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Was soll man dazu noch sagen? Da trifft es dann wieder in weiten Teilen die, die es eh schon dicke haben. Gut auch für die deutsche Automobilindustrie und ihre hochpreisigen E-Autos. Der Großteil der Bevölkerung schaut in die Röhre.
Breit verfügbarer öffentlich Ladestrom für 30 Cent pro kw/h (oder alternativ zum Preis, den ich zu Hause zahle) wäre der ultimative Turbo für die E-Mobilität. Aber das erlebe ich wahrscheinlich nicht mehr…
Diese Diskussion hatten wir schonmal. Es kommt auf die Ausgestaltung der Abschreibung an. Aber wie hoch ist der tatsächliche Anteil an gekauften Dienstwagen in den Unternehmen? Ich schätze der ganz große Teil wird geleast und damit ist das pure Augenwischerei. Förderung günstiger Lademöglichkeiten wäre viel effektiver.
Ich lease auch nur noch.
Mein nächstes Auto wird ein ID.3 GTX Performance.
Listenpreis 60K, Leasingrate aber nur 250,- €, bei 36 Monate, 10TKM pro Jahr.
Die 60K müssen nur 5% Rendite erwirtschaften, damit sich das von selber trägt.
Das ist kein Problem.
Bei den Leasingraten hat sich in den letzten Jahren schon einiges getan. Wenn ich das gleiche Bev heute noch einmal leasen würde, wäre die monatliche Rate gut 30% niedriger als noch vor 3 Jahren.
Bisher hat der Club deutscher Unternehmer nur Anreize für BEV als Firmenwagen beschlossen, die privaten Interessenten schauen noch in die Röhren. Dabei wäre es wichtig die Förderungen so schnell wie möglich auf den Weg zu bringen.
So - Shell startet ein Pilotprojekt zu flexiblen Preisen an den Ladesäulen - diese sollen mit den Marktpreisen an der Strombörse schwanken. Somit günstiger Strom-Laden, wenn viele EE Strom produziert wird. (Quelle)
Ich hoffe doch, dass sich das Projekt gut schlägt und dann auch Verbreitung findet. Wäre der Stabilität der Stromnetze durchaus zuträglich und es müssten nicht EE Anlagen abgeschaltet werden - nur weil der Überschuss-Strom nicht abgenommen werden kann.
Es folgt dabei halt der typischen Logik der Autofahrer schon heute unterliegen - Preise an der Börse schwanken - somit gibt es unterschiedlich gute Zeitpunkte zum Tanken.
Ich halte mal dagegen. Wann tankt oder lädt man normalerweise. Und ich rede nicht von denen, die ein Eigenheim mit WB haben oder auf Arbeit laden können. Ich rede von der Masse der Autofahrer. Und die werden schlecht zu den günstigsten Preisen laden können.
Probieren sollen sie es gerne mal, ich finde nur gäbe es bessere Grundsatzlösungen, welche hier schon vielfach angesprochen wurden.
Ich tanke seit Jahren die Verbrennerkarre immer ganz voll. Und wenn die Kiste leer wird, tanke ich üblicherweise Abends auf dem Nahchauseweg wieder auf. Egal wecher Wochentag und egal was es gerade kostet. Ich jage den Spritpreisen nicht hinterher und tanke bei günstigen Preisen mal zwischendurch etwas nach.
Noch besitze ich kein E-Fahrzeug. Ich schätze mich aber selbst so ein, dass ich beim aufladen deutlich sensibler auf die Preise achten würde. Einfach schon, weil es neu wäre. Und weil die Preisdifferenzen je nach Ladesäule so unterschiedlich ausfallen können. An den fossilen Tankstellen in der Nähe schwanken die Preise zwar auch, aber die bewegen sich zumindest in ähnlichem Rahmen und haben keine 30% (oder mehr) Preisunterscheide.
Bleibt natürlich die Frage, inwieweit man günstige Ladefenster nutzen kann. Mittagspause so planen, dass man in der Nähe günstig laden kann? Rentiert sich für die kurze Ladezeit vermutlich nicht wirklich, außerdem muss ich dann auch erstmal irgendwohin zum laden fahren.
Seh ich das richtig das die Preise im Median zu Zeiten in denen die meisten Leute vorraussichtlich laden können und werden dann höher sind?
Vorher 0,59 €/kWh im „Basic“-Tarif
Jetzt 0,56-0,67 €/kWh
Für Shell wird sich das jedenfalls so oder so lohnen. Im Prinzip wäre so ein Angebot schon sinnvoll um, wie Shell sagt die Netze zu entlasten, aber das hier ist doch eher Verarsche um die Preise weiter nach oben zu dirigieren.
Knecht_Ruprecht schrieb:
Rentiert sich für die kurze Ladezeit vermutlich nicht wirklich, außerdem muss ich dann auch erstmal irgendwohin zum laden fahren.
