Wie E-Auto Förderung sinnvoll gestalten?

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getexact schrieb:
Ich frag mich immer wo solche konstruierten "Probleme" herkommen. Echt.
Ich frage mich wo diese Kommentare herkommen die jedes Problem als nichtig erklären.

Dass ist ein Problem dass mir und anderen im altag über den Weg laufen


Deal with it behaupte aber nicht dass das nicht gäbe oder man selbst das Problem ist.

Das eigentliche problem bist nämlich du der die Augen verschließt, aus Ignoranz, Probleme für nichtig erklärt und alles super krass geil im aktuellen Zustand befindet, am status Q festhält und weder Verbesserungen möchte, noch ignedein Problem anerkennt. Oder davon hören möchte


Übrigens 200km lege ich mit meinem bev in deutlich unter 2 Stunden zurück, eher so 1,5std. Wenn ich unterwegs nicht laden muss. Dann ist zwar der Akku auch recht leer bei dieser Fahrweise, wenn es am tatsächlichem ziel aber Ladestationen gibt, spielt das ja keine Rolle.
Mit einem verbrenner würde ich die Strecke mehr als 3 mal ohne nachtanken fahren können


Deswegen Ladestationen Förderung dort wo die karren sowieso die meiste Zeit stehen an den zielorten der Reisenden Personen.
 
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Kyouko schrieb:
Dass ist ein Problem dass mir und anderen im altag über den Weg laufen
Das Problem muss aber gefühlt sein, denn statistisch fährt nunmal jeder Autofahrer nur <50km täglich. Da mag es noch eine größere Menge geben, die bei 100km täglich liegt, aber viele, die täglich darüber liegen, sollten es statistisch nicht sein. Also ist das kein Alltagsproblem sondern eine außergewöhnliche Nutzung.

Aber ja, dort wo noch wenig Ladesäulen stehen, muss nachgebessert werden.

Die beste Förderung war m.M.n. die angekündigte Stromsenkung, 2Cent weniger beim tanken macht sich schon bemerkbar, auch wäre es mehr Anreiz für Wärmepumpen. Und Fra Reiche würde man damit auch entgegen kommen, denn gesenkte Stromkosten heißt genauso gesenkte Motivation für PV. Gut, bei 2 Cent weniger dürfte das im PV Bereich nicht durchsclagend oder überhaupt merkbar sein, aber theoretisch sinkt nun,al die Sparrate etwas.
 
Auch 50km pro tag kann ein Problem sein.

Wenn ich weder in der Nähe von zu Hause noch in der Nähe meiner durchschnittlichlichen 17km entfernten Arbeitsstelle nachladen kann.


400km wltp (wobei man das wltp auch eher mit vorsicht geniesen muss ich komm mit meinem E nicht an diesen wert)
Minus 10% rest Minus 15% Winter Minus 20% weil beim wöchwntlichen einmaligen einkaufen nur bis 80% geladen

Da reicht dass "beim Einkaufen" laden nicht.
 
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Kyouko schrieb:
Ich frage mich wo diese Kommentare herkommen die jedes Problem als nichtig erklären.
halte ich nicht für nichtig, sondern eher selten und kein "Alltagsproblem".

Ich fahre seit nun fast 2 Jahren ein BEV und konnte bisher nicht ein einziges mal feststellen, dass ich Angst haben musste, irgendwo nicht anzukommen oder laden zu können, falls ich muss. Schon gar nicht auf "Langstrecke".

Und ja: natürlich muss weiter ausgebaut werden. Definitiv. Redet doch keiner drüber.

Aber der Alltag mit einem BEV ist locker machbar, und ich habe keine eigene Ladelösung, sondern muss immer öffentlich laden. 0 Problem.

Mag sein, dass es sicherlich bei anderen nicht so leicht ist, das ist unbestritten.
aber deine erbrachten Beispiele sind sehr konstruiert und das wollte ich entkräften, weil hier Menschen mitlesen, die eben nix davon wissen und sich von solchen aussagen verunsichern lassen und für mich als BEV Fahrer liegt die Aufgabe darin, den Menschen die "Angst" zu nehmen.
 
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Man muss ja nicht immer alles auf die Goldwaage legen...

Richtig; für die täglichen Dinge ist ein BEV Akku meist ausreichend. Das trifft eben auf die Masse zu.

