Weltanschauungen im Allgemeinen, Systemkritik, Diskussionen rund um den Kapitalismus

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Erkekjetter schrieb:
Was hat das mit Kinder bekommen zu tun? Wenn Inseln im Meer versinken, müssen die Menschen völlig unabhängig vom Kinderbekommen irgendwo anders hin. Genauso Menschen, die heute in Steppen und morgen in Wüsten wohnen...
Die Welt verändert sich aber nicht von heute auf morgen ...

Und wenn die Völkerwanderung in z.B. 50 Jahren fällig wird, wäre es sinnvoll, wenn nur noch 100 Mio. anstatt 1 Mrd. umsiedeln müsste.

Erkekjetter schrieb:
Was hat Bio mit Umweltschutz, insbesondere Klimaschutz zu tun? Genau, nichts.
Bio = i.d.R. teurer -> weniger wird gekauft -> weniger wird benötigt -> weniger klimaschädlich (weil weniger Produktion) .....
1x die Woche das Bio Schein ist doch sicherlich umweltfreundlicher als jeden Tag Stallhaltungsfleisch.

Erkekjetter schrieb:
Jede WP ist bzw. kann eine Klimaanlage sein. Mit der WP Förderung wird haar genau das getan, was du hier forderst...
Mom, dh. meine Fußbodenheizung könnte stattdessen auch die Wohnung kühlen? Höre ich zum ersten mal und habe ich auch noch nie als Pro Argument für die Wärmepumpe gehört.
https://www.heizsparer.de/heizung/heizungssysteme/waermepumpe/heizen-und-kuehlen-mit-waermepumpe
Hmm ok .... leider wohl eher nur was für Neubau.

Selber schrieb:
Wenn einzelne nicht das tun was sie können und müssen, ist das nicht gerade Motivation für "die Anderen" die einen größeren Anteil am Treibhausgasausstoß haben.
Ist das jetzt als Pro- oder Contra Argument zu sehen? Denn genau das ist die Sache mit Deutschland im Vergleich zu USA und China und Co.
 
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Andy8891 schrieb:
Ist das jetzt als Pro- oder Contra Argument zu sehen?
Pro - oder Contra was? Jeder muss seinen Teil tun. Deutschland genau so wie die USA und China. Das ist ein Problem aller und kann nur von allen in Zusammenarbeit angegangen werden. Warum versucht man sich da aus der Verantwortung zu ziehen? Wenn wir jetzt Chinesen wären, würden wir uns fragen warum wir uns um unser CO2 kümmern müssen, wenn die Deutschen und Amerikaner es nicht tun?

Einfach jede Nation soll und muss ihren Teil beitragen damit sich was tut. Nur so können wir die Ursache des Problems angehen und beschränken uns nicht nur auf Symptombehandlung.
 
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Fujiyama schrieb:
Daher wird sich auch der Mensch auf die neue Umgebung anpassen so wie er es sie letzten zig tausenden Jahren auch gemacht hat. Und der Mensch kann durchaus durch bauliche und technische Mittel den Klimabedingten Folgen entgegentreten. Sicherlich kann man nicht alle Probleme lösen, die Welt wird wohl nicht untergehen.
Es ist doch völlig paradox auf der einen Seite von der Unmöglichkeit des 1,5 °C Ziels zu reden und sich auf der anderen Seite einreden möchte, dass man sich auf die Folgen eines ungebremsten, sich weiter verschärfenden Klimawandels adäquat vorbereiten kann.

Selbst wenn wir am Ende nur 2,5 °C schaffen, ist das immer noch ein erheblicher Unterschied zu 3,5 °C

Ich würde auch gerne glauben, dass man das schon problemlos und ohne Einschränkungen alles irgendwie hinbekommt. Aber wenn man ehrlich ist, pfeift man aus eigener Bequemlichkeit damit nur auf die Nachfolgegenerationen.
 
