was für lautsprecherkabel?

ich weigere mich etwas kategorisch auszuschließen, nur weil ICH es nicht hören kann oder nicht daran glaube! ;)

Ohne Kabel klingt gar nix. Als Kind habe ich mal einen Klingeldraht am Bahndamm zum Kumpel gelegt, das dürften so 500m gewesen sein und es kam am Ende kaum etwas heraus. Bei 10m Kabel konnte ich an dem Transistorradio keinen Unterschied mehr erkennen.
Also insofern ist die pauschale Aussage: "es gibt keinen Kabelklang" schonmal falsch!
Es ist doch nur die Frage, ab welchem Bereich er vernachlässigbar ist und da können verschiedene Leute halt aus verschiedenen Gründen auch unterschiedliche Schmerzschwellen haben.
 
Du vergleichst hier 500m mit 10m... rechne mal den Spannungsabfall aus, welcher bei 500m zustande kommt, dann wird auch Dir klar werden, warum da quasi nix mehr raus kam ;)

Und ja, Kabelklang ist Hifi Voodoo.

Das hat nur was mit Physik zu tun, und garnix mit "verschiedene Leute haben verschiedene Schmerzschwellen" etc. blah.

Wahrscheinlich würdest auch sowas hier kaufen:
http://www.dienadel.de/Acoustic+Revive+RD-3+CD-Entmagnetisierer.htm
:D
 
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Hacki du widersprichst dir selbst.
Erst stimmst du ihm zu und sagst "kein Wunder, bei 500m ist das Kabel wichtig" und danach sagst du "Kabel ist immer egal".

Alle hier sind sich doch im Grunde einig: Ein 2,5mm Kupferkabel kostet ~1€/m und reicht in über 99% der Fälle für Wohnzimmer-Hifi aus. Vor allem bei so kurzen Kabellängen wie vom Threadersteller.
Außerdem kann man da nicht mehr viel sparen und diese letzten paar Euro tun nicht weg.

Bei hohen Kabellängen und bei im LS integrierten Basstreibern wird es garantiert signifikante Unterschiede zwischen 0,1mm² und 1,5mm² geben. Das bestätigt auch deine Physik, wie man hier selbst nachrechnen kann:
http://www.hifi-forum.de/viewthread-42-4.html
Ein 50m Kabel mit 0,75mm³ hat also über 50% Verlust bei 4Ohm Lautsprechern.

Mein einer Frontspeaker steht gerad mal Luftlinie 3 Meter vom AVR entfernt aber damit es nicht scheiße aussieht hab ich das Kabel ums Zimmer rum hinter Fußleisten verlegt.. das sind über 15m. Dabei hat mein Wohnzimmer keine 25m². Daher hab ich 2,5mm€ genommen.
Wenn jemand einen wirklich großen Raum verkabeln will sind zB 50m pro LS garnicht unüblich.
 
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Mickey Mouse schrieb:

Vergiss nicht teure Netzkabel...
Da gibts ja auch so ein paar Experten, die glauben wenn die letzten Meter Stromkabel statt 1,5mm Kupfer in der Wand 1cm dickes Silber sind Unterschiede zu hören.

Und wie du schon selbst sagtest: bei passiven LS braucht man sich im Bassbereich keine Sorgen über den geringeren Dämpfungsfaktor durch ein zu langes Kabel machen.
Das wird höchstens interessant, wenn der Bassbereich über eine Aktivweiche aktiviert wird.
 
Hallo

Ich glaube eher wer was für Kabel ausgibt liegt eher am : WAS KANN JEMAND FÜR KABEL AUSGEBEN UND NOCH WICHTIGER weil direkt nachvollziehbar DAS BESSERE GEFÜHL WENN EINE TEURE UND HOCHWERTIGE STRIPPE VERBAUT IST !!!

Wer einmal in ein Gutes LS KAbel Investiert hat wird sich kaum mehr die Frage stellen .... ja was nehme ich den am besten ??? er hat Gute KAbel mit dem entsprechend gutem gefühl Liegen :D - das ist der Größte Unterschied ! außerdem es ist einfach Geil vor der Gepflegten Anlage zu sitzen und Guter Musik zu Lauschen wenn auf einmal das Räuspern der Pianisten oder der Anschlag des Beckens Plastisch Frei und mit Perfekter Ortbarkeit dirch den Raum Schwingt ---- das ist High Fidellity oder einfach Voodo Klang wenn sich das Freuen in Reine Freude über das Gekaufte Verwandelt !

gruß
 
@TE

ich habe mir vor kurzem auch einen Yamaha RX-V773 gekauft. Im Regelfall bis 10m entfernung reichen 2,5mm² aus. Ich habe mir für meine 5.1 Anlage 30m 4,0mm² für 42,95€ bei http://www.technik-und-elektronik.de/lautsprecherkabel-transparent-made-in-germany-4mmq-30m-ring-p-17377.html?osCsid=2shnaom64g1dfdi36s0hon8uteojrpc4 gekauft. Müsste heute bei mir zuhause ankommen. Denk mal 4,0mm² für 30m bei 1,43€ pro laufenden Meter ist ganz Okay. Der Billigste Schrott wird es auch nicht sein.

