Welches Strommessgerät?

Etwas aufpassen sollte man, d.h. einige der preiswerteren Leistungsmessgeräte werden bei 16A reichlich heiß. Wer also unbedingt an seinem Heizlüfter messen will, sollte die Messzeit dann möglichst kurz halten.
 
cartridge_case schrieb:
@Amusens ist eigtl normal weil damit die wohnung abgesichert ist... 16A machen eigtl alle mit

Jo normalerweiße schon stimmt das mit den 16A nur habe ich mal ein Gerät gesehen das nur bis 15A "geht" und nur bis 300 Watt misst.

Kann man denn das KD 302 an einem PC anschließen mit 850Watt Netzteil? und das für länger?
Laut Angabe packt das KD 302 ja bis zu ~3000Watt
 
Jetzt muss ich mich doch kurz einschalten, denn die Aussage von Platinenfix ist bestenfalls "ungenau", bei den meisten Fällen von Leistungsmessung aber falsch :mad:

Zitat:
> Am genauesten ist immer noch die Messung mit 2 Multimetern.
> Eines für den Strom und eins für die Spannung.
> Nur man sollte dann ein wenig rechnen können: Strom (A) x Spannung (V) ergibt die Leistung (Watt)

Schön gerechnet, allerdings nur richtig für ohmsche Verbraucher (z.B. Glühlampe), nicht aber für induktive Verbraucher (z.B. Trafo). Da in unseren Haushalten aber in zahlreichen Geräten Trafos sitzen (Computer, Ladegeräte, Monitore, Fernseher, Halogenlampen, ...) ist für genau diese Geräte das von Platinenfix angegebene Rechenverfahren falsch, da es eine Phasenverschiebung zwischen Spannung und Strom gibt.
Abgesehen davon darf die Netzspannung um ±10 % schwanken (207\253 V). Das wäre nur durch Mehrfachmessung und Mittelung kompensierbar.

Berechnet man ueber P=U*I die Leistung, dann ergibt diese einfache Messung die Scheinleistung (Formelzeichen S, Maßeinheit Voltampere, kurz VA). Sie entspricht nur bei ohmschen Verbrauchern wie Glühlampen der Wirkleistung (P, Watt, W), weil bei denohmschen Verbrauchern Spannung und Strom in Phase sind.
Probleme machen die Netzteile. Die Maxima von Spannung und Strom treten nicht zum gleichen Zeitpunkt auf, sie sind nicht in Phase. Verschiebt sich die Stromspitze in Richtung Spannungsnulldurchgang, dann sinkt die Wirkleistung, aber die Scheinleistung bleibt gleich.

Das ganze kann man ganz gut in Physikbüchern nachlesen, ganz interessant sind auch die Physikbücher der Oberstufe, da müssen die armen Schüler genau dieses Problem durchrechnen.

Gruß Jens
 
Energiekosten-Messgerät Energy Logger 4000 bei www.conrad.de

da steht im Datenblatt 15 Amper ^^

Hat das wer und kann was über die Software sagen ?
 
falls das Thema noch aktuell ist; ich hab mir mal übers Wochenende von meinem Schwager eins ausgeliehen, er hats bei Tschibo gekauft:D

Allerdings scheint es ganz brauchbar zu sein, vorallem da der Messbereich bereits bei 0,23 Watt beginnt. Andere Hersteller beginnen erst bei 1,5 W und sind somit z.B. für Standby Messungen nur bedingt zu gebrauchen.

Hier ein Link:
http://www.tchibo.de/Energieverbrauch-Messgeraet-p200006367.html
 
"Leider bereits vergriffen" :D

Ich glaube, jemand hatte hier mal etwas über ein Messgerät (womöglich ein anderes Modell) von Tchibo berichtet. Allerdings zeigte es komische Werte (so um die 6 Watt) bei einem ausgeschalteten Netzteil (Kippschalter auf "O") ^^
 
Was ich mich frage:
Es gibt wie bei allen Dingen Preisunterschiede. Meisten ist alles was teurer ist auch irgendwo besser.

Aber sind teurere Messgeräte, allgemein jetzt, auch genauer? Ein Messgerät für 50€ ist genauer alas eines für 15€ aber wiederum ungenauer als einer für 200? Und wie groß sind denn da die Unterschiede in der Genauigkeit?


gruß
jan
 
War mal ein test auf Stiftungwarentest

da ist ein Messegräte geschmolzen beim Watt Testen
 
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