Wer von euch ist ein Einzelgänger?

Bist Du ein Einzelgänger? (Anonyme Abstimmung)

  • JA, ich bin ein Einzelgänger.

    Stimmen: 152 49,7%
  • NEIN, ich bin kein Einzelgänger.

    Stimmen: 154 50,3%

  • Umfrageteilnehmer
    306
Na guck dir blackraven an. Laut ihm habe Ich ein Kindheitstrauma erlitten. Dem ist aber nicht so. Sein Weltbild als Normalo ist nun total zerstört weil es Leute wie uns gibt die kein Interesse an Freunden, Frauen, Sex usw. haben. Das verstehen die Normalos halt nicht und da es von denen mehr gibt als von uns Einzelgängern ist es gleich doppelt so lustig weil sie uns nicht verstehen können und wir nicht in ihr Weltbild passen. :D Hach I'm lovin it!
 
Ok,es ist eben nicht ganz einfach mit uns:p

Ecke ziemlich oft auf Arbeit mit den ganzen *HELDEN* an,weil sie meinen,mit ihrem verschixxxen Leben alles richtig gemacht zu haben(jammern aber alle 5 minuten rum).

WARUM kann man nicht einfach verstehen@akzeptieren,das es Menschen gibt,die die ruhe und bescheidenheit des alleinseins geniessen und dem völlig bescheuertem *Standardleben* vorziehen ?

Blackraven ist eben ein Spacko im lieben Sinne gemeint.Die Doptrin der Normalos hat ihn eben auch erfasst..hehe
 
Zuletzt bearbeitet:
VinylBunkerUH schrieb:
Das ist mal ne Aussage !

Schwul,nur weil man alleine ist!
Ohje,wie oft konnte ich den Scheixxx schon hören..wenn man nicht in eine Schublade passt nach den Gesichtspunkten der ganzen Spacken drausen,dann ist man eben schwul.

Was ist das für ne geile Gesellschaft in der wir armen Einzelgänger nur leben müssen..nur weil ich keine spacken 3 Wänste am Hals haben will:evillol:

Haus+2 Autos+2 Kinder & Abspackalte= alles toll.Haste das nich,dann biste eben schwul:p

Könnte mich totlachen,wenn die sogenanten *Normalos* immer rummjammern genau wegen dem Dreck da..

gut formuliert:D

@yiasmat
.
naja ich bin eher die zwischen Erscheinung, ich geh eben für mein Bedürfnisse ab und zu ins bordell.
 
Zuletzt bearbeitet:
Daran ist ja auch nix auszusetzen.
Man bezahlt ja eine Hure nicht dafür,das man mit ihr schläft,sondern,das sie wieder geht:evillol:
 
Ich glaube, ihr verwendet falsche Wort für falsche Bedeutungen.

@Gamer2013
Wie es sich anhört bist du Einzelgänger, möchtest es aber nicht sein. In dem Falle kann man dir nur raten das zu ändern. Wenn du das möchtest, gerne, aber nicht hier im Thread. ;)

@ c-mate
Aber mal ganz davon abgesehen, dass es sich dabei um ein Grundbedürfnis handelt oder handeln soll habe ja nicht ich erfunden, sondern die Evolution und Biologie und vielleicht ja auch irgendein Gott
Da ist z.B. ein Fehler. Es ist ein gesellschaftlich anerkanntes Bedürfnis und wird daher als "normal" betrachtet. Wenn es normal wäre wechselnde Partner wie Unterhosen zu haben, würde es immer noch Menschen geben, die dies nicht tun und daher als "unnormal" gelten. Heute sind die wechselnden Partner noch in einer Art unnormal. Oder 20 Jahre verheiratet zu sein mit derselben Person ist schon fast unnormal. Die Biologie spielt da keine Rolle, auch kein Gott, was eine Rolle spielt ist eher das eigene Bedürfnis der Entfaltung und Entscheidung die jeder trifft.

