welcher sockel 1156 oder 1366

Lestat87

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also meine frage was ist den jetzt der genauere unterschied und welcher ist nun zukunft sicherer?
werden jetzt auf beiden sockel neue cpus rauskommen?
 
also...
vor der gleichen Frage stehe ich auch...
sagen kann man aber das der
1366 High end ist und der
1156 High midle (richtig so?) ist.
Wenn du dir den Test anguckst siehst du, das der 1156 auch sehr gut ist, und man die Probleme mit der Energie Aufnahme etc. in den Griff bekommen hat.
Aber ich vermute das der 1366 mit besseren CPU's bedient wird, als der 1156 dafür werden die CPU's beim 1366 um einiges teurer bleiben!!
^^stimmt das so an die anderern? Habe ich was vergessen... den die gleiche frage stelle ich mich nämlich auch
 
1156 Mainstream
1366 High-End / Server

Zukunft, ich habe bei einem Prozessorupgrade bisher immer auch den Sockel gewechselt und den Ram.
Sonst kommt es nur noch aufs Kapital an. Für 1366 werden wohl zukünftig nur noch teure Prozessoren erscheinen. Der i7 920 läuft aus.
Solang man nicht auf viele PCIe Lanes für Erweiterungskarten z.B. Grafikkarten angewiesen ist, kann man genauso gut zum 1156 greifen.
Und natürlich wenn man auf Triplechannel verzichten kann z.B. wenn man es annähernd mit höher getaktetem Ram kompensieren kann, außer man braucht mehr Module für Ram-lastige Anwendungen.
Immerhin werden 24 GB unterstützt. Beim 1156 dagegen "nur" 16 GiB.

Edit:

Jep stimmt soweit.
Also Zusammenfassung:

1366 High End - teuer - viele PCIe Lanes - sehr viel Ram möglich - Stromhungrig
1156 Mainstream - relativ günstig - Ausreichend PCIe Lanes - viel Ram möglich - Stromsparsamer - besserer Turbomodus fällt mir da jetzt noch ein. Es wird um 4 bzw. 5 Multiplikatorstufen automatisch übertaktet (i5-750 bzw. i7-860)

Die Frage die ich mir stelle: SMT ja oder nein, wieviel bringt es mir in der Zukunft?
Sind ja nochmal gut 70 Euro beim LGA 1156 für dieses Feature.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dem 1156 bleiben hald die xe modele vorenthalten.
 
Ich würde auf SMT setzen, Intel hats nicht aus purer langer Weile eingebaut ;)

Ich erinnere an den Pentium 4 HT zurück. Bei erscheinen hat es wenig gebracht, nach 2-3 Jahren konnte man mit den HT Pentiums aber noch gut moderne Software ausführen (HT profitierte stark von der Dual Core Optimierung) während man mit den non-HT Prozessoren bei etwas Multi Tasking gefühlt viel viel langsamer unterwegs war.

Ich prophezeie das es diesmal wieder ähnlich sein wird, und man mittelfristig, wenn die richtigen Multi Core Optimierungen der Software greifen, man mit dem i7 860 besser fährt als mit dem i5 750. Zumal der 860er in den nächsten Wocher sicher noch im Preis purzelt.
 
Bei erscheinen hat es wenig gebracht, nach 2-3 Jahren konnte man mit den HT Pentiums aber[...]

Aber wenn es wieder 2-3 Jahre dauern wird, bringt es jetzt nichts sich einen mit SMT zu kaufen.;)
 
Das kommt darauf an, wie lange man sein System benutzen will. Wenn man eh jedes Jahr ne neue CPU kauft bringts wohl eher wenig, das ist richtig. Die nächsten 12 Monate kann man als Zocker wohl noch gut auf SMT verzichten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich habe mich für den Sockel 1156 entschieden.
Die komplette Zusammenstellung findet Ihr unter meinem Sysprofil Link.

Einige Benchmarks muss ich noch machen, kann aber zum jetzigen Zeitpunkt sagen, dass ich mit meiner Wahl vollends zufrieden bin.
 
