Wie E-Auto Förderung sinnvoll gestalten?

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Uzer1510 schrieb:
Höh e s giong hei8ir njhur ums Klima

dhjn say2y !
Bitte was? Oo

PS nach deinem Edit: Ja und weils ums Klima geht, blenden wir alles andere aus? Oo Na dann, Menschen abschaffen, effektivste Lösung der Klimaproblematik. Oder wenigstens Bevölkerungsschrumpfung. 1 Kind Politik weltweit. Oder halt alle Verbrenner sofort weg, alle MAssentierhaltung, alle Schiffe, Flugzeuge. Kein Beton mehr. Etc. pp. Es geht ja ums Klima und nur die Auswirkungen darauf schauen wir uns ja an nicht wahr? Generell ist ne tolle Idee, Eine Lösung zu wählen, die zwar das diskutierte Problem "löst" dafür aber eine ganze Reihe anderer Probleme schafft.

Bitte sage mir, dass du keine Argumente mehr hast, ohne es zu sagen....

PPS: der AKW Thread wurde nicht grundlos geschlossen. Das Thema musst du nicht hierher auslagern...
 
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Höh nein wieso nur?

Ich sage weil Deutschland ind er REALITÄT mit der duschnittlichen kWh Netzbezug so ein "Klimaschwein" ist sollte sich die Förderung darauf konzentrieren das so weit wie möglichst zu senken.

Also die Nutziuing von echtem Ökostzrom und nicht nur buchhalterischem zu fördern.
 
Zum Thema private E-Autos und Strommix hat dr Buttkiss bereits was gesagt...

Ansonsten: Die Stromerzeugung ist NICHT für den Co2 Level Deutschlands sonderlich relevant. Der Anteil der EE am Bruttostromverbrauch beträgt ca. 57–60 %. Das ist deutlich über internationalem Schnitt. Wie kommt anhand dieses Fakts darauf, dass der deutsche E-PKW Fahrer ein "Klimaschwein" sein soll? Du ziehst als Basis für dein "Argument" den allgemeinen CO2 Aussstoßs Deutschlands heran ohne zu berücksichtigen, welchen Anteil die Stromerzeugung dabei hat... Das ist gelinde gesagt unlauter...
 
Buchhalterischer Ökostrom ist sicher besser als "Normalmix" fürs Klima aber wirklich den besten Effekt hat nicht der buchhalterische Ökostrom = (Netzbezug egal mit welchem Stromvertrag mit > 360g CO2 durchschnittlich pro kWh) sondern der tatsächliche.

Wenn man durch sinnvolle Förderung ein EFH mit PV und Speicher zum Umstieg bringt ist das halt mehr wert fürs Klima als wenn ein Netzlader umsteigt.

Bei limitierten Ressourcen ist Effizienz halt wichtig. Was bringt am meisten. Wenn in 10 oder 20 Jahren die Netzspeicher gross genug sind kann man das wieder anpassen - Förderung ist ist immer nur was ist zum Zeitpunkt X das beste Mittel um Ziel Y (maximal weniger CO2 durch mehr E-Autos) möglichst gut zu erreichen.
 
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Deine Zahlangaben ignoriere ich solange, bis du deren Quelle offen legst... Insbesondere, wenn du diesen Wert, der overall (also auch durch industrielle Verbraucher) zustande kommt und du dir nicht den konkreten Bereich anschaust. Sprich, welchen Strom nutzen private Haushalte und noch besser- Haushalte mit E-Fahrzeugen.
 
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Gibt es denn nicht die Möglichkeit, das zu erweitern durch z.B. längere Kabel/andere Parkplatzanordnung? Häufiges Problem gerade in Wohngebieten ist ja das Blockieren der Ladeplätze über den Abend/Nacht hinweg. Man selbst ist z.B. nach 3-4 Stunden voll geladen, steht aber 12h auf dem Platz. Sprich, rund 8h ist die Säule dann ungenutzt (wenn man jetzt mal annimmt, dass es nur eine begrenzte Anzahl an Säulen geben kann aufgrund der Grundproblematik der übergeordneten Stromnetze und deren Belastbarkeit)

Die meisten Stationen haben Blockiergebühren. Längere Kabel usw. ist nicht ganz so einfach, weil da Spannungsfall usw. eine Rolle spielt. Und ein neues BSH oder einen kleine Trafohaus stellt man mal nicht eben so.
Es kommt halt leider drauf an wie das Netz in der Gegend und der Trafo schon ausgelastet ist.

Möglich ist viels liegt halta uch am Geld.
 
