Weltanschauungen im Allgemeinen, Systemkritik, Diskussionen rund um den Kapitalismus

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@Tomislav2007
Fakt bleibt, dass wenn Du als Arbeitnehmer ohne Abi und/oder Studium ab Ende 40 deinen Job verlierst, kaum noch eine Chance hast, eine Neubeschäftigung zu finden, jedenfalls keine, die dazu motiviert, in Vollzeit arbeiten zu gehen.
Ich kenne einige Leute (Alter zwischen 45 und 55) in meinem näheren Umfeld, die unverschuldet ihren Arbeitsplatz verloren haben, weil das Unternehmen in die Insolvenz ging.
Nur einer von ihnen hat bei der Leiharbeit einen neuen, natürlich befristeten Job gefunden, wo nur der Mindestlohn bezahlt wird.
Der Mann hat jahrzehntelang gearbeitet, hat Schul- und Berufsabschluss.
Ich finde sowas entwürdigend, die bisherige Lebensleistung nicht anzuerkennen und auch einkommensmäßig nicht zu honorieren.
Er verdient jetzt mit Ende 40 genauso wenig, wie ein ungelernter Hilfsarbeiter.
Das zeigt mir wieder anschaulich, das „der Markt“, der ja nach Meinung der Marktgläubigen alles regelt, eben nicht funktioniert, denn sonst würde es solche Dinge nicht geben.
Gleiches gilt für die völlig unterschiedlichen Einkommensentwicklungen der jeweiligen Beschäftigten in den letzten zwei Jahrzehnten.
Die oberen Einkommensgruppen dagegen, haben kontinuierlich Einkommenzuwächse.
Infos und Statistiken zur Einkommensentwicklung in den letzten zwei Jahrzehnten, kann man gerne mal googlen.
Obwohl in vielen Berufsbereichen ein Mangel an Ausbildungs- und Arbeitskräften besteht, ich denke da gerade an´s Handwerk wie z. Bsp. bei Bäckern, Metzgern, im Baugewerbe, der Gastronomie ect. steigen dort die Löhne nicht an.
Normalerweise sollte der Markt den Preis der Arbeit, über Angebot und Nachfrage regeln, das Prinzip wird aber am Arbeitsmarkt, gerade in den unteren und mittleren Einkommensgruppen ausgehebelt.
Oft auch, weil Unternehmen billige Arbeitskräfte aus dem Ausland anheuern, für die der Mindestlohn im Vergleich zu den möglichen Einkommenmöglichkeiten im eigenen Land, attraktiv ist.
Sowas macht aber den heimischen Arbeitsmarkt kaputt.
 
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Hallo

Vitrex2030 schrieb:
Fakt bleibt, dass wenn Du ab Ende 40 deinen Job verlierst, kaum noch eine Chance hast, eine Neubeschäftigung zu finden, jedenfalls keine, die dazu motiviert, in Vollzeit arbeiten zu gehen.
Das ist kein allgemein gültiger Fakt.
Das mag stimmen wenn man nichts bis nicht viel gelernt hat und als gering qualifizierter nur in der Lage ist mit einfacher körperlicher Arbeit sein Geld zu verdienen, das wird mit 50 Jahren sehr schwer.
Wer etwas vernünftiges gelernt hat und sein Geld nicht mit einfacher körperlicher Arbeit verdient bekommt auch mit 50 Jahren noch eine neue Arbeitsstelle, vor allem wenn er nachweislich was kann.

Vitrex2030 schrieb:
Ich kenne einige Leute (Alter zwischen 45 und 55) in meinem näheren Umfeld, die unverschuldet ihren Arbeitsplatz verloren haben, weil das Unternehmen in die Insolvenz ging.
Die kenne ich auch (sogar ältere) und alle haben relativ schnell eine neue Arbeit bekommen.

Vitrex2030 schrieb:
Nur einer von ihnen hat bei der Leiharbeit einen neuen, natürlich befristeten Job gefunden, wo nur der Mindestlohn bezahlt wird.
Dann kennen wir wohl verschiedene Menschen.

