Weltanschauungen im Allgemeinen, Systemkritik, Diskussionen rund um den Kapitalismus

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R.Kante schrieb:
@Nomadd, keine Ahnung wieso es dir wichtig ist und wie du überhaupt darauf kommst Gläubige des Islam (offenbar generell) mit Funktionären des nationalsozialistischen Regimes in Deutschland gleichzusetzen, aber dies lehne ich entschieden ab und fordere dich eindringlich auf, deine Aussage als auch deine Haltung zu überdenken.

Weiterhin: es geht um die AfD und ein, nicht nur aus meiner Sicht, nötiges Verbot eben jener Partei.

Warum vergleichst Du Gäubige des Islam mit den Funktionären des nationalsozialistischen Regimes? Ich tue dies nicht.

Die wenigsten "Nazis" waren Funktionäre, KZ-Mörder oder Propagandisten. Es gab viele Millionen NSDAP-Wähler und NSDAP-Mitglieder, viele davon waren keine schlechten Menschen. Beispiel: Oskar Schindler. Einfache Menschen, die in den Tag hineinlebten. Ähnlich wird's auch in der islamischen Welt bzw. im Islam sein. Trotzdem kein erstrebenswertes System.

Douglas Murray's Islamdebatten sind hierzu sehenswert.
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ZeT schrieb:
"Ein Rechtsstaat ist ein Staat, der einerseits allgemein verbindliches Recht schafft und andererseits seine eigenen Organe zur Ausübung der staatlichen Gewalt an das Recht bindet."

Für die is halt der Koran ihr Grundgesetz. Und das setzen die auch rigoros um. Vermutlich sogar strikter als wir hier bei uns. ^^
Solange sie es nur bei sich in der islamischen Welt umsetzen anstatt die Implementierung ihres Rechts bei uns in der westlichen Welt zu versuchen ^^
Ergänzung ()

R.Kante schrieb:
Wird der Unterschied klar genug? Davon ab ist mir nicht bekannt, dass aufgrund islamistischer Überzeugungen Millionen Juden industriell ermordet wurden.

Sind Juden die einzigen Menschen, die in der Geschichte massenhaft ermordet worden sind? Was ist mit Armeniern, mit Griechen, mit Jesiden usw.?
 
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Nomadd schrieb:
Die Ermordung und Vertreibung von Millionen Menschen ist im Islam bereits vollbracht. Da in der islamischen Welt > 90% Muslime leben und eine Abkehr vom Islam bzw. Hinwendung zu anderen Religionen häufig schwer bestraft wird, braucht man die andersgläubigen Minderheiten nicht mehr zu töten, da es kaum noch Andersgläubige gibt
Die meisten Muslime leben völlig friedlich in Koexistenz mit Anderen, auch die in Deutschland. Das radikale Führer wie im Iran den Islam zu deren Gunsten und zur eigenen Machterhaltung interpretieren, heißt nicht, dass der Islam das Deportieren und Töten von Millionen von Menschen vorsieht.
 
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s0undjan schrieb:
Die meisten Muslime leben völlig friedlich in Koexistenz mit Anderen, auch die in Deutschland.
Das ist semantisch sicherlich korrekt, dass es aber massive Spannungen innerhalb der muslimischen Welt gibt, diese auch in westlichen Ländern zu Tage treten und es eben auch Allmachtsansprüche gibt etc., sollte auch klar sein.

Gerade in letzter Zeit mehren sich ja auch Berichte über Schüler, welche andere Schüler konvertieren wollen und an ihren Schulen islamische Regeln anwenden möchten.

https://www1.wdr.de/nachrichten/scharia-neuss-gesamtschule-100.html#:~:text=Vier muslimische Schüler sollen die,äußerte sich zu dem Vorfall.