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Andy8891 schrieb:
Rechts: Wir kümmern uns um unser Land
Also in der Vergangenheit und Gegenwart haben sich die rechten Parteien in der Regel um "Ihre Leute" gekümmert, die Ihre Gesinnung geteilt haben. Auf Kosten der restlichen Bürger des Landes.
Fujiyama schrieb:
Ich bin jemand der dahingehend eher versuchen würde sich auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten
Eine leider sehr verbreitete, naive Einstellung denn ...
Fujiyama schrieb:
So ganz genau weiß die Wissenschaft übrigens nicht was so die Auswirkungen sind wenn man die 1,5 Grad nicht erreicht wird. Da gibt es eher wage Vermutungen und Szenarien.
Und wenn Du Dich ganz aktuell mal so in den europäischen Nachbarländern umschaust wird dir bewusst werden das der "schleichende" Prozess plötzlich ganz schön an Fahrt gewinnt. Ich habe mich gestern noch mit Italienern unterhalten die aufgrund der Hitze und des Wassermangels überlegen nach Nordeuropa auszuwandern. Diese Leute sind mittlerweile ziemlich verzweifelt.
Fujiyama schrieb:
Nichtsdestotrotz Deutschland kann nicht die Welt retten
Ist das jetzt Hoffnungslosigkeit oder sagt man das weil man den eigenen Arsch nicht hochbekommt? Ernst gemeinte Frage. Natürlich wird Deutschland das Klima nicht im Alleingang retten aber wir "könnten" einen wichtigen Beitrag dazu liefern. Aktuell werden wir allerdings dahingehend mal wieder ziemlich abgehängt.
Das hier gerne verwendete Beispiel China hat seit 2019 konsequent Jahr für Jahr mehr Erneuerbare Energien zugebaut als die EU, die USA, KKR und Indien zusammen. Es kann davon ausgegangen werden, dass China allein es schafft, bis zum Jahr 2060 die globale Temperatur um bis zu 0,3 Grad zu reduzieren.
 
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@Revan1710
Nochmal, wir haben keinerlei Einfluss hier in Deutschland auf das Klima daher spielt es auch keine Rolle ob wir ab sofort auf Null herunter fahren oder das über die nächsten Jahrzehnte machen. Die größten CO2 Produzenten sitzen weit von Deutschland entfernt und zeigen auch nur wenig bis mäßige Bestrebungen um daran etwas zu ändern.
Wie ich bereits gesagt habe alle Probleme wird man durch Anpassungen nicht lösen können. Ich halte es aber für Sinnvoller sich auf die Folgen des Klimawandels zu konzentrieren anstatt den Klimawandel zu bekämpfen. Das gibt nun mal der Ist-Zustand nicht her, da sind wir quasi auf einem verlorenen Posten.
 
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Buttkiss schrieb:
Ist das jetzt Hoffnungslosigkeit oder sagt man das weil man den eigenen Arsch nicht hochbekommt? Ernst gemeinte Frage.
Ich kann natürlich nur für mich sprechen, aber einfach die realistische EInschätzung das mein Verhalten am Gesamtverhalten nichts ändert und dass selbst bei einer sofortigen Abschaffung von Deutschland als Gesamtbevölkerung, sich nichts ändern würde.
Buttkiss schrieb:
Natürlich wird Deutschland das Klima nicht im Alleingang retten aber wir "könnten" einen wichtigen Beitrag dazu liefern.
Nein, wir können keinen wichtigen Beitrag leisten, außer vielleicht technologische Entwicklungen. WIe gesagt, wenn wir von heute auf morgen nicht mehr existieren, ändert sich rein garnichts.
Buttkiss schrieb:
Aktuell werden wir allerdings dahingehend mal wieder ziemlich abgehängt.
Würde ich so nicht sagen. Wir sind spät dran, ja, aber immernoch eins der wenigen Länder welche überhaupt was tun.
Buttkiss schrieb:
Das hier gerne verwendete Beispiel China hat seit 2019 konsequent Jahr für Jahr mehr Erneuerbare Energien zugebaut als die EU, die USA, KKR und Indien zusammen.
Du vergisst zu erwähnen, dass gleichzeitig mehr Kohlekraftwerke gebaut werden als irgendwo sonst auf der Welt. Erneuerbare Energien sind in China bei 26% (falls die Zahlen stimmen sollten, was sie in China quasi nie tun). Wir sind immerhin bei knapp unter 50%.
Buttkiss schrieb:
Es kann davon ausgegangen werden, dass China allein es schafft, bis zum Jahr 2060 die globale Temperatur um bis zu 0,3 Grad zu reduzieren.
Du vergisst zu erwähnen dass es auch CHina ist, welche die Temperatur bis dahin gewaltig erhöhen.
 