Grüße Tomi
 
Tomislav2007 schrieb:
Ist das bei euch Deutschen so ?

Keine Ahnung, ich bin kein Bio-Deutscher.

Folgendes Bild beschreibt @Tomislav2007 Denkweise perfekt:
1622055982462.png
 
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@Vitrex2030

Also meine Mutti hat sich mit 52 Jahren nochmal "neu" beworben und ist von Sachsen-Anhalt nach Hamburg umgezogen. Gelernt hat sie in der DDR "Einzelhandel" ... was natürlich zu spannenden/witzigen Fragen bei dem Vorstellungsgespräch geführt hat.

Sie hat den Job bekommen (Teamleitung Einzelhandel) und arbeitet auch gern in der schönsten Stadt der Welt. :D

Es gibt kein "Fakt" ... nur Beispiele wo es funktioniert oder nicht funktioniert. Meines Erachtens kommt es immer darauf an, wie sehr man etwas will und was man bereit ist dafür zu tun. Und ja, man muss die Lebensläufe auch entsprechend aufbereiten auf den aktuellen Standard. Früher war es üblich die berufliche Erfahrung aufsteigend aufzuschreiben. So war dann aber die aktuelle Position erst auf Seite 3 oder 4 im Lebenslauf zu finden. Heute wird der Lebenslauf ja absteigend geschrieben - die aktuelle Position befindet sich somit direkt auf Seite 1 des Lebenslauf. Auch ist es nicht verkehrt, kurz die Firmen als Profil vorzustellen, in den man gearbeitet hat. (neben der Firmenbezeichnung die Branche, Mitarbeiter + Umsatz)

Ich konnte meine Mutti vom Umzug überzeugen, da sie in Hamburg deutlich besser "älter" werden kann, als das dies in SA möglich ist. In HH braucht man kein Auto zur Fortbewegung und es gibt ausreichend Ärzte für alle Weh-wechen die das Alter so mit sich bringt.

PS ich weiß ja nicht was du mit "Baugewerbe" meinst ... aber die Löhne dort sind sehr sehr gut. Dass muss man als Studierter auch erstmal hinbekommen. Hast du ein qualifizierten Beruf aus dem Baugewerbe (Dachdecker, Zimmermann, Polier etc.) dann verdienst du auch gutes Geld.
 
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Ein wenig OffTopic....

Ich hätte eine Idee für einen Film/Serie.

Gott kommt auf die Erde, fragt die Menschheit was sie für einen Mist mit ihrem freien Willen veranstaltet und implemeniert ein Direkt-Karma-System.

Beispiel:
  • Wenn du jemanden töten willst, erhälst du kurz vor dem Zeitpunkt in dem dein Gehirn den handelnden Impuls gibt, (um die Tat zu verhindern) die entsprechende Wunde + Schmerzen
  • Wenn du etwas klaust, verschwindet "zufällig" etwas entsprechend wichtiges von dir. Z.B. klaust du etwas, ist am nächsten Tag beispielsweise dein Schlüssel weg
  • Willst du jemanden beleidigen, teilst du stattdessen dem gegenüber etwas extrem peinliches von dir mit

usw. usw.

Wäre sicherlich interessant welches Genre dieser Film/Serie diese Story wäre.
Ob man es hinbekommen würde, eine authentische Story/Episode dazu zu schreiben usw.
 
@Andy8891

... wenn die Sozialisten mit dem Gedanken spielen, die Reichen wieder mal höher zu besteuern, fangen sie statt dessen selbst an zu Arbeiten ...
... wenn die AfDler selbst "ein paar Schwimmübungen" im Mittelmeer machen ...
 
@Tomislav2007

So hart würde ich es nicht formulieren.

Wir haben eine soziale Marktwirtschaft und das ist auch gut so.
Bedürftige sind abgesichert solange sie bedürftig sind und das ist auch gut so.
Niemand muss zwingend auf der Straße leben und das ist auch gut so.
Alle sind wir vernünftig krankenversichert und das ist auch gut so.

