News Wearable: Apple Watch soll in Zukunft EKG erstellen können

tobi166

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#2
Ach was Apple so alles will. Bei ihrem aktuellen Modell wollte man auch eine Möglichkeit einbauen um den Blutsauerstoff zu messen.
Einige China Uhren können es, Apple nicht.
EKG Messung ist jetzt auch keine Zauberkunst, nichts weiter als ein bisschen Strom zu messen, die Genauigkeit am Handgelenk geht aber dann irgendwo Richtung Kaffesatz lesen, besonders bei haarigen Armen wo man eh kaum Kontakt hat.
Die Sensoren kleben normal nicht umsonst am Herz/Brustkorb-Bereich! Ja so eine Placebofunktion würde zu Apple passen!
 

desnatavo

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#3
Ein EKG wird mit einer Ableitung nicht möglich sein, ausser Apple hat es geschafft die Physik zu überlisten. 3-Kanal EKGs sind mindestens erforderlich. Mit nur einem messpunkt wird das kein ekg. Was ich mir jedoch vorstellen kann ist, dass Apple einige Herzrhythmusstörungen erkennen kann. Da kann eine Elektrode für einen groben Überblick reichen.
 

mykoma

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#4
Schön, das Apple auch mehr als nur High End Luxus machen will, aber auf diese Weise lässt sich kein auch nur ansatzweise brauchbares EKG erstellen.

Mit so einer (mehr oder weniger) 1-Kanal Ableitung könnte man Herzkranke/Risikopatienten überwachen, dazu müsste aber eine Dauerableitung vorhanden sein.
Und selbst dann sieht man dann vielleicht Rhythmusstörungen oder Tachykardien, aber kein auswertbares EKG, also die Art der Rhythmusstörung.

Eine kurze, unpräzise Momentaufnahme nutzt leider keinem Mediziner etwas, der benötigt genaue Daten, denn danach richtet sich auch die Therapie.

Von daher ist das in meinen Augen mehr Kundenfang in einer Welt, die immer mehr elektronische Gadgets für ihre Gesundheit will, die viel versprechen, noch mehr kosten und im Endeffekt nur sehr wenig wirklichen Nutzen haben.
 
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#5
Also mit einer Armbandelektrode am anderen arm und noch ein Band für das Bein könnte das gut klappen. Damit kann man wenigstens die Extremitätenableitungen darstellen. Im Notfall reicht das ja aus. Wird ja nicht immer ein 12 Kanal-EKG geschrieben bzw. gefordert.
 
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#6
Ja klar, jeder User wird sich zuerst seine Smartwatch, dann sein I-EKG an den Arm, sowie eins ans Bein binden etc.. Warum nicht gleich noch dazu das I-4.ter-Interkostalraum rechts? Das, was Apple hier am Arm messen will ist kein EKG. Schöne Werbeaussage..
 
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#7
Mh, wäre vielleicht schön, allerdings befürchte ich dass dann tatsächlich so allmählich die Krankenkassen mit auf den Plan gerufen werden und es irgendwann unumgänglich so sein wird dass die mehr von einem wissen als man selbst bzw. man es überhaupt möchte. Gruselig und auch hilfreich zugleich. Abwarten.
 
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#8
Alter es steht auch nirgendwo was genau Apple vorhat. Vielleicht ist es einfach ein Projekt mit Health Kit für eine Klinik für einen kleinen Kreis an Personen. Wenn ich die Wahl hätte extern so was zu tragen oder mir einen Event Rekorder reinoperieren zu lassen, würde ich natürlich sowas nehmen
 
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#9
Also warum alle hier so negativ sind, verstehe ich nicht.

Es gibt ja bisher z.B. schon folgendes Produkt, was wohl in einem gewissen Rahmen auch zu funktionieren scheint (von der Website: "The Kardia products match the European Directive 93/42/CEE ind accordance with the German Medical Products Law and the Medial Products Regulation. They are classified as medical products (CE 0459) accordingly and fulfill all requirements regarding quality and manufacturing")

EKG ist wohl etwas euphemistisch, aber um eben grobe Rhythmusstörungen zu identifizieren (die dann natürlich im Detail vom Arzt gegengecheckt werden müssen) könnte es durchaus helfen. Man ist ja hier aktuell wohl noch am Anfang. Außerdem scheint (laut dem Artikel vom Bloomberg) Apple einen Strom durch den Körper zu schicken. Also ist es nach meinem Verständnis nicht direkt mit einem klassischen EKG gleichzusetzen.