Revan1710 schrieb:
Es ist doch völlig paradox auf der einen Seite von der Unmöglichkeit des 1,5 °C Ziels zu reden und sich auf der anderen Seite einreden möchte, dass man sich auf die Folgen eines ungebremsten, sich weiter verschärfenden Klimawandels adäquat vorbereiten kann.
Hä? Natürlich schaffen wir das nicht. Weil die Scheiße schon am dampfen ist, fertig. Alles andere ist illusorisch. Du könntest Deutschland in die Steinzeit schicken, es würde das Klima nicht interessieren, wann versteht man das endlich mal?
Revan1710 schrieb:
Ich würde auch gerne glauben, dass man das schon problemlos und ohne Einschränkungen
Niemand redet davon, dass es keine Einschränkungen geben soll, oder keinen Klimaschutz. Er soll aber bezahlbar und fair gegenüber dem Bürger sein, der leider nicht die Welt retten kann und niemals wird.
Buttkiss schrieb:
Und wenn Du Dich ganz aktuell mal so in den europäischen Nachbarländern umschaust wird dir bewusst werden das der "schleichende" Prozess plötzlich ganz schön an Fahrt gewinnt.
Genau, es ist JETZT schon heiß und ja, sich morgen den WP einbauen, wird daran nichts ändern...
 
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@Erkekjetter
@Buttkiss
China und Indien haben ihren CO2 Ausstoß die letzten Jahre weiter gesteigert. China hat zwar in sauberen Strom investiert, gleichzeitig baut man die Kohlekraft massiv aus. China baut zwei Kohlkraftwerke pro Woche.
Ich sehe das eher als wenig bis mäßige Bestrebungen.
 
Fujiyama schrieb:
Ich halte es aber für Sinnvoller sich auf die Folgen des Klimawandels zu konzentrieren anstatt den Klimawandel zu bekämpfen.
Also das was wir noch an Ursachenbekämpfung machen können sein lassen und nur Symptome behandeln? Das scheint dir am sinnvollsten?

Warum mehr oder weniger ungebremst auf die Wand zufahren und auf Gurt + Airbag alleine verlassen, wenn man wenigstens noch versuchen kann zu bremsen? Den kompletten Stop bekommt man nicht mehr hin, aber ob man jetzt mit 80 oder doch nur 50 aufprallt macht einen Unterschied. Vor allem wenn auf der Rückbank noch Kinder sitzen.
 
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@Selber
Man sollte beides in Angriff nehmen, nur weil ich es präferiere die Symptome zu bekämpfen heißt das nicht das man am Ausstoß von CO2 nicht ändern sollte.

Wir reden hier nicht von 80 Km/h zu 50 Km/h. Sondern eher darum ob wir gegen die Wand mit 80 Km/h oder nur mit 79 Km/h fahren.
Du überschätzt unseren Einfluss, der ist praktisch nicht vorhanden.

Wenn alle Länder an einen Strang ziehen würde, ja dann wär sicherlich viel möglich.
 