Nur wer "Mehr" möchte, muss halt auch mehr tun. Es kann m.E. nicht sein, dass dann andere für dieses "Mehr" zahlen sollen.
 
Hallo

_killy_ schrieb:
Wir haben eine soziale Marktwirtschaft und das ist auch gut so.
Die soziale Marktwirtschaft beinhaltet aber Rechte und Pflichten.

_killy_ schrieb:
Bedürftige sind abgesichert solange sie bedürftig sind und das ist auch gut so.
Kranke/Alte/Behinderte sind bedürftig, wer nicht arbeiten will ist nicht bedürftig.

Grüße Tomi
 
Es kann immer passieren, dass man aus welchen Gründen auch immer seinen Job verliert. Das Sozialsystem ist dafür da, diese Leute aufzufangen und die Grundbedürfnisse zu befriedigen. Damit habe ich kein Problem.

Problematisch finde ich es erst, wenn man nicht nur Grundbedürfnisse abdecken möchte, sondern überspitzt gesagt, jeder H4 Empfänger das Recht auf ein Porsche bekommt.

Es muss m.E. ein Unterschied geben, zwischen Menschen die Arbeiten und Menschen die nicht arbeiten. Nur so erhält man die soziale Gerechtigkeit aufrecht. "Arbeit muss sich lohnen".

Damit sich Arbeit auch lohnt, hat die Bundesregierung vor einigen Jahren den Mindestlohn eingeführt. Sollte dieser zu niedrig sein oder es zu viele Umgehungstatbestände geben, dann muss man beim Mindestlohn ansetzen und dieses Steuerungsinstrument entsprechend verbessern.

Was meiner Meinung nach nicht geht, ist das System mit noch mehr Transferleistungen zu belasten. Damit werden wir deutlich abhängiger vom Staat vom von den Geschicken der Politiker. Am Ende haben wir wieder ein sozialistisches System wie die DDR und dann geht der Staat wieder bankrot.
Politiker können sehr sehr sehr schlecht mit unseren Steuergelder umgehen. Egal von welcher Partei, aber dies beweisen die Politiker ja jeden Tag aufs neue.
 
Hat dieser ressentimentgeladene Kaffeklatsch voll freier Assoziation bar jedes vernünftigen Diskussionsansatzes noch irgendwas mit dem Thema des Threads zu tun? Es muss einem ja wirklich mies gehen, wenn man den Off-Topic-Bereich eines Computer-Forums dazu benötigt, sich gegenseitig seine Ressentiments zu bestätigen.

Aber viel Erfolg bei der Umsetzung dieser grandiosen Serienidee...
 
_killy_ schrieb:
Was meiner Meinung nach nicht geht, ist das System mit noch mehr Transferleistungen zu belasten. Damit werden wir deutlich abhängiger vom Staat vom von den Geschicken der Politiker. Am Ende haben wir wieder ein sozialistisches System wie die DDR und dann geht der Staat wieder bankrot.
Politiker können sehr sehr sehr schlecht mit unseren Steuergelder umgehen. Egal von welcher Partei, aber dies beweisen die Politiker ja jeden Tag aufs neue.
Die Pro-Kopf Verschuldung der damaligen DDR im Vergleich zur BRD oder den USA war einfach nur lächerlich.
 
@Discovery_1

Glaub ich dir gern. Was wolltest du als DDR Bürger schon kaufen? Eigentum erwerben war ja deutlich schwerer als in der BRD oder USA. Die Häuser konntest du kaufen, aber nicht die Grundstücke auf denen sie stehen.
Autos gab es auch nur eine "schmale" Auswahl und mit Lieferzeiten von bis zu 20 Jahren hat man ja nicht regelmäßig sein Auto gewechselt.
Ansonsten gab es ja nicht so viele Waren, die man konsumieren konnte ... bzw. wenn es alle war, war es alle.

