Wehrdienst/Zivildienst Pflicht zurück?

Habe jetzt nicht alle Seiten gelesen trozdem möchte ich hier auch meinen Meinung äussern.
Ich bin für eine Wehrpflicht weil ich nicht glaube das es mit freiwilligkeit genug junge Leute geben wird die sich melden werden.
Allerdings muss das der heutigen Zeit angepasst sein.
Erstens für alle gleich , also Männer und Frauen .
Und die Ausbildung muss modernisiert werden .
Heute mit einer Waffe an der Grenze stehen ,und das Land verteidigen ist sinnlos!
Der Krieg in der Ukraine zeigt uns das jeden Tag .
Zuerst kommen Langstreckenraketen und nachfolgend Drohnen .
Und dagegen sind Soldaten mit Maschienegewehren nutzlos ,
egal wieviele junge Menschen sich dem entgegen stellen .
Um unser Land wirklich Verteidigen zu können müssen wir Technisch überlegen werden.
Wir werden es nie schaffen mehr oder bessere Soldaten zu haben die Großmächte .
Aber bessere Waffen könnten wir schon bauen.
Wenn unsere Drohnen , Raketen usw. schneller und weiter fliegen können als andere ,
und dann auch noch besser treffen ,
dann kommen wir der geplanten Verteidigungsfähigkeit schneller näher als mit zigtausend Wehrpflichtigen.
Das würde der geplanten Wehrpflicht auch ein wenig das Gefühl von Selbstmord nehmen ,
wenn man weiß das die Waffe in der Hand nicht nutzlos ist !

gruß tomtom
 
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foofoobar schrieb:
Wenn es also eine Verpflichtung zur Armee geben sollte/gibt, sollte dann der Verpflichtende dem Verpflichtenden auch Mittel an die Hand geben eine Verteidigung auch effektiv durchführen zu können?
Also dem größten Potential an nuklearen Waffen der Welt ein glaubhaftes Vernichtungspotential entgegen zu stellen, insbesondere weil Putin sicherlich zu feige für einen erweiterten Selbstmord ist.
Die Logik hinter der russischen Atomdoktrin besteht darin, sie niemals einzusetzen, den Westen aber glauben zu lassen, dass Russland dies außerhalb der eigenen Vernichtungsdrohung dennoch tun könnte, und das durchaus mit Erfolg.

In dem Moment, in dem Russland einen Angriffs/Eroberungskrieg mit Nuklearwaffen beginnt oder beendet, wird die gesamte Logik von Atomwaffen weltweit auf den Kopf gestellt. Ab diesem Zeitpunkt wird jeder mittelgroße Staat nach Atomwaffen streben, etwa in großen Teilen Südostasiens, im Nahen Osten und in Teilen Südamerikas. Diese Perspektive ist insbesondere für China ein absolutes Desaster, und ohne China kann Russland den Krieg nicht in dieser Form weiterführen.

Daher braucht es auch keine Verbindung zwischen Wehrpflicht und Atomwaffen. Wenn Atomwaffen eine Wunderwaffe ohne mögliche Konsequenzen bis hin zur eigenen Vernichtung wären, hätten die USA den Vietnamkrieg nicht verloren, die arabischen Staaten hätten den Jom-Kippur-Krieg nicht begonnen, und Afghanistan wäre eine Falloutwüste.

Die Bundeswehr braucht vieles. Kernwaffen gehören nicht dazu. Es wäre schon ein Anfang, wenn es wieder eine überhaupt relevante Munitionsdeopots gäbe.
 
Nazrael schrieb:
Die Logik hinter der russischen Atomdoktrin besteht darin, sie niemals einzusetzen, den Westen aber glauben zu lassen, dass Russland dies außerhalb der eigenen Vernichtungsdrohung dennoch tun könnte, und das durchaus mit Erfolg.

In dem Moment, in dem Russland einen Angriffs/Eroberungskrieg mit Nuklearwaffen beginnt oder beendet, wird die gesamte Logik von Atomwaffen weltweit auf den Kopf gestellt. Ab diesem Zeitpunkt wird jeder mittelgroße Staat nach Atomwaffen streben, etwa in großen Teilen Südostasiens, im Nahen Osten und in Teilen Südamerikas. Diese Perspektive ist insbesondere für China ein absolutes Desaster, und ohne China kann Russland den Krieg nicht in dieser Form weiterführen.
Der derzeitige US-Außenminister sieht die Büchse der Pandora schon längst geöffnet:

https://video.twimg.com/amplify_video/1896218732407500800/vid/avc1/880x576/rTNehdC__b9lwQvM.mp4

Nazrael schrieb:
Daher braucht es auch keine Verbindung zwischen Wehrpflicht und Atomwaffen. Wenn Atomwaffen eine Wunderwaffe ohne mögliche Konsequenzen bis hin zur eigenen Vernichtung wären, hätten die USA den Vietnamkrieg nicht verloren, die arabischen Staaten hätten den Jom-Kippur-Krieg nicht begonnen, und Afghanistan wäre eine Falloutwüste.
Nur weil etwas bisher nicht passiert ist es für die Zukunft nicht ausgeschlossen.
Nazrael schrieb:
Die Bundeswehr braucht vieles. Kernwaffen gehören nicht dazu. Es wäre schon ein Anfang, wenn es wieder eine überhaupt relevante Munitionsdeopots gäbe.
Die Player der Vergangenheit agierten nicht so irrational und ideologisch wie die heutigen Player, weswegen ich auch die entsprechenden Quellen beigelegt habe. Und man sollte sich hüten die Zukunft nur aus der Vergangenheit abzuleiten.
 
@h00bi Also war die Idee weniger Atombomben und weniger Länder mit Atombomben auf diesem Planeten zu haben eine Scheißidee?
 
Da du dir nicht aussuchen kannst, welche Länder du von der Liste streichen darfst, wäre es wohl eine Scheissidee.
Streichst du China, Russland und Nordkorea, drehen die Amis Geopolitisch total durch.
Streichst du Frankreich, GB und USA, dreht der Russe total durch.

Dass man den seit 30+(?) Jahren bestehenden Status Quo jetzt als geöffnete Büchse der Pandora bezeichnet, dient doch nur dazu seine eigene, fragwürdige Politik zu rechtfertigen.
 
h00bi schrieb:
Dass man den seit 30+(?) Jahren bestehenden Status Quo jetzt als geöffnete Büchse der Pandora bezeichnet, dient doch nur dazu seine eigene, fragwürdige Politik zu rechtfertigen.
Das Budapester Memorandum ist 1994 unterschrieben worden.
2014 wurde es von Russland gebrochen.

Wo siehst du da einen seit ~30 Jahren bestehenden Status Quo?
 
foofoobar schrieb:
Das Budapester Memorandum
Magst du uns kurz deine Gedanken erklären, wie das Memo (Sicherheit der Ukraine) mit dem Status Quo bei Atomwaffen zusammenhängen soll?
Und wurde dann 2014 der Status Quo bei Atomwaffen gebrochen, weil da Atomwaffen eingesetzt wurden?
Oder soll uns das zeigen, dass Atomwaffenabschreckung wirkt, weil die Ukraine da keine mehr hatte?

Wenn Ukraine, zeigt es uns doch nur, dass die Abschreckung nicht wirkt. Russland wird bereits im Kernland angegriffen, warum setzt es keine ein? Wir haben die vom Kreml gesetzten Grenzen (Wir als westliches Kollektiv) mehrfach überschritten und nichts ist passiert. Also eher das Gegenteil von wirkender Abschreckung. Und solange das Regime nicht existenziell von extern bedroht werden würde (was es de facto aktuell nicht ist), gehe ich von einem Nichteinsatz aus.
 
Samurai76 schrieb:
Wir haben die vom Kreml gesetzten Grenzen (Wir als westliches Kollektiv) mehrfach überschritten und nichts ist passiert. Also eher das Gegenteil von wirkender Abschreckung.
Ich bin mir sehr sicher, dass die russischen Atomwaffen so ziemlich das einzige sind, was pro-ukrainische Bodentruppen bisher verhindert hat.

Die USA hätte sonst schon längst eingegriffen, Russland plattgemacht und sich deren Ressourcen unter den Nagel gerissen.

Auch gezielte Luftangriffe wie auf die iranischen Atomanlagen verkneift man sich gegenüber Russland.
 
