Weg gesucht -> Eine Bootpartition weg und zweite nach vorne

klampf

Lt. Commander
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Ich habe die folgenden Situation.
W7W10.png

Die erste Partition war Win7 (mit Update auf Win10). Das ist die alte Installation und soll weg.
Auf Partition 2 ist ein frischen Win10. Das soll quasi zur ersten Partition werden.

Im Moment sind beide Partitionen bootfähig, es kommt die Bootauswahl, die Win10 mitgebracht hat.

Früher hätte ich das problemlos mit PowerQuest Drive Image unter DOS gemacht
Erste Partition löschen und zweite nach vorne schieben.
... aber im Moment habe ich nicht mal mehr ein Diskettenlaufwerk :)

Die zweite ist (nicht zufällig) ein bisschen kleiner, also könnte man die eigentlich auf die 1 drauf kopieren.
Aber dann weiß ich nicht, ob der bootet und es sind zwei identische Laufwerke da. Da steht Windows ja auch nicht so drauf.

Ich weiß auch (noch) nicht wie man die Bootconfig von Win10 behandeln muss.

Wie würdet ihr das machen?
 
Die W10 Partition über die W7 Partition klonen, dann die W10 Partition löschen.
GGf. ist dann eine Bootloader Reparaur nötig, die kannst du über eine W10 DVD /USB Stick machen lassen.
Danach ist das lauffähige W10 vorne und du kannst die W10 Partition bequem über die Datenträgerverwaltung erweitern oder weitere Partitionen dahinter anlegen.

Auf gar keinen Fall würde ich Tools benutzen die die Partition verschieben.
 
Das mit der Bootlaoder reperatur ist schon mal ein guter Hinweis.

Kann das clonen der Partition auch über den System Image Backup von Windows klappen?

Die Win7 Partition ist mit dem Samsung Cloning Tool gemacht worden (ich habe also auch noch ein originales, altes Win da). Ich hatte es vorher mit der Boot-CD von True Image 2014 gemacht, aber das führte zu keinem funktionierenden Ergebnis.

Als Problem beim clonen sehe ich, dass ich nur wirklich weiß, ob es geklappt hat, wenn ich die zweite Partition lösche.
Ergänzung ()

Bisher Griff ins Klo.

Ich habe mit Clonezilla die zweite auf die erste Partition kopiert. Das dauerte schonmal über 4h bei nur 60 GB an Nutzdaten.

Das Resultat ist eine Festplatte, die nicht booten kann. Das Startup Recovery hatt 20 Minuten rumngedödelt und dann nichts repariert.
Im Moment habe ich von der alten Originalplatte gebootet und überlege, ob ich noch einmal von vorne anfange oder versuche zu verstehen wie das Booten bei Win10 geht.
In der Neuinstallation stecken jetzt schon 2 Tage Arbeit drin. Software installieren, alles hübsch einrichten. Daten von der alten Installation überführen usw.
Daher würde ich lieber den Boot reparieren.

Ist schön, dass das ganze Bootsystem seit NT/XP umgebaut wurde. Nur ist dadurch anscheinend nix besser oder stabiler geworden.
 
Den Screenshot zur Folge wird von der W10 Part gebootet. Somit solltest du die W7 Part einfach löschen können.
 
Der Bootloader war anscheinend auf der W7 drauf und nahc dem clonen überschrieben.

Aber selbst wenn ich w7 gelöscht hätte, wäre noch die Frage, wie man die w10 nach vorne bekäme.
Naja, im Moment läuft nochmal der startup repair, manuelle Versuche mit bootrec haben immerhin dazu geführt, dass die Fehlermeldung blau und graphisch ist und nicht mehr im Textmodus. Ich bin also vielleicht einen Schritt weiter.

Obwohl alles andere Befehle sind und das vootfile nicht mehr klartext, ist das Verhalten doch extrem ähnlich wie früher. Listen der Windowse in der Recovery console ist kein Problem, aber die dann auch booten zu können ... also naja, nee. Das ist aber ein seltsamer Wunsch. :rolleyes:
 
Hallo32 schrieb:
Den Screenshot zur Folge wird von der W10 Part gebootet. Somit solltest du die W7 Part einfach löschen können.
Nein. Das "System"-Tag zeigt an wo der Boot-Loader und die Startdateien liegen. Das "Boot"- bzw. in deutschen Versionen das "Start"-Tag zeigt an, wo der Windows-Ordner liegt. Klinkt komisch, ist aber so. Das ist nicht meine Logik, sondern die von Microsoft (klick!).

