Welche Anstellungsmöglichkeit als Programmierer?

garfunkel74

Commander
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Aug. 2007
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Hallo an alle,

ein Bekannter von mir (wirklich!) löchert mich seit Tagen mit Fragen und will sich aber hier nicht anmelden. Deshalb bin ich so nett und stelle hier seine Frage.

Er ist Mitte 20 und hat Informatik studiert, was er demnächst abschließt. Nebenher arbeitete er bisher für ein Unternehmen um dort spezielle Software Versionen zu programmieren. Diese betreut er auch immer mal wieder, da öfters neue Fehler oder upgrades auftauchen oder erwünscht sind. Bisher schreibt er an diese Firma eine Jahresrechnung (ca. 20.000€).....

Nun will sich die Firma aber mit ihm zusammensetzen um die weitere Zusammenarbeit zu besprechen. Nun ist ihm etwas mulmig, da er weiß das die Jahreskosten seiner Rechnung etwas hoch für das Unternehmen sind, er aber doch irgendwie weiter mit denen zusammenarbeiten möchte. Seine Auslastung bei der Firma ist jedoch nicht bei 100 Prozent, so dass er nicht Vollzeit etc. dort angestellt werden könnte.

Kennt ihr da Arbeitsmodelle, welche er da anstreben könnte? Ist jemand von euch in dieser Art angestellt oder ähnliches? Schön wäre eine gute Lösung für beide Parteien.

Vielen Dank für euer feedback
 
garfunkel74 schrieb:
Nebenher arbeitete er bisher für ein Unternehmen um dort spezielle Software Versionen zu programmieren. Diese betreut er auch immer mal wieder, da öfters neue Fehler oder upgrades auftauchen oder erwünscht sind. Bisher schreibt er an diese Firma eine Jahresrechnung (ca. 20.000€).....
Das klingt irgendwie verdächtig nach Scheinselbständigkeit....

Einfache Frage: Warum sollte er sich mit 20k/Jahr abspeisen lassen, so oder so? Er sollte sich eine anständige Festanstellung suchen, bei der 40k+ im Jahr raus springen. Wofür studiert man sonst? Loyalität gegenüber dem Unternehmen ist eine Sache, aber von Loyalität kann man keine Rechnungen bezahlen und keinen Studienkredit auslösen.
 
er hat ein Gewerbe angemeldet. Nebenher arbeitet er auch noch für andere Unternehmen und kommt damit auf eine gute Jahreseinnahme. Die Arbeit für das eine Unternehmen ist ja nur nach Projekten und beträgt ca. 15h im Monat (grob geschätzt)
 
Ich rechne mal schnell nach ... 15 h/Monat sind 180 h/Jahr ... dafür stellt er 20 000 EUR in Rechnung? Das heißt, er hatte als Student einen Stundensatz von 111 EUR? Also ich kenn mich auf diesem Markt schon ein bisschen aus, nur das kommt mir schon äußerst hochgegriffen vor (selbst ein Freiberufler mit jahrelanger Erfahrung kann einen solchen Stundensatz nur schwer erreichen).
Ansonsten: Klar, Loyalität, ist, wie schon gesagt, super - aber was will er mit 15h/Monat? Da gehts nicht nur um Geld - in 15h lernt man auch nix! Sollte es wirklich so extrem lukrativ sein, dann würde ich empfehlen, sich einen gemütlichen, flexiblen Job zu suchen, der eine solche Nebentätigkeit ausdrücklich erlaubt. Dann sollte man zumindest 40k + 20k bekommen und kann eventuell auch langfristig eine Freiberuflerlaufbahn anstreben.
 
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