Welches dünne Kabel vom Glasfasermodem zum Router?

Gefragt ist nicht die Leitungslänge von der gegenwärtigen Position der Fritzbox zur neuen Position der Fritzbox sondern vom Übergabepunkt im Keller bis zur neuen Position der Fritzbox.

DSL liefert deutlich weniger Bitrate als Ethernet, dafür aber auch auf deutlich längeren Leitungen. Es kann also die Leitungslänge im Haus ein beachtenswerter Faktor sein. Kann, muss aber nicht. Ist sie auch sehr selten, aber um zu beurteilen ob sie es in Deinem Fall ist müsste man die Leitungslänge kennen. Nicht auf den Meter genau, auch nicht auf 10 Meter genau, aber ob das eher 50 Meter sind oder eher 150 Meter wäre dann doch relevant.

Und auch die Frage des Providers wäre von Interesse (mindestens der Vollständigkeit halber). Hat es einen bestimmten Grund dass Du den noch nicht genannt hast?
 
Gefragt ist nicht die Leitungslänge von der gegenwärtigen Position der Fritzbox zur neuen Position der Fritzbox sondern vom Übergabepunkt im Keller bis zur neuen Position der Fritzbox.

Der Ort der Fritzbox bleibt doch gleich. Die Telekom verbaut doch einfach nur in ein paar Wochen das neue Glasfasermodem im Keller, nachdem sie vor vielen vielen Monaten, das Glasfaserkabel durch die Außenwand im Keller geschossen hat und den Hausübergabepunkt angebracht hat. Vom Hausübergabepunkt geht es dann einen Raum weiter, wo dann das Glasfasermodem stehen wird, den die Telekom installieren wird, da man ja nicht direkt vom Hausübergabepunkt in die Fritz!Box gehen kann und von da geht es dann senkrecht nach oben 2 Etagen zur Fritz!Box, die dort schon seit Jahren steht und bleiben wird. Der Weg vom Hausübergabepunkt bis zum Router mit allen Ecken und Kanten werden wohl so 20 Meter sein. Ich weiß aber gar nicht, ob das Glasfaserkabel von der Telekom auch geeignet ist, das man über ihr drüber gehen kann, da ich es einmal um die Treppe "wickeln" muss und dann geht es so ca. 5 Meter lang unter dem Teppich entlang.

Anbei mal der Weg des Kabels. Dort wo der Pfeil ist, da muss ich ein kleines Loch bohren, denn da würde das Kabel lang gehen.

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Da würde das Kabel weiter lang gehen.

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Dann da lang.

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und dann zum Schluss in den Arbeitsraum, wo die Frizt Box steht.

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Provider muss Telekom sein, da sie hier das Glasfaser kostenlos für jeden der wollte gelegt haben und dann haben sie eine Sperrfrist von 2 Jahren nach Beginn des Vertrages, danach kann man dann wechseln wohin man will oder auch einfach bei denen bleiben.
 

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Die Glasfaser muss ich einen Kabelkanal oder Schutzrohr.

Wenn du ein Flachbandkabel einsetzt wir es mit einer kleinen Bohrung an der Treppe nix werden. Den Stecker kannst du nicht einfach abschneiden und wieder dran machen. Da brauchst ein so großes Loch, dass der Stecker durch passt. Beim Flachbandkabel auch beachten, dass dieses mechanisch nicht sehr viel aushält. Kann schon mal passieren dass man es wieder austauschen muss.

Normal verlegt man einen Verlegekabel und macht an beide Enden eine Netzwerkdose. Das Verlegekabel ist halt rund und wird unter den Teppich halt zu spüren sein.

Warum muss der Router eigentlich dort oben bleiben? Wie wird das Internet im restlichen Haus verteilt? Bei einem 6Mbit Anschluss wird der Router das WLAN dies schon grob verteilt haben. Bei 50Mbit steigen die Wünschen und Ansprüche und da kann ein einzelner Router für ein ganzes Haus schon zu wenig sein.
 
Da brauchst ein so großes Loch, dass der Stecker durch passt.
Jap, das nervt mich jetzt schon. Will das Loch so klein wie möglich halten. Deshalb dachte ich ja an LWL, da die vorne ja viel dünner sind und das Loch dementsprechend kleiner ausfallen könnte.