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Fujiyama schrieb:
China hat zwar in sauberen Strom investiert, gleichzeitig baut man die Kohlekraft massiv aus
Und wieder verdreht/gelogen. China bau regenerative Erzeugung stärker aus als Kohle.
Fujiyama schrieb:
China und Indien haben ihren CO2 Ausstoß die letzten Jahre weiter gesteigert.
Und liegen dennoch Pro Kopf hinter uns. Indien sogar mit großen Abstand. Das viele Menschen mehr Co2 produzieren als wenige, das ist jetzt ganz überraschend...
 
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Fujiyama schrieb:
Du überschätzt unseren Einfluss, der ist praktisch nicht vorhanden.
Gehst du wählen? Oder denkst du auch so über deine eigene Stimme und tust es nicht, weil du ja selbst keinen Einfluss hast? Diese Art zu denken ergibt für mich keinen Sinn.

Fujiyama schrieb:
Man sollte beides in Angriff nehmen, nur weil ich es präferiere die Symptome zu bekämpfen heißt das nicht das man am Ausstoß von CO2 nicht ändern sollte.
Ist es nicht effektiver die Ursache stärker zu bekämpfen oder abzumindern als den Fokus auf die Folgeerscheinungen zu richten? Meinst du wir haben den Luxus das CO2 über Jahrzehnte und nur nebenbei zu reduzieren? Wenn wir relativ gesehen nur so wenig Einfluss haben, warum den Einfluss noch stärker beschränken in dem man weniger bis gar nichts macht?
 
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@Erkekjetter
Was ist an dem Satz eine Lüge?

@Selber
Natürlich gehe ich wählen und meine Stimme hat auch einen extrem kleinen Einfluss. In der Masse kann man aber was verändern. Genauso ist es auch mit dem CO2 und dem Klimawandel, ein einzelnen Land (=eine einzelne Stimme/einige Wähler) hat praktisch kein Einfluss, wenn aber bei viele Länder mitmachen würde hätte man auch eine Änderung. Momentan ist Deutschland aber nur die einzelne Stimme die nix ändern kann.

Egal wie sehr wir uns hier in Deutschland anstrengen wir können nix ändern an den Ursachen und deren Folgen. Daher würde ich vorrangig die Symptome bekämpfen, da kann man zumindest hier noch was erreichen.
 
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@Erkekjetter
Mittlerweile gibt es ja auch etwas mehr Zeit, bis man die Heizung tauschen muss. Die Kopplung mit der kommunalen Planung ist schon okay. Dennoch wird man sich über die Förderung nochmal Gedanken machen müssen.
Der letzte Stand scheint zu sein, dass man 35% bekommen kann, wenn die Heizung nicht über 20 Jahre ist, dann wären bis zu 50% drin.
Gilt aber eben nur für die Heizung und nicht für mögliche Folgekosten (Heizkörper, Dämmung, ...). Da bekommst du mit Energieberater 15% Zuschuss oder kannst die Kosten steuerlich absetzen.
Trotzdem kann man dabei auf einem erheblichen Teil sitzen bleiben.
Geld, was viele kaum mal eben auf Tasche haben. Und bei den aktuellen Zinsen finanzieren? Na ja.
Da muss man über zinsfreie Darlehen nachdenken über KfW.
Was wäre sonst die Lösung? Einfach Pech gehabt?
Wie gesagt: müssen deshalb genug Bürger das Eigenheim aufgeben, ist medial was los.

Wird sind schon fast Abgabenweltmeister (afaik ist die Last nur in Belgien höher). Und dieser Staat hat kein Einnahmenproblem, sondern ein großes Ausgabenproblem. Wie ich schon sagte bin ich da bei der FDP, dass der ausufernde Sozialstaat eingedämmt werden muss.
Und bei einem Punkt bin ich nicht bei der FDP, dass die Bürgerversicherung her sollte, damit sich bestimmte Kreise nicht aus der Verpflichtung und Finanzierung raus ziehen können.

