Welche DSLR schiesst am besten im Automatikbetrieb?

Loveston3d

Ensign
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Hallo!

Ich überlege mir eine DSLR zu kaufen, bin da aber absoluter Anfänger. Naja hab mich schon etwas umgehört, dass manche Kameras im Automatikmodus bessere Bilder machen als andere, bei den anderen muss man mehr von Hand einstellen. Für mich als Anfänger wäre halt wichtig, möglichst gute Bilder im Automatikmodus zu machen.
Es gibt ja einige gute Kameras wie Sony A57 oder Canon 700D oder oder... Nur welche würde für mich am besten?
Kostenlimit... naja unter 1000 Euro. Vielleicht kaufe ich mir nur ein Body und dann ein extra Objektiv mit größerem Bereich ( 18-135mm oder mehr).

Welche Kameras würdet ihr mir empfehlen?

Danke im Voraus!
 
Wenn du nur Automatikmodi nutzt, würde ich an deiner Stelle keine Spiegelreflex kaufen. Um diese Kameras wirklich auszunutzen, musst du dich damit beschäftigen.
 
selbst mit automatik können verdammt schlechte bilder rauskommen, trotz guter kamera. bilder die man mit nem billigen handy besser machen kann. also wirst du vermutlich nicht um die grundlagen der fotografie herumkommen.
 
Sich eine DSLR zu kaufen um darauf ein Objektiv mit 18-270mm zu benutzen ist irgendwie am Thema vorbei.
Ich empfehle dir daher die 650D plus das 18-135mm STM. der Touch ist für Anfänger ideal, allerdings reicht auch die 600D ohne Touch auch aus.
Ansonsten zB die Lumix FZ200.
 
Das Fotografieren ist grundsätzlich eine sehr zeitintensive Sache, die zudem eine zeitintensive "Vorbildung" benötigt.
Bis heute muss ich mehrere Bilder machen, um ein perfektes Ergebnis zu erhalten, da ich nicht täglich Fotos mache.
 
Hi,
wenn du dich nicht mit der Fotografie und den Begriffen beschäftigen möchtest, kauf dir keine DSLR.
Es wird dich wahnsinnig machen, all diese Optionen zu sehen und nicht zu wissen, was dahintersteckt.
Und um nur im Automatikmodus zu fotografieren, ist es meine Meinung nach zuviel Geld.

Also entweder eine gute Kompakte oder eine DSLR in Richtung Canon 600D/650D und das passende Buch dazu :)
Grüße
 
Hm okay, Bridgekameras und Systemkameras hab ich mir gerade auch angeguckt, da sind ja auch recht teuere (über 500 Euro) dabei. Könnten solche Kameras für mein Vorhaben reichen? Die sind ja auch recht kompakt, das gefällt mir auch...
 
Eine DSLR kauft man sich nicht für den Automatikmodus, sondern weil man alles selbst einstellen will.
Es heißt nicht umsonst, der Fotograf macht die Bilder, nicht die Kamera.

Auch ist es Quatsch solche Suppenzooms zu kaufen, lies dich bitte ein wenig in das Thema Fotografie ein; Lichtstärke, Blende, Verschlusszeit, Brennweite usw.

Wenn´s dann doch eine DSLR werden soll, kann ich die Sony Alpha 57 oder 65 empfehlen, da finde ich die Benutzerführung am einfachsten. Aber da hat jeder so seine Vorlieben und daher ist ausprobieren und testen immer das beste.

Als Systemkameras werfe ich mal die Reihe der Sony NEX in den Raum.
 
Würde bei der Sony NEX auch das Standartobjektiv reichen, das dabei ist (18-55mm)? Weil wenn mann noch ein Anderes Objektiv kaufen würde, würde es auch über 1000 Euro kosten.
 
"Suppenzooms" grundsätzlich zu verteufeln ist genauso unsinnig.