Alleine wenn man sich anschaut wie viele Muslime die Scharia bevorzugen oder diese Positiv sehen, sieht man schon große Abweichungen zu unserem Wertesystem.

https://www.pewresearch.org/religio...ligion-politics-society-beliefs-about-sharia/

Ja, der Islam wird sicherlich stellenweise auch politisch missbraucht, aber auch grundsätzlich weichen die Werte vieler Muslime von denen einer liberalen Gesellschaft ab.
Man kann jetzt diskutieren ob eine ebenfalls sehr illiberal eingestellte AfD eine Lösung ist, aber eigentlich müssten gerade die liberalen Strömungen und Kräfte hier ganz klar Kante zeigen. Ist zumindest meine Meinung.
 
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s0undjan schrieb:
Das radikale Führer wie im Iran den Islam zu deren Gunsten und zur eigenen Machterhaltung interpretieren, heißt nicht, dass der Islam das Deportieren und Töten von Millionen von Menschen vorsieht.
Der Ausgang war doch der Islamismus, also die politisch radikalisierte Strömung des Islam und diese ist in der Tat dem Nationalsozialismus gar nicht so unähnlich, denn in beiden Strömungen ist der absolute Vernichtungswillen der selbsterklärten Feinde oberste Priorität - das der Islamismus keinen Holocaust 2.0 begannen hat, liegt weniger daran das diese Strömung es nicht gerne tun würde, als vielmehr daran das bissang Islamisten keinen Industriestaat + abermillionen Juden im eigenen Staatsgebiet kontrollieren konnten.

Nur zur Erinnerung: Der Islamismus hatte in jüngerer Zeit einmal die Gelegenheit seine Ideologie in einem quasi-staatlichen, multiethnischen Umfeld ohne irgendwelche Barrieren "auszuleben": Der IS/ISIS/Daesh vor rund 10 Jahren. Das was dort geschehen ist, insbesondere den selbsterklärten Feinden, ist dem was der Nationalsozialismus seinen Feinden angetan hat im grunde nahezu identisch, natürlich nicht in der Quantität, allerdings konnte der IS auch keine 17 Millionen Soldaten aufbieten und die zweitgrößte Industrie der Welt.

Ideologien die einen völligen Allmachtsanspruch erheben mit absoluten Vernichtungswillen der "anderen" wie z.B. Nationalsozialismus/Stalinismus/Islamismus sind in ihrem Kern identisch, sie sind die völlig Abkehr jedweigen Pluralismus und Humanismus und werden solange ihren Vernichtungswillen folgen, bis sie selber mit Gewalt oder glaubhafter Gewaltandrohung dazu gehindert werden - oder theoretisch alle Feinde vernichtet sind.
 
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The_waron schrieb:
Der Ausgang war doch der Islamismus, also die politisch radikalisierte Strömung des Islam und diese ist in der Tat dem Nationalsozialismus gar nicht so unähnlich [...]
Ich verstehe jetzt die Kernaussage nicht. Das es überall Arschlöcher gibt? Ob das nun Nationalismus, Islamismus, Christentum, Judentum, Stalinismus, Kommunismus, Kapitalismus, Fußballfans, die letzte Generation, Leute hier auf CB, bei denen man glaubt, dass sie sich gegenseitig umbringen wollen, da die Grafikkarte die falsche Farbe hat?

Ich habe schon längst aufgehört, da vergleiche zu ziehen und sehe das in der Zwischenzeit allgemeiner. Arschlöcher gibt es überall, also ist der Mensch an sich ein Arschloch und findet immer einen Vorwand, ein Arschloch zu sein.

(PS: Natürlich bin ich selbst die einzige Ausnahme in der Geschichte der Menschheit)
 
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CCIBS schrieb:
Ich verstehe jetzt die Kernaussage nicht. Das es überall Arschlöcher gibt? Ob das nun Nationalismus, Islamismus, Christentum, Judentum, Stalinismus, Kommunismus, Kapitalismus, Fußballfans, die letzte Generation, Leute hier auf CB, bei denen man glaubt, dass sie sich gegenseitig umbringen wollen, da die Grafikkarte die falsche Farbe hat?
Ehrlich gesagt entzieht sich mir deine Frage vollkommen, ich habe sehr dezidiert dargelegt welche ideologischen Grundlagen hier einen gemeinsamen Kern bilden (Allmachtsanspruch + bedingungsloser Vernichtungswille) - wie du auf dieser Grundlage u.a. Judentum, Fußballfans und die CB Community auf eine Linie bringen möchtest ist mir völlig schleierhaft.
 