Nu gut, werde mich dann auch für 1156 entscheiden;
Falls ich doch mal die CPU wechsel kann, wird das sicherlich wie beim i5-750 unter 200 Euro liegen und ich bezweifle das für 1366 dieser Preisbereich jemals berührt wird, bleibt High-End.

Mal sehen ob bei der nächsten Fertigungsüberarbeitung auf 32 nm PCIe 2.0 ein Update auf 3.0 erhält ohne das man das Board wechseln muss. Aber das ist noch Zukunftsmusik.

Dann warte mal noch ne Woche bis das Katana Board breiter verfügbar wird.
 
PediM² schrieb:
Nu gut, werde mich dann auch für 1156 entscheiden;
Falls ich doch mal die CPU wechsel kann, wird das sicherlich wie beim i5-750 unter 200 Euro liegen und ich bezweifle das für 1366 dieser Preisbereich jemals berührt wird, bleibt High-End.

Hat er schon berüht :D

Xeon DP E5502 80W TPD 156€
Xeon DP E5504 80W TPD 188€
http://geizhals.at/?cat=cpuppro&xf=820_Sockel-1366

Auf Hyperthreading würde ich verzichten. Mit 4 Threads lieft mein neuer Xeon W3550 nur auf Augenhöhe mit dem alten Xeon UP X3350 mit HT schaun ungefähr 30% Mehrleistung raus beim WAV zu Wavpack kodieren mit Foobar2000 (4 Threads vs. 8 Threads)

MfG
 
aha, deswegen hat der eine die nur 4 MB Cache und der andere wurde um 2 Kerne beschnitten.

Und dann auch noch bei mikrigen 2 GHz. ^^

Ok, mein jetziger DC hat Standard 1,6 GHz aber viel Potenzial.
 
Die Produkt- und Preispolitik ist bei Intel stets mit einer schikanösen Note versehen. Es war so, es ist so und es wird auch so bleiben. Die Sockel-LGA1156-CPUs sind mit einem verbesserten Speichercontroller versehen, die Lynnfield-XEONs (z.B. X3470) können auf zwei Kanälen mit maximal 32 GB (8GB per Riegel) versorgt werden und das sogar mit registered RAM! Die preis- und produktpolitisch über den X34XX-XEON Modellen angesiedelten XEON W35XX Modelle verkrfaten auf drei Speicherkanälen nur 24 GB (4GB per Riegel) und ihnen mangelt es zudem an der Fähigkeit 'registered' Module anzusteuern. Dabei wurden die Modelle XEON X5570 (technisch sehr ähnlich wie Lynnfield XEON X3470!) und XEON W35XX im D0-Stepping zeitgleich vorgestellt und eingeführt.
Technisch bietet eine LGA1366 Plattform mit dediziertem X58-IOH Chipsatz mehr Flexibilität, da mehr PCIe 2.0 Lanes zur Verfügung stehen. Für die LGA1156 Plattform spricht, daß die beiden möglichen 16x PCIe 2.0 PEGs durch die INtegration in die CPU mit einer vermutlich bisher nicht gekannt geringen Latenz arbeiten können und so außerordentlich hohe GPGPU-Leistungen erzielen könnten. Hinzu kommt die geringe Gesamtleistungsaufnahme. Nachteilig sehe ich, daß der P55-Chipsatz nur mit PCIe 1.1 arbeitet und nach wie vor mit einem DMI 2 GB/s Interface versehen ist. Das ist zwar bisher ausreichend, limitiert aber stark das, was letztlich in den P55-Chipsatz kann. PCIe 2.0 und/oder USB 3.0/SATA 6.0 GB/s wären völliger Overkill für das altertümliche DMI Interface. Intel wird darob nicht umsonst nur PCIe 1.1 implementiert haben. Weiterhin können die 'Lynnfield' XEONs wie ihre Konsum-Kameraden auf einen höheren NB-Takt von 2,40 GHz zurückegreifen - die Mainstream LGA1366 CPUs werden hierbei nur mit 2,13 GHz betrieben. Auch eine kleine Intel-Schikane, denn wie die DP-XEONs der X5500 Baureihe zeigen, gehts auch anders! Mich persönlich ärgert diese Politik, denn für mich/uns wäre eine Plattform mit X58 und W3550 mit 24GB DDR3-RDIMM RAM ideal, aber dieses Ziel kann man nur mit einem mindestens 1100 Euro teuren DP XEON 55XX erreichen und nicht mit einem dafür vorgesehenen UP-Modell aus der XEON W3550-Reihe. Eine Ibex-Peak-Plattform mit einem XEON 3470 wäre wiederum die technisch bessere Wahl, weil dann RDIMM/ECC mit max 32GB möglich wären, aber dann auch nur mit DDR3-800! Bei wissenschaftlichen Anwendungen machen sich die drei Speicherkanäle besonders bemerkbar, weshalb ich ungerne auf dieses Feature verzichten möchte und die Option, einen 6-Kern Gulftown einzusetzen, ist verlockend. Und daraus resultiert nun eine Patt-Situation (ich kann keine Worstation jedes Jahr wechseln oder umbauen, sie muß mindestens drei Jahre ihren Dienst verrichten und wird entsprechend zukunftorientiert eingekauft).

