News Wegen DMA und EU: Apple öffnet iOS weiter für Kopfhörer und Smartwatches

NJay schrieb:
Leute wir du gehen mir seit Jahren so auf die Nerven. Die EU verbietet das Spiegeln nicht. Apple hat sich absichtlich dagegen entschieden, es auf den europäischen Markt zu bringen um Stimmung gegen die EU zu machen. Das ist alles. Sie könnten es morgen freischalten, wenn sie wollen würden. Sie müssten nur ggf. anderen herstellern erlauben, die selben APIs zu nutzen
Und mir gehen Leute wie du auf die Nerven, die keine anderen Meinungen akzeptieren wollen und nicht akzeptieren, dass ein Hersteller seine Entwicklung, die sie mit eigenem Kapital vorantreiben, nicht der Konkurrenz kostenlos überlassen will. Laut Umfrage des MAC Magazins wollen über 90% kein Sideloading und diesen ganzen Quatch.

Ist das Gleiche wie mit Linux! Wer es toll findet soll es nutzen, der Rest bleibt bei Windows wenn er zufrieden ist. Wo ist das Problem?
Ergänzung ()

DocAimless schrieb:
Quelle? Link? Oder so ein Gefühl, weil jemand im Umfeld dritten Grades was erzählt hat?
Ich muss den Artikel raussuchen aus dem Mac-Magazin, da wurde drüber berichtet.
 
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RedPanda05 schrieb:
Und was, wenn google Selbiges macht? Welches OS willst du dann mit der Pepple Watch verwenden?
Ich will keine Pebble Watch. 😜
Und trotzdem kann ich keine iPhone Synchronisierung benutzen weil Apple keinen Bock hat von der EU gezwungen zu werden das System für irgendwelchen Ramsch zu öffnen. Was ich absolut verstehen kann.

Soll Pebble doch nen Pebble Phone mit Pebble OS für ihre Pebble Watch anbieten.
 
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Wunschliste hört sich lustig an, ist es doch schlicht Erpressung.
Aber so ist es in einer EU Diktatur :)
 
BaseX9 schrieb:
Soll Pebble doch nen Pebble Phone mit Pebble OS für ihre Pebble Watch anbieten.
Faktisch unmöglich, dass sich im Westen ein weiteres Mobil OS etabliert. Das zeigt alleine schon, dass selbst Microsoft und Amazon damit gescheitert sind, deswegen muss man diese Duopolisten auch kontrollieren.


BaseX9 schrieb:
Ich will keine Pebble Watch. 😜
Ich auch nicht, trotzdem kann ich über meinen eigenen Bedarf hinausdenken 😜
Ergänzung ()

BaseX9 schrieb:
Und trotzdem kann ich keine iPhone Synchronisierung benutzen weil Apple keinen Bock hat von der EU gezwungen zu werden das System für irgendwelchen Ramsch zu öffnen
Dann beschwer dich bei Apple
 
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Meine Frau und Ich sind definitiv wegen dem goldenen Käfig (und der damit verbunden Sicherheit) vor 2 Jahren zu Apple gewechselt. Der Sicherheit wegen, und dahingehend war Apple immer sehr gut. Wenn man nun auf Geheiss der EU weitere "Türen" öffnen muss, ist doch klar, das dadurch die Wahrscheinlichkeit steigt, das mehr Lücken entstehen könnten. Man muss die bisher geheimen Informationen nun mit anderen Geräteherstellern teilen, und je mehr davon wissen, umso grösser die Gefahr von Missbrauch. Das ist doch sonnenklar. Warum wohl ist Windows und auch Android faktisch anfälliger? Weil sie eben breiter aufgestellt sind, und das hat sicherheitstechnisch eben nicht nur Vorteile. Ich habe Apple gezielt gewählt, nun wird das "dank" der EU verwässert. Klar nutzt Apple diese Strategie für deren Firmenzwecke aus, aber das war es mir wert. Warte nun auf die ersten, die meckern, wenn die Anzahl der Schadprogramme für Apple Geräte zunehmen. Denn so wird es kommen.

Wenn ich die Wahl hätte, würde ich mich gegen die weitere Öffnung der Apple Betriebssysteme entscheiden. Denn das war eigentlich deren Markenzeichen, geschlossenes System > Sicherheit. Unter anderem deswegen haben sich so viele dafür entschieden.