Also bei einer Kabellänge bis 10m reicht Locker 2,5mm² alles was länger ist kann man mit etwas Verlust rechnen. (aber ist nicht die Welt)

Nox84
 
Mickey Mouse schrieb:
ich weigere mich etwas kategorisch auszuschließen, nur weil ICH es nicht hören kann oder nicht daran glaube! ;)

Ohne Kabel klingt gar nix. Als Kind habe ich mal einen Klingeldraht am Bahndamm zum Kumpel gelegt, das dürften so 500m gewesen sein und es kam am Ende kaum etwas heraus. Bei 10m Kabel konnte ich an dem Transistorradio keinen Unterschied mehr erkennen.
Also insofern ist die pauschale Aussage: "es gibt keinen Kabelklang" schonmal falsch!
Beim Klang geht es um die Originalität des übertragenenen Signals, also die Unterschiede in der Verfälschung der Frequenzen durch das Kabel. Bei deinem Beispiel wurde die Ausgabe des Lautsprechers einfach leise (alle Frequenzen gleichmäßig leiser). Genau das selbe passiert bei billigen Kabeln, nur im Promillebereich. Also AVR etwas (wirklich minimalst) lauter stellen, fertig.
 
Wichtig ist eigentlich das es sich um ein OFC Kabel handelt (oder Silber wenn mans gerne exclusiv mag) und kein CCA.

Ich habe dabei für die Front 4,0mm genommen und für Rear 2,5mm. Wenn ich nicht ganz so hochwertige Front hätte würde ich für alles 2,5mm OFC nehmen und fertig (das ganze bei Amazon bestellt für bezahlbaren Preis.)
 
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gut ich weis halt nicht was für kabel ich hab deswegen vielleicht vorsichtshalber andres kaufen
 
GTR schrieb:
Wichtig ist eigentlich das es sich um ein OFC Kabel handelt (oder Silber wenn mans gerne exclusiv mag) und kein CCA.
Wieso ist das das wichtig? Einen Einfluss auf die Soundqualität hat es nicht. CCA ist etwas brüchiger an abisolierten Stellen, was nur stören könnte wenn man ständig an diesen rumspielt. Wichtig wird OFC deswegen ja nicht.
 
Vom Leitwert her muss man bei CCA ungefähr "eine Größe mehr" nehmen als bei reinem Cu-Kabel, das passt ganz gut.
Also 4qmm CCA hat in etwa denselben Widerstand wie 2,5qmm Cu, 2,5qmm CCA = 1,5qmm Cu usw.

Das muss man halt auch beim Preisvergleich berücksichtigen!
 
Vergiss nicht teure Netzkabel...
Da gibts ja auch so ein paar Experten, die glauben wenn die letzten Meter Stromkabel statt 1,5mm Kupfer in der Wand 1cm dickes Silber sind Unterschiede zu hören.
Und wenn der Strom dann noch von einem Wasserkraftwerk kommt klingt alles noch viel flüssiger.:D
 
Mickey Mouse schrieb:
Vom Leitwert her muss man bei CCA ungefähr "eine Größe mehr" nehmen als bei reinem Cu-Kabel, das passt ganz gut.
Also 4qmm CCA hat in etwa denselben Widerstand wie 2,5qmm Cu, 2,5qmm CCA = 1,5qmm Cu usw.
Ja. Nur ist dieser Leitwertunterschied völlig uninteressant. Man stellt den Verstärker einfach minimalst lauter (Abstufung muss sehr fein sein! Der Unterschied ist kaum vorhanden).
 
Der dreckige Kohlestrom ist besonders schlimm!

edit:
Die Impedanz eines Lautsprechers ist frequenzabhändig, daher ergibt sich durch steigenden Kabelwiderstand auch ein frequenzabhängiger Spannungsabfall am Lautsprecher... -> Verbiegungen im Frequenzgang.
Ab welchem Widerstand das tatsächlich ein Rolle spielt, ist vom Lautsprecher abhängig. Mit einem schlichten weiter aufdrehen ist es jedenfalls irgendwann nicht mehr getan.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn das so wäre könnte man ja ein einfache stück Draht nehmen und damit die LS verkabeln ;)
 
Mein Tipp: 1 Lautsprecher-Chassis ausbauen und mal schaun was der Hersteller im Lautsprecher verbaut hat.
Mehr brauchts in der Zuleitung bei haushaltsüblichen Längen auch nicht. Aber Achtung: Man kann sich durchaus erschrecken was für "billig Kabel" mit entsprechend übersichtlicher Leiterplatte und Verlotung auch bei Hochpreisigen Lautsprechern Verwendung finden.