Als DDR Bürger hat man ja auch gewusst, dass der "Groschen" nicht viel wert war. Tauschhandel war deutlich üblicher. Zumindest kenne ich dies aus meiner DDR-Jungend, dass die seltenen Sachen getauscht und nicht verkauft/gekauft wurden.

Somit ja, die Pro-Kopf Verschuldung in der DDR war "netter" als der Vergleich zur BRD/USA ... lag aber nicht an der besseren Wirtschaft/wirtschaften der SED.
 
Hallo

Zumindest gab es in der DDR nicht diese große Ungleichheit in der Bevölkerung und alle hatten gleich viel/wenig, ist das nicht genau das was viele soziale/linke gerne hätten ?
Ganz tolle Idee, umverteilen bis alle gleich viel/wenig haben und sich nicht dafür interessieren wie, wann und ob neues Geld rein kommt, der letzte macht dann einfach das Licht aus.
Dann doch lieber die kapitalistisch angehauchte soziale Marktwirtschaft mit großen Unterschieden, wo es aber selbst Hartz 4 Empfängern gut geht, kein Luxus aber genug zum Leben.

Grüße Tomi
 
In der DDR hatten die "Meisten" gleich wenig. Es gab weiterhin aber die Leute aus der Partei, die halt "Gleicher" waren als der Rest.

Aber ja, wenn man es auf ein Minimum reduziert, waren die meisten Menschen in der DDR gleich. Was auch ganz nett war ... bspw. gab es nur 5 Varianten von Wohnzimmermöbel. Dann gab es noch den guten Ratgeber, der dir gesagt hat wie du diese Möbel zu nutzen hast. Somit wusstest du als Gast sofort, wo was steht. Du warst also bei vielen Leuten direkt zuhause. ;)

Für Leute die keine Verantwortung für ihr Leben übernehmen wollen/können, sind sozialistische Systeme natürlich sehr attraktiv.

@Tomislav2007

Was die Linken gerne vergessen, man wurde in der DDR für asoziales Verhalten mit bis zu 2 Jahren Gefängnis verurteilt. Asoziales Verhalten hat sich jeder, der nicht einer Arbeit nachgegangen ist. Es gab somit das Recht und die Pflicht zur Arbeit!
 
_killy_ schrieb:
Was die Linken gerne vergessen, man wurde in der DDR für asoziales Verhalten mit bis zu 2 Jahren Gefängnis verurteilt. Asoziales Verhalten hat sich jeder, der nicht einer Arbeit nachgegangen ist. Es gab somit das Recht und die Pflicht zur Arbeit!
Die Linken von heute (ich zumindest :D ) möchten, das vor allem die Öffentliche Daseinsvorsorge vollständig durch das Umlage-System finanziert wird. Rente, Gesundheit/Pflege, Bildung, Öffentlicher Nahverkehr etc. Das heißt, das dafür jede Art von Einkommen zur Finanzierung herangezogen wird. Also auch Einnahmen aus Zinsen/Dividenden, Mieten etc. Es geht nicht darum, den Menschen ihr Vermögen wegzunehmen oder das alle gleich viel haben, das ist Blödsinn. Die Linke von heute will auch keine Mauer, Stasi oder sonstige Merkmale einer Diktatur. Das war die DDR nämlich, eine Diktatur. Diktatur war die Staatsform, Sozialismus bzw. Kommunismus die Wirtschaftsform. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Auch Kapitalismus geht mit Diktatur, siehe China, da ist die Diktatur in Verbindung mit Kapitalismus sogar besonders brutal, wie ich finde.
 
@Discovery_1

Warum soll man den öffentlichen Nahverkehr sozialisieren? Die Qualität wird doch dadurch nicht besser. Ich bin seit fast 20 Jahren Berufspendler und nutze ich Öffis in Hamburg. Aber die Bahnen sind heute schon voll. Es muss deutlich was ausgebaut werden, damit die Öffis auch der Belastung gewachsen sind.
Hierfür bin ich auch gerne Bereit Geld zu zahlen. Wir haben ja deutliche Tarifunterschiede für die unterschiedlichen Einkommensgruppen. Somit zahlt ja jeder so viel, wie er auch leisten kann.