Die EU kann Vorschriften machen, mehr nicht, aber gewährleisten kann sie auf Dauer nichts, das der Schuss nicht nach hinten losgeht.

Am liebsten wäre mir eine Apple Gerät, bei dem ich mir das selbst aussuchen kann, welche Version ich drauf habe. EU oder nicht EU Version. Ich würde zur zweiten greifen. Aber das würde die EU garantiert nicht zulassen.
 
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BaseX9 schrieb:
Und trotzdem kann ich keine iPhone Synchronisierung benutzen weil Apple keinen Bock hat von der EU gezwungen zu werden das System für irgendwelchen Ramsch zu öffnen. Was ich absolut verstehen kann.
Schon heftig gebrainwashed von Apple, wenn du glaubst, dass alles was nicht von Apple ist Ramsch ist.
 
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mrdeephouse schrieb:
funktioniert doch immer noch gut! Ändert für dich rein gar nichts. Was regt man sich darüber auf?
Wenn Funktionen in der EU deaktiviert werden macht es schon was aus.
Außerdem ist mir abgesehen von dem Thema die Regulierungswut der EU schon lange ein Dorn im Auge. Da werden den Leuten Sachen vorgeschrieben die die EU meiner Meinung nach einen feuchten Keks angehen!
 
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Silencium schrieb:
Falsches Wort, aber mehr Kompatibilität für anderen Kram bedeutet weniger Entwicklungszeit für die eigenen Dinge

Steile These, es wird ja i.d.R. eher die Schnittstelle geöffnet statt sich aktiv um Kompatibilität anderer Geräte zu kümmern. Schnittstellenspezifikationen veröffentlichen, Schnittstelle öffnen und das Kompatibilitätsproblem liegt bei den dritten die es nutzen wollen.

Silencium schrieb:
und sorry, nein! Ich bin tatsächlich dafür, dass man sich bei Technik in den meisten Fällen politisch einfach rauszuhalten hat, die Personen haben häufig kaum bis schlichtweg gar keine Kompetenz zur Bewertung!

Da gehe ich eingeschränkt sogar mit. Entfernt sich aber jetzt doch sehr weit von dem Post auf den ich geantwortet habe. Der las sich nämlich sehr nach "ich habe 200€ für meine Kopfhörer zahlen müssen, warum darf der Eumel der nur 20€ ausgegeben hat die selben comfort features haben!!1!".

Auf den DMA bezogen kann man aber nun wirklich nicht behaupten das es hier an Kompetenz gemangelt hat. Mir geht das Teil bei einigen Punkten auch zu weit, die Linie allerdings bei "Gleichstellung" von KH und Wearables zu ziehen finde ich ein wenig übertrieben.
 
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ProfessorJump schrieb:
Wie man als Verbraucher noch gegen den DMA schießen kann erschließt sich mir nicht
Ziemlich einfach, ich kaufe ein Produkt wegen den Funktionen bspw IPhone auf Mac spiegeln. Dank der DMA wurde die Funktion aber komplett deaktiviert.

Klar kann man auch Vorteile sehen aber ganz sauber ist das Gesetzt nicht. So viel fast alle neuen Gesetzt viel zu schwammig und handwerklich verbesserungswürdig auszuarbeiten.

Ein Passung wie „wenn technisch Möglich“ samt einsehbarer Begründung würden da schon helfen.

Die wenigsten Vorgaben sind wirklich „perfekt“ daher kann man auch Gutes weiter kritisieren.
 
GucciGünther schrieb:
Aber wer besitzt denn ein iPhone und nutzt dann keine AirPods? Kenne keinen einzigen
Hier, ich.
 
Janami25 schrieb:
Man muss die bisher geheimen Informationen nun mit anderen Geräteherstellern teilen, und je mehr davon wissen, umso grösser die Gefahr von Missbrauch
Security by obscurity ist kein empfohlenes Sicherheitskonzept.


Janami25 schrieb:
Warum wohl ist Windows und auch Android faktisch anfälliger? Weil sie eben breiter aufgestellt sind, und das hat sicherheitstechnisch eben nicht nur Vorteile.
Hier müssen verschiedene Aspekte differenziert werden.

prinzipiell handelt es sich bei beiden Systemen um jene, die die höchste Verbreitungsgrad haben. Folglich ist es viel lukrativer Schwachstellen für diese zu finden oder Malware zu erstellen.