Normal verlegt man einen Verlegekabel und macht an beide Enden eine Netzwerkdose. Das Verlegekabel ist halt rund und wird unter den Teppich halt zu spüren sein.

Heute baut man mit Leerrohren. Waren früher halt andere Zeiten.

Warum muss der Router eigentlich dort oben bleiben?

Stand halt schon immer im Arbeitszimmer. Dort ist er ja auch mit dem Festnetztelefonie verbunden. Ein anderer Platz macht dank fehlender Leerrohre keinen Sinn.

Wie wird das Internet im restlichen Haus verteilt?

Die Fritzbox steht sehr zentral, da gibt es überall Empfang.

Bei 50Mbit steigen die Wünschen und Ansprüche und da kann ein einzelner Router für ein ganzes Haus schon zu wenig sein.

Im Keller und im Carport kommt noch eine Wallbox in nächster Zeit hin. Dann sollte im Wohnzimmer was im EG ist noch eine AVM 2400 hin, damit man im Carport und in der Tiefgarage auch Empfang für die Wallboxen hat und dann hat man auch im Garten mal mehr Empfang, der ist dort aktuell eher nicht vorhanden.
 
Sorry, aber das ist doch totaler Pfusch. Man legt kein Kabel irgendwo unter dem Teppich, wickelt es auch nicht um Treppengeländer usw...
Mach es richtig und legst durch ein Leerrohr oder alternativ machst einen Kabelkanal irgendwo hin und ziehst da ein anständiges Kabel rein. Dann ist das auch eine dauerhafte Lösung
 
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dvach schrieb:
Heute baut man mit Leerrohren. Waren früher halt andere Zeiten.

Wenn du dich da nicht täuscht. Bei uns im Haus aus den 70ern liegt sogar Elekro im Leerrohr. Auch heute spart man sich oft die Leerrohre für die Netzwerkkabel.

dvach schrieb:
Stand halt schon immer im Arbeitszimmer. Dort ist er ja auch mit dem Festnetztelefonie verbunden. Ein anderer Platz macht dank fehlender Leerrohre keinen Sinn.

Es gibt ja bis zum Arbeitszimmer auch kein Leerrohr. Deshalb sollte man sich ansehen ob nicht ein anderer Ort evtl. besser ist.

Soll alles über WLAN laufen? Ich würde zumindest den Repeater per LAN einbinden und als AP betreiben.
 
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dvach schrieb:
Der Ort der Fritzbox bleibt doch gleich.
Ah, ok. Das hatte ich falsch verstanden.

Der Weg vom Hausübergabepunkt bis zum Router mit allen Ecken und Kanten werden wohl so 20 Meter sein.

Das ist weit unter der Länge bei der es für Ethernet kritisch wird. Also alle Freiheiten bei der Wahl des Kabels.

um die Treppe "wickeln" [...] und dann [...] unter dem Teppich entlang.

Bitte überlege Dir genau ob Du das wirklich so machen willst. (hört sich für mich nach etwas an das man lange Jahre lang bedauern würde). Falls ja, es gibt flache Verlegekabel die unterm Teppich nicht auftragen. Üblicherweise legt man das Kabel aber an der Ecke hoch und bohrt dann durch die Wand.

Provider muss Telekom sein, da sie hier das Glasfaser kostenlos für jeden der wollte gelegt haben

Ok, geklärt. Telekom bietet wie erwähnt gegen Aufpreis die Verlegung auch im Haus an. Kostet dann gleich ne Ecke mehr, sollte aber auch professionell und "hübsch" ausfallen. Wenn es ein Kabelkanal wird läßt sich das Kupferkabel auch nachträglich noch mit vertretbarem Aufwand gegen ein Glasfaserkabel tauschen.
Falls Du das nicht von vornherein ausschließen willst könnte ein Gespräch mit dem Team von @Telekom hilft (hier im Unterforum zu erreichen) sich lohnen.

und dann haben sie eine Sperrfrist von 2 Jahren nach Beginn des Vertrages

Eine solche Sperrfrist gibt es afaik nicht. Telekom unterliegt als marktbeherschendes Unternehmen vom ersten Tag an der Regulierung. Den Gewinn demjenigen zukommen zu lassen der vorher Geld investiert hat halte ich aber nicht für die schlechteste Idee.
 