Fernstrecke ist schon noch ein "Problem" oder einer Umgewöhnung geschuldet.

Beispiel wie ich es nun 3mal erlebt habe: Reichweite theoretisch rd. 500Km bei 100%. Sobald man BAB fährt (130Km/h und nicht groß schneller) geht das schonmal auf fast 400Km runter. 10% der normalen Reichweite verbleibt immer im Tank also 50Km wieder weg. Bleiben theoretische Reichweite von ca. 350 Km.

Beim 1. und folgenden Ladestopp geht man max auf 80% der theoretischen Reichweite also nochmal 100Km weg. Das bedeutet und auch realistisch erfahren, dass man ab dem 1. Ladestopp und fortfolgend nur 250-300 Km zur Verfügung hat.

Stört halt ein wenig am Zielort, wenn du nicht wieder mit 100% starten kannst.
Ist also für Vertreter oder man mit Anhänger immer noch nicht unbedingt geeignet.
Sofern man aber! sich darauf einstellt und es akzeptiert auch überhaupt kein Problem.
Wichtig in meinem Fall war lediglich, dass die Schnelllader (mind. 150kW) zur Verfügung standen.
 
getexact schrieb:
Ich fahre seit nun fast 2 Jahren ein BEV
Ich fahre seit mehr als 4 Jahren bev.

Und die nicht exsistenz von lademöglichkeiten an vielen Zielen, seien es wohngebiete oder ausflushziele, die ich anfahren ist ein ständiger Begleiter.

Was sagt uns dass ?
Nur weil du einen bev besitzt heißt dass nixht dass ea die Probleme nicht gibt. Außer man leugnet diese wehrment wie du ds machst mit einer Rosanem Brille die alles easy & geil erscheinen lässt, und Probleme auf die andere stoßen aus Ignoranz nicht wahrhaben möchte.


In diesem thread geht es um die Förderung von elektro Autos.
Da gehören Probleme nicht ignoriert, weg diskutiert, verharmlost sondern angesprochen, benannt und Vorschläge zur Beseitigung erbracht.

Beobachtung:
Je mehr Ladestationen in einem wohngebiet ich antreffe je mehr bevs stehen in diesem.
Wo es keine ladestation im Wohngebiet gibt gibt es auch kaum bis keine bevs,

Fazit:
wenn Ladestationen in Wohngebieten errichtet werden gibt es mehr bevs, mehr bevs ist Ziel einer möglichen Förderung

Daher Forderung:
Förderung von Ladestationen in Wohngebieten.

Also dort die Ladestationen bauen wo die karren eh die meiste Zeit stehen und dann dass laden im Alltag erheblich verbessert.
 
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Thorle schrieb:
Ist also für Vertreter oder man mit Anhänger immer noch nicht unbedingt geeignet.
ich glaube es gibt keine Autobahnstrecken in Deutschland wo du nicht alle 10 Minuten einen Schnelllader erreichst.
Als Vertreter muss ich also im Schnitt 1x mal am Tag ne Ladepause einlegen. Egal auf welchem Abschnitt.

Ich kann auch am Ziel ankommen und mit 10% wieder losfahren. Das reicht immer locker aus um zum nächsten Schnelllader zu kommen. Egal wo ich bin.

Ab auf die Autobahn und nachladen.

Das was du beschreibst, ist Umgewöhung. Mehr nicht. Man darf nicht von seiner Erfahrung vom Verbrenner ausgehen. Sondern neu denken. Es müssen also ein paar Synapsen im Hirn neu verdrahtet werden. Das dauert ein paar Wochen mit einem BEV. Dann geht die innere Ladeplanung und Erfahrung mit dem jeweiligen Fahrzeug und dessen Reichweite ins Blut über.

Dann kann man ungefähr auch abschätzen, wie weit man so kommt.

Am Ende kommt man halt nicht so weit wie mit einem durschnittlichen Verbrenner und muss Ladepausen einplanen. Nicht mehr und nicht weniger.
 
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Richtig, aber wenn Zeit=Geld ist, verstehe ich die Vorbehalte von dem Verbrennerkreis. Für Otto-Normal-Verbraucher kein Thema.

Edit: Ich muss aber halt sagen, auch nur dort wo es genügend Schnelllader gibt.
Tschechien hat überall Ladesäulen aber eben nicht Schnelllader. Da war ich froh das wir mit einem Benziner unterwegs waren.
 