Für mich auch nicht. Ich kann nicht mal eben in der Mittagspause meinen ergatterten Parkplatz aufgeben und mich ne halbe Stunde irgendwo hinstellen. In der Regel verbindet man die Ladezeit ja sinnvollerweise mit einer anderen Tätigkeit wie Einkaufen, Sport, etc....
Der soll sie aber später gebraucht kaufen. Ohne massentaugliche Lademöglichkeit wird der E-Auto-Gebrauchtmarkt kollabieren, und die Preise für gebrauchte Verbrenner werden explodieren.
Dann dürfen die Jobcenter zukünftig Wohnungen mit Wallbox-Zugang sponsern, wenn sie noch Billiglohnpendler haben wollen:
Das smarte Laden im öffentlichen Raum zu temporär grünsten Preisen ist so ohne weiteres einfach nicht möglich.
Ich finde den Ansatz, einen Stromüberschuss in E-Autos zu verladen ja grundsätzlich richtig, aber das Shell-Projekt ist dafür nicht geeignet.
Vielleicht schaffen es ja Supermärkte mit Kundenkarte und Ionity Ladern, mit stark frequentierter 20-30min Parkdauer zu stromertragsreichen Tageszeiten für relativ geringe Kosten neue Kunden für sich zu gewinnen. Also Premium Parkplatz am Eingang (bei Bedarf zeitweilig mit Azubi Aufpasser), E-Auto bleibt gekühlt mit laufender Klima und auch noch günstig geladen für 30Cent/kWh.
Soll er nicht, aber wenn die politischen Gegebenheiten den Bau nicht ermöglichen hat der Staat durch aus eine Pflicht die Prozesse zu entschlacken und beschleunigen.
Ebenso müssen dafür hunderte neue Trafos und zig Umspannwerke ausgebaut werden, das geht nur mit subvention, daher ja der Staat hängt da ziemlich mit.
Dazu sind die FIxkosten der Ladestationen viel zu hoch, das geht nur, wenn die Wartungskosten subventioniert werden. Die FIxkosten bei Superchargern machen alleine mal locker 20-25ct pro kwh aus. Da gehts privattechnisch halt nicht günstiger außer man vermarktet die aktuellen Strompreise aber wer hat tagsüber denn Zeit das Auto zu laden wenn man arbeitet.
Hör dir mal bspw mal Boris Palmer an, er hat 7 Jahre für ne Genehmigung ner PV Anlage mit Trafo für eine lokale Energiezelle (Charger, Speicher) warten müssen.
Dann darf man Kabel nur Unterirdisch verlegen, darf aber auch nicht durch ökologische Räume baggern usw.
Anstatt eine Lösung zu bauen die sich ökologisch nach nem Jahr vermutlich gerechnet hat.
Es gibt do viele Auflagen, dass ein einfacher Bürger so ein Projekt mal eben um Jahre verzögern kann (hohe Risiken für neue Unternehmen).
Da gehts nicht mal um Windräder die den Grundstückswert reduzieren können und ästhetisch nicht immer gut aussehen sondern um unsichtbare und unhörbare Lösungen.
Hör dir mal bspw mal Boris Palmer an, er hat 7 Jahre für ne Genehmigung ner PV Anlage mit Trafo für eine lokale Energiezelle (Charger, Speicher) warten müssen.
Dafür entstehen zur Zeit recht viel von den Dingern.
Und da sind bestimmt auch scheiß Planungen dabei die zu recht ein paar Runden im Planungsprozess drehen.
HtOW schrieb:
Da gehts nicht mal um Windräder die den Grundstückswert reduzieren können und ästhetisch nicht immer gut aussehen sondern um unsichtbare und unhörbare Lösungen.
Überhaupt nicht! Vergleich einfach mal die Projekte, Greenfield vs Brownfield Planung. Zumal man bei Großspeichern die technische Relevanz zwingend argumentieren kann. Ob man jetzt nen lokales Konzept mit 100-500kW umsetzt interessiert keinen. Baue ich nen GWh Speicher ist das systemrelevant.
Kann man also gar nicht vergleichen aber die lokalen Zellen sind in der potentiellen Summe deutlich interessanter, keiner will ne am ende ne Zelle mit 50.000km Leitungslänge.
foofoobar schrieb:
Wenn man die Gewinne von privaten Immobilien privatisiert
Warum? Forderst du auch den Kapitalismus durch Kommunismus zu ersetzen? Immobilen steigen ja nicht nur wegen einer spezifischen Situation sondern primär aufgrund der Nachfrage und den Kapitalzinsen/Oppurtunitäskosten. Mutige Aussage sag ich mal.
Zusammenfassend m.M.n. sollte der Staat die öffentliche Ladeinfrastruktur subventionieren (Steuersenkungen, Bürokratieabbau) davon profitieren alle und ein preiswerte Ladepreis lässt sich den Kauf eines E Autos deutlich besser erscheinen