Technisch gesehen ist die LGA1156-Plattform einfach wesentlich attraktiver, wenn es um den Speichercontroller geht. Was allerdings HPC Umfeld gar nicht geht ist dieser Unisnn 'Turbo-Boost'. In den meisten Fällen sind bei der von mir eingesetzten Software (Kollisions- und Koagulationsmodelle) alle Kerne voll ausgelastet, da die Software a priori schon auf n CPUs zugeschnitten und entwickelt wird. Turbo-Boost aktiviert bedeutete bei einigen Tests, die wir durchführten, in aller Regel eine Leistungsminderung. In der c't fand ich hierzu auch eine Erklärung und liegt wohl daran, daß die Umschaltung nicht ohne Zeitverlust vollzogen werden kann. Turbo-Boost ist von der Konzeption für alte und/oder single-threaded Software interessant. In Domänen, wo eh hochgradig parallelisiert wird, ist es eher ein Problem.
 
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Eisenfaust schrieb:
Die Sockel-LGA1156-CPUs sind mit einem verbesserten Speichercontroller versehen, die Lynnfield-XEONs (z.B. X3470) können auf zwei Kanälen mit maximal 32 GB (8GB per Riegel) versorgt werden und das sogar mit registered RAM! Die preis- und produktpolitisch über den X34XX-XEON Modellen angesiedelten XEON W35XX Modelle verkrfaten auf drei Speicherkanälen nur 24 GB (4GB per Riegel) und ihnen mangelt es zudem an der Fähigkeit 'registered' Module anzusteuern. Dabei wurden die Modelle XEON X5570 (technisch sehr ähnlich wie Lynnfield XEON X3470!) und XEON W35XX im D0-Stepping zeitgleich vorgestellt und eingeführt.

Nur leider habe ich bisher noch kein Sockel 1156 Motherboard gefunden für die Xeon X34xx. :(
 
Also wenn du einen I7 860 kaufen willst, dann würde ich gleicht zum 920 greifen. Den Turbo Mode wirst du vergessen können wenn du übertaktest, also sollte der nicht entscheidend sein. Die Preisdifferenz zwischen beiden ist zu gering, wenn man mal davon absieht, dass man 2 GB mehr DDR3 für den 920 braucht. Wer aber eh um die 400 € für MB & CPU ausgibt den sollte das nicht stören, ansonsten würde ich einen I5 750 nehmen. Bei Spielen fällt der nicht wesentlich zurück ist aber ein gutes Stück billiger. Hab das hier mal zusammen gefasst: https://www.computerbase.de/forum/threads/i5-oder-i7-aufruestfrage.636861/
 
Eisenfaust schrieb:
Mich persönlich ärgert diese Politik, denn für mich/uns wäre eine Plattform mit X58 und W3550 mit 24GB DDR3-RDIMM RAM ideal, aber dieses Ziel kann man nur mit einem mindestens 1100 Euro teuren DP XEON 55XX erreichen und nicht mit einem dafür vorgesehenen UP-Modell aus der XEON W3550-Reihe.