Für 3-Kanal wären ja eventuell zusätzliche BT-Elektroden denkbar, die man am anderen Handgelenk und am Knöchel trägt (sozusagen AppleWatch-Armbänder mit etwas sensorik).
 

garnele05

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#10
Nur negative Antworten ... wäre die Meldung von/über Samsung gewesen, wären bestimmt alle begeistert und würden es in den Himmel loben.

Man sollte sich freuen das Apple zumindest einen Weg sucht wie man diese Funktion in die Smartwatch integrieren kann. Für mich eine sinnvolle Funktion die vielen Leuten mit Herzproblemen im Alltag helfen könnte.
 
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#11
Ich habe mich schon gefragt, wann diese Nachricht auch hier erscheint.

Nur hat das alles nichts mit Gesundheit zu tun.
Wer sich die Videos zum EKG Armband angeschaut hat, wird sich wohl kaum beim eigenen Herzkasperle erstmal ruhig hinsetzen und seine Herzrhythmus prüfen und bestätigen den Arzt aufzusuchen.

Wer schon mal Herzrhythmusstörungen hatte, ist gewiss nicht für eine Messung an sich selbst ruhig genug. Für sowas braucht es dann auch kein Messarmband. Das merkt man, wenn was nicht stimmt.

Wer glaubt Apple könne mit seiner ganzen anderen Betaware Medizin, der solle mal seinen Sachverstand im eigenen Beruf hinterfragen. Der Sektor ist hoch lukrativ. Besonders in Ländern mit Sozialbeiträgen im Gesundheitswesen. Da können in Zukunft durchaus mal Krankenhäuser schließen, wenn man mit einer günstigeren Uhr prophylaktisch alle Volkskrankheiten digital erfassen und im Voraus noch die Krankenkassenbeiträge steuern kann. Spart Personal und es gibt dann genug freigewordene, flexible Pflegekräfte, die in der Hausbetreuung auf Notfälle reagieren, statt zentralisiert im Krankenhaus mit professionellen, medizinischen Geräten zu bündeln.

Es ermöglicht auch eine positive Entwicklung, die aber mit mobilfunkangebundenen EKG Geräten deutlich besser umgesetzt wäre. Das eröffnet Möglichkeiten einer GPS App, die im Notfall zusätzlich geschulte Nutzer einer solchen Notfallapp im nahen Umkreis alamieren kann auf einen Notfall als Erstversorger zu reagieren, bevor der Krankenwagen eintrifft.

Ohne angelegte Elektroden und die dafür ausgelegten Messgeräte bleiben Wearables Spielzeuge. Dem Apple OS würde ich auch keine Raketensteuerung oder Sensormessungen in kritischen Bereichen anvertrauen. Für den Einsatz muss man fachlich ganz schön degeneriert sein.

Wenn mir mein Arzt eine Apple oder andere, smarte Markenuhr für ein Langzeit EKG anlegen würde, würde ich mir einen anderen Arzt suchen.

@ garnele05
Samsung kann es auch nicht besser. Das ist auch nur eine Bastelbude auf Rendite optimiert. Oder wo hat Samsung in Europa noch Entwicklungs-, und Fertigungsabteilungen? Da in den westlichen Staaten nicht mehr handwerklich gefertigt wird und vermehrt dumme Dienstleistungen gelehrt und verkauft werden, haben die Kunden längst kein Fachwissen über notwendige Zusammenhänge in Produkten.
 