Es kommt auf den Anwendungszweck an und das Objektiv an.
Es gibt da nämlich auch gute.
Wer z. B. im Urlaub nicht auf die Möglichkeiten und den großen Sensor einer DSLR verzichten will, aber nicht so viel Equipment rumtragen will, der hat z. B. mit einem 18-200/3,5 -5,6 ein Objektiv welches so ziemlich alles abdeckt.
Es ist von der Bildqualität her nicht mit den teuren 2,8'ern vergleichbar, aber wer sieht das schon?
Ein Anfänger ganz sicher nicht.
Mit dem Objektiv kann er aber jederzeit fotografieren, ohne Objektivwechsel.

Ich hatte früher an meiner D300 oft das 18/200 von Nikon dran, und habe damit viele gute Bilder gemacht.
Manche waren nur möglich, weil ich damit schnell reagieren konnten.

Jetzt an der D4 verwende ich auch nur noch 2,8'er Linsen.
Aber in dem finanziellen Bereich wo der Threadersteller sich bewegt, ist ein gutes "Suppenzoom" (z. B. das von Nikon) keine schlechte Wahl.
 
Olympus E-PL5 mit Kitlinse sollte für den Anfang genügen. Damit bist du bei etwa 600€ zzgl. Speicherkarte, 2. Akku und Tasche.
 
Nimm alleine schon wegen der Bildqualität eine Kamera mit einem großen Sensor, also DSLR oder ähnlich!

Ganz ehrlich gesagt finde ich eine DSLR einfacher zu bedienen, als eine "komprimierte" All in One, bei der die ganzen Funktionen in Menüs und Untermenüs zu suchen sind. Ist so, wie mit hochwertigem Werkzeug, richtig dimensionierten Maschinen und ähnlichen Dingen.
Dazu bevorzuge ich Nikon- DSLRs, bei denen für fast alle oft benötigten Einstellfunktionen ein Knöpfchen am Gehäuse vorhanden ist und dessen Funktion man mit zwei Einstellrädern verändern kann.

Man muß auch zwischen Vollautomatik und Teilautomatik unterscheiden.
Es spricht in meinen Augen nichts dagegen, eine DSLR in einem Teilautomatikprogramm oder auch auf "P" zu betreiben.
Ich selbst nutze eine D90 und die meist auf "P". Warum sollte ich für Alltagsfotos am Tag und in der Dämmerung den vollen manuellen Modus nutzen, wenn ich mit Zeit- Blenden- oder Programmautomatik die Bilder so gestalten kann, wie ich es mir vorstelle. Für teilweise kreative Eingriffe hilft mir dann noch die Belichtungskorrekturtaste und gut ist.
Hauptsächlich für Langzeitbelichtungen nutze ich dann "M", um z.B. Blitze oder den Sternenhimmel einzufangen.

Bliebe dann noch die Grundeinstellung der Kamera in den verschiedenen Menüs, die im Falle meiner D90 zwar etwas umfangreicher ist, wie bei meiner P100 aber genauso leicht oder schwer von der Hand geht. Kameramenüs sind nach meiner Erfahrung meist selbsterklärend und bei Nikon (und vielleicht auch anderen Herstellern) gibt es sogar eine Hilfetaste am Gehäuse, die praktisch zu jedem Menüpunkt, der gerade bearbeitet wird, eine Erklärung parat hat.

Ich empfehle Dir mindestens eine D90 oder vergleichbares Modell zu nehmen, welches nach meinem Empfinden die 16MP nicht überschreiten sollte!


Viel Spaß und gutes Gelingen mit Deiner neuen nicht Kompakten ;)
 
Das mit der D90 ist aber schwer zu vergleichen die ist schon etwas älter, und ne D3100 sollte es für den Anfang genau so tun. Und ich kenn auch Leute mit 450D und 18-270, 1100D und 18-135 und 600D und 18-55 die fast nur im Automatikmodus fotografieren und trozdem brauchbare Fotos bekommen, in schwierigen Situationen versagt die Automatik halt.
 