Wo wir dann bei:
Yiasmat wären. Es ist ja gar kein Problem wenn man Einzelgänger ist.
Hobby frönen ist denn auch unöglich. Nee lass mal gut sein. Da bleib ich lieber weiter bis ans Ende Meiner Tage alleine und muss nicht auf daddeln, mal ordentlich laut Musik hören, Fußi im TV schauen usw. verzichten. Mal ganz abgesehen von der Einrichtung des Wohnzimmers was den Frauen meistens auch nicht passt wenn man da, wie Ich, in jeder Ecke n Klotz von
Du hast den Sinn einer Beziehung nicht verstanden. Eine Beziehung bedeutet nicht, dass man jemanden an seiner Seite hat für den man sein Leben komplett umkrempelt und im sitzen pinkelt (was ich im übrigen mache, weil ich auch das Bad putze). Es bedeutet, dass man miteinander ein Leben führen möchte und sich einigt. Du kannst weiterhin deinen Hobbys nachgehen, du kannst Fernsehen, du kannst laut Musik hören, du kannst alles das tun was du möchtest. Warum? Weil wenn dich jemand liebt und mit dir zusammen leben möchte, wird er alles tun damit du glücklich bist. Er wird dann auch ein wenig zulassen was er selbst nicht möchte. Mit der Zeit wirst dann auch du ein wenig deiner Zeit opfern wenn ein Film läuft. Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Es ist aber kein Muss. Denn ihr habt euch so kennengelernt.

Es wird eben erst schlimm wenn man sich gegenseitig etwas vorheuchelt. Du bist nunmal so wie du bist. Wenn das jemand nicht kann, dann ist das nicht dein Problem.

@blackraven
Wenn er doch zufrieden ist..... Das was halt nicht geht ist sich ein Urteil erlauben, über die andere Seite. Es ist doch völlig in Ordnung wenn er es so handhabt.

@VinylBunkerUH
Keiner labert einen dumm zu(die Weiber heutzutage haben se eh nich mehr alle..),ich kann rund um die Uhr tun und lassen was ich will.Was gibt es besseres,ausser es mit der richtigem/dem richtigen zu teilen?Also,alleinsein ist für mich kein nachteil..
Genau das. Bisher hast du halt nicht die richtige gefunden. Denn sie würde dich so nehmen wie du bist. Und auch da kannst du machen was du willst.

@Bridax
Ich mag es alleine zu sein in meiner Freizeit, da ich mich nicht "verstellen" muss.
Du musst dich ja gar nicht verstellen. Vor wem denn? Du kannst doch das tun was du möchtest. Bist du gern allein, dann ist das so. Aber auch eine Freundschaft oder mehr würde dich so nehmen wie du bist, eben OHNE dich zu verstellen. ;)

Und jetzt fasse ich mal den Rest zusammen:
Wen kümmert es, was der große Pöbel möchte? Wenn man gerne alleine ist, dann ist das jedermanns eigene Sache. Dafür muss man weder diejenigen in irgendeiner Pauschalisierung beleidigen, noch muss man sich dafür erklären. Jeder ist so wie er ist. Schlimm ist, wenn man meint es erklären zu müssen und dann mit dem Knüppel rundherum schlägt. Denn nicht jeder, der in einer Beziehung ist, der möchte auch Kinder, oder hat ein Eigenheim, oder oder oder.

Ihr stört euch daran, dass Menschen euch in eine Schublade stecken. Sich als normal sehen, und euch nicht. Aber damit maßt ihr euch mit diesem Gerede etwas an, was euch ebenso nicht zusteht. Nämlich "die normalen". Es gibt keine normalen. Jeder Mensch ist ein Individuum und einzeln zu betrachten. Ihr stört euch daran was der große Haufen denkt? Der große Haufen ist dumm wie Bohnenstroh und hat keine Ahnung vom echten Leben. Ihr müsst mit eurem Leben zufrieden sein. Darum geht es. Und jeder andere muss mit seinem Leben zufrieden sein. Darum geht es ebenfalls. Falls jemand euch begegnet, der euch so nimmt wie ihr seid, braucht ihr nichts zu tun und seid dennoch zu zweit.