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#12
Hallo @ all,

ich kenne mich zwar mit Technik sehr gut aus, aber mit Medizin...:(

Also jetzt mal für Medizin-DAUs: Was ist der Unterschied von einem EKG und einer Pulsmessung? Klar beim EKG mißt man Ströme zum Herz oder so ähnlich, aber ist der Puls nicht ein 100% Produkt der Herztätigkeit? Und das Herz wird wiederum von Hirnströmen gesteuert. Warum also kann man nicht das gleiche von einer Pulsmessung ableiten, was man bei einem EKG kann?
 
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#13
Nur hat das alles nichts mit Gesundheit zu tun.
Wer sich die Videos zum EKG Armband angeschaut hat, wird sich wohl kaum beim eigenen Herzkasperle erstmal ruhig hinsetzen und seine Herzrhythmus prüfen und bestätigen den Arzt aufzusuchen.

Wer schon mal Herzrhythmusstörungen hatte, ist gewiss nicht für eine Messung an sich selbst ruhig genug. Für sowas braucht es dann auch kein Messarmband. Das merkt man, wenn was nicht stimmt.
Das ist so pauschal behauptet vollkommener Schwachsinn. Wer spricht denn von einem akuten Herzkasperle (= Herzinfarkt auf hochdeutsch)?

Gibt es also nur eine Art von Herzrhythmusstörung? Wohl kaum. Es mag sicher welche geben, bei denen es relativ klar sein mag, aber es gibt dutzende andere Arten (je nach Ursache und schwere), von denen man nicht so schnell etwas merkt. Hier könnte es durchaus helfen, eine erste Diagnose zu stellen, bzw. zumindest einen Hinweis zu erhalten.

Auch ist es einfach als weiteres Element denkbar. Denn wenn mithilfe der Watch eine unregelmäßigkeit festgestellt wird, kann man sich eventuell das Einsetzen eines Eventrecorders sparen. Das heißt aber selbstverständlich nicht, dass man nicht trotzdem weitergräbt, nur weil die Uhr nichts festgestellt hat.
 
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#14
@BlackWidowmaker: ein EKG soll vereinfacht ausgedrückt die vom Herzen ausgehende elektrische Aktivität aufzeigen. Das Herz hat vier Anteile (Zwei Vorhöfe, zwei Kammern, beide jeweils für den großen und den kleinen Kreislauf (über die Lunge) verantwortlich), welche logischerweise irgendwie gesteuert und aufeinander abgestimmt arbeiten müssen. Dazu hat das Herz einen primären „Taktgeber“, den Sinusknoten (daher ist auch bei einem gesunden Rhythmus die Rede von einem Sinusrhythmus). Alle Veränderungen, z.B. an der Reizweiterleitung oder einen „falschen“ Taktgeber, lassen sich meist gut durch ein EKG darstellen, weil es hier logischerweise dann zu anderen Vektoren kommt. Je mehr Elektroden man für das EKG verwendet (siehe die Diskussionbeiträge oben) umso genauer wird das ganze.

Eine Pulsanalyse am Arm würde dir wenn überhaupt nur Aussage über die einen Teil des Herzens bieten (dein linkes) und hilft dir nicht genauer Herzthythmus Störungen zu differenzieren. Z.b. könnte ein ungleichmäßiger Puls einfach nur ein Extraschlag des Herzens sein (was auch gesunde mal haben dürfen) oder aber ein Vorhoffflimmern, z.B. aufgrund einer anderen Erkrankung. Das kann man dann nur genauer im EKG unterscheiden.
 
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#15
@ ZeusTheGod
Dann schaue dir mal das Apple Marketing an. Selbst Herr Cook hat seine Apple Uhr im US Dividendenticker gut verkauft, weil sie ihn so gut im täglichen Leben unterstützt. Wer dem Apple Marketing verfällt, glaubt tatsächlich Lösungen für alle Lebensbereiche zu erhalten. Dieses überbewertete Technologieunternehmen kann nicht mal Smartphones bauen, die ordentlichen Netzempfang bieten. Da helfen denen auch nicht ihre ganzen, teuren Messlabore, wenn man gezielt geistig flach bauen will.