Und was ist jetzt dein Vorschlag für die Menschen, die sich nicht mehr von der Regierung mitgenommen fühlen? Weiter brav grün wählen? Oder SPD?

Mit deinen NSDAP Vergleichen wirst du das Problem nicht lösen. Klima, Klima, Klima und alle sollen sich einschränken, können viele sicher auch nicht mehr hören.

Laut aktueller Forsa Umfrage liegt die Union mit 26% vor der AfD mit 20%. Die AfD ist aktuell die zweitstärkste Partei mit Trend nach oben.
Die AfD braucht für den Erfolg gerade auch nichts machen, weil viele keine akzeptablen Lösungen geboten bekommen.
 
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Selber schrieb:
Warum mehr oder weniger ungebremst auf die Wand zufahren und auf Gurt + Airbag alleine verlassen, wenn man wenigstens noch versuchen kann zu bremsen?
Es ist eher, "Gurt + Airbag ins Auto einbauen", während man auf die Wand zufährt, und während man man es einbaut, wird nochmals ordentlich aufs Gas gedrückt...
 
Fujiyama schrieb:
Was ist an dem Satz eine Lüge?
Weil er impliziert das China mehr in Kohle investiert als in EE oder was sollte er mit dieser Formulierung ausdrücken?
Thane schrieb:
Mittlerweile gibt es ja auch etwas mehr Zeit, b
Die hattest du auch vorher. Nämlich 30 Jahre (oder was es waren, es war jedenfalls ein langer Zeitraum) bzw. bis deine Heizung irreparabel defekt gewesen wäre.
Thane schrieb:
Trotzdem kann man dabei auf einem erheblichen Teil sitzen bleiben.
Das ist doch auch richtig so. oO Du allein profitierst ja auch davon, während der Betriebszeit als auch im Verkauf/bei der Wertsteigerung oder gibst du dann anteilig etwas zurück, was über die Steuern hinausgeht?
Thane schrieb:
Geld, was viele kaum mal eben auf Tasche haben.
Dann haben sie falsch gewirtschaftet. Ist ja aber keine Neuigkeit, dass viele meinen, Eigentum muss man nur abbezahlen, Rücklagen für Instandhaltung schmälert hingegen nur meinen Konsum... Es kann nicht sein, dass die Allgemeinheit dafür aufkommt, dass einige lieber konsumieren statt Rücklagen zum Erhalt ihres Eigentums aufzubauen.
Thane schrieb:
Wie ich schon sagte bin ich da bei der FDP, dass der ausufernde Sozialstaat eingedämmt werden muss.
Aber gleichzeitig mehr Förderung fordern, weil die armen Hausbesitzer ihren Verpflichtungen nicht nachkommen?
Thane schrieb:
Und was ist jetzt dein Vorschlag für die Menschen, die sich nicht mehr von der Regierung mitgenommen fühlen?
Ihren Arsch hochbekommen, sich entweder selbst engagieren oder wenigstens das tun, was sie von anderen fordern: Sich auf Faktenbasis informieren!
Thane schrieb:
Klima, Klima, Klima und alle sollen sich einschränken, können viele sicher auch nicht mehr hören.
Es ist aber ein unleugbarer Fakt, dass wir da vor einem Problem stehen. Was ist das denn für eine verdammt dumme Begründung, dass ich von etwas nicht mehr hören will, was ich aber nicht einfach ignorieren kann ohne Gefahr zu laufen, meine eigene Lebensgrundlage zu gefährden? Hören die auch auf zu trinken und zu essen, weil das Zeit und Geld kostet und nervt?

Für mich beweist das erstarken der AfD nur, dass zwischen der Selbstwahrnehmung eines gewissen Teil der Bevölkerung und ihren Ansprüchen an anderen ein riesig gewaltige Lücke klafft. Und dafür sind vor allem sie selbst verantwortlich.
 