Ich selbst war selber Einzelgänger, jetzt bin ich es nicht mehr. Ich habe mich in keinster Weise verstellen müssen. Ab und an ändere ich Kleinigkeiten in meinem Leben damit mein Gegenüber sich besser fühlt. Warum? Weil es mir auch besser geht wenn ich weiss, dass es dem gegenüber besser geht. Änder ich meine Gewohnheiten? Nein. Lüge ich deswegen? Nein. Esse ich anders? Nein. Trinken? Nein. Rede ich anders? Nein. Sitze ich weniger am Computer? Nein. Meine Hobbys aufgeben? Nein. Denn was es ausmacht ist, dass man den anderen so nimmt wie er ist.

Ich hatte nur 2 gute Freunde bisher, jetzt mit der Zeit werden es mehr. Diese 2 waren die, die mich so genommen haben wie ich bin. Was mit 100 "Freunden" die keine sind? Jemandem was vormachen? Und daher muss man es einfach nur auf sich zukommen lassen. Wenn man möchte suchen. Und wenn man gerne alleine ist, dann bleibt man alleine. Es ist nur schlimm wenn man Menschen etwas aufzwingen will. Weder sollten Menschen in einer Beziehung denen etwas aufzwingen oder als "unnormal" bezeichnen weil sie alleine sind, noch sollten Menschen die alleine sind denen etwas vorwerfen, die in einer Beziehung sind.

Und dann kommt man auch miteinander aus denke ich. Einfach nur nicht immer sich sehen. Sondern über den Teller hinaus.
 
Absolut kein Einzelgänger. Schon nach dem Aufwachen im Bett mache ich mit Leuten aus, wo wir zusammen frühstücken gehen.
Feiern gehe ich oft alleine, weil ich dann voruneingenommene Menschen treffen kann, die z.B. die gleiche Musik hören. Es macht viel Spaß dafür mein letztes Geld auszugeben, anstatt für Technik-Krams. Ich besitze keinen Fernseher und treibe mich im Internet hauptsächlich wegen der Informations und Musikbeschaffung herum.

Freundin habe ich leider keine mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:
Onkelhitman schrieb:
@Bridax

Du musst dich ja gar nicht verstellen. Vor wem denn? Du kannst doch das tun was du möchtest. Bist du gern allein, dann ist das so. Aber auch eine Freundschaft oder mehr würde dich so nehmen wie du bist, eben OHNE dich zu verstellen. ;)

Jeder verstellt sich in Gegenwart einer anderen Person.
Die gesellschaft verlangt es nunmal. Formalitäten, verzicht auf Vulgaritäten, Körperhaltungen, Ausdrucksweise...

"Ihr stört euch daran, dass Menschen euch in eine Schublade stecken", soetwas lässt sich leicht sagen.
Aber finde mal einen Job ohne einhaltung der genannten Faktoren.
Einen Partner, neue Freunde, achtung der Mitmenschen... eine Geselslchaftliche akzeptanz.

Und dafür muss sich jeder verstellen, in irgend einer Art ;)
manche mehr, manche weniger.

Wenn man alleine ist, spielt die Gesellschaft keine Rolle mehr.


Gruß
 
Ich bin im Moment bewusst Einzelgänger. Ich habe mich aufgrund meiner Lebensumstände dazu entschieden. Ich bin Student und das Studium neigt sich langsam dem Ende zu. Das heißt auch, dass es jetzt langsam die heiße Phase kommt, bei der ich keinen Kopf für was Anderes habe. Eigentlich ist das jetzt schon der Fall.

Freunde habe ich, ja, aber ich habe mich gegen eine Freundin entschieden. Wenn ich den Beziehungsstress meiner Kommilitonen sehe, bin ich im Moment ganz froh über die Abstinenz. ^^

Zuerst will ich das Studium beenden und einen sicheren Job finden, dann suche ich mir die Frau für's Leben.