Windows leidet konzeptionell unter dem Problem, dass Software aus X Quellen gezogen werden muss. Das ist unter Mac OS und Linux prinzipiell auch möglich, aber weniger üblich.

Androids Sicherheitsproblem beruht auf 2 Umständen.
1. Viele Jahre lang wurde der Android Support nach kürzester Zeit eingestellt und es war üblich, dass Leute mit 3 Jahre alten Security Updates rumgelaufen sind. Das dürfte nun dank der EU weniger schlimm sein.
2. Der Google Playstore ist nicht sonderlich restriktiv. Da wird eigentlich alles reingelassen, was Googles Geschäft nicht stört.
Hier agiert Apple besser und dieser Vorteil bleibt erhalten. Es soll nur Möglichkeiten abseits des App Stores geben. Es steht dir trotzdem vollkommen frei ausschließlich aus diesem zu installieren

Wenn durch Offenlegungen das Sicherheitskonzept der Apple Betriebssysteme signifikant verschlechtert wird, dann war es vorher schon nicht gut.
 
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HtOW schrieb:
Ziemlich einfach, ich kaufe ein Produkt wegen den Funktionen bspw IPhone auf Mac spiegeln. Dank der DMA wurde die Funktion aber komplett deaktiviert.

Der DMA dient im Endeffekt allen Verbrauchern, dein Ärger ist verständlich, aber Apple hat sich dazu entschieden die Funktionen zu entfernen.
Bei den Margen könnte man den zusätzlichen Entwicklungsaufwand sicher stemmen, stattdessen entscheidet man sich bewusst für Einschränkungen.

In meinen Augen ein reines Apple-Problem, darfst du natürlich anders sehen.
 
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HtOW schrieb:
Ziemlich einfach, ich kaufe ein Produkt wegen den Funktionen bspw IPhone auf Mac spiegeln. Dank der DMA wurde die Funktion aber komplett deaktiviert.
Die wurde von Apple deakiviert.
Apple hindert nur Apple selbst daran diese Funtion für seinen sehr wichtigen europäischen Fans zu öffnen.
 
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Janami25 schrieb:
Wenn man nun auf Geheiss der EU weitere "Türen" öffnen muss, ist doch klar, das dadurch die Wahrscheinlichkeit steigt, das mehr Lücken entstehen könnten.
Das ist technisch Blödsinn. Die Türen sind ja bereits "offen", nur eben mit einem Vorhang davor, damit andere sie nicht finden. Darüber, dass das ein verdammt schlechtes Sicherheitskonzept ist, gibt es massig Vorlesungen.
 
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Das ist mir ehrlich gesagt egal, wie es bisher technisch realisiert wurde. Und selbst wenn es nur ein "Vorhang" war, und andere es deswegen nicht finden konnten. Wenn es bisher so funktioniert hat, und das die Sicherheit erhöht hat, dann spricht das nur für den "Käfig". Scheint doch bis jetzt ganz gut geklappt zu haben mit der Sicherheit bei Apple, im Vergleich zu anderen Anbietern. Mal abwarten wie sich die Änderungen dank EU darauf Auswirken.
 
Ford_Prefekt schrieb:
Für mich als Androidnutzer ist es wirklich befremdlich was im Apple Universum als normal gilt.
Bei Smartwatches ist es doch bei Android nicht anders oder irre ich mich ?
 
Janami25 schrieb:
Wenn man nun auf Geheiss der EU weitere "Türen" öffnen muss, ist doch klar, das dadurch die Wahrscheinlichkeit steigt, das mehr Lücken entstehen könnten. Man muss die bisher geheimen Informationen nun mit anderen Geräteherstellern teilen, und je mehr davon wissen, umso grösser die Gefahr von Missbrauch. Das ist doch sonnenklar.
Und das ist ein absoluter Trugschluss. Das was du beschreibst ist "Securty by obscurity" und wird in der IT-Sicherheit als Dark-Pattern angesehen. Es ist nämlich genau umgekehrt. Offene Schnittstellen, die jeder überprüfen kann sind zu bevorzugen, da Sicherheitslücken, welche quasi jeder Code/API enthält schneller gefunden und gefixed werden. Die NIST z.B. rät explizit von Security by Obscurity ab!

https://de.wikipedia.org/wiki/Security_through_obscurity
 
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