Samurai76 schrieb:
Magst du uns kurz deine Gedanken erklären, wie das Memo (Sicherheit der Ukraine) mit dem Status Quo bei Atomwaffen zusammenhängen soll?
Und wurde dann 2014 der Status Quo bei Atomwaffen gebrochen, weil da Atomwaffen eingesetzt wurden?
Ich zitiere einfach mal Wikipedia: (Ist ja wirklich nicht viel Text, hättest du auch vorher mal lesen können)
Das Budapester Memorandum umfasst drei Vereinbarungen, die am 5. Dezember 1994 in Budapest im Rahmen der dort stattfindenden KSZE-Konferenz unterzeichnet wurden. In den Vereinbarungen gaben die Russische Föderation, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten gemeinsam gegenüber Kasachstan, Belarus und der Ukraine Sicherheitszusicherungen (engl. assurance vs. guarantee) in Verbindung mit deren Beitritt zum Atomwaffensperrvertrag und als Gegenleistung für die Beseitigung aller Nuklearwaffen auf ihrem Territorium.
https://de.wikipedia.org/wiki/Budapester_Memorandum

  • Ohne das hätten die genannten Länder Atombomben.
  • In wie fern sind die Überfälle Russlands 2014 und 2022 die Ukraine das Einhalten von Sicherheitszusicherungen?
 
Danke @foofoobar für diese nicht Antwort.
foofoobar schrieb:
Ohne das hätten die genannten Länder Atombomben
Haben sie nicht. Also hat es auch nur am Rande etwas mit dem Status quo der Atomwaffen führenden Staten zu tun.
foofoobar schrieb:
die Überfälle Russlands 2014 und 2022 (auf) die Ukraine
foofoobar schrieb:
das Einhalten von Sicherheitszusicherungen?
Gibt es da Verträge der Atomwaffen führenden Staaten, sie nur zu besitzen und nie einzusetzen? (Welchen Sinn hätte diese Technik dann überhaupt noch?) Was hat das mit dem Thema Status quo der Atomwaffen führenden Staaten zu tun?
Immer noch die Frage, wurden bislang jemals Atomwaffen nach Japan eingesetzt? Also ist der Status quo noch immer gegeben und wurde nicht gebrochen/verändert?
@foofoobar, danke für die zweite nicht Anwtort in Folge. Du willst diskutieren und ich soll mir deine Argumente zu einem nicht relevanten Zusammenhang selbst raussuchen? Naja, immerhin keine taass.ru Quelle.
 
Zuletzt bearbeitet:
Samurai76 schrieb:
Danke @foofoobar für diese nicht Antwort.

Haben sie nicht. Also hat es auch nur am Rande etwas mit dem Status quo der Atomwaffen führenden Staten zu tun.
Schau dir die Vertragspartner an.
Samurai76 schrieb:
Gibt es da Verträge der Atomwaffen führenden Staaten, sie nur zu besitzen und nie einzusetzen? (Welchen Sinn hätte diese Technik dann überhaupt noch?) Was hat das mit dem Thema Status quo der Atomwaffen führenden Staaten zu tun?
Immer noch die Frage, wurden bislang jemals Atomwaffen nach Japan eingesetzt? Also ist der Status quo noch immer gegeben und wurde nicht gebrochen/verändert?
John von Neumann hat nicht nur in CPU-Design gemacht sondern auch auch in Spieltheorie:

https://en.wikipedia.org/wiki/Mutually_assured_destruction

Es gibt halt Dinge die durch pure Existenz wirken.
 
Sicherlich brauchen wir eine funktionsfähige Bundeswehr, die technisch und personell evtl. anfallenden Krisen widerstehen kann, und wenn es dann nur für wenige Tage reichen sollte (bis Verstärkung der Nato eintrifft).

Es wird nun eine andere Zeit auf die Jugend und junge Erwachsene zukommen, eine Zeit, die sie nicht kennen. Denn der kalte Krieg ist über 30 Jahre her und wir hatten danach Frieden, haben Wohlstand und Freiheit genossen.
 
SonyFriend schrieb:
Denn der kalte Krieg ist über 30 Jahre her und wir hatten danach Frieden, haben Wohlstand und Freiheit genossen.
Der kalte Krieg heiß so, weil es eben kein Krieg war, zumindest hier nicht. Und während dieser Zeit gab es hier (BRD) durchaus Frieden, 'Wohlstand' und Freiheit.
Der jetztige Zustand im Kontext internationaler Krisen und 'Ost-West-Konflikt' unterscheidet sich vom sogenannten 'kalten Krieg' nur dadurch, dass sich die Block-Grenzen verschoben haben und ein weiterer Global Player mitmischt. Die Kriegsgefahr als solche ist genauso hoch wie seinerzeit, nur dass man seinerzeit einen verlässlicheren Verbündeten hatte.
 
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