Was ist aus Google geworden?

bisy schrieb:
Du kannst ja noch zu Apple oder Microsoft wechseln und du kannst jederzeit einen andern Mail Anbieter verwenden.

Ich habe kürzlich mal hier im Forum die Nutzungsbestimmungen von Microsoft und seinen Online-Diensten erläutert. Von Google zu Microsoft zu wechseln ist, als mache man einen Deal mit dem Teufel um seine Seele zu retten. ;)

Gegen das Ausspionieren helfen nur bedingt Maßnahmen wie andere Anbieter, Verschlüsselung o.ä. Selbst ein eigener Mail-Server ist sinnlos, wenn man seine Mails dann an einen Empfänger schickt, der seinen Account dann bei Google, Microsoft oder Co. hat.

Googles Geschäftskonzept sind Daten und die Auswertung derer:

Unsere automatisierten Systeme analysieren Ihre Inhalte (einschließlich E-Mails), um Ihnen für Sie relevante Produktfunktionen wie personalisierte Suchergebnisse, personalisierte Werbung und Spam- und Malwareerkennung bereitzustellen. Diese Analyse findet beim Senden, Empfangen und Speichern der Inhalte statt.

Quelle: https://www.google.com/intl/de/policies/terms/

Und das ist nur ein kleiner Teil der Bedingungen. Insofern ist die Anfrage bei Google, die diesem Thread hier zu Grund liegt, sinnlos.
 
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Hallo Deliberation,

Seine Meinung zu sagen ist nicht sinnlos.Dazu gibt es doch solche Foren und Möglichkeiten im Netz. Machen sie Menschen Mut die Ihre Meinung sagen und sich nicht einschüchtern lassen, es werden leider immer weniger :)
 
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Fredy1964 schrieb:
Seine Meinung zu sagen ist nicht sinnlos.

In diesem Fall jedoch schon. Der Anfragende prangert Verhältnisse an, die zu den Säulen des Geschäftsmodells von Google gehören. Das ist, als melde man sich im Jagdverein an und beschwert sich dann über das Jagen. Klar hat man dann seine Meinung kund getan. Aber irgendwie hat man dann noch ein anderes, recht grundlegendes Problem. ;)
 
Mein Eindruck ist der TE wollte hier ein Auditorium für sein Anliegen und möglichst viel Aufregung über Google erzeugen. Nun, nachdem zum Thema eigentlich schon alles genannt wurde wird aus Aufregung Resignation, Anpassung, vielleicht auch Erkenntnis. So oder so: Wenn der TE die Verhältnisse ändern will, juristisch, dann ist das nur zu begrüßen. Auf Jedenfall gilt, was die meisten hier schon wussten: Hirn einschalten vor dem klicken!:D
 
ohlschirr schrieb:
So oder so: Wenn der TE die Verhältnisse ändern will, juristisch, dann ist das nur zu begrüßen.

Finde ich nicht, denn bereits auf der ersten Seite wurde etwas Wesentliches gesagt:

Nilson schrieb:
Naja, google ist halt gratis, nicht kostenlos. War schon immer so.

Natürlich kann man gegen Google juristisch vorgehen (wenn man das selber bezahlt, keine RV würde dafür zahlen). Im Endeffekt wird man aber immer verlieren, denn wer meint, dass Google ohne Gegenwert einen teuren Dienst anbietet, der wohnt wahrscheinlich noch bei Mutti und ist intellektuell noch nicht so weit, dass z.B. Kühlschränke sich nicht von alleine füllen und das Geld nicht in Papis Geldbörse gemacht wird. Dafür muss man arbeiten, etwas tun. Und Googles Modell ist wie schon mehrfach gesagt, dass Dienste angeboten werden, über die Google an Daten herankommt, die Google wiederum zu Wissen macht, mit dem Google Geld verdient. Und damit werden die Dienste bezahlt. Keine Daten, keine Dienste - so einfach ist das.