/Edit
klampf schrieb:
Das Startup Recovery hatt 20 Minuten rumngedödelt und dann nichts repariert.
Die Systemstartreparatur musst du unter Umständen mehrfach ausführen, bis es klappt (oft drei Mal hintereinander).
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe einen USB-Stick mit der W10 Installation.
Das mit dem driemal ausführen hatte ich schon etwas versucht, aber mehr so versehentlich.
Das Verhalten ist auch sehr verschieden. Teilweise einfach regoot. Teilweise die Meldung, dass nicht repariert werden konnte. Blöd.

Auch viele Varianten. Es fängt echon damit an, dass cih den USB-Stick mit/als UEFI oder anscheinend ohne booten kann. Die Reparatur benimmt sich dann auch anders.

Ich habe jetzt mal die zweite Partition gelöshct, d.h. es ist nur noch die eine geclonte drauf. Außerdem alle anderen Platten abgezogen. Jetzt ist also nur noch die eine einzige Patition am Rechner mit dem geclonen Windows 10, das bis heute Mittag noch lief.
Wenn das jetzt mit dem Autorepair auch nicht läuft, versuche ich es nocnmal händisch.
Aber ansonsen installiere ich halt noch einmal von vorne. Geht beim zweitem Mal ja auch schneller :freak:
 
@klampf
Du musst natürlich die Wiederherstellungskonsole in dem Modus booten, indem Windows installiert ist. Wenn Windows im UEFI-Modus installiert wurde, musst du für die Systemstartwiederherstellung den Installationsdatenträger auch im UEFI-Modus booten. Wenn Windows nicht im UEFI-Modus installiert ist, darfst du das nicht tun. Im UEFI-Modus wird als Partitionsstil GPT verwendet und im normalen Modus MBR. Entsprechend muss der Boot-Loader geschrieben werden, was nur funktionieren kann, wenn du die Systemstartreparatur im richtigen Modus (mehrfach hintereinander) ausführst.

/Edit
@Hallo32
Die Bezeichnungen, die Microsoft gewählt hat, sind auch verwirrend.
 
Hi, ich glaube zumindest dass Windows nicht im uefi-modus installiert war und habe den Xtick auch so gestartet.

However, der Klügere gibt nach oder so. Neuinstallation läuft. Der Vorgang ist auf jeden Fall absehbarer als das rumreparieren.
Habe dann jetzt auch eine recovery partition usw. Mit auf der SSD.
JuchHee!

Dank an Euch und nen Stinkefinger an MS :evillol:
 
Ja, so ähnlich wollte ich Dir das vorschlagen. Wenn sich jemand mit der Neuinstallation schwer tut: Backup, DVD booten, Platte komplett leer machen, W10 vollautomatisch installieren lassen ohne Netzwerk und Updates, Backup zurück - in ner guten halben Stunde ist das mit einer SSD zu schaffen. Eventuell noch Bootreparatur.

Ich glaube, ich würde jetzt UEFI machen. GPT musste MS erfinden wegen der abartig vielen Partitionen, die die jetzt brauchen. ;)
https://technet.microsoft.com/de-de/library/dd744301(v=ws.10).aspx
Das war 2009 und ist bestimmt nicht weniger geworden. Dazu kommt dann noch eine OEM-P. mit Treibern und Tools, eine für Downloads, Backups...
UEFI könnte günstiger sein für booten von M.2 mit NVMe.
https://msdn.microsoft.com/de-de/library/windows/hardware/dn898510(v=vs.85).aspx

---> borncty dot com Windows 8 UEFI-/GPT-Partitionierung enträtselt – Teil I
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Installieren von Windows vom USB-Stick auf eine SSD geht reichlich flott. Das ist kein Problem.

Aber ich habe einfach doch einen Rudel an Software und auch Hardware, die will erstmal installiert werden inkl. Übernahme der Daten von der alten Installation, was wiederum Registry-Extrakte und finden von Konfigfiles, Datenbanken usw. ist.
Das habe ich die letzten zwei Tage gemacht, fand den Zustand jetzt okay (halbwegs arbeitsfähig) und wollte daher die Partition richtig setzen.

Ja, habe jetzt eine Recovery und eine EFI-System-Partition zusätzlich.
 
Noch ein Nachtrag.
Windows ist jetzt auch im UEFI-Modus installiert, die Boot-SSD ist GPT und Fast Boot ist verfügbar.
War also doch irgendwie die besten Lösung nochmal ordentlich von vorne.
Alte Bootplatte ist inzwischen auch nur noch im Archiv.
 
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