Ein Bekannter von mir hat einen Calibra Turbo aufgemotzt auf über 300PS.
Der schluckt aber leicht 20 l und ist mehr in der Werkstatt als auf der Straße
Jetzt zu objektiveren Dingen:
Auto Bild Nr.37 vom 13.09.02: Gebrauchtwagen Opel Calibra S. 60ff.
Ich fasse mal zusammen (für den Fall dass du die Ausgabe nicht erreichst):
Modellgeschichte:
8/90: Calibra 2.0 mit 115 und 150 PS, ABS
3/92: Calibra Turbo 4x4, 204 PS
8/93: Airbag Serie
3/94: 2.0l 16v mit 136PS
6/97: Produktion eingestellt.
Preise:
BJ. 96: 2.0i 115PS: 6600€ (mit 1 Jahr TÜV, unfallfrei, 70000km)
BJ. 97: 2.0i 16V 136PS: 8000€
BJ. 97: V6 170PS: 8300€
Schwachstellen:
Elektrik: anfällig sind el. Fensterheber + Lichtmaschine
Ölverlust: aus allen Löchern kommt Öl

Scheinwerfer: flachste Serienleuchten der Welt, empfindlich auf Einstellung
Motorelektronik: spinnt manchmal (Absterben + Leerlauf)
Endschalldämpfer neigt zum Abrosten
Reperaturkosten:
Kotflügel lackiert: 460€
Lichtmaschine: 185€
Endschalldämpfer: 320€
Unterhalt:
Modellempfehlung: 2.0i 136PS
Steuer: 217€/Jahr in Euro1
9,0l Super gemessen, Vollkasko 1295€, Teil: 330€, Haftpflicht: 800€
Inspektion: 15000km, 200-300€
ExpertenUrteil:
Das Abschneiden des Calibras bei der HU ist stark abhängig vom Pflegezustand. Wo Liebhaberstücke meistens keine Probleme kennen, werden schlechtere Exemplare oft wegen defekter Radaufhängung, verstellter Scheinwerfer und undichter Auspuffanlagen beanstandet.
Ein großes Problem ist Ölverlust an Motor und Getriebe, auch die Antriebswellen gelten als kritisch.
Von der soliden Sorte sind dagegen Lenkung und Spurstangen.
Test Ende.
Hoffe geholfen zu haben,