Das wird aber auch langsam Zeit. Ich hasse die Abende, wenn man ganz alleine zu Hause rumhockt, denn manchmal schlägt das Einsamkeitsgefühl ziemlich hart zu.
 
@Bridax

Jeder, der den anderen gefallen will. Aber nicht sich selbst verstellt sich. Und deswegen soll man mit der Heuchelei aufhören und einfach so sein wie man ist. Es bringt dich keinen Deut weiter wenn du vor Freunden nett auftrittst, wenn du einfach nicht so bist.

Du gibst Wert darauf was die Gesellschaft verlangt? Ich scheiß auf die Gesellschaft, die draußen den ganzen Tag auf ihr Handy starrt, nicht weiss, was Freundschaft überhaupt bedeutet, die Online 1000 Freunde haben, und zu hause rumsitzen und unglücklich sind.

Ich will selber glücklich sein, und mit denen, die mich kennen glücklich sein, und eben auch, dass andere (an denen mir was liegt) glücklich sind. Die Gesellschaft kann einem egal sein, denn der Gesellschaft als solche bist auch du egal.

Aber finde mal einen Job ohne einhaltung der genannten Faktoren.
Darum geht es hier aber nicht, sondern um Einzelgängertum weil man sich nicht verstellen will. Aber man muss sich nicht vor Menschen verstellen die man als Freunde, Bekannte, oder eben mehr sehen will. Das geht immer schief. Es geht ja auch zum Teil beim Job schief oder bist du das lachende Honigkuchenpferd? Manchmal bricht es durch. Klar ist man auch zu einem Kunden, der ein Arsch ist nett (bis zu einem gewissen Grade). Aber den willst du ja auch nicht als Freund haben, der einen Teil deines Lebens mit dir teilt, von dem willst du nur die Kohle haben.

Von daher bleibe ich dabei. Freunde akzeptieren dich so wie du bist. Nicht wie du dich hinbiegst um der beste Kumpel zu sein.
 
Und noch viel schlimmer:

Einzelgänger und Vegetarier. :D

Ich bin eindeutig nicht von diesem Planeten, kann aber auch leider nicht "nach Hause telefonieren".

Ich frage mich aber tatsächlich, wer hier entscheidet, was normal ist oder nicht. Die "Normalen" oder die "Unnormalen" :p

Oder der Mensch an sich, eine fehlkonstruierte Kohlenstoffeinheit :evillol:

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Onkelhitman schrieb:
@Bridax

Jeder, der den anderen gefallen will. Aber nicht sich selbst verstellt sich. Und deswegen soll man mit der Heuchelei aufhören und einfach so sein wie man ist. Es bringt dich keinen Deut weiter wenn du vor Freunden nett auftrittst, wenn du einfach nicht so bist.

Auch vor Freunden popel ich nicht in der Nase oder kraule mir den Sack, gelinde gesagt.
Da sind wir leider von mutter Natur mit einem Schamgefühl belegt wurden.
Werte und Normen unserer Kultur spielen dabei auch eine Rolle.
Aber schön wenn man Freunde hat, die wie man selbst keine Kulturellen prägungen haben.

Alleine spielt sows keien Rolle mehr.
Vor was oder wem soll man sich dann noch Schämen?

Deshalb "Zuhause brauche ich mich nicht "verstellen".
Keinen grund Werte und Normen einzuhalten.


Onkelhitman schrieb:
Du gibst Wert darauf was die Gesellschaft verlangt? Ich scheiß auf die Gesellschaft, die draußen den ganzen Tag auf ihr Handy starrt, nicht weiss, was Freundschaft überhaupt bedeutet, die Online 1000 Freunde haben, und zu hause rumsitzen und unglücklich sind.

Da bin ich ganz deiner Meinung. Leider muss ich mich in meinen Job der Geselslchaft anpassen.

