News Weitere Details zu Intels Chipsatz-Fiasko

Ständig dieses AMD/Intel Geplänkel. Das ist wirklich nur noch peinlich.

Sowas passiert halt (nicht nur im Hardwaregeschäft) - bei Intel UND AMD. Ich präferiere normalerweise auch AMD, dennoch habe ich aufgrund der wahnsinnigen Performance Tests (bis zu den News) eher zu einer Intel Neuanschaffung tendiert.

Ich würde auch raten erstmal abzuwarten - Intel scheint sich ja sehr löblich um einen Umtausch der Plattformen bemühen zu wollen.
 
Volker schrieb:
Als Ursache hat sich eine wahrscheinlich zu hohe Spannung für einen kleinen Transistor herausgestellt, der dafür sorgt, dass die SATA-Anschlüsse bei Anfragen auch sehr schnell zur Verfügung stehen.

Also sorry Volker, wo hast du das denn her?

Bei Anandtech steht nämlich das hier:

"The source of the problem is actually not even a key part of the 6-series chipset design, it’s remnant of an earlier design that’s no longer needed"

und weiter

"The solution Intel has devised is to simply remove voltage to the transistor. The chip is functionally no different, but by permanently disabling the transistor the problem will never arise."

Ähhh, also im großen und ganzen zusammmengefasst handelt es sich um einen Transistor, der zu nichts zu gebrauchen ist, außer unnötig Strom zu ziehen und dieser verursacht die Ausfälle. INTEL kappt jetzt die Stromzufuhr und alles ist astrein.

HÖCHST merkwürdig, wenn ihr mich fragt. Das sieht nur nach ner vorgeschobeben Ausrede aus. HALLO, ein nutzloser Transistor, der Chipsätze zerstört!! Nie und nimmer. Feine Ausrede...

Krautmaster schrieb:
ich finde der Umgang mit dem Fehler ist dennoch löblich und Intel beweißt hier Klasse.

Wirkt weit aus professioneller als so manche Folie von AMD...

NOCH ist nichts klar. Kann sein man einigt sich darauf, nichts zu unternehmen. Das bleibt abzuwarten. Ansonsten hab ich mal ne Frage an dich: Gehts nicht auch ohne Seitenhieb? Muss das Geflame sein bei einem Thema das REIN gar nichts mit AMD zu tun hat? Danke!
 
Zunächst erstmal bin ich überrascht, wie offen Intel mit dem Fehler umgeht. Natürlich ist das peinlich und soll nicht passieren, aber man muss auch als Unternehmen richtig reagieren könenn. Und das tut Intel hier, indem sie den Eindruck vermitteln, alles unter Kontrolle zu haben. Die sagen genau, was betroffen ist, wieviel das Kosten wird, wann wie wo und was wieder in den Handel kommt und dass sie mit den Herstellern (die ja wiederum die Beschwerden der Kunden abwickeln müssne) das weitere Vorgehen besprechen. Löblich, das haben andere Firmen schon ganz anders "gelöst"...
Für AMD wäre es zu wünschen, dass sie aus der ganzen Sache Profit schlagen können! Wäre gut, wenn die Konkurrenz mal wieder stärker werden würde.

Eine Sache in dem Beitrag verstehe ich jedoch nicht. Zunächst heißt es:

Es sind alle bisher für den Handel produzierten acht Millionen „6 series“-Chipsätze für Desktops und Notebooks betroffen, es gibt keine Ausnahmen.

Später aber:

Ironischerweise scheint ein früheres Stepping des Chipsatzes, das bis gestern in der Version „B2“ ausgeliefert wurde, den Fehler nicht gehabt zu haben.

Also gibt es doch Mainboards bzw. Chipsätze, die nicht betroffen sind?
 
Boa...ist schon bitter....

ich werde mein P8P67 erstmal behalten (nutze nur 2 Ports und besitze 4 SATA3).

Falls es eine kostenlose Umtauschaktion seitens Alternate gibt, werde ich es aber tauschen.
Ein Teildefektes Board macht sich beim Wiederverkauf einfach nie gut.

Vllt. fällt ja dann der Early-Bird Aufschlag weg und ich steig auf ein besseres um?!
 
Lieber Kunde

Wir bitten sie ihr Mainboard Hersteller ABC Modell XYZ für einen notwendigen Chipsatzaustausch einzuschicken. Anbei erhalten sie eine Paketmarke. Bitte rechnen sie mit 4-8 Wochen Bearbeitungszeit.

Mit freundlichen Grüßen
Dein Hardwaredealer
 
Ich freue mich jetzt schon darauf meinen kompletten Rechner zu zerlegen, Board wegschicken, und dann wieder alles zusammen bauen zu dürfen .. hach ja .. selten war ich so begeistert. Noch dazu weil alles läuft und mal keine Probleme (bis jetzt) vorhanden sind. Irgendwas geht in der 2. Runde schief .. ich sehs schon kommen -.-
 
honso schrieb:
Bin mal gespannt ob jetzt viele Händler noch schnell die fehlerhaften Mainboards raushauen oder es zu einem allgemeinen Verkaufsstopp kommt. Ich glaube ja eher an Ersteres.