Bei den meisten DSLRs arbeitet die Vollautomatik anders, "weicher", weniger "scharf" oder "aggressiv", da wird praktisch Potential verschenkt. Die sind auch nicht dafür gemacht, die Automatik ist meist eher so ein Fallback.
Also wer nur rein automatisch will, kann mit anderen Kameras bessere Ergebnisse erzielen.

Bei den NEXen gibts auch nur welche mit APS-C (eigentlich DX) und Vollformat. Eben Systemkameras (ohne Spiegel), großer Sensor, relativ klein, Wechselobjektiv; damit kann man auch super vollmanuell fotografieren und (grundsätzlich) sehr sehr gute Bilder schießen. Obwohl natürlich die Qualität der Bilder um einiges mehr vom Fotografen abhängt als von der Kamera.
Einfach nur weil man "das Beste" möchte eine DSLR zu kaufen ist unnötig und übertrieben.

Ich schreib auch nur was zu den Sony, weil ich mich bei den anderen Herstellern zu wenig auskenne.
Z.B. die NEX-5n (APS-C, 16MP) halte ich bei diesem Budget für angemessen. Gutes Kitobjektiv (18-55mm) und da bleibt noch was übrig für ein gutes Tele, im E-Mount-Bereich gibts ja schöne Objektive. Ein Adapter auf A-Mount kann auch interessant sein, dann kann man sogar die alten Minolta-Objektive noch benutzen und natürlich die aktuellen von Sony für die Alphas.

Es sollte auch jedem klar sein, dass man lieber gute Objektive kauft und dafür beim Body auf 1-2 Funktionen verzichtet als andersherum. Gute Objektive halten praktisch ewig, beim Body macht man schnell mal ein Upgrade.

@Schrauber01: Es geht ja schließlich nicht um Kompaktknipsen (Niveau Smartphonekamera), sondern teurere und qualitativ hochwertigere Geräte.
Ich liebe meine Alpha für ihre Einstellmöglichkeiten, aber um im Urlaub mal schnell was einzufangen wäre mir eine NEX lieber, da kleiner und offenbar bessere Automatik.
Mit guten Objektiven kann man auch auf APS-C mit 24MP gegenüber 16 noch reelle Auflösung rausschlagen, wobei natürlich bei etwas höheren ISO (um 800) das Rauschen in JPG doch recht merkbar größer ist. Aber mit einer DSLR sollte man sich auch auch die Zeit nehmen, RAWs zu entwickeln.

Teilautomatik ist wieder was anderes und ist eine gute Sache für Anfänger und zur Zeitersparnis. Da greifen die Kameramechanismen dann auch wieder etwas anders. Und der TE spricht ja von Vollautomatik, richtig?
Ich finde jedoch, Vollmanuell ist die einzig wahre Möglichkeit, Bilder genau so zu bekommen wie man sie haben möchte - selbstredend mit einem gewissen Aufwand.
 
Zuletzt bearbeitet: ("sich")
Loveston3d schrieb:
Hm okay, Bridgekameras und Systemkameras hab ich mir gerade auch angeguckt, da sind ja auch recht teuere (über 500 Euro) dabei. Könnten solche Kameras für mein Vorhaben reichen? Die sind ja auch recht kompakt, das gefällt mir auch...

Bridgekameras haben zu 99% einen viel zu kleinen Sensor und damit viel zu viel Rauschen, mein Tipp wäre eine Systemkamera dürfte für dich das beste sein. Praktisch Kompakte Schnellknips Kamera mit großem Sensor und wechselbaren Objektiven. Ich persöhnlich würde mich bei den Systemkameras bei den Olympus umschauen, aber gibt natürlich auch noch andere. Nur aufpassen, manche Systemkameras sind Blender und haben kaum einen größeren Sensor als viele Kompaktkameras, entsprechend fangen diese bei ISO jenseits von 400 extrem unschön zu rauschen an.

c137 schrieb:
Bei den meisten DSLRs arbeitet die Vollautomatik anders, "weicher", weniger "scharf" oder "aggressiv", da wird praktisch Potential verschenkt. Die sind auch nicht dafür gemacht, die Automatik ist meist eher so ein Fallback.