Das muss jeder mit sich selber ausmachen. Verbrennst du Sprit, hast du mehr Zeit aber weniger Geld (ja, ja ich weiß BEV kostet mehr..........). Fährste Elektrisch hast mehr Geld aber weniger Zeit. :p

Mir sind die Pausen mittlerweile beim Autofahren gelegen. Und ich komme entspannter an. Ich bin sogar soweit dem Tempolimit 130Km/h von 06-22Uhr zuzustimmen.
 
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Thorle schrieb:
Richtig, aber wenn Zeit=Geld ist
die Vertriebler, die ich kenne, die fahren ihre Partner so ab und verbringen da genügend Zeit und das nicht nur mit "Arbeit". Aber klar wir können auch immer so tun, als würde jeder die Zeit stoppen und perfekt und 100% Effizienz leben im Job. Mit nichten. Da wird rumgepimmelt. Überall.

Aber aufladen...böse. Kostet Zeit und Geld. Klar.

Am Ende pimmel ich in Warteschlangen oder auf dem Klo im Schnitt im Monat länger rum, als im Schnitt mal 15 Minuten wo aufladen zu müssen. Wobei man diese Zeit sogar produktiv nutzen könnte mit Telefonaten führen und Email schreiben. Termine koordinieren. Mensch das sind Möglichkeiten, die man mit nem Verbrenner ja nicht hat, weil man von Termin zu Termin hetzen kann um dann nach einen langen Arbeitstag zu Hause im HO noch ne Stunde vorm Rechner zu sitzen und eben genau diese Dinge nachholen darf.

Am Ende reden wir hier also nur wieder von einem konstruierten Nachteil für eine Elite an Vertrieblern, die wirklich jede Minute stoppen müssen und als Geldverlust aufrechnen...
 
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Buttkiss schrieb:
Tun ja viele. Wenn ich jetzt z.B. einen Kia Ev bestelle dann kann ich mir wie ein Schiebedach die AHK gleich in den Warenkorb packen.
Auf der anderen Seite hast du schwachsinnige Modelle, wie den ID.3, der "Brot-und-Butter-Golf-Nachfolger", der weder eine eingetragene Anhängelast, noch eine Dachlast für Dachboxen hat. Ich würde sehr gern mal einen Produktmanager von VW dazu befragen, welcher Teufel sie geritten hat, das Ding so auf den Markt zu bringen. Ich bin mir relativ sicher, dass die Ingenieure das hinbekommen hätten, vielleicht sogar vorhatten.
 
Der Grund ist vermutlich wie so oft: Geld.
Kostet sicherlich etwas, solche Sachen einzuplanen, testen, Freigaben etc.


Zur Förderung von Ladesäulen in Wohngebieten: @DerOlf könnte auf seinem nicht genutzen Parkplatz ja eine Ladesäule errichten und dann Fremde dort laden lassen ;). Wobei es vermutlich noch viel mehr eine Ausnahme ist, einen eigenen Stellplatz zu haben aber kein Fahrzeug. Insofern bleibt das natürlich eine Individuallösung.
 
Man hat es den VNB auch schwerer gemacht eigene Ladesäulen anzubieten. Nach dem neuen Gesetz dürfen diese als VNB keine Ladesäulen mehr anbieten, es sei den sie gründen eine Tochtergesellschaft.
 
Capet schrieb:
Auf der anderen Seite hast du schwachsinnige Modelle, wie den ID.3,
Ich käme auch nie auf die Idee mir einen VW zu holen 😊
Von allen Bev die ich bisher gefahren bin rangiert die ID Reihe weit angeschlagen am Ende des Feldes. Meiner Meinung nach wird da überheblich auf den Markennamen gesetzt ohne konkurrenzfähige Fahrzeuge anzubieten.
Aber, die Verkaufszahlen geben ihnen Recht.
 
Ich wäre ja sofort dabei, aber ich werde in den nächsten 20 Jahren wohl nicht mehr erleben das ich hier bei uns eine Wall Box errichten kann..

Ladestationen haben wir in der Stadt insgesamt 10 (je 2 pro Ladepunkt ergo 5 Ladepunkt) alles gut verteilt, und sehr teuer (wenn bei den teueren Stadtwerken den Strom hat kostet die Kilowatt Stunde 55 ct, andere Karten werden nicht genommen). Die Stationen sind max 22 kw und die Nummer kleiner 10kw?

Dazu sind die quasi ständig von Dienstwagen PHEV geblockt die langsam und lange laden oder defekt.

An einer Tankstelle hat man immerhin 6 CCS Stationen errichtet mit 3 400 KW Säulen. Tja köntne auch schön sein wenn da nicht ständig Tesla stehen würden, die entweder laden oder parken..
Und natürlich sind die preislich extrem teuer. Und Tankstelle am Ende der Statt.


Und auf der Autobahn gibt bisher nur auf dem Autohof in nördlicher Richtung eine Station. (17km entfernt)


Habe mir das lange alles ausgerechent und angeschaut und mich dann gegen ein BEV entscheiden, weil ich eben zu Hause oder in der Arbeit nicht laden kann. Als Kompromiss und weil es günstig war dann bis vor kurzem einen PHEV gehabt, und da gemerkt wie gut es ist das ich nicht ständig laden muss. Ständig waren die Säulen voll, kaputt oder zu geparkt.. und das externe Laden teuer..

Wie gesagt würde ich zu Hause laden können wäre ich sofort dabei aber das kann hier a) der VNB nicht realsieren, b) ist die Hausgemeinschaft dagegen (ja ich weiß die können sich nciht dagegen stellen, aber die wollen es auf einen Rechstreit ankommen lassen), weil da ggf. Kabel über das Sonder oder Gemeinschaftseigentum verlegt werden müssen..
 
@Löschknecht
Das ist schade daß das bei dir (noch) nicht passt. Wenn sich jeder so wie Du mit dem Thema auseinander setzen würde, hätten wir heute schon weniger Verbrenner auf unseren Straßen.
10 Ladepunkte für ein Stadtgebiet ist wirklich wenig. In unserer 70k Stadt sind es etwa 140.
Aktuell gibt's für viele noch ganz praktische Hemmnisse um umzusteigen. In der ganzen Straße unserer Firma ist das Stromnetz so marode das keiner ne Wallbox installieren darf.
 
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Nun wir haben in einer 25k Einwohner Stadt auch 100 Ladepunkte und auch inzwischen Ladeparks mit 400kW viele auch mit 200-300 kW aber eben nicht in den Wohngebieten, da sieht es mau aus.

Da muss man schon eher ins Gewerbegebiet.

E-Autos sieht man fast nur in den Einfamilienhaus Wohngebieten.
 
Mal eine blöde Frage, aber wir hatten das Thema letztens mal im kleinen Kreis. Es ging um das Thema Ladesäulen und die Blockierthematik. Aktuell scheint es ja so zu sein, dass eine Ladesäule immer für zwei Fahrzeuge ausgelegt ist. Meistens steht sie in der Mitte, links und rechts davon kann geladen werden.
Gibt es denn nicht die Möglichkeit, das zu erweitern durch z.B. längere Kabel/andere Parkplatzanordnung? Häufiges Problem gerade in Wohngebieten ist ja das Blockieren der Ladeplätze über den Abend/Nacht hinweg. Man selbst ist z.B. nach 3-4 Stunden voll geladen, steht aber 12h auf dem Platz. Sprich, rund 8h ist die Säule dann ungenutzt (wenn man jetzt mal annimmt, dass es nur eine begrenzte Anzahl an Säulen geben kann aufgrund der Grundproblematik der übergeordneten Stromnetze und deren Belastbarkeit).
Wieso dann nicht z.B. ein System entwickeln, dass man an der Säule seine gewünschte Startzeit einstellt und das Laden dann je nach Verfügbarkeit erfolgt. Weiterhin könnte man eine Säule dann für vll 4-6 Fahrzeuge einrichten. Das würde aber natürlich deutlich längere Kabel erfordern.
Spricht hier denn technisch etwas hinsichtlich der Säulen dagegen? Ich konnte auf die Schnelle dazu nichts finden. Natürlich können dann nicht alle 4 oder 6 Fahrzeuge gleichzeitig mit der vollen Leistung geladen werden - aber wenn die Autos da ohnehin 8-12h stehen, spielt das mMn auch nicht die entscheidende Rolle. Vielmehr aber, dass man keine Blockiergebühren mehr erheben müsste, nicht alle 2 Plätze eine neue Säule platzieren müsste und dennoch mehr Ladepunkte anbieten könnte.
 
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