Alternate hat die Boards bereits komplett gestrichen.
 
Wenigstens ist es jetzt nicht so formuliert, dass die ganzen Pisa-Schüler wieder ankommen mit "was interessieren mich 5% Leistungsverlust?"... :D
Interessant finde ich die positive Grundstimmung der offensichtlichen Intel-Besitzer. "So professionell, viel besser als AMD", "Respekt dafür einen Fehler einzugestehen" (finde ich grenzwertig, ihr versucht wohl immer alles zu vertuschen?).
Mir wäre es lieber, bei Intel wäre F&E so professionell wie die Marketingabteilung. Was dem Laden auf einmal Sympathie entgegenfliegt...hat ja schon was von Ap...ähm, ich meine Gehirnwäsche.

Also gibt es auch auf dem Markt befindliche Boards mit B2-Stepping, welche den Fehler nicht aufweisen? Oder wei soll man diesen Satz werten?
So hab ich es auch verstanden, obwohl ja vorher steht, dass wirklich alle Chipsätze betroffen sind. Offensichtlicher Widerspruch?
Volker, mach mal bitte Erklärbär.

Gruß FatFire
 
Vodalex schrieb:

Ron Taboga schrieb:
Dem schliesse ich mich an.

Ich kenne solche Rückrufaktionen nur von Autoherstellern. So was gravierendes ist definitiv noch nie vorgekommen in der Geschichte der Hardware.

Hauptsache wieder mal Müll schreiben

Das beweist doch mal wieder, dass sowas vom AMD Lager kommt.

Allein das Bild von Ron Taboga sagt schon alles, aber das hätte ich auch in der Signatur rauslesen können, beide Phenom II und HD6000.

Sowas kann JEDEM mal passieren.
Intel ist sich das doch bewusst und nimmt seine Produkte zurück. Andere Hersteller würde da garnix machen.

Selbst bei AMD, wo sie ihre HD6-schieß-mich-tot falsch designt haben und aufgrund dessen ihre Stromanschlüsse abgefeilt haben, da sonst der Kühler nicht mehr drunter passt :evillol:
 
Wo kann ich sehen welche Revision mein Chipsatz hat. Vll hab ich ja Glück?
Das wäre eine wichtige Frage...
 
franeklevy schrieb:
Also gibt es auch auf dem Markt befindliche Boards mit B2-Stepping, welche den Fehler nicht aufweisen? Oder wei soll man diesen Satz werten?

Grüße
franeklevy

Nehmtsie_Hopps schrieb:
Also gibt es doch Mainboards bzw. Chipsätze, die nicht betroffen sind?

Nein. B1 war ein Stepping, das nie ausgeliefert wurde. Alle Boards die es aktuell gibt und verkauft wurden, haben das fehlerhafte B2 Stepping.

EDIT: Korrektur: Anandtech spricht davon, dass der Fehler sich beim B-Stepping eingeschlichen hat (anscheinend egal welches), vorher war der Fehler wohl nicht da (naja).

Verkauft wurden aber trotzdem nur B-Steppings

>|Sh4d0w|< schrieb:
Selbst bei AMD, wo sie ihre HD6-schieß-mich-tot falsch designt haben und aufgrund dessen ihre Stromanschlüsse abgefeilt haben, da sonst der Kühler nicht mehr drunter passt :evillol:

Das hat vielleicht mal NULLKOMMANULL Einfluss auf die Funktion? Oh man :stock:
 
Zuletzt bearbeitet:
hm,

gestern war es noch ein design-fehler
heute schon ein chipsatz-Fiasko???

Bild lässt grüßen....

mal davon abgesehen bei wieviel % der käufer
wird sich das wirklich bemerkbar machen

Sind doch genug 6gb ports da (zusatzchips)


würde mal sagen das betrifft evtl 5% der nutzer
vermutlich aber einiges weniger

gruss digger


p.s.: ist natürlich für amd von vorteil
wenn sie es clever ausnutzen können
 
KAOZNAKE schrieb:
Also sorry Volker, wo hast du das denn her?

Bei Anandtech steht nämlich das hier:

"The source of the problem is actually not even a key part of the 6-series chipset design, it’s remnant of an earlier design that’s no longer needed"

und weiter

"The solution Intel has devised is to simply remove voltage to the transistor. The chip is functionally no different, but by permanently disabling the transistor the problem will never arise."
Ähhh, also im großen und ganzen zusammmengefasst handelt es sich um einen Transistor, der zu nichts zu gebrauchen ist, außer unnötig Strom zu ziehen und dieser verursacht die Ausfälle. INTEL kappt jetzt die Stromzufuhr und alles ist astrein.
Eben, das ist die Lösung, mit der Intel das Problem beheben will. Nur kann der Endkunde diese Lösung nicht bei sich selbst durchführen. Oder wo willst du das Häkchen setzen, dass genau diesen Transistor abschaltet? Das erste was Intel gemacht haben wird, ist soviele Leute wie möglich drauf anzusetzen, um herauszufinden, ob sich das Problem auch irgendwie mit Software beheben lässt. Die Aussage von Volker, dass der Transistor die Ursache ist, ist demnach nicht falsch interpretiert.