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Uzer1510 schrieb:
Das ist nur aus buchhalterischer Sicht Ökostrom
Das Beziehen von Ökostrom von zertifizierten Stromanbietern (zertifiziert z.B. durch den Tüv) bedeutet, dass der Strom zu100% aus erneuerbaren Energien stammt und die Gewinne in den Ausbau nachhaltiger Anlagen investiert werden. Alle grossen Ladesäulenbetreiber beziehen ihren Strom ausschließlich von solchen zertifizierten Anbietern.
Somit tragen BEV maßgeblich zum Ausbau der reg. Energien bei.
 
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Das beduetet nur dass man dafür bezahlt dass irgendwo irgendwann Ökoostrom in der Menge eingespeist wird.

Du kannst doch nicht ernthaft glauben dass wenn Du in einer windstillen Nacht "Ökostrom" aaus dem Netz beziehst und verbrauchst dass das dann tatsächlich Ökostrom ist und nicht nur buchhalterisch?

Das Netz ist kein Speicher.

Du beziehst da x kWh und 2 Wochen später speist wer x kWh aus PV am Sonntag bei deinem Versoger ein die dann im schlechtesten Fall im Ausland gegen Gebühr entsorgt werden - denn die wollen den nichtmal mehr oft geschankt und die werden Buchhalterisch dann so verrechnet als hättest Du damit vor 2 Wochen geladen.

So funktioniert Ökostrom Netzbezug und genau das ist das Problem fürs Klima.

Hast Du wirklich gemeint Du bekommst im Winter z.B. real Ökostrom nachts? nur weil das so abgerechnet wird?

Ökostrom aus dem Netz ist zeitlich UND nachfragemässig losgelöst von der tatsächlichen realen Ökoeinspeisung - genau das ist doch das Problem das ich sage sollte man per sinnvoller Förderung angehen weil buchhalterische Sachen nicht so sinnvoll für das Klima sind wie REALE tatsächliche.
 
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Uzer1510 schrieb:
Für das Klima ist CO2 verantwortlich und nicht die Strahlung von Abfällen
Das ist alles richtig, was du schreibst. Nur verstehe ich nicht, worauf du jetzt letzlich hinaus möchtest. Nur das Darstellen, was schlecht ist, hilft nicht, wenn man dabei keine Verbessrungen vorschlägt.
Uzer1510 schrieb:
die Förderung darauf konzentrieren das so weit wie möglichst zu senken.
Das musst du unbedingt mit Fr. Reiche diskutieren, vielleicht kannst du sie überzeugen, dem Koalitionsvertrag zu folgen (da ist kein Gasausbau festgelegt). Und mit der Regierung, die lieber nur für große Firmen den Strompreis gesenkt hat. Für den kleinen Mann war nicht mehr genug Kuchen über...
 
Uzer1510 schrieb:
60 ist der höchste Wert den ich bisher irgendwo gesehen habe für Frankreich für die Avg CO2 / kWh.
Geht doch...

Wenn du jetzt noch aufhören würdest so zu tun, dass man alle anderen Aspekte ignorieren kann, nur damit man eine Lösung für ein Prblem hat, kommen wir weiter.

So auch deine Haltung zum "buchhalterischen" Ökostrom. Vll nochmal nachlesen, wie sich das definiert und wie dazu der Fakt, den Buttkiss einbringt, dazu passt.
 
Uzer1510 schrieb:
[...]das ist Unsinn[...]
Magst du das spezifizieren? Was genau ist an Butkiss' Aussagen Unsinn?

  • Das sog. Ökostrom Strom zu 100% aus erneuerbaren Energien stammt?
  • Die Gewinne in den Ausbau nachhaltiger Anlagen investiert werden?
  • Das alle grossen Ladesäulenbetreiber ihren Strom ausschließlich von solchen zertifizierten Anbietern beziehen?
  • Das damit BEV maßgeblich zum Ausbau der reg. Energien beitragen?
Drüber hinaus: unsere Speicherkapazitäten sind ja bekanntlich nicht so groß, das bedeutet: das was eingespeist wird, wird überwiegend verbraucht. Wenn also irgendwann irgendwo mal Strom aus erneuerbaren Quellen eingespeist wurde, wurde dafür auf etwas anderes verzichtet.

Ob diese Elektronen nun bei mir durch die Leitung huschen oder in Bayern ist mir dabei herzlich egal. Jede kWh aus erneuerbaren Quellen ist eine aus fossilen Energien weniger :) Wenn dann auch noch ein E-Auto beