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Lustig! Also machen wir und doch "unabhängig" von den "Scheichs" und rennen mit offenen Armen in die Abhängigkeit zu China? Wo kommen aktuell die Akkus, Solarzellen, Windkraftanlagen und die Elektronik her?
Der Kram geht ja auch sofort kaputt und ist morgen schon alle, und ich frage jetzt lieber nicht welche Regierung und welche Minister diese Fertigung in Ausland gedrückt haben.
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Buttkiss schrieb:
VW hier in Salzgitter, Mercedes in Kamenz und Hedelfingen, Porsche in Tübingen, BMW in Parsdorf, .... VW plant aktuell 7, BMW 5 weitere eigene Batteriewerke.
Du wirst schon wieder albern.
Manche machen es halt nicht unter dem totalen Untergang.
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Samurai76 schrieb:
Wie viele km musst du fahren, um bei dem aktuellen Preisgefüge (45€Cent zu 2€, wir vergleichen ja teures öffentliches Laden mit nicht dem billigsten Sprit) den erhöhten Anschaffungspreis von 10k€ wieder eingefahren zu haben? ~340tkm, schafft man durchaus in einem Autoleben.
Aber nur weil man den CO2-Müll für lau entsorgen darf.
Es gab bestimmt auch früher als man die Kanalisation eingeführt hat auch Querulanten denen das zu teuer war und weiter ihre Fäkalien für lau auf dem Fenster werfen wollten.
Es gibt sogar historische Beispiele für Ökodiktaturen:
In nicht mal 18 Monaten wird sich die Rechnung aller Wahrscheinlichkeit nach massiv für alle fossilen Quellen verschlechtern. Dann macht die CO² Abgabe einen Sprung von aktuell 55€/t auf erwartet 200€/t und mehr machen (z.B. hier und hier). Spoiler: das würde am 1.1.2027 +0,4€Cent an der Zapfsäule bedeuten.
Das haben die Firmen ganz alleine gemacht und noch Witze gerissen als die Chinesen deren alten Müll (produktionsanlagen) gekauft haben und sich über die dicken Gewinne aus Joint Ventures gefreut haben. Ich habe sein 20 Jahren mit der stahlindustrie zu tun und das live miterlebt.
Du verstehst es anscheinend nicht oder willst es einfach nicht verstehen. Deine Abhängigkeit von China ist keine Abhängigkeit, denn wenn wir wollten und Geld investieren, könnten wir.
Du glaubst also China hat in den letzten 15 Jahren in Wirklichkeit geschlafen, Batterien kann man einfach so bauen, es steht keine F&E dahinter und seltene Erden und Rohstoffe sind einfach überall um uns rum, wir sind nur zu faul sie hier zu bauen?
Ich glaube du möchtest es einfach nicht verstehen, China kontrolliert die gesamte Lieferkette und hat sich das in vielen vergangenen Jahren erarbeitet. Erdöl können wir hingegen überall kaufen und Raffinerien, Chemiewerke und Motorenwerke gibt es in Deutschland zuhauf.
Die aktuelle Politik macht uns (noch weiter) abhängig von China und löst das Land nicht etwa aus einer Abhängigkeit, das kannst du dir noch so häufig einreden.
Samurai76 schrieb:
Und du vesrstehst den Unterschied zwischen Können und Wollen?
Ich verstehe eines, zwischen wollen und können, liegen mindestens 10 Jahre und selbst diese Pläne eine Batteriefertigung in der EU aufzubauen, sind vermutlich so viel Wert wie der Wunsch hier eine Chipfertigung aufzubauen. Auf dem Papier klingt es gut, wie hat sich das denn in letzten Jahren tatsächlich entwickelt?
Die Frage an dieser Stelle mal an dich, wenn du denn glaubst wir wollen einfach nur nicht, was glaubst du wie wir das ändern können? Indem wir einfach zuschauen? Aktuell ist die Sache ganz simpel, Akkus, Solarzellen, Windkraftwerke, kommen fast allesamt aus China, die Fertigung hierzulande ist praktisch gestorben (Solarzellen) oder liegt bereits im Sterben (Windkraft), wie kann man nur so blind sein und behaupten es würde uns neue "Freiheiten" geben, wenn praktisch alles in China zugekauft wird?
Autos leben nicht ewig und sowohl Solarzellen, als auch Windkraft, braucht ständig neue Anlagen, hierzulande liegt die Herstellung bei fast null, eine schöne neue "Freiheit" reimst du dir da zusammen.
Ich sprach von aktuell, nicht von schöner Zukunftsmusik.
Nach zweieinhalbjähriger Bauzeit werden hier bereits 2025 die ersten Einheitszellen für den Serieneinsatz vom Band laufen. Die Vorserienfertigung ist in vollem Gange, in der ersten der beiden Fabrikhallen werden aktuell die Industriemaschinen installiert
Bis 2030 soll so im Volkswagen Konzern die Hälfte der benötigten Zellen aus eigener Produktion stammen. Wenn man sich vor Augen führt, dass die Batterie 40 Prozent der Kosten eines Elektroautos ausmacht und aktuell 95 Prozent der Zellen von asiatischen Herstellern stammen,
Die anderen in der Liste prüfe ich besser gar nicht erst, sieht mit 99% Wahrscheinlichkeit nicht anders aus. Vielleicht einfach mal selbst solche Behauptungen vorher prüfen und Links mitliefern, statt einfach nur Sprüche zu klopfen.
Autos leben nicht ewig und sowohl Solarzellen, als auch Windkraft, braucht ständig neue Anlagen, hierzulande liegt die Herstellung bei fast null, eine schöne neue "Freiheit" reimst du dir da zusammen.
Nun ja, die Sachen halten so um 20 Jahre. Wie lange halten deine 6 Liter Sprit für die morgigen 100km? Ach so, sind morgen alle und übermorgen brauchst du neu...naja.
xexex schrieb:
Ich sprach von aktuell, nicht von schöner Zukunftsmusik.
Man zeigt die den Weg, aber du möchtest nach der Entscheidung, dass die Welt morgen anders ist. Warum haben wir dann noch ein Klimaproblem, wir haben doch vor über 20 Jahren entschieden, es zu ändern!
Habe ich das eigentlich verpasst oder hast du meine Frage bezüglich deines Ansatzes, wie du dein CO² behandelst, ignoriert? Denn wer Öl als Freiheit bezeichnet hat bestimmt auch einen Klimaplan.
VW produziert aktuell in Salzgitter Akkus für BEV, der Standort wird nur gerade zur Gigafabrik ausgebaut, es wird schlicht die Kapazität erhöht.
xexex schrieb:
Die anderen in der Liste prüfe ich besser gar nicht erst, sieht mit 99% Wahrscheinlichkeit nicht anders aus. Vielleicht einfach mal selbst solche Behauptungen vorher prüfen und Links mitliefern, statt einfach nur Sprüche zu klopfen.
Mir würde schon reichen, wenn Du Deine Aussagen vor dem posten mal prüfen würdest....
xexex schrieb:
Du glaubst also China hat in den letzten 15 Jahren in Wirklichkeit geschlafen, Batterien kann man einfach so bauen, es steht keine F&E dahinter und seltene Erden und Rohstoffe sind einfach überall um uns rum, wir sind nur zu faul sie hier zu bauen?
In Batterien sind keine seltene Erden drin, die braucht man für die Motoren....
Die chinesischen Player haben aktuell das Groß der weltweiten Produktion und auch einige Patente auf Ihrer Seite. Wie bei den Modulen wird hier eher marginal in F&E gesteckt, mehr nach dem trial and error Prinzip vorgegangen und der Markt dann mit billigen Produkten überschwemmt. Aber es existiert hier absolut keine notwendige Abhängigkeit, wie z.B. beim Öl. Die Natrium-Ionen Akkus wie sie heute z.B. in Teslas verbaut sind, sind schon frei von kritischen Rohstoffen.
Klar, wer sein Auto ein Leben lang behält. Macht man nur meist nicht und ob heutige Modelle wirklich so lange halten? Ich sehe realistisch bis 200TKm an.
Ökonomisch muss sich das E-Auto im Vergleich zum Verbrenner innerhalb von 3 Jahren rentieren. Denn dann läuft das Leasing aus und das ist rein wirtschaftlich betrachtet. Privat würde ich die Rechnung auf 5-7 Jahre machen.
getexact schrieb:
Deshalb muss man auch da sagen: Es kommt drauf an was man nun vergleicht.
Genau und da vergleiche ich schon ziemlich gleiche Fahrzeuge. Z.B. Passat mit ID7 Tourer oder Enyaq und Karoq usw.
Ich denke das sich das Thema, höherpreisige E-Autos in naher Zukunft erledigt hat wenn die Hersteller jetzt günstigere Modelle bringen bzw. günstiger Herstellen und Verkaufen.
Wer soll den Windräder, PV oder Batterien "Made in Germany" kaufen ?
Batterien in Europa fertigen zu können ist durchaus möglich. Selbst die Rohstoffe dafür gebe es. Man geht davon aus das solche Batterien dann aber 50% - 70% teurer wären. Wenn ich für das qualitativ gleiche Produkt aus China weniger bezahle dann nehme ich wohl was ?
Ok jetzt kann man natürlich auf die Idee kommen und Produkte aus China verbieten. Tja dann sag ich behaltet euren überteuerten Scheiß da verbrenne ich lieber weiter Öl. So denkt doch die Mehrheit.
Oder warum wurde so viel 5G Technik aus China verbaut obwohl es doch Alternativen gab ? Könnte es am Preis gelegen haben ?
Irgendwie scheint es mir das mache das mit Globalisierung und Kapitalismus nicht so richtig verstanden haben.
Man muss aber beachten, dass die Fahrzeuge eben nicht "gleich" sind. Der ID7 ist größer und breiter und hat einen höheren Radstand und hat eine deutlich bessere Beschleunigung/Leistung und auch die modernere Technik am Board. Ausstattungsbereinigt sind die Preisunterschiede nicht mehr groß.
Aber ja die Preisunterschiede sind da aber nicht mehr so gewaltig. Die ersten kleineren Modelle kommen auch. Bald gibt es für jeden Geschmack etwas im Angebot denke ich.
Klar, wer sein Auto ein Leben lang behält. Macht man nur meist nicht und ob heutige Modelle wirklich so lange halten? Ich sehe realistisch bis 200TKm an.
Aktuell sieht es zumindest so aus das ein E-Auto im Schnitt länger hält als ein Verbrenner. Die kanadische Firma Geotab, die Millionen von Akkus per Fernwartung kontrolliert, gibt an das die Akkus 1 Millionen km halten bis ihre Kapazität unter 70% gefallen ist. Bei den Motoren gehe ich mal davon aus das ein Elektromotor eine höhere Lebenszeit hat.
Kassenwart schrieb:
Irgendwie scheint es mir das mache das mit Globalisierung und Kapitalismus nicht so richtig verstanden haben.
Im Prinzip das Gleiche was Trump fordert. Die PV-Module aus China wurden per Zoll unattraktiv gemacht was zur Folge hat das die Anlagen doppelt so teuer sind wie hier bei uns.
Nein, zu faul bestimmt nicht, aber die ersten 10 bis 15 Jahre wird es ein Verlustgeschäft bei gleichzeitig teureren Produkten auf dem Markt. Die Gesellschaft jammert jetzt schon über die hohen Kosten der Wenden (obwohl es nach der Erstinvestiotion in allen Bereichen billiger wird, aber ok, muss ja jeder für sich selbst entscheiden, ob er in Zukunft Geld sparen möchte oder lieber weiter teuer Öl verbrennt), warum sollte es die Politik dann Trump gleich machen und auch alles Made in DE oder EU für doppelt Geld?
Die Hoffnung im PV und Batterie Geschäft sind einfach nur eine bessere Technik entwickeln, die China nicht fertigen kann (mit den aktuellen Anlagen). Dann könnte man einen Neustart wagen und wenn die Fertigungstechnik es zulässt, zu 90% mit Maschinen zu arbeiten, werden auch die Produktionskosten mit dem Weltmarkt mithalten können.
Jedenfalls nicht durch absichtliche Verschlechterung der Verhältnisse für die andere Technik. Ankurbeln lässt sich die ganze Sache nur über Zeit und wenn man diese möglichst kurz halten will, muss man den Ausbau der Infrastruktur massiv beschleunigen. Denn es schlicht und ergreifend die weiterhin viel zu geringe Massentauglichkeit des E-Autos, die das ganze so unattraktiv für den Großteil macht. Hier schließt sich dann auch der Kreis.
@foofoobar
Der mit Abstand meiste Müll, Umweltschäden bei der Rohstoffgewinnung, Energieverbrauch und CO2 entsteht sowie bei der Neuproduktion eines Neuwagens, egal ob Elektro oder Benziner. Das wissen auch die Umweltschutzverbände und meckern daher auch nicht gegen Oldtimer. Man darf in Deutschland auch ohne Plakette in eine Umweltzone einfahren.
Ein 30 Jahren Oldtimer hat die Neuproduktion von durchschnittlich 3 Autos eingespart. Das wird niemals durch eine Verbrauchsminderung eines Neuwagens eingespart, Neuproduktionen sind eine ganz andere Dimension von Umweltbelastung.
Das aber hier nur mal am Rande.
@foofoobar
Der mit Abstand meiste Müll, Umweltschäden bei der Rohstoffgewinnung, Energieverbrauch und CO2 entsteht sowie bei der Neuproduktion eines Neuwagens, egal ob Elektro oder Benziner.
Auch da sollte für die unsachgemäße Verklappung des CO2-Mülls geblecht werden.
Katzenflüsterer schrieb:
Das wissen auch die Umweltschutzverbände und meckern daher auch nicht gegen Oldtimer. Man darf in Deutschland auch ohne Plakette in eine Umweltzone einfahren.
Ein 30 Jahren Oldtimer hat die Neuproduktion von durchschnittlich 3 Autos eingespart. Das wird niemals durch eine Verbrauchsminderung eines Neuwagens eingespart, Neuproduktionen sind eine ganz andere Dimension von Umweltbelastung.
Meiner Meinung nach wäre die beste Förderung die allgemeine Stromkostensenkung, die ja leider nicht ganz so hoch ausfällt, wie vormals angekündigt. Aber wenn Dieser um 5 Cent sinken würde, hätten wir einen allgemeinen Preis von 25€Cent/kWh und damit Kosten von ca. 5€/100km, mehr als halb soviel wie ein Verbrenner. Einen Aufpreis von 5k€ hätte man damit nach nicht mal 100000km wieder raus. Rein die Bewegungskosten, aber man hat auch noch die Steuerbefreiung und die theoretisch niedrigeren Wartungskosten (weniger Verschleißteile, besonders um den Verbrennermotor herum).
Dazu natürlkich auch massiv die öffentliche Ladeinfrastruktur ausbauen und dafür auch die Preise regeln, z.B. bis 22kW Leistung maximal 20% Aufpreis zum 'Standard Preis' für Verbraucher. Bei mehr Ladeleistung darf es nach mir auch gern teuerer werden, man ist ja auch schneller mit laden fertig.
Allein mit der Preissenkung spricht für Immobilienbesitzer und Mieter von EFH oder Reihenhäuser nichts mehr gegen ein E-Auto, die Wallbox dazu ist in der Situation schnell angebaut. Das macht schon mal ein Potenzial von ~18Mio BEVs (40% Eigentümer bei ~46Mio KFZ). Soweit mir bekannt, sind wir da grad mal bei 10% oder um bei.
Mehr Förderung braucht es m.M.n. nicht, da die Betriebsdaten einfach besser sind. Und die Reichweite für die letzten 5% der Petrolheads wird dann auch i-wann erreicht, gehört aber m.M.n. nicht zum Ziel, schnell die BEVs in den Markt zu drücken. Also diese Personengruppe von einem BEV zu überzeugen.
Allein mit der Preissenkung spricht für Immobilienbesitzer und Mieter von EFH oder Reihenhäuser nichts mehr gegen ein E-Auto, die Wallbox dazu ist in der Situation schnell angebaut. Das macht schon mal ein Potenzial von ~18Mio BEVs (40% Eigentümer bei ~46Mio KFZ). Soweit mir bekannt, sind wir da grad mal bei 10% oder um bei.
Diese Gruppe hat halt keine Trecker um damit Trecker-Demos zu veranstalten:
Der Koalitionsausschuss hat am 2.7.2025 entschieden, die Senkung der Stromsteuer auf das produzierende Gewerbe sowie die Land- und Forstwirtschaft zu begrenzen; im Koalitionsvertrag war das noch anders angekündigt worden.