News Weitere Details zu „Haswell“-Chipsätzen aufgetaucht

Eller schrieb:
Q87 = Business = kein OC möglich

Oh, hatte gelesen das Q87 auch CPU-OC bietet. Daher die Frage. Sorry.
 
Der Q-Chipsatz wird wahrscheinlich auch wieder ein paar zusätzliche Features unterstützen, die Intel als reine Business-Features ansieht und deshalb in den Consumer-Chipsatzen nicht bietet. Z.B. vPro, VT-d usw.
 
Wieso steht auf der ersten Folie PCIE 2.0 und 5 GT/s ? Es wäre doch schwer merkwürdig wenn Intel jetzt wieder auf 2.0 runtergehen würde..
 
Eisbrecher99 schrieb:
Bis sich diese Investition amortisiert, hast du schon wieder zwei neue Systeme verbaut.

Darum geht es gar nicht. Es ist viel mehr eine Frage des Prinzips:

Wenn alle Elektronikgeräte in Deutschland immer stromsparender werden, dann hat das einen massiven positiven Einfluss auf das gesellschaftliche Leben und das fängt an bei der Abschaltung dreckiger Kraftwerke, geht über Kostenersparnisse für Unternehmen und hört auf beim Export von Strom ins europäische Ausland.

Von sowas profitieren alle, die Bürger, der Staat und die Umwelt. Okay, die Stromkonzerne vielleicht nicht, aber mit denen hab ich nun wirklich kein Mitleid.

noman_ schrieb:
Ich bin zwar am Überlegen, meinen Phenom II nächstes Jahr gegen einen Haswell zu tauschen, wirklich brauchen tu ich ihn aber eigentlich nicht :confused_alt:.

Ich würde das nicht machen.

Wer seinen PC hauptsächlich zum Zocken verwendet sollte erst mal bis Ende 2013/Anfang 2014 warten und sich die Hardware der NextGen-Konsolen und die Anforderungen der neuen Spiel ansehen.

Vorher wird kein PC-Gamer neue Hardware brauchen, es sei denn ihm geht irgendwas kaputt. Das nächstes Jahr Spiele kommen, die zwingend einen Haswell vorraussetzen ist in meinen Augen absolut auszuschließen. Ein paar Monate später kann es dann aber ganz anders aussehen.
 
@ Eleanor1967
Das sind nur die zusätzlichen PCIe-Lanes, die der Chipsatz zur Verfügung stellt, nicht die (16) direkt von der CPU.
Die PCIe-Lanes vom Chipssatz sind auch jetzt nur 2.0.
 
Hi zusammen,

das heist also die neue Platform „Shark Bay“, zusammengesetzt aus „Haswell“-CPUs und „Lynx Point“-Chipsätzen wird es nicht vor Mai/Juni 2013 zu kaufen geben ?

Ich hatte mir ueberlegt, den für Ende 2012 geplanten Kauf einer aktuellen Plattform „Maho Bay bis zum Erscheinen der „Shark Bay“ im Fruehjahr 2013 zu verschieben. Dahinter steckte auch der fromme Wunsch, daß das aktuelle 'HitzeProblem' des Ivy Bridge mit Haswell gelöst sein könnte. Aber erstens ist dieses 'Problem' kein so grosses und zweitens garantiert mir keiner das es mit hasswell besser wird. Für die zusätzlichen SATA3 ports lohnt sich das Warten für mich nicht. ich brauche max 2. Ausserdem müßt ich nach Erscheinen der neuen plattform sicher noch bis ende 2013 warten um eine ausgereifte Shark Bay Version zu erhalten.

Seht ihr irgendwelche Gründe, trotzdem so lange zu warten?

Schöner Grüße: Mike
 
Anficht schrieb:
D.h. den Rest müsste dann die CPU selber "reissen", damit sich leistungstechnisch ein Unterschied zur jetzigen Generation bemerkbar macht.
Und da ist doch, ausser der besseren Grafikeinheit (im Desktop bis GT2), auch nicht wirklich viel Neues zu erwarten?

Natürlich muss die CPU das reissen, spätestens seit auch der Speichercontroller in selbiger Sitzt hat der Chipsatz doch keinen Einfluss mehr auf die Performance. Haswell ist eine komplett neue Architektur.

Wunder in sachen Performance wie von Netburst zu Core muss man aber trotzdem nicht erwarten, und 6 oder 8 Kerne sind fürs Mainstreamsegment wohl auch nicht vorgesehen. Das Hauptaugenmerk wird sich wieder auf Energieeinsparung, und verbesserung der Grafikeinheit richten. Jeder der jetzt schon einen Sandy/Ivybridge Prozzi hat muss also wohl nicht übers Aufrüsten nachdenken. Das wird wohl erst ~2015 mit Skylake wieder Interessant.
 
Zuletzt bearbeitet:
nanoworks schrieb:
Darum geht es gar nicht. Es ist viel mehr eine Frage des Prinzips:

Wenn alle Elektronikgeräte in Deutschland immer stromsparender werden, dann hat das einen massiven positiven Einfluss auf das gesellschaftliche Leben und das fängt an bei der Abschaltung dreckiger Kraftwerke, geht über Kostenersparnisse für Unternehmen und hört auf beim Export von Strom ins europäische Ausland.
Und der Verbraucher zahlt am Ende die Zeche wie bei unserer Pseudo-Energiewende oder was? Immer diese Öko-Freaks... Mach die Augen auf, alles verbraucht heute weniger Strom, egal ob Desktops, TVs, Smartphones oder Tablets. Als PC Ersatz heutzutage ganz zu schweigen. Freu dich darüber, es geht vorran.
Die Chipsätze sind schon heute äußerst stromsparend, sie müssten den Weg als SoC bei x86 Systemen finden, um effizienter zu werden. Und das wird gerade gemacht. :)
 
estros schrieb:
Und der Verbraucher zahlt am Ende die Zeche wie bei unserer Pseudo-Energiewende oder was? Immer diese Öko-Freaks...

Ohje, da hat wohl wieder einer zu viel Bildzeitung gelesen.

Die Kosten für die Energiewende sind nichts im Vergleich zu den Kosten, die auf die deutschen Bürger zukommen würden, wenn wir unseren Strom weiterhin aus Kohle und Gas gewinnen. Die Rohstoffe werden immer teurer werden und je früher man sich von der zentralisierten Stromgewinnung durch fossile Brennstoffe abwendet und einer dezentralen Stromversorgung aus erneuerbaren Energien zuwendet, desto besser und günstiger.

Und Atomenergie kann keine Alternative sein, denn bis heute hat kein Land auf dieser Erde ein Technik für die sichere Endlagerung des radioaktiven Mülls gefunden. Atomenergie ist eine Versündigung gegenüber unserem Lebensraum, wie es ih noch nie zuvor in der Geschichte der Menschheit gab.

estros schrieb:
Mach die Augen auf, alles verbraucht heute weniger Strom, egal ob Desktops, TVs, Smartphones oder Tablets. Als PC Ersatz heutzutage ganz zu schweigen. Freu dich darüber, es geht vorran.
Die Chipsätze sind schon heute äußerst stromsparend, sie müssten den Weg als SoC bei x86 Systemen finden, um effizienter zu werden. Und das wird gerade gemacht. :)

Dafür steigt die Zahl der Elektrogeräte unfassbar schnell an. Vor 50 Jahren brauchte man für einen Computer ein kleinen Kraftwerk, aber damals gab es auch nur eine Hand voll davon. Heute hat jeder Haushalt mindestens einen Fernseher, einen Computer, mehrere Handys, Tablets usw. Es sind abermilliarden Geräte im Umlauf. Der Stromverbrauch kann nicht schnell genug sinken.
 
Das sind wohl die letzten Mainboards mit DDR3 unterstützung. Sobald die ersten DDR4 Boards auftauchen könnte man wechseln ;)
 
Kein Thunderbolt.

Will Intel die Technologie eigtl etablieren oder sind sie es zufrieden dass einige Enthusiasten und Applekunden (also Leute die generell leicht gemolken werden können) die Luxuspreise berappen?
 
Also Light Peak vermisse ich auch irgendwie. Und USB3 Anschlüsse dürften es auch gerne mehr sein bzw. USB2 ganz weglassen.
 
Die Chipsätze sind diesmal keine so große Veränderung wie Panther Point (auch wenn der Begriff da auch etwas übertrieben ist, aber USB3.0 nativ war vor allem im mobilen Bereich sehr wichtig, da wurde noch viel zu oft komplett drauf verzichtet.

Alles in allem beweist Intel mal wieder, wieso ein quasi-Monopol schlecht für den Fortschritt ist. Bis auf den Shrink und mehr SATA 6Gb/s- und USB3.0-Ports hat sich nichts getan und auch da kann man sich fragen, warum das erst jetzt so kommt. Immernoch nur 8x PCIe2.0 ist absolut erbärmlich, vor allem wenn Thunderbolt immernoch nicht im Chipsatz ist und die Controller dafür schon 4xPCIe2.0 brauchen.

Immerhin haben sie eingesehen, dass mehr als ein Chipsatz für Gamer und OCler sinnlos ist, der Z75 ist ja quasi nicht am Markt angekommen. Umgekehrt ist ein Nachfolger des H61 mit SATA 6Gb/S und USB3.0 sehr wichtig, es werden noch immer zu viele billig-Boards ohne diese Features verbaut, die so die Verbreitung aufhalten. Die Aufteilung in zig mehr oder weniger professionelle Chipsätze (jetzt auch noch H87 mit "small Business Advantage") find ich aber nachwievor unsinnig, vor allem mit so minimalen Unterschieden.

Kann mir jemand sagen, was es mit dem unter RST 12 aufgeführten und nur beim Z87 verfügbaren "Lake Tiny" Feature auf sich hat? Ebenso "IO Port Flexibility bei Z87, H87 und Q87?
 
Hab mir nach langem Überlegen den Ivy gekauft und der muss jetzt einfach die nächsten 3 Jahre halten.
War auch der Grund warum ich den 3770K genommen habe, weil heute brauche die Leistung von dem einfach noch nicht aber so habe ich Reserven.
Ich bin einmal gespannt, was Haswell leisten wird und wo die Reise hin geht.
Wenn jetzt auch noch die Spannungsregelung in die CPU wandert, dann werden die Spannungswandler wohl direkt von der CPU gesteuert.
Intel versucht einfach so viel wie möglich in die CPU zu packen und bedingt durch 22nm und Trigate haben die ja auch genug Platz auf dem Die. Wie man das alles noch kühlen soll ist eine andere Frage.
Ich denke, dass die Zeiten des übertaktens eh bald vorbei sind. Somit kommt Einheitsware für jedermann und ich muss mir ein anderes Hobby suchen.
 
Das klingt ja alles sehr mau.

Warum kaum/keine neuen Features in einem neuen Chipsatz? Dann hoffe ich, dass Haswell richtig abgeht, denn sonst könnte man auch gleich bei einem Sandy Bridge von Mitte 2011 bleiben.

Und das bis zur nächsten CPU Generation nach Haswell, als Mitte 2014? Wenn ich mich nicht irre... :(

Ach ne, Mitte 2014 wäre ja erst so ein Tock :D Also warten bis zur nächsten Architektur Mitte 2015...
 
nanoworks schrieb:
Darum geht es gar nicht. Es ist viel mehr eine Frage des Prinzips:

Wenn alle Elektronikgeräte in Deutschland immer stromsparender werden, dann hat das einen massiven positiven Einfluss auf das gesellschaftliche Leben und das fängt an bei der Abschaltung dreckiger Kraftwerke, geht über Kostenersparnisse für Unternehmen und hört auf beim Export von Strom ins europäische Ausland.

Von sowas profitieren alle, die Bürger, der Staat und die Umwelt. Okay, die Stromkonzerne vielleicht nicht, aber mit denen hab ich nun wirklich kein Mitleid.

Sparsamere Geräte tragen des öfteren gar nicht zu einer Reduzierung des Stromverbrauchs bei. Da man 99% der Menschen nur über den Geldbeutel bekommt, führt eine reduzierung des Stromverbrauchs einzelner Geräte nur dazu, dass diese länger laufen.

Kenn das hier aus meiner WG: Ja das sind doch Energiesparlampen, die kann man auch mal die ganze Zeit anlassen.
Mexiko hat demletzt neue Klimaanlagen subventioniert. Die haben um den Faktor 2 oder 3 weniger verbraucht. Im Endeffekt wird noch genauso Strom verbraucht, da die Geräte dann eben 2 bis dreimal so lang laufen...
 
MikelMolto schrieb:
Hab mir nach langem Überlegen den Ivy gekauft und der muss jetzt einfach die nächsten 3 Jahre halten.
War auch der Grund warum ich den 3770K genommen habe, weil heute brauche die Leistung von dem einfach noch nicht aber so habe ich Reserven.
Ich bin einmal gespannt, was Haswell leisten wird und wo die Reise hin geht.
Wenn jetzt auch noch die Spannungsregelung in die CPU wandert, dann werden die Spannungswandler wohl direkt von der CPU gesteuert.
Intel versucht einfach so viel wie möglich in die CPU zu packen und bedingt durch 22nm und Trigate haben die ja auch genug Platz auf dem Die. Wie man das alles noch kühlen soll ist eine andere Frage.
Ich denke, dass die Zeiten des übertaktens eh bald vorbei sind. Somit kommt Einheitsware für jedermann und ich muss mir ein anderes Hobby suchen.

Ein i5 3570k hätte es auch getan, es sei den du bearbeitest Video´s also sachen die von HT profitieren :D

Ich werd mir am mittwoch ein i5 3570k kaufen der auch bis Skylake reichen muss! ;):evillol:
 
Eigentlich albern, dass die das ganze als 6 verschiedene Chipsätze verkaufen. vPro, OC oder Grafik-Zuteilung sind eigentlich reiner Software-Kram. Und darüber hinaus fällt nur der H81 aus der Art.
 
Mr.Seymour Buds schrieb:
Ach ne, Mitte 2014 wäre ja erst so ein Tock :D Also warten bis zur nächsten Architektur Mitte 2015...

Nee...

- Tock = Neue Architektur (Sandy Bridge -> Haswell in 2013 -> Skylake in 2015)
- Tick = "Nur" Die Shrink (Ivy Bridge -> Broadwell in 2014 -> Skymont in 2016)

Ich persönlich sehe mit i5-2500K und Z68 auch keinerlei Veranlassung vor Broadwell überhaupt über ein Aufrüsten nachzudenken. Viel neues kommt ja leider zunächst mal wirklich nicht.
 
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