rg88 schrieb:
Sorry, aber das ist doch totaler Pfusch. Man legt kein Kabel irgendwo unter dem Teppich, wickelt es auch nicht um Treppengeländer usw...
Mach es richtig und legst durch ein Leerrohr oder alternativ machst einen Kabelkanal irgendwo hin und ziehst da ein anständiges Kabel rein. Dann ist das auch eine dauerhafte Lösung
Ein Kabelkanal würde hier dann eher nach Pfusch aussehen, da es entweder um einige Ecken an der Decke lang gehen würde oder wenn man ihn dann an den Türen langlegen würde, würde der Kanal einige Türen nach oben und nach unten gehen, bevor das Kabel da wäre wo es hin sollte. Wenn es die Möglichkeit für ein Leerrohr geben würde, dann hätte ich schon versucht zu Bohren, ist an der Immobilien und deren Zimmeraufbau aber leider nicht machbar, außer ich reiße gefühlt das halbe Haus ein.

Bitte überlege Dir genau ob Du das wirklich so machen willst. (hört sich für mich nach etwas an das man lange Jahre lang bedauern würde). Falls ja, es gibt flache Verlegekabel die unterm Teppich nicht auftragen. Üblicherweise legt man das Kabel aber an der Ecke hoch und bohrt dann durch die Wand.

Hatte bisher ja auch super geklappt. Sollte es warum auch immer irgendwann nicht mehr klappen, dann müsste man halt zur Not den Router gleich neben das Glasfasermodem packen und dann halt noch einen weiteren Repeater sich holen, oder halt eher 2. AVM Router, irgendwo muss das Festnetztelefon ja rein.

Soll alles über WLAN laufen? Ich würde zumindest den Repeater per LAN einbinden und als AP betreiben.

Das Haus benutzen 80 jährige Menschen, so viele Wlan Geräte gibt es dort nicht ...

Es gibt ja bis zum Arbeitszimmer auch kein Leerrohr. Deshalb sollte man sich ansehen ob nicht ein anderer Ort evtl. besser ist.

Schon geschaut, aber das ist halt noch der sinnvollste Platz im Haus.
 
hanse987 schrieb:
Wenn du ein Flachbandkabel einsetzt wir es mit einer kleinen Bohrung an der Treppe nix werden. Den Stecker kannst du nicht einfach abschneiden und wieder dran machen. Da brauchst ein so großes Loch, dass der Stecker durch passt.

Wieso sollte das nicht gehen?
Klar, genau diesen zuvor abgeschnittenen Stecker bekommt man nicht mehr drauf, aber es gibt genug feldkonfetionierbare Stecker bis hinab zu AWG27/7 Litze.
https://www.reichelt.de/rj45-stecke...690&utm_source=affiliate&utm_medium=affilinet
Alternativ kann man auch mit einem litzendrahtfähigen Keystone Modul abschließen.

Ansonsten hat ein flaches Kabel hat eigentlich keine Vorteile in einem runden Bohrloch, aber natürlich unter dem Teppich.
Es gibt mit dem CU 7000 4P Home ein recht dünnes (5,6mm) und trotzdem geschirmtes Cat7 Kabel, ideal für solche Fälle mit wenig Platz. Als Alternative zum Daetwyler CU 7000 4P Home,gibts noch das Darka UCHOME Cat.7 SS26 S/FTP 4P LSHF, 5,8mm Durchmesser.
 
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h00bi schrieb:
Wieso sollte das nicht gehen?
Klar, genau diesen zuvor abgeschnittenen Stecker bekommt man nicht mehr drauf, aber es gibt genug feldkonfetionierbare Stecker bis hinab zu AWG27/7 Litze.

Jein!
Die fertigen Flachbandkabel sind aber AWG30 bzw. AWG32. Da ist ein Stecker bis AWG27 nicht passend dafür.

Aber bei der Kabelscheune hab ich Flachbandkabel als Meterware mit AWG27 gefunden. War mir neu das es dieses Kabel in AWG27 gibt. Wieder was gelernt.
 
Ich denke mal mit der Flur-Querung unter dem Teppich das wird nix. Was glaubst Du wie das nach 1-2 Jahren aussieht? Man wird das Flachkabel sehen können. Ich würde dünnes LAN Kabel nehmen und hinter die Fussleisten packen. Man kann ja sehr schön sehen, wie das schwarze Telefon-Kabel im weissen Kabelkanal dort unter der Treppe lang läuft. Da passt auch eine dünnes LAN Kabel 5-6mm rein.
 
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