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Nomadd schrieb:
Derjenige dessen Inhalte als alt-right bezeichnet werden und der an den Great Reset glaubt? Dessen Werke empfiehlst du als sehenswert?
Ich weiß ja nicht was deine Motivation ist sowas hier zu platzieren, es erweckt bei mir den Eindruck dass dir eine sachliche Diskussion letztlich egal ist und dualistische neurechte Propaganda dein Hauptanliegen ist. Auf dieser Basis disqualifizierst du dich als Diskussionsteilnehmer für mich.
 
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sedot schrieb:
Derjenige dessen Inhalte als alt-right bezeichnet werden

Wie seine Werke von Linken und Liberalen bezeichnet werden, ist für mich ohne Relevanz. Es ist nicht meine Aufgabe hier im Forum das Gemüt der Linken zu beruhigen.
 
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Ist schon ziemlich zum Schütteln, wie hier der Islam mit all seinen Strömungen und Islamismus in einen Topf geworfen werden, ohne zu differenzieren. Einfach mal rund 2 Milliarden Menschen über einen Kamm scheren - läuft!

Wie bewerten die hier anwesenden selbsternannten Islamkritiker eigentlich die Evangelikalen? Sind ja Christen. Schmeißt ihr da jetzt auch alle in dieselbe Suppe?
 
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@Leeway
Nunja, schau dir den durchschnittlichen Christen und dann den durchschnittlichen Muslim an. Welcher von beiden verfolgt wohl fundamentalistischere Ansätze welche gegen unser Wertesystem sprechen?

Quellen, wie viele Muslime die Sharia sehen, habe ich oben schon gepostet. Von einigen wenigen zu sprechen ist schlichtweg falsch. Es sind hunderte Millionen welche mit unserem Wertesystem nicht kompatibel sind bzw. dieses schlichtweg bekämpfen wollen.

Und da sehe ich definitiv einen großen Unterschied zu Christen.

https://www.pewresearch.org/religio...s-muslims-religion-politics-society-overview/
 
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Es würde schon reichen, wenn man gerichtlich überführte Täter auch tatsächlich in den Knast sperren würde, unabhängig von ihrer Herkunft und Religion. Es gibt keinerlei Rechtfertigung dafür, dass "polizeibekannte Intensivtäter" mit 40 Delikten noch frei herumlaufen.

Das ist einfach nur totales Staatsversagen, das auch zu Lasten der friedlichen Migranten geht.
 
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Interessant, wie @The_waron über den Islam schreibt, während er letztes Jahr eine ekelhafte Lüge hier im Forum verbreitet hat ohne sich bis dato zu entschuldigen.
Quelle: https://www.computerbase.de/forum/t...-bild-wo-ist-die-grenze.2153260/post-28729409

Einfach raushauen, dass auf einem Plakat "Tod den Israeliten, Tod den Juden, [...]" steht, obwohl dort das ganz normale Glaubensbekenntnis der Muslime steht, wie man es auf der Flagge Saudi-Arabiens findet. Wird natürlich ignoriert, bis es vergessen wird.

Bei @Nomadd weiß man direkt, woran man ist, wenn man sich ansieht, wie er es findet, wenn man Grüne menschenverachtend diffamiert, nämlich löblich.
Quelle: https://www.computerbase.de/forum/t...der-aufwind-verschaffen.2187138/post-29202426

Beiträge von denen werden immer wieder von jemanden gelikt, der hier schon einmal gebannt worden ist, weil er auf jemanden schießen wollte. Ein Avatar von der gesichert rechtsextremen AfD-Sachsen hatte er natürlich auch.