Onkelhitman schrieb:
Ich will selber glücklich sein, und mit denen, die mich kennen glücklich sein, und eben auch, dass andere (an denen mir was liegt) glücklich sind. Die Gesellschaft kann einem egal sein, denn der Gesellschaft als solche bist auch du egal.

sehe ich genauso :)

Onkelhitman schrieb:
Darum geht es hier aber nicht, sondern um Einzelgängertum weil man sich nicht verstellen will. Aber man muss sich nicht vor Menschen verstellen die man als Freunde, Bekannte, oder eben mehr sehen will. Das geht immer schief. Es geht ja auch zum Teil beim Job schief oder bist du das lachende Honigkuchenpferd? Manchmal bricht es durch.


Auch hier zähle ich zu verstellen weitaus mehr Punkte.
Du kannst in deinem Tun nicht 100% das machen was du willst.
Scham, Kultur, Normen, Werte, Art der anderen Person, Vorschriften...


Wenn es rein darum geht Emotionen nicht vorzuteuchen oder gekünstelt zu lachen, dann magst du recht haben ^^

Onkelhitman schrieb:
Von daher bleibe ich dabei. Freunde akzeptieren dich so wie du bist. Nicht wie du dich hinbiegst um der beste Kumpel zu sein.

Sie akzeptieren dich bis zu einem bestimmten Punkt, bis es ihre moralische Vorstellung überschreitet.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Bridax
Auch vor Freunden popel ich nicht in der Nase oder kraule mir den Sack, gelinde gesagt.
Da sind wir leider von mutter Natur mit einem Schamgefühl belegt wurden.
Werte und Normen unserer Kultur spielen dabei auch eine Rolle.
Aber schön wenn man Freunde hat, die wie man selbst keine Kulturellen prägungen haben.

Du hast als Kind kein Schamgefühl. Das ist einzig eine kulturelle, soziologische Empfindung. Es gibt auch ansich kein "fremdschämen" oder "Nationalstolz". Das sind alles Wörter die etwas beschreiben sollen, weil man es nicht kennt. Man könnte als erstes von Angst sprechen. Schämen ist die Angst, sich gegenüber anderen so zu verhalten, dass man nicht als "normal" gilt.

Ich habe da ein Beispiel zu, leider ist das zu groß um tatsächlich erkennen zu können woran es letztlich liegt. Nehm nur ein paar Fälle von Autisten (nicht alle! ich hüte mich davor zu verallgemeinern). Diese Personen können mit den kulturellen, sozialen, Verhaltenstypischen sagt man ja so sprichwörtlich, Normen überhaupt nichts anfangen. Sie würden wiederum in der Nase bohren oder kein Schamgefühl haben und sich kratzen.

Es sind demnach NUR die Werte und Normen, die die Gesellschaft den Leuten vorgibt. Ich halte mich nicht an alle Normen und Werte der Gesellschaft. Die Gesellschaft hat mir einfach zu viele negative Seiten aufgezeigt, und ist in meinen Augen immer nur unhöflicher geworden mit der Zeit. Früher schämte man sich, dass man einen jüngeren Mann geheiratet hat. Dass man Kinder hatte vor der Ehe. Dass man Sex hatte vor der Ehe. Früher schämte man sich, wenn man nicht fürs Vaterland in den Krieg zog. Die aufgebauten Emotionen zielen also darauf ab, was "der Mob" für in Ordnung findet und was nicht. So empfinden es einige Leute nicht als unhöflich ans Telefon zu gehen, wenn man sich normal unterhält und das Ding des Todes klimpert weil jemand anruft. Ich kann sagen was ich mache: Ich sage: "Entschuldige bitte einen Moment, ich schalt die Kiste ab." Für den Satz ernte ich immer schon erstaunte Gesichtsausdrücke. Aber noch ärger ist es, weil ich das Ding ja tatsächlich ausschalte.
Der Blick: "Wie kannst du nur?" Ich sag immer: "Wenns wichtig war, ruft er/sie nochmal an. Ich sitz hier mit dir und unterhalte mich, und da geh ich nicht ans Telefon."

Es ist also ein Unterschied was von der Menge als "norm" gezählt wird, und was die eigenen Prioritäten sind.

