News Welcher Virenscanner ist der Beste?

Hi,

die neue GData Version 2010 gefällt mir von der Optik her sehr gut. Perfomance ist noch ein bisschen besser geworden. GData hat seit der Umstellung auf Bitdefender sehr gute Ergebnisse erzielt. Allerdings ist der Speicherverbrauch etwas höher als bei der 2009er Version.
 
Also ich benutze avast und bin damit zufrieden.
Das update macht er immer selber und ist ein super scanner.
 
TheGreatMM schrieb:
komisch ich komme seit Jahren ohne extra Virenscanner aus^^ Pop Up Meldungen, langsame Systeme und ständige Fehlalarme gingen mir zu sehr auf den Nerven. Rückblickend muss ich nach 20 Jahren Pc Nutzung sagen, ich musste mein System wg. Viren. nur 1x neu aufsetzen.

Ebenso. Verwende seit knapp 10 Jahren (Windows 2000) keinen Anti-Virus Scanner mehr, Verzicht auf Internet Explorer + Verzicht auf Administratorrechte haben mich vor jeglichen Viren bewahrt ;)
 
Sicherlich kann man heutzutage ohne Virenscanner auskommen.
Wenn man keine USB Ports (für USB-Sticks), keine DVD-Laufwerke, keinen Netzwerkanschluss und kein Internetzugang hat ;-)

Ansonsten ist bei jeglichen eingehenden Daten von Draußen mehr oder minder Vorsicht geboten. Um so mehr, um so aktiver man in gewissen Bereichen ist. Wieviele neue Seiten im WWW surft man an, wie „vertrauenswürdig“ sind sie. Wer Raubkopien einsetzt oder sich Cracks für Software runterläd, ist natürlich wesentlich gefährdeter als einer, der auf Spiegel.de und Computerbase.de surft und seine Handvoll Originalsoftware benutzt (das ist fast so wie mit Originalteilen, wo die Qualität von Plagiaten oft wesentlich schlechter ist und dann können die Bremsen zum Beispiel Haar-Risse aufweisen. Sicher, digital kopiert ist 1:1 ohne Qualitätsverlust, aber irgendwie musste der Kopierschutz entfernt werden, vielleicht dafür ein paar Trojaner dafür reingemacht ;-)


Das führt mich übrigens zum nächsten Punkt. Einerseits ist hier oft von Virenscannern die Rede, teilweise von Secutriy-Suites, was doch ein erheblicher Unterschied ist. Während Virenscannern eben einen vor Viren schützen sollen, bieten die Suites doch noch weitere Funktionen. Zum Beispiel eine Firewall, einen Phishling-Schutz, Würmer und Trojaner-Scanner, Rootkit-Schutz, Surf-Schutz, Spam- bzw. eMail-Scanner/Schutz, Spy- und Adware-Schutz u.v.m.



Warum ich mich früher persönlich für den AVG und nicht für AntiVir entschieden hab war, dass AntiVir zum Viren-Signatur-Update immer den KOMPLETTEN Virenscanner downloaden und installieren musste. Der größte Irrsinn überhaupt. Das hat sich zwar heute geändert, dennoch bietet die Free-Version von AntiVir immer noch keinen POP3/SMTP-(eMail)-Scanner. Der AVG Anti-Virus Free überzeugt mich schon seit Jahren (und das nicht nur durch die schnelle und kleine Updatefunktion), bietet inzwischen auch eine deutsche Oberfläche, detaillierte Einstell- und Regelmöglichkeiten. Performance-Verlust durch den „Residenter Schutz“ merk ich auch keinen.
Ganz im Gegenteil zur Kostenpflichtigen F-Secure, der bei uns auf Arbeit eingesetzt wird. Der Computer wird zur lahmarschigen Krücke, jeder Internetzugriff zum Geduldsspiel, jeder FTP-Zugriff zur Kaffeepause. Konsequenz, man stellt die einzelnen Funktionen aus bzw. auf sehr sehr niedrig, was aber in einer niedrigen Sicherheit endet. Endeffekt hat man einen langsameren aber weniger sicheren Computer.