Mehr "Zauber" muss man bei der Zuleitung auch nicht aufwenden ;)
 
Lumin schrieb:
Ja. Nur ist dieser Leitwertunterschied völlig uninteressant. Man stellt den Verstärker einfach minimalst lauter.
das ist halt DEINE Meinung und ich habe in diesem Thread schon mehrfach erklärt (siehe z.B. #19 oder lies dich mal schlau was Dämpfungsfaktor ist) warum die halt falsch (bzw. unvollständig) ist!

Wenn jetzt jemand sagt: jaaa, aber da liegen Zehnerpotenzen zwischen den Widerständen der Weiche, der Ausgangsimpedanz des AVR und dem des Kabels, dann passt das zu meiner Aussage, dass das ganze System aufeinander abgestimmt sein sollte!
Es gibt eben Lazutsprecher mit "guter" Spule im TT Tiefpass (oder z.B. die Audio Physic Step, die darauf ganz verzichtet) und dadurch (zusammen mit einem "guten" Verstärker) auch durch Kabel mit niedrigerem Widerstand profitieren (können). Aber auch hier muss man das sicherlich nicht übertreiben...

Selbst die interne Verkabelung in den LS (die in meinen LS mit doch sehr hochwertigen Kabel aufweist) sagt da nicht so viel aus weil hier ganz einfach die Strecken viel kürzer sind.
 
Also auf einen Tiefpass zu verzichten bringt aber andere Probleme mit sich.

Der Königsweg ist in der Hinsicht (zumindest) den Tiefton Aktiv anzusteuern. Ein Bekannter von mir hat letztens seinen JBL 4345 Monitor (mit 18 Zoll Tieftöner) im Tiefton aktiviert. Hat tatsächlich so einiges gebracht.
 
@GTR

http://www.lautsprecherbau.de/Sie-fragen-wir-antworten/8584,de.html?forum_ansicht=36815


Udo... verwendet.... Stromkabel.
Wow. Und recht hat er. Es muss Sauerstofffrei sein, hat ne schöne Dicke und bringt genausoviel wie das 15m Oehlbachkabel.

Teure HDMI Kabel bringen ja auch bessere Farben und verbessern auch beim zuspielen an den AV-R den Ton. Ganz bestimmt machen die das. Ich sehs doch an meinem Geldbeutel.... ;)


Udo sagt weiter unten einen schönen Satz:

"Kabel die klingen machen etwas falsch, fügen also dem Signal eine eigene Färbung zu"
 
GTR schrieb:
Wenn das so wäre könnte man ja ein einfache stück Draht nehmen und damit die LS verkabeln ;)
Oder Zaundraht, oder Kleiderbügel. Du wirst keinen Unterschied feststellen. Außer dieses "Kabel" wird zu lang. Zu dünn (d.h. <<0,5mm² sollte es natürlich auch nicht werden.

Mickey Mouse schrieb:
das ist halt DEINE Meinung und ich habe in diesem Thread schon mehrfach erklärt (siehe z.B. #19 oder lies dich mal schlau was Dämpfungsfaktor ist) warum die halt falsch (bzw. unvollständig) ist!
Das ist keine Meinung, das ist Physik/Elektrotechnik.
Erhöhter Widerstand (billiges Alu-Kabel, Kontakte, usw.) bedeutet, dass deine Lautstärke minimalst leiser wird, für alle Frequenzen gleichermaßen, d.h. der Ton wird nicht verfälscht.

Kapazitäten und Induktivitäten verändern die Lautstärken der Frequenzen unterschiedlich. Dann gibt es noch den Skineffekt, bei dem sich der Widerstand abhängig von der Frequenz ändert.
Kabeln haben keine Spulenwindungen und wenn dann nur sehr wenige, die Induktivität ist extrem gering.
Kapazitäten sind ebenfalls kaum vorhanden, erzeugen aber (wie die Induktivität) natürlich einen Tiefpass, der die Lautstärke höherer Frequenzen absenkt. Der Skineffekt hat den gleichen Einfluss auf höhere Frequenzen.

Die große Frage ist nur wie stark die Absenkung ausfällt. Wir sprechen hier immerhin von sehr geringen Frequenzen von maximal 20kHz, d.h. der Skineffekt fällt schon mal raus.

Hier ist ein guter Rechner für das Ganze: http://www.st-andrews.ac.uk/~jcgl/Scots_Guide/audio/Java/twin.html

und hier noch ein paar Zusatzinfos: http://www.elektronikinfo.de/audio/audiokabel.htm (sehr lesenswert)
 
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