Sie akzeptieren dich bis zu einem bestimmten Punkt, bis es ihre moralische Vorstellung überschreitet.
Es besteht ja wohl die Möglichkeit mit Menschen zu sprechen. Wir haben Sprache. Wenn einem etwas nicht passt, kann er mir das sagen und ja, ihmzuliebe kann ich auf etwas verzichten. Nicht weil ich muss oder weil ich mich unterdrücken lasse, sondern weil ich bereit bin Kompromisse einzugehen. Und das macht dein Gegenüber ja auch. Weil ihr euch kennt, weil ihr Freunde seid ;) Und nicht weil jemand muss. Aber die moralische Vorstellung der meisten Menschen ist subjektiv verzerrt. Das merkt man, wenn man die Leute direkt fragt. Sie lügen auch gerne mal anstatt die Wahrheit zu sagen.

Einer meiner Lieblinge: "Hat es dir geschmeckt was ich gekocht habe?" Bevor mein Gegenüber antwortet werfe ich hinterher: "Und denk dran, wenn du: Ja es schmeckt perfekt ; sagst, dann bekommst du das genau so zubereitet immer wieder. Falls es dir also nicht schmeckt oder du es anders haben möchtest, sag es mir."

Denn genau so ist es. Eine gesellschaftliche, gekünstelte Heuchelei. Die braucht man aber bei Freunden/Freundin/Bekannten einfach nicht. Im Job, beim Kunden, ok, stimme ich dir zu. Bis zu einem bestimmten Grad lässt man sich da auch einlullen und was gefallen. Aber selbst da ist irgendwann Schluss.

Im übrigen kannst du z.B. wenn du mal Jobmäßig im Ausland bist auch nicht den Arsch aus der Hose lassen, musst dich ggf. ein wenig kulturell befassen, damit du keinem auf den Schlips trittst. Zu hause aber bist du du, und nicht irgendwer mit ner Maske. Ziehst du im Job UND zu hause die Maske auf, dann kannst du froh sein, wenn du die Maske überhaupt nochmal abnehmen kannst und nicht vergisst wer du tatsächlich bist.
 
Ich wollte nur dein Argument wiederlegen, das man sich vor Freunden nicht verstellen braucht, soll, muss, kann...
Denn etwas ist immer, das man für sich behält.

Aber du sagtst es ja selbst "auf etwas verzichten" oder "einen Kompromiss eingehen".
Genau das entfällt einem wenn man alleine ist, da man sich nicht verstellen braucht... nah? ^^

Das fällt alles unter den punkt "sich verstellen".
Jedenfalls in meiner Interpretation und Sicht der Dinge.



Ansonsten stimme ich dir zu :)
 
Zuletzt bearbeitet:
? Wenn du sagst: "Ich mag keine Kirmes, aber ich gehe hin weil ich mit dir immer Spaß habe". Dann ist das ein Kompromiss. Ohne das würdest du logischerweise auf keine Kirmes gehen. Aber du hättest auch keinen Spaß....
 
Nein, dein Beispiel ist kein Kompromiss.
Code:
Ein Kompromiss ist die Lösung eines Konfliktes durch gegenseitige freiwillige Übereinkunft,
unter beiderseitigem Verzicht auf Teile der jeweils gestellten Forderungen.

Für dein Beispiel würde das bedeuten der eine mag keine Kirmes, der andere Kirmes und Achterbahn fahren.
Kompromiss wäre, auf die Kirmes gehen, aber keine Achterbahn fahren.

In deinem Beispiel hat derjenige, der alleine keine Kirmes mag, Spaß daran wenn er zu zweit dort hin geht.
Das sind einfach nur zwei unterschiedliche Szenarien und kein Kompromiss.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oh, du hast völlig recht. Danke für den Hinweis. Da passt das Wort Kompromiss tatsächlich nicht hinein. Ich bin davon ausgegangen, dass ein Kompromiss auch alleine möglich ist, wie eine Art Entscheidung, bei der ich die Vor- und Nachteile auslote und demnach entscheide welche Seite überwiegt.
 
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