M.E. nach hilft es zum jetzigen Zeitpunkt nicht, den Nahverkehr für alle Gratis zu machen nur damit die Bahnen noch voller werden. Zuerst ausbauen und die Qualität sowie Zuverlässigkeit verbessern, danach können wir uns über eine Verbesserung der Kostenstruktur unterhalten. Die Öffis sind nämlich nicht zu teuer, es mangelt an Qualität!

PS ansonsten empfehle ich dir mal die Steuergesetze ein bisschen zu lesen. Sowohl Zinsen/Dividenden als auch Mieten sind Einkommenssteuerpflichtig. Auch Gewinne aus Aktiengeschäften sind Einkommenssteuerpflichtig. Besonders dabei, für Verluste gibt es eine Höchstgrenze von max 25k EUR die man ansetzen kann. Es wird damit geziehlt versucht Spekulationen unattraktiv zu machen. Nur mal so zwischen uns beiden, ne?

PPS Bildung kostet in Deutschland auch schon länger nichts mehr ... die Zeiten der Studiengebühren ist schon längst vorbei.
 
_killy_ schrieb:
PPS Bildung kostet in Deutschland auch schon länger nichts mehr ... die Zeiten der Studiengebühren ist schon längst vorbei.
Ja, aber das Bildungssystem ist, wie alle Bereiche der Öffentlichen Daseinsvorsorge, chronisch unterfinanziert. Das mit dem Öffentlichen Nahverkehr muß man natürlich Ausdiskutieren. Das waren alles nur Beispiele, die ich genannt hatte.

Edit: Wir brauchen eine wirkliche Reform bei der Finanzierung unserer Öffentlichen Daseinsvorsorge. Und darüber müssen wir öffentlich drüber diskutieren und nicht über Kopftücher, Religionen etc.
 
Discovery_1 schrieb:
Die Pro-Kopf Verschuldung der damaligen DDR im Vergleich zur BRD oder den USA war einfach nur lächerlich.
_killy_ schrieb:
Als DDR Bürger hat man ja auch gewusst, dass der "Groschen" nicht viel wert war. Tauschhandel war deutlich üblicher. Zumindest kenne ich dies aus meiner DDR-Jungend, dass die seltenen Sachen getauscht und nicht verkauft/gekauft wurden.
Und damit war der Sozialismus, da er auf Nachhaltigkeit ausgelegt war (zumindest im Bezug auf die Waren und ihre durchschnittliche Lebenserwartung), der kapitalistischen Wegwerfgesellschaft, die keinen feuchten Furz auf Nachhaltigkeit gibt, ganz klar unterlegen.
Was haben die West-Investoren als erstes gemacht, nachdem sie DDR-Betriebe übernommen hatten ... die haben natürlich ALLES aus der Produktion genommen, was länger als 10 jahre hält, und mit Produkten ersetzt, die bei normalem Gebrauch wahrscheinlich die gesetzliche Gewährleistung schaffen ... aber eben keine 5 Jahre.

Kuz: die haben auf "schmeiß weg, kauf neu" umgestellt. Denn das ist nunmal das Erfolgsrezept des Westens - ein anderes gab es nie, denn in dieser Welt bedeutet Fortschritt eben die sich selbst beschleunigende Umnwandlung von Geld, Arbeitszeit und Ressourcen in Müll (die einzige Ressource, die unser System hinterlässt).
 
Zuletzt bearbeitet:
Die DDR-Produkte waren deshalb auf Nachhaltigkeit angelegt, weil man a) nicht präziser fertigen konnte b) nicht ständig nachproduzieren konnte (!).

Die Produktion an sich hat sich null um Umwelt gekümmert.
 
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