Wenn man leichte Herzrhythmusstörungen nicht spürt, wird man auch nicht dieses Band mangels Erkenntnis zur manuellen Messung zu irgendeinen Tageszeit mit bestätigenden Ergebnis benötigen, sondern sich ein automatische EKG Erfassung vom Arzt nach einer ordentlichen Körpergrunduntersuchung verordnen lassen. Professionelles Gerät vom ausgebildeten Facharzt und keine schicken Spielzeuge vom Verkäufer, die dann auch noch private Mietgebühren verlangen.

Wer trotzdem unter bekannten Herzproblemen leidet, dessen Nevenkostüm ist zudem so schon angespannt genug sich nicht ständig manuell zu vermessen um bei möglichen, leichten Störungen noch mehr Sorgenfalten auf der Stirn zu haben und bei einem sauberen Herzschlag nur kurze Erleichterung bis zur nächsten Messung mit der eigenen Erwartungshaltung. Das ist einfach nur Messlotterie und das Wearable wird zur persönlichen Wunschbox, statt die Genesung zu fördern.

Ich habe meiner Mutter mit ihren ständigen Klagen auch ausgeredet ständig das Blutdruckmessgerät zur Kontrolle zu verwenden. Seitdem macht ihr auch der Blutdruck weniger was aus, weil die psychologische Anspannung weg ist.

Ich persönlich kenne Herzstolperer mit Abfall des Blutdruckes und brauche gewiss keine Smartwatch das so schon ungute Gefühl auch noch bildlich mit psychologischer Nachwirkung negativ weiter zu erfassen. Im Notfall einer Bewussteinslosigkeit könnte ich auf Anraten der App nicht mal eine manuelle Messung machen können. Solche Produkte sollten kein Life-Style im Sinne von weder Fisch noch Fleisch sein, sondern entweder richtig oder garnicht umgesetzt sein. Weil sonst medizinische Standards genutzt werden um im Fall einer Bewusstlosigkeit mit automatisch erfassten Herzproblemen einen automatichen Notruf abzusetzen. Da das aber smarte und teure Entwicklungen mit Kapitaleinsatz für die Zulassengen bedarf, wird kein Life-Style Hersteller seinen Gewinn für mögliche Klagewellen eintauschen wollen. Also baut man nichts ein, was über die eigenen Kompetenzen und Gesetzesregelungen geht, will aber trotzdem einen Mehrwert bieten. Also schickt man seine Lobby Verkäufer udn manipuliert über nutzenden Verbraucher auch noch die Standards.

Wer lieber Apple für seine Herzleiden aufsucht, statt einen fachkompetenten Arzt, der ruiniert sich nur noch weiter seine Gesundheit und den Geldbeutel. Da wäre die Quartalspauschale von 10€ wieder sinnvoll und günstiger.

https://www.youtube.com/watch?v=_VIc9VE6VO4
Das Video ist wunderbar auf das Apple Marketing zugeschnitten. Relax, and take a seat bei deiner Herzanalyse.
Beruhige dich um den Herzschlag zu normalisieren. Beruhige dich und warte 30 Sekunden lang auf dein persönlichen Ergebnis, sofort!

Das Produkt ist als medizinische Lösung wiederholend völlig durchgefallen. Das würde jeder kompetente Facharzt mit psychologischer Ausbildung bestätigen und es auf die Verkaufsverbotsliste setzen. Diese Produkte fördern wie die regionale Wetterapp einfach mangelndes Selbsteinschätzungsvermögen. Aber bei unseren Gesundheitspolitikern mit ausgelosten Ministerposten hat selbst der in Herzattacken promovierte Dr. Rösler keine Grundqualifikation noch heute das Ressort für Gesundheit zu führen oder in anderer Stelle im Ministerium für Gesundheit zu arbeiten, weil es einen Parteienwettbewerb der Macht auf Kosten von Berufsqualifikation gibt. In den USA ist es da nur noch schlimmer. Wer Wert auf seine Gesunheit legt, geht zum Arzt und kombiniert kein Apple Produkt mit hippen Gesundheitsbändern. Aber da Apple sowas fördert, werden sie solch ein Zubehör auch nicht verbieten.