Ich habe ähnliches vor: Xeon CPU mit 24GB registered RAM auf einem "normalen" Mainstreammainboard.

Weißt du, ob ein XEON 5500 (den 5530 gibts ja "schon" für etwas über 400 Euro, man spart also immer noch gegenüber einem 3500er Xeon mit unbuffered 4Gb Modulen) in einem Board x58 Board wirklich problemlos läuft, konnte die Serie bisher noch nirgendwo definitiv unter den unterstützten CPUs finden. Zudem bleibt halt die Frage (auch wenn der Speichercontroller in der CPU sitzt), ob dann auf dem x58 Board wirklich registered DDR3 genutzt werden kann, denn bei allen steht ausdrücklich nur unbuffered RAM (was aber auch nicht verwundert, da ja schließlich mit den normalen CPUs und dem 3500er keine CPU unterstützt wird, die das könnte).
 
Ich frag mich echt, warum hier immer alle zum 920 anstelle des 860 raten?

Der 860 hat in vielen Benches sogar etwas mehr Leistung als der 920 - das komplette System ist am Ende günstiger und verbraucht auch viel weniger.

Hier mal ein Beweis, dass SMT bei weitem nicht nur schlecht ist. Bei Windows 7 ist der Performance Einbruch in Spielen sogar quasi aufgehoben, die Vorteile hingegen bleiben weiterhin bestehen.
 
Weil de 920 nun mal immer noch die bessere wenn auch teurere CPU (durch RAM+Board) ist? Auch wenn es nur ein paar Pünktchen sind. :p
 
... auf einer für kleinere bezahlbare CPUs toten Plattform (1366). Auf dem 1366 solls doch nur noch teure native Gulftown Server 6-Kren refreshs geben.

Ich würde auch auf den Sockel 1156 setzen da kommt mit Clarkdale noch einiges an Nachschub.
 
oder eventuell auf neue boards hoffen?

hab viel davon gelesen das der pci express slot beim p55 board fürn popo sein soll :)
 
Der 860 ist sicherlich der schnellere wenn du nicht übertakten willst und keine 2 Grakas nutzen willst. Fängst du an zu übertakten, dann wird der I7 920 schneller und wenn du pech hast deutlich (wenn du einen 860 hast). Den Turbomode kannst du bei OC vergessen, nach den OC Tests die ich gelesen habe braucht ein 860 wesentlich höhere Spannungen um z.B. 3,8 oder 4 Ghz zu erreichen (beim 920 langen bei 3,8 Ghz oft ~1,2 V beim 860 bei den Test die ich gesehen habe sinds immer um die 1,35 V). Nach OC bleibt von dem vermeidlichen Geschwindigkeitsvorteil nichts mehr, dann merkt man nämlich den fehlenden tripple Channel RAM und die langsamere PCI-E Brücke.
In einem Punkt muss ich dir aber auf jeden Fall recht geben: Zum Aufrüsten ist der 1156 Sockel sicherlich besser. Ob man überhaupt bei derartig schnellen CPUs innerhalb von 2-3 Jahren aufrüsten muß (von wollen rede ich mal lieber nicht) wage ich allerdings eh zu bezweifeln. In diesem Zeitraum wirst du aber wahrscheinlich auch mit einem heutigen 1156 Board Probleme haben (Stichwort Sandybridge). Wie gesagt, wer halbwegs aussichten auf Aufrüstbarkeit haben will sollte sich einen AMD holen, die haben in der Vergangenheit da eine wesentlich kundenfreundlichere Politik gehabt.
 
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