Letztendlich kann man wohl sagen, dass viele hier im Forum, die Rumschreien, dass die Testergebnisse super sind und sie ja mit dem AntiVir richtig liegen, doch überwiegend NUR die Free Version vom AntiVir haben, welcher einen deutlich schlechteren Schutz bietet als die Premium Edition.
Dennoch ist ein Virenscanner in fast allen Fällen besser als kein Virenscanner. Welchen man seinen Computer anvertraut, ist eher Geschmackssache, die einen schwören auf den, die anderen kennen nur den Regenschirm und die dritten mögen den russisch klingenden Namen. Wieviel es gekostet hat, wieviel langsamer es den PC macht, wieviele Viren, Trojaner, Würmer und Co unerkannt bleiben und ob der Benutzer nicht morgen eigenhändig auf eine EXE Datei klickt, die das Windows so richtig in den Arsch macht …

… steht auf einen anderen Blatt.





Wer übrigens den AVG Anti-Virus Free ausprobieren möchte, hat hier die Möglichkeit dazu.
 
Ich glaube nicht das TheShaft Cracks oder ähnlichers einsetzt. Wenn er ohne Virenscanner auskommt ist das OK machen viele andere auch ohne Probleme.

Der Begriff Virenscanner ist mittlerweile etwas fehlgeleitet. Die meisten Scanner (keine Suite) verfügen mttlerweile über Ad-/Spywareschutz so wie einen HTTP-Scanner. Das ist sehr gut (auch die neue Antivirversion enthält jetzt ein Spywaremodul).

Das mit F-Secure da kann ich dir nur teilweise Zustimmen. Zunächst hängt das natürlich von der verwendeten Rechnerleistung ab und desweiteren von den Einstellungen der Suite. Werden z.B. alle Funktionen auf "Hoch" eingestellt dann kann das schon auch einen modernen Rechner teilweise in die Knie zwingen.
Allerdings muss man auch sagen, dass der Scanner (insbesondere das Rootkitmodul) sehr gut ist.

Insgesamt haben die Hersteller mit ihren neuen Produkten einen Schritt vorwärts gemacht:daumen:
 
Ich hab auch TheShaft weder direkt angesprochen noch ihm unterstellt, dass er Raubkopien benutzt.
Ich sprach lediglich allgemein an, wie es MIT bzw. OHNE Virenscanner aussieht.

Richtig, mittlerweise sind es ja nicht mehr „nur“ Virenscanner, sondern wesentlich mehr.
Teilweise kann man aber einen NUR Virenscanner mit extra Programmen quasi erweitern. Anti-Rootkits, Firewalls (ob das sinnvoll ist, kann man natürlich streiten) und vieles mehr.


P.S.: Insgesamt beschreiten die meisten Hersteller einen positiven Weg. Sogar die lang verteufelte und wirklich schlechte Norton Antivirus Suite ist in der aktuellen Version schnell und usabilityfreundlich.
 
@ Alliyah

Und wer sagt, dass die Freeware Version von Antivir einen deutlich schlechteren Schutz bietet?
 
Heutzutage filtert ohnehin fast jeder Anbieter von selber die Emails mit Malware heraus. Außerdem ist sowas überholt, mittlerweile setzt man ja dort an den User durch Links in Emails zur Infektion/Phishing Seite zu locken.
 
Nun, 9 von 21 Checklistenpunkte bei Avira AntiVir Free, die es „nur“ umfasst.
Des Weiteren belegen diverse Tests (u.a. Stiftung Wahrentest), dass die Freeware-Ausgaben der verschiedenen Antivirenscanner (AVG, AntiVir, Bitdefender etc.) schlechter sind, als die größeren kostenpflichtigen Versionen ...

Was ich damit aber nicht sagen will ist, dass die kostenfreien Versionen nichts taugen würden.
 
Also ich muss sagen, ich bin/war die letzten Jahre von den Norton Produkten alles andere als begeistert.