HÖCHST merkwürdig, wenn ihr mich fragt. Das sieht nur nach ner vorgeschobeben Ausrede aus. HALLO, ein nutzloser Transistor, der Chipsätze zerstört!! Nie und nimmer. Feine Ausrede...
Eine Ausrede um sich Kosten von 700 Mio einzuhandeln? Was ist wohl wahrscheinlicher: A) du schätzt die Lage falsch ein oder b) Intel klopft 700 Mio mal eben für nix zum Fenster raus. Und von zerstörten Chipsätzen ist nirgens die Rede. Wo hast du das her?
 
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Gehts noch? sie haben eine Infokampagne zu dem Fehler gestartet, in der genau das gesagt wird: Wir sind Schuld, wir werden dafür gerade stehen. Wie das früher mal war (wirklich oder in der Spekulation) ist nicht relevant - DIESEN Fehler geben sie trotz des gewaltigen Außmaßes und der geringen Wahrscheinlichkeit zu. Sie hätten auch einfach jeden Serienfehler verneinen können, und einfach die mit der Zeit langsam werdenden Board austauschen können - wäre sicher billiger gewesen.

Sorry Leute, aber das hier ist das absolut beste Vorgehen, das man sich in so einem Fall wünschen kann! Und Fehler werden gemacht, das liegt in der Natur des Menschen.

Kaoz, laut Artikel kam der Fehler mit dem B3-Stepping, das B2 ist sauber. Und nicht mit dem B-Stepping kam der Fehler, sondern mit dem dreier hinten; der Bezeichnet die 3. Revision der Metallfolien.

mfg
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein im Text steht das:

Ironischerweise scheint ein früheres Stepping des Chipsatzes, das bis gestern in der Version „B2“ ausgeliefert wurde, den Fehler nicht gehabt zu haben.

Also gitb es mittlerweile auch schon B3 und diese sind defekt
 
Wenigstens reagiert Intel gut und steht zu seinem Fehler.
Hatte schon mit dem Gedanken gespielt auf Sandy Bridge umzusteigen, gut das ich gewartet hab!
 
Ich errinere mich waage an die Gewährleistung die gesetzlich hier in Deutschland vorgeschrieben ist.

http://de.wikipedia.org/wiki/Gewährleistung

Im Endeffekt geht es darum das bei der Herstellung eines Produktes in der Produktionslinie Fehler unterlaufen und die Beweislast erstmal seitens des Verkäufers/Herstellers liegt das dem nicht so ist. Erst nach einer gewissen Zeit auf Seiten des Käufers.

Somit müssten doch die Hersteller/Verkäufer das Zeug umtauschen, egal ob Kulanz oder nicht. (oder irre ich mich ? )
 
Also irgendwie scheinen B- Steppings ein art glücksspiel für AMD und auch intel zu sein:

Ironiescherweise war der TLB-Bug bei dem Phenom im B2 Stepping, nun trifft es intel auch mit einem B-Stepping allerdings nicht inner CPU sonderm am Chipsatz, was durchaus genauso gravierend ist.
Verkaufstops der Motherboards, bedeutet auch das bis zum fehlerfreien nächsten Stepping nur noch wenige Prozessoren abzusetzen sind, da es leider keine Abwärtskompatibilität zur alten plattform gibt.

Hier geht es nicht wer hat wem den lolli geklaut oder den zahn ausgeschlagen hat^^, sondern es trifft intel zwar nicht so doll am image, aber wer kauft sich jetzt eine Sandy CPU, wenn kaum noch motherboards angeboten werden?

Aber ein Fehler kann immer passieren, allerdings frag ich mich was so groß geändert wurde das es auf einmal probleme gibt(b2 Gut--> B3 pfui). Irgendwie schade.
 
Was sich jetzt gleich wieder alle wegen AMD/Intel aufregen?!

AMD-Fehler:
TLB-Bug (keine Rückrufaktion)
schlechter USB-Transfer mit der alten SouthBridge (keine Rückrufaktion)

Intel-Fehler:
Pentium-Bug (Rückrufaktion)
sinkender SATAII-Transfer (vorraussichtlich Rückrufaktion)

Wo ist jetzt der unterschied? Das passiert jeden mal und sollte einfach nur kundenfreundlich gelöst werden...
 
Ja ist halt ziemlich bitter für Intel!
Gottseidank bin ich voll eingedeckt ;)
 
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