Welche Chips benutzt AVM?

Tiu

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Hallo,

ich bin auf der Suche nach Informationen darüber, welche Chips AVM für seine Fritzboxen benutzt.
Würde mich brennend interessieren, da ich gerne einen Router hätte auf dem möglichst keine US amerikanische Chips verbaut sind (Intel / Cisco / Qualcomm etc)
Gefunden habe ich bisweilen nur eine gute Seite mit Überblick über die Fritzbox 7490 http://www.teltarif.de/avm-fritzbox-7490-aufgeschraubt-innenleben/news/55666.html?page=7
 
Und welche Chips willst du denn haben? Die 7390 hatte ein Ikanos Fusiv Vx180, und die 7490 hat ein Lantiq.
 
Hi,
Google hilft. Aber was bringt dir das ganze? Meinst du dann werden deine Daten nicht abgehört? Wenn du das nicht willst, würde ich dir raten deine Internetleitung zu kappen und dir einen Aluhut zuzulegen (am besten Made in Germany versteht sich ;))

Gruß
Kümmel
 
Benji96 schrieb:
Und welche Chips willst du denn haben? Die 7390 hatte ein Ikanos Fusiv Vx180, und die 7490 hat ein Lantiq.

Hi,

die 7490 hat u.a. auch Qualcomm drauf (siehe meinen Link)
Welche Chips es sind ist mir egal, so lange es keine von berühmt berüchtigten Firmen sind mit ihren NSA Hintertüren!
 
Die NSA bekommt dich auch mit deutschen Chips auf deinem Router, denn du weißt ja nie was hinter deiner TAE passiert ;)
 
Achso, darum geht es... Die Geräte identifizieren sich alle im Netz, womit bei jedem Google-Zugriff die NSA was erfährt... Da ist der Chip sowas von egal.
 
Was im Netz passiert ist wieder eine andere Sache (Software / Nutzerverhalten etc.)
Mir geht es jetzt erst einmal nur um die Hardware. Und da ist der Router zunächst das Einfallstor!
 
Es macht trotzdem keinen Unterschied. Ohne die Programmierung kann das Backdoor eh nicht arbeiten. Probleme hast du eher mit Software von amerikanischen Anbietern, die Hardware ist unbedenklich und kann ohne Programme eh nichts tun... Da machst du Paranoia, wo sie nicht angemessen ist.
 
Es macht trotzdem keinen Unterschied. Ohne die Programmierung kann das Backdoor eh nicht arbeiten. Probleme hast du eher mit Software von amerikanischen Anbietern, die Hardware ist unbedenklich

Das schreibt jemand der keine Ahnung von Chipentwicklung hat.
 
Und? Heutzutage weiß doch dann prinzipiell mit jedem Seitenzugriff und so jeder alles über die Hardware, da lässt sich die Hardware auch schnenn herausfinden und bei Bedarf diverse Tools schreiben, die Firewalls umgehen etc.
Wer heute an Sicherheit per Chip glaubt, der sollte nicht im Internet sein. Selbst wenn, so ziemlich alle Hersteller verbauen Chips von asiatischen und amerikanischen Anbietern. Sind die deswegen so viel unsicherer? Nein.
 
Für mich persönlich ist es ein Dreiklang!
Hardware - Software - Nutzungsverhalten.
Ich bin gerade dabei mich völlig neu aufzustellen, wird zwar noch ne Weile dauern, aber es wird durchgezogen.
 
Da hier einige mehr Ahnung haben, wüsste ich gerne, was das brigen soll, wie für Chips dann nicht auf dem Endgerät zum spionieren extra Software geschrieben werden muss, und die spionieren trotzdem. Und wenn man so viel Ahnung hat, dann selbst erklären anstatt mit irgendwelchen Links in Studentendeutsch rumzuschmeißen.

Heutzutage wird doch alles und jeder auf irgendeine Weise bespitzelt über digitale Medien, was soll da der Chip für einen großen Unterschied machen? Wahrscheinlich gibt es für diesen Zweck nicht mal passende Hardware zu finden.
 
Deutsche Chips für deutsche Nutzer. Nur doof, das der DSLAM dann Chips von Broadcom, Huawai und Co drin hat :)

Bekommen sie die Daten nicht von dir, gehe sie halt woanders gucken. Btw, was ist eigentlich in den Anschlußkästen vorm Haus?

Die Idee ist nachvollziehbar, aber Imo nicht durchsetzbar.

Was hast du eigentlich für eine CPU? Intel oder AMD? egal, auch Amifirma. Ich glaube, halbwegs NSA sicher dürfe momentan nur die Elbrus CPU der Russen sein.
 
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Das ist doch sowas von egal wenn der nächste POP vom Internet-Anbieter dann wieder US Chips in seinen Switchs verwendet - dann hast Du sofort wieder verloren.
Ausserdem wird die NSA käumlich bei jedem einzelnen Endpunkt irgendwelche Software installieren wenn es viel einfacher ist an zentralen Knotenpunkten alles abzugreifen (was sie heute bereits machen) wo sowiso jeglicher Datenverkehr zusammenkommt.

Bisschen weniger Paranoia solltest bei deiner Neuausrichtung auch gleich einplanen weil wenn Du so anfängst gibts nur eine Lösung: Kein Internet, kein Telefon und am besten gar nicht mehr aus dem Haus gehen.
 
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@ tiu
Du müsstest schon wirklich alles wegschmeißen und von vorne anfangen.
Von deiner email adresse, über dein DSL anschluss , bis hin zu deinem handy + sim etc.

Und selbst wenn du das schaffen solltest, wenn die NSA & co dich einmal haben wollen lassen die nicht so einfach locker.
Zumindest würde ich das nicht machen wenn ich die wäre.

Um wirklich so sicher zu sein wie es geht bräuchtest du unmengen an geld um wirklich von jedem Winkel aus alles abzusichern.
Und selbst dann hast du keine 100% sicherheit (auf It bezogen)den die gibt es schon lange nicht mehr.

Selbst die DEA ist so dreißt, das sie dir eine falle stellen ( 29 jähriger söldner bekommt 20 jahre haft in New York)
auf ein anderen Kontinent und dich dann in die USA verfrachten, wenn sie das wollen.

Was meinst du was dannn erst die NSA,FBI,CIA anstellen um dich zu bekommen wenn sie es denn wollen.
 
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Um vllt mal eines klar zustellen:
Eine Diskussion darüber das sie sowieso können, wenn sie wollen, ist und bleibt für mich kein Argument, wenn ein Einbrecher in meine Wohnung "will" dann kommt er auch rein, ich schließe meine Haus- und Wohnungstüre trotzdem zu. PUNKT.
Des Weiteren geht es mir auch eher ums Prinzip. Ich "muss" diese Firmen, welche nachweislich eng mit der NSA kooperieren nicht auch noch finanziell unterstützen! Und wenn es Alternativen dazu gibt dann möchte ich sie auch nutzen. ;)
 
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