Mein letzter Norton AV war die Version 2003. Danach wurde es mir zu blöd und hab 2004 und 2005 die GData Produkte gekauft. War sehr angetan von den beiden. Danach hab ich zwei Jahre lang NOD32 aus der c't benutzt. Als es letztes Jahr keinen neuen Key gab, bin ich auf AVG Antivirus Free umgestiegen. Das ist eigentlich ganz OK, hat keine nervigen Popups die den Programmfokus an sich ziehen, kostenlos und man kann es gut konfigurieren. Aber die gelegentlichen Probleme mit dem AutoUpdate und der nervigen Werbeleiste im Hauptmenü des Programms, die man jedes mal wegklicken muss (was besonders am Notebook aufgrund der beschränkten Auflösung nervig ist), haben mich dann doch immer gestört.

Nachdem ich jetzt immer wieder sehr positiv von der neuen Norton Version gehört habe, habe ich einfach mal meine VM angeworfen und muss sagen, dass ich doch recht angetan bin.

Hab mir jetzt direkt eine 3er Lizenz von Norton AntiVirus 2009 in der Gaming Edition als Download über die Symantec Webseite für 29,95€ gekauft. Jetzt wird sich im Praxiseinsatz zeigen müssen, ob die bisherigen guten Eindrücke gehalten werden können :)
 
Toll. Sehr produktiver Beitrag...
 
Habe heute meine Stiftung Warentest erhalten auch die haben Antivierenpakete getestet. Dort zeigt sich ähnliches Bild.

Platz 1: D Data Internet Security 2009
Platz 2: Bitdefender Internet Security 2009
Platz3: F-Secure Internet Security 2009
Platz4: Kaspersky Internet Security 2009

Avira AntiVir Personal und AVG Free Edition lagen auf den Letzten Plätzen aus 16 getesteten Produkten...





soweit ich gelesen habe, wurde bei Stiftung Warentest nur mit einer Mini-Vorauswahl von 1.500 Samples getestest, AV-Comparatives testet lt. http://www.virusbtn.com/news/2009/03_23.xml mit 1.2 Millionen Samples. 1.550 Samples sind IMHO zuwenige Samples, um eine aussagekräftiges Ergebnis zu erzielen.
 
Quantität bedeutet nicht Qualität :freak:

1500 aktuelle Malware ist zig mal besser und aussagekräftiger, als noch jeden alten Scheiß aus DOS Zeiten mit zu testen. ;)
Was bringt es dir, wenn der Scanner den alten Müll, der eh nicht mehr um Umlauf ist, hier 99.9% erkennt, dann aber bei aktuellen versagt? Solche Statistiken verfälschen ja gerade die Ergebnisse der Erkennungsleistung der Scanner. Du kannst also zwar jeden alten Dreck erkennen, bei der Erkennung von neuer Malware versagen und trotzdem kannst du bei AV-Comparatives noch zu hohen Prozent Werten kommen.

Jetzt frage ich dich, was ist da aussagekräftiger?
 
Also es soll ja durchaus auch nochmal Leute geben, die Hin und Wieder noch mit Disketten arbeiten... und da könnte noch so mancher Schädling überlebt haben ^^
 
Malware aus der Jahrtausendwende sind für die heutigen Scanner keine Herausforderung mehr, so ein Zeug dürfte jetzt jeder Wald und Wiesen Scanner erkennen. Auch ist das Zeug überhaupt nicht mehr im Umlauf, da gibt es jetzt viel raffiniertere Malware. Mir ist es lieber, wenn mit aktueller Malware, wo der Scanner mal was leisten muss getestet wird, als mit 0815 Malware aus dem Jahre 2000.
 
@Boogeyman

Deine Liebhaberei zu der Zeitschrift in allen Ehren aber das Thema "Stiftung Warentest" ist durch. Hier gehts um Virenscanner also bitte beim Thema bleiben. Habe noch keine fundierte Antwort von dir warum du dir so sicher bist, das AV-Comparatives schlechter testet als das Pseudo-Labor der StW.

@All

Hat jemand von euch zufällig VIPRE auf seinen Rechner - welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht?
 
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