Solche Menschen haben sehr viel Meinung zum Thema Islam. 🙃
 
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Sron schrieb:
Es sind hunderte Millionen welche mit unserem Wertesystem nicht kompatibel sind bzw. dieses schlichtweg bekämpfen wollen.
Die zeitweise 20% AfD-Wählerschaft ist jetzt auch nicht wirklich kompatibel mit unserem Wertesystem bzw. bewerben den Kampf dagegen aktiv.

Unser @Nomadd hier scheint mit seinen fast schon nach Volksverhetzung anmutenden Aussagen auch nicht besonders viel von unserem Wertesystem zu halten.
 
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R.Kante schrieb:
Die zeitweise 20% AfD-Wählerschaft ist jetzt auch nicht wirklich kompatibel mit unserem Wertesystem bzw. bewerben den Kampf dagegen aktiv.
Ja, und deswegen finde ich die AfD ja auch scheiße.

Nur weil ich den Islam als sehr kritisch wahrnehme und mir hier ein viel restriktiveres Vorgehen wünsche, heißt das nicht, dass ich AfD wähle oder deren Ideen gut finden würde. Migration und Islam ist der einzige Schnittpunkt, den ich mit der AfD habe. In allen anderen Theme vertrete ich im wesentlichen die Gegenposition (habe zum Beispiel eine Wärmepumpe und fahre ein e-Auto).

Ich bin mit beidem nicht fine.

R.Kante schrieb:
Unser @Nomadd hier scheint mit seinen fast schon nach Volksverhetzung anmutenden Aussagen auch nicht besonders viel von unserem Wertesystem zu halten.
Diesen Vorwurf finde ich sehr unangemessen und auch nicht wahr. Ist genauso wie jedem Rechten/Konservativen sofort Nazi hinterher zu schreien oder jedem Linken/Grünen versiffter Gutmensch.

Das sind eigentlich ziemlich harte Begriffe, vielleicht spart man die sich mal für solche Fälle auf. Ansonsten verlieren die Begriffe ihre Bedeutung.
 
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Sron schrieb:
Quellen, wie viele Muslime die Sharia sehen, habe ich oben schon gepostet.
Du hast dir aber schon angeschaut, in welchen Ländern wie viele Muslime befragt wurden? Steht auf Seite 13.
Sron schrieb:
Von einigen wenigen zu sprechen ist schlichtweg falsch.
Hat wer getan?
Sron schrieb:
Es sind hunderte Millionen welche mit unserem Wertesystem nicht kompatibel sind bzw. dieses schlichtweg bekämpfen wollen.
Ein Großteil dieser „hunderte Millionen“ wird ihre Heimat nie verlassen. Um deine Angst zu lindern, solltest Du Seite 11 der zitierten Studie lesen: „Appendix A: U.S. Muslims — Views on Religion and Society in a Global Context“. Ist dann nicht mehr ganz so alarmistisch und setzt es ins Verhältnis zu den Ansichten der christlichen Bevölkerung.
 
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Leeway schrieb:
Wie bewerten die hier anwesenden selbsternannten Islamkritiker eigentlich die Evangelikalen?
Andersherum finde ich spannender – die allermeisten (christlichen, aber auch sonstwie religiösen) Menschen distanzieren sich von Radikalen und Extremisten. Interreligiöser und interkultureller Dialog ist nichts neues und gelingt, auch wenn es die Botschafter des Hasses stört.

Sron schrieb:
Diesen Vorwurf finde ich sehr unangemessen und auch nicht wahr.
Der User verweist auf einen Produzenten von alt-right und islamophoben Content und übernimmt eben jene talking points mindestens teilweise für seine Argumentation.
Meine Einschätzung ist auch, dass beides kein Teil unserer freiheitlich-demokratischen Wertesystems ist.
 
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