Genau deshalb gibt es die möglichkeit bei DSLRs die Automatik JPGs anzupassen Schärfe/Kontrast/Farbe/Schatten aufhellen etc. pp. richtig eingestellt trifft sie den eigenen Geschmack bestens ohne nachbearbeitung.
 
Ja klar kann man auch die Automatik einstellen. Aber das ist nicht der Sinn einer Automatik (wenn man schon nach Vollautomatik fragt) in jeder Situation die Einstellungen zu ändern, da kann man auch gleich mit M (oder vll S oder T) fotografieren.
 
Schärfe, Farben etc. stellt man in der Regel einmal nach seinem Geschmack ein und nicht für jedes Foto um, oder stellst du an einer Kompakten auch vor jedem Foto deine Farben etc. um, ich glaube kaum. ;) Richtig eingestellt steht die Vollautomatik einer DSLR einer Kompakten in nichts nach, lediglich die Standard Einstellungen sind weniger aggresiv als bei einer Kompakten, man kann sie aber eben ganz einfach genauso agressiv wie bei einer Kompakten einstellen.
 
@Saro: Selbst wenn das so wäre, dass die Vollautomatik nur richtig eingestellt werden muss, ist es immer noch nicht sinnvoll eine DSLR zu kaufen, wenn man ausschließlich A benutzt. (Btw. wenn man eine Kompaktknipse hat stellt man generell nicht viel rum, oder?)
Um mal einen dummen Autovergleich zu bringen: Man kauft auch keinen Porsche, wenn man immer nur 50 fährt.
Eine DSLR bietet so viele Funktionen und v.a. Einstellungen, die man dann nie nutz. Kostet Geld und braucht Platz, verwirrt bei der Bedienung usw. Selbst die NEXen sind für reines Auto eigentlich zu schade.
 
Komisch wenn ich einen Porsche fahre muss ich mich trotzdem an die STvO halten sprich z.B. 50 in der Ortschaft fahren, ich würde mir jedenfalls keinen Porsche kaufen und meinen nur weil ich Porsche fahre muss ich schneller als erlaubt fahren... Natürlich gibts viele leute wie du scheinbar auch die meinen nur weil sie Porsche fahren, dürfen sie schneller fahren und haben Sonderrechte, die enden dann meistens irgendwo im Straßengraben als Kreuz ;) Sicher ist der Automatikmodus einer DSLR nicht unbedingtsinn der Sache, aber die Automatik funktioniert nicht besser oder schlechter als bei Kompakten für manche leute sind 500€ nunmal nicht viel, wenn man das Geld also hat wieso also nicht ausgeben. Die DSLR macht Technisch nunmal deutlich besseren Bilder selbst mit Kit Objektiven... eine Kompakte mit APS-C gibt es nunmal leider nicht und wer einmal die High ISO fähigkeiten einer modernen DSLR/Systemkamera erlebt hat möchte ganz sicher keine Kompakte mehr wo die Bilder mit ISO 400 aussehen wie auf der Spiegelreflex mit ISO 6400. Nur als Beispiel ich nutze z.B. sehr oft ISO 800-1600 auf meiner Pentax K-30 mach das mal mit einer Kompakten...

P.S. Und ich weiss nicht wie du deine Kompakte bedienst, aber ich habe grundsätzlich auch bei meinen Kompakten das Farbprofil, Schärfe, Auto ISO Grenzen etc. eingestellt.

Edit: Nur mal so ein kleiner Vergleich von den Kameras die ich mir damals so angeschaut habe beide wurden mit Stativ und Timer geknipst. Man muss/sollte allerdings dazu sagen das die AW-100 nur im mittleren Qualitäts Bereich liegt was die Bildqualität angeht, trotzdem liegen normale Kompakte deutlich hinter den DSLRs zurück wenn keine Sonne da ist und entsprechend hohe ISO gefahren wird.
 

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