News Linux: Debian testet das Wayland-Display-Protokoll

kling1

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#2
kriege mit einer amdgpu und dem opensource treiber.. wayland enweder gar nicht zum laufen.. oder es sieht alles extrem verpixelt aus.. mit einer intel gpu war das noch kein problem.. dauert wohl noch bis es tatsächlich für alle benutzbar ist.. nutze auch das aktuelle gnome.. vll wirds ja mit 3.26 ja was
 
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#3
Mit meiner Rx 480 lief Fedora 26 mit einer wayland session völlig problemlos. Ich musste nur auf den Xserver zurückschalten, da Hearts of Iron 4 mit Wayland nicht startet ...
 
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#4
Klar, bis der neue Standard auch tatsächlich mit jeder Kombination funzt geht noch Zeit und viele Programmzeilen ins Land.
@fethomm
Warum wird Arch mit noch nicht einmal mit 4 Buchstaben erwähnt wenn es darum geht, welche Distribution die Umstellungen als erstes gemeistert hat? Oder ist das so selbstverständlich, dass dies keiner Erwähnung bedarf?
Jedenfalls bietet Arch Linux Wayland mit GNOME und Plasma Desktop alternativ zu X11 schon sehr lange an.
 
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#5
kriege mit einer amdgpu und dem opensource treiber wayland enweder gar nicht zum laufen
Auf meiner RX 480 funktioniert es an sich problemlos. Was leider nach wie vor nicht wirklich funktioniert, ist der KDE-Desktop, sonst würde ich es wohl schon längst nutzen.

Warum wird Arch mit noch nicht einmal mit 4 Buchstaben erwähnt wenn es darum geht, welche Distribution die Umstellungen als erstes gemeistert hat?
Weil bei Arch keine "Umstellung" im Sinne einer Standard-Umgebung stattfindet, da installiert einfach jeder, was er will.
 

fethomm

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#6
Klar, bis der neue Standard auch tatsächlich mit jeder Kombination funzt geht noch Zeit und viele Programmzeilen ins Land.
@fethomm
Warum wird Arch mit noch nicht einmal mit 4 Buchstaben erwähnt wenn es darum geht, welche Distribution die Umstellungen als erstes gemeistert hat? Oder ist das so selbstverständlich, dass dies keiner Erwähnung bedarf?
Jedenfalls bietet Arch Linux Wayland mit GNOME und Plasma Desktop alternativ zu X11 schon sehr lange an.
Alternativ oder Standard?
 
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#7
@fethomm
Der Standard bei Arch ist, dass man sein System nach eigenem Gusto zusammenstellt.
Man erhält so frühen Zugang zu den neuen Entwicklungen.
Z.B. ist Plasma (Wayland) schon lange als "plasma-wayland-session" im Paketangebot.
Falls dann etwas noch nicht perfekt ist, kann man ein bug report schreiben und mittels Login Manager zur altbewährten X11 Sesson zurückkehren. Es ist halt ein anderes Prinzip als bei Debian, wo gewartet werden muss, bis ein neuer Standard auch für alle stabil angeboten werden kann. Wenn du aber darüber schreibst welche Distribution neue Entwicklungen zugänglich macht, wäre es nett Arch auch mal namentlich zu erwähnen. Es gibt ja sonst nicht viel über Arch zu berichten weil es so unkompliziert vor sich hin rollt und noch nicht einmal neue Releases herauskommen.
 

fethomm

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#8
Danke, das ist mir alles klar. Was ich sagen wollte: Ich habe die Distries erwähnt, die bereits mit der Voreinstellung auf Wayland kommen, da gehört Arch halt nicht mit zu.
 
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#9
War auch gar nicht als Kritik gemeint und bestimmt ist es auch meiner eigene Fokussierung geschuldet, dass ich hier was dazu schreibe. Ein wenig aber auch weil du von "Fedora und Ubuntu als Vorreiter" gesprochen hast und der aktuelle Anlass der Meldung ist, dass "am 6. August das Paket gnome-session 3.24.1-1 in den Unstable-Zweig hochgeladen" wurde.
Da musste ich meiner inneren Verwunderung einen außeren Kanal bieten.