Deshalb ist das für mich kein Robin Hood Style, wenn man juristisch gegen einen Anbieter vorgeht, der von seinen angemeldeten Usern lebt. Besser wäre es, den Dienst zu verlassen und andere über die Machenschaften des Anbieters aufzuklären. Wenn man dann aber plötzlich alleine auf weiter Flur steht, sollte man sich mal Gedanken über die eigene Sache machen.
 
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aus meinem Google ist ein doppelter un mehrfärbiger Globus geworden. Bitte wer kann mir helfen. Google Earth.jpg
 
Deliberation schrieb:
Finde ich nicht, denn bereits auf der ersten Seite wurde etwas Wesentliches gesagt:



Natürlich kann man gegen Google juristisch vorgehen (wenn man das selber bezahlt, keine RV würde dafür zahlen). Im Endeffekt wird man aber immer verlieren, denn wer meint, dass Google ohne Gegenwert einen teuren Dienst anbietet, der wohnt wahrscheinlich noch bei Mutti und ist intellektuell noch nicht so weit, dass z.B. Kühlschränke sich nicht von alleine füllen und das Geld nicht in Papis Geldbörse gemacht wird. Dafür muss man arbeiten, etwas tun. Und Googles Modell ist wie schon mehrfach gesagt, dass Dienste angeboten werden, über die Google an Daten herankommt, die Google wiederum zu Wissen macht, mit dem Google Geld verdient. Und damit werden die Dienste bezahlt. Keine Daten, keine Dienste - so einfach ist das.

Deshalb ist das für mich kein Robin Hood Style, wenn man juristisch gegen einen Anbieter vorgeht, der von seinen angemeldeten Usern lebt. Besser wäre es, den Dienst zu verlassen und andere über die Machenschaften des Anbieters aufzuklären. Wenn man dann aber plötzlich alleine auf weiter Flur steht, sollte man sich mal Gedanken über die eigene Sache machen.

Naja, jetzt nicht auch noch wieder so eine Rechtsangelegnheit ohne Fachwissen theoretisieren... Klar, wenn die Bedingungen im Bereich Datenschutz und Privatssphäre ausgehebelt würden, durch "fragwürdige Gegenleistungen" könnte die "Verhältnismässigkeit" geprüft werden und wenn andere "Hoheitsgesetze", z. B. nach dem BGB, dem Grundgestz oder der deutschen Verfassung verletzt würden, könnte man es juristisch so bewerten, dass sich der Klageweg gegen Google lohnen könnte:lol: Bringt auf jedenfall Publicity für Kläger und Anwalt :D Der erste Weg ist aber die Verbraucherzentrale. Die prüft die Aussichten und klagt ggfs. auch selbst. Ich würde das begrüssen. Vielleicht passiert das ja demnächst, vielleicht werden auch andere App-Anbieter mal etwas genauer unter die Lupe genommen, z.B. Jene, die quasi eine Fernbedienung für das Anwendergerät (Smartphone / Tablet) verlangen und als Gegenleistung eine 5 (bis 50) Euro-App kostenlos anbieten... Auch da könnte man zu dem Schluß kommen, dass die verhältnismässigkeit nicht gewahrt ist und die "Berechtigungen" geändert werden müssen, ist aber nur Theorie :D
 
ohlschirr schrieb:
Naja, jetzt nicht auch noch wieder so eine Rechtsangelegnheit ohne Fachwissen theoretisieren...

Genau das habe ich NICHT getan.

Denn die Rechtsfrage ist Unsinn und nur das wollte ich deutlich machen.
 
Und meine Google Aktien freut es, dafür gebe ich auch gerne meine Daten preis :-)
 
frage: was ist aus google geworden

antwort: Alphabet

und: ohne datenabgreifen/analysieren überlebt keine einzige suchmaschine...
 
Skayled15 schrieb:
Google sammelt Daten, wie auch alle anderen.

gruß


Nix gelernt aus der Geschichte? Was alle anderen machen ist noch lange nicht richtig oder unabänderlich! :D Es spricht nur für Quantität, unabhängig von Qualität....
 
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