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Fujiyama schrieb:
Wenn alle Länder an einen Strang ziehen würde, ja dann wär sicherlich viel möglich.
Der Wandel in Sachen Klimaschutz fängt in den meisten Ländern gerade erst an. Viel zu spät natürlich aber so sind die Menschen nun mal. Nur, in den meisten Ländern wird durchaus viel getan, in vielen wesentlich mehr als bei uns. Der Kohkraftwerksausbau wird in allen Ländern (außer China) zurückgefahren. Indien wird keine weiteren Kohlekraftwerke mehr bauen. Quelle
Weltweit beträgt die Auslastung der bestehenden Kohlekraftwerke noch etwa 50%. Sie stehen immer häufiger still und werden immer weniger rentabel.
Wir sind aktuell in Sachen Klimaschutz alles Andere als ein Vorreiter, wir hecheln mal wieder hinterher.

Chinas Ausbau der Kohlekraft ist eine direkte Folge der wirtschaftlichen Probleme der Coronapandemie und des Stromhungers der Industrie. Wenn China bis 2060 klimaneutral sein will, wozu sich sich verpflichtet haben, und trotzdem jetzt noch viele Kohlekraftwerke baut wird es am Ende sehr viel Geld durch vorzeitige Abschreibungen und Abwertungen der vielen unnötigen Kapazitäten verlieren. Was sie aber aufgrund ihrer Wirtschaftleistung aber vermutlich locker verkraften können. Mal schauen wie sich dort die aktuell längste Hitze- und Dürreperiode seit Begin der Wetteraufzeichnung evtl. auf politische Entscheidungen auswirkt in einem Land das sehr stark auf seine landwirtschaftliche Produktivität angewiesen ist.
 
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Fujiyama schrieb:
Nochmal, wir haben keinerlei Einfluss hier in Deutschland auf das Klima daher spielt es auch keine Rolle ob wir ab sofort auf Null herunter fahren oder das über die nächsten Jahrzehnte machen
Es geht nicht um unseren direkten Anteil am weltweiten Ausstoß, sondern um die Ziele, für die wir uns mit vielen anderen Ländern bekannt haben. Wenn wir jetzt die Flinte ins Korn werfen, werden das nach und nach weitere tun und China etc. sicherlich nicht auf einmal damit anfangen.

Wenn sich die EU in der Sache dann mal einig wäre, kann man auch schon einen gewissen Druck auf anderer Handelspartner ausüben.

Wie genau stellst du dir denn ein Anpassen auf die Folgen des Klimawandels vor? Am besten pumpen wir dann unseren gesamten Haushalt in die Bundeswehr.

getexact schrieb:
Niemand redet davon, dass es keine Einschränkungen geben soll, oder keinen Klimaschutz. Er soll aber bezahlbar und fair gegenüber dem Bürger sein, der leider nicht die Welt retten kann und niemals wird.
Doch genau diese Meinung kam doch gerade wieder hoch und hast du auch geliket: Sich auf die Folgen (eines ungebremsten Wandels) vorzubereiten anstatt zu versuchen, die Auswirkungen so gut es geht einzudämmen.

Was ist für dich denn ein konkretes Beispiel der aktuellen Regierung für eine radikale Maßnahme gegen den Klimawandel, der dem Bürger nicht zumutbar ist?
 
@Erkekjetter
Da hast du irgendwas herein interpretiert.
Es ist so wie beschrieben, China baut bei den regenerativen aus aber gleichzeitig auch bei der Fossilen Energiegewinnung.
Was ich damit sagen will ist das China zwar etwas tut (nur mäßig), jedoch gleichzeitig immer mehr CO2 ausstoßt und das auch die nächsten Jahre so weiter machen wird.

@Buttkiss
In dem verlinkten Artikel steht nur das es ein Gesetztesentwurf ist. Wer weiß ob das alles so später umgesetzt wird und ob nicht weiterhin Kohlekraftwerke in Indien geplant und gebaut werden.
 
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