Apple Care bekommt da eine ganz andere Bedeutung, wenn mögliches iHealth durch die Köpfe aller Konsumenten für das Referenzprodukt im schönsten Design steht.
 

22428216

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#16
Mir ist es egal, welcher Herstellername da drauf steht.

Man sollte es sich mehr als 2 mal überlegen, bevor man so ein Gerät dazu nutzt, seine Gesundheitsdaten preiszugeben.
 
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#17
EKG ist doch langweilig. Interessant wird es erst, wenn man mit der Apple Watch einen MRT-Scan machen kann :D :p
 
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#18
Ohne Zertifikat oder Zulassung als medizinisches Gerät würde ich die Finger sowas von weglassen und ohne Arzt würde ich die Daten nicht auswerten.

Bei Krankheiten oder medizinische Überwachung sind konkrete Messungen erforderlich bzw. falsche Erkenntnisse können sehr schnell zum Spiel mit dem Menschenleben führen.
Den Puls können Sie von mir aus messen aber nur solange bis es medizinisch nicht notwendig ist.

Es ist zwar gut und richtig, dass die Teile immer mehr können, aber aus meiner Sicht sollte man gewisse Dinge sollte man lieber die Finger davon lassen.
 

mykoma

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#19
Warum das hier zT so negativ aufgegriffen wird?

Weil ich zB als stellvertretende pflegerische Leitung einer Internistisch/Nephrologischen Station mehrmals die Woche mit EKGs zu tun habe und regelmäßig selbst welche schreibe und dementsprechend auch teilweise interpretieren kann.
Ich maße mir jetzt nicht an, das gleiche Wissen auf dem Gebiet zu haben, wie einer meiner ärztlichen Kollegen, das will und muss ich aber auch nicht, da liegen meine Prioritäten woanders.

Ich sehe auf jeden Fall, wie schnell ein EKG sich verändert und teilweise unverwertbar wird, wenn auch nur kleinere Bewegungen vorhanden sind, die führen sofort zu Artefakten.
Diese Geräte sind dermaßen sensibel, das sie bei kleinster Aktivität bereits ausschlagen, denn ohne diese Sensibilität ist man auch nicht in der Lage, die schwachen elektrischen Impulse vom Herzen korrekt auszulesen.

@BlackWidowmaker: ganz so einfach ist es nicht, das Herz wird nicht vom Gehirn gesteuert, das läuft autonom (aus dem Grunde kann man auch beim Hirntod noch weiter eine normale Herzaktivität haben).
Die elektrischen Impulse der Schrittmacherzellen sind so schwach, das jede Kammer und jeder Vorhof einzeln (und auch in Teilen zeitverzögert) angesteuert werden kann, dementsprechend kann man das auch nur relativ nah am Herzen wirklich präzise ableiten.

Vergleich es mit den Wellen, die ein Stein auslöst, wenn man ihn in einen See wirft, Windstärke 3 und auf dem See sind auch noch ein paar Boote und zwei Enten.
Der Stein ist die Herzaktivität.
In 1-2m siehst du noch gut die kreisförmigen Wellen.
In 3m schwimmt die Ente durch das untere Ende.
In 10m fährt ein Boot.
Jetzt stell dir vor, was da an der 25m entfernten Küste ankommt:
Wellen vom Stein, von der Ente, vom Boot und vom Wind.

Und Apple sitzt mit ihrer Uhr am Strand und will anhand der Wellen an der Küste wissen, wie schwer der Stein war und welche Form und Farbe er hatte.
 

Chris007

Lt. Junior Grade
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301
#20
Ein EKG wird mit einer Ableitung nicht möglich sein, ausser Apple hat es geschafft die Physik zu überlisten. 3-Kanal EKGs sind mindestens erforderlich. Mit nur einem messpunkt wird das kein ekg. Was ich mir jedoch vorstellen kann ist, dass Apple einige Herzrhythmusstörungen erkennen kann. Da kann eine Elektrode für einen groben Überblick reichen.
wer sagt denn das man die zwei anderen elektroden nicht dazu kaufen kann.. per bluetooth oder was weiß ich...
 
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