Ich lese alle deine Artikel sehr gerne und lerne dabei auch immer dazu.
Schön wenn man dann hier und da auch mal frotzel kann. ;)
Danke Dir Tuxnix
 

joshy337

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#13
Toller Artikel, großes Danke dafür! :daumen:

Wie sieht es bei Wayland eigentlich mit Remote-Desktops aus -
ich meine, kann man den Desktop auf einen Thin-Client bzw. über serielles Kabel übertragen
oder braucht es da zwingend einen Framebuffer bzw. eine Graphikkarte ?

Und was ist eigentlich mit XFree86 (X11R6) passiert ?
Das war bei SuSe Linux dabei, als ich vor ein paar Jahren Linux kennengelernt habe.
 
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#15
Und was ist eigentlich mit XFree86 (X11R6) passiert ?
Da gabs mal einen Fork hin zu X.org dass dann zum neuen Standard wurde. Ähnlich wie bei Libre Office das als Fork aus Open Office hervorging.

@Topic: das erinnert mich wieder dran das ich Wayland auch mal ausgiebiger testen wollte... aber irgendwie keine Zeit gefunden. Mal schauen ob der USB Stick mit Fedora noch rumliegt, oder gibt's eine empfehlenswertere Distribution zum Testen von Wayland?
 

fax668

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#16
Und was ist eigentlich mit XFree86 (X11R6) passiert ?
Das war bei SuSe Linux dabei, als ich vor ein paar Jahren Linux kennengelernt habe.
Das ist schon ein bisschen länger als ein paar Jahre her. :-) XFree86 ist seit 2009 endgültig tot: https://de.wikipedia.org/wiki/XFree86#Abspaltungen_von_XFree86.

Und Dinge wie Thin Clients mit seriellem Kabel wird man bei Wayland nicht finden. Die ganze Idee des Projekts ist es, Relikte aus dem vorigen Jahrtausend über Bord zu werfen, die heutzutage nur noch eine verschwindend kleine Anzahl an Anwendern interessiert.
 
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#17
Was aber auch schade ist dass kein Forwarding durch einen SSH Tunnel mehr geht, außer man setzt über XWayland wieder auf das XWindow Protokoll. Solange die Programme noch eine Unterstützung für das Protokoll drin haben ist das aber zum Glück kein Problem.
 

joshy337

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#18
Da gabs mal einen Fork hin zu X.org dass dann zum neuen Standard wurde. Ähnlich wie bei Libre Office das als Fork aus Open Office hervorging.
Ah, okay. Habe von diesem neumodischen "X.org" zum ersten Mal was gehört, als ich Ubuntu 5.x testete.

Das ist schon ein bisschen länger als ein paar Jahre her. :-) XFree86 ist seit 2009 endgültig tot: https://de.wikipedia.org/wiki/XFree86#Abspaltungen_von_XFree86.
Hey, es gab damals bereits Windows XP. Ist also noch nicht "lange" her. ;)

Und Dinge wie Thin Clients mit seriellem Kabel wird man bei Wayland nicht finden. Die ganze Idee des Projekts ist es, Relikte aus dem vorigen Jahrtausend über Bord zu werfen, die heutzutage nur noch eine verschwindend kleine Anzahl an Anwendern interessiert.
Danke. :) Linux interessiert mich hauptsächlich wegen der vielen Bastelprojekte.
Es gibt unzählige Geräte (Router, Switches, Toaster) die damit laufen könnten und
die man nach derem EOL für andere Zwecke recyclen kann. Linux ist ja sowas wie ein dicker Universaltreiber.
Einige Programme sind jedoch graphisch, was bei vielen dieser Geräteklassen etwas schwierig wird.
Die haben kein on-board VGA und die einzige Möglichkeit der Kommunikation/Steuerung ist erstmal
der interne GPIO-Port. Daher die Frage. Klar, man kann auch einen USB-VGA Adapter nutzen,
sofern der untertstützt wird. Interessante Projekte sind. u.a. MIDI-Synthesizer, Webcam-Server, uvm.
 
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