört auch bei der Namensgebung zumeist nicht auf: Da laufen "Death HaxX0r"s und "Evil Killer" in der Fantasy-Welt von Guild Wars rum - völlig unpassend für meinen kleingeistigen Verstand.
Hinzu kommt das vermeintlich professionelle Spielgehabe vieler Abonnenten - wie schon erwähnt geht es nur noch um Items, Prozente an erkundetem Spielgebiet (Stichwort Titel) und sinnlose Massenraids. Früher haben wir sowas gespielt um eine gute Zeit mit Freunden und viel Spaß zu verbringen (Hilfe, dass ich sowas überhaupt und jetzt schon schreibe
). Auf "Meine Gildenhalle riecht nach Mahagoni" und eine volle Inventarkiste kann ich mir nichts einbilden.
Daher bleibt mein Guild Wars-Account fast gänzlich offline und ich verbringe mein Rollenspielkontingent mit Genrestereotypen wie Morrowind, Oblivion oder auch Gothic. Als nächstes darf The Witcher an mir verdienen, das möchte ich auch ausprobieren - Abseits von krassen Rulern und "Aggro ziehendem" Slang.
Nä, deshalb heißen Pen & Paper Spiele soleadclown schrieb:rollenspiel heißt rollenspiel weil man es früher noch mit zettel und stift gespielt hat.
Für mich heißt Rollenspielen, dass ich für eine Weile in eine Phantasiewelt eintauchen kann und mich dort so verhalte, wie es mir richtig erscheint und wie es mein Charakter mir vorgibt - eben, eine Rolle spielen. Das hat große Anleihen beim üblichen Theaterspiel.
Und wenig mit "modernen" Rollenspielen á la WoW oder selbst Guild Wars zu tun, garnichts mit Spielen wie Diablo und Hellgate. Ich mag diesen nicht absprechen, gute Spiele zu sein - eine essentielle Rolle kann ich dort jedoch, abseits vom Triggern gewisser Skripte, nicht erkennen (Töte Andariel -> Duriel -> Mephisto -> Diablo -> Baal -> Repeat). Eine gute Story und aufwendige Videosequenzen helfen diesbezüglich eben nicht.
Ich persönlich finde es schade, wenn in Spielen, die prinzipiell eine gute Story und viel Kleinarbeit der Entwickler beinhalten, eine potentiell gute Atmosphäre durch Internetslang und Kindergartentheater kaputtgemacht werden. Das hört auch bei der Namensgebung zumeist nicht auf: Da laufen "Death HaxX0r"s und "Evil Killer" in der Fantasy-Welt von Guild Wars rum - völlig unpassend für meinen kleingeistigen Verstand.
Hinzu kommt das vermeintlich professionelle Spielgehabe vieler Abonnenten - wie schon erwähnt geht es nur noch um Items, Prozente an erkundetem Spielgebiet (Stichwort Titel) und sinnlose Massenraids. Früher haben wir sowas gespielt um eine gute Zeit mit Freunden und viel Spaß zu verbringen (Hilfe, dass ich sowas überhaupt und jetzt schon schreibe
Daher bleibt mein Guild Wars-Account fast gänzlich offline und ich verbringe mein Rollenspielkontingent mit Genrestereotypen wie Morrowind, Oblivion oder auch Gothic. Als nächstes darf The Witcher an mir verdienen, das möchte ich auch ausprobieren - Abseits von krassen Rulern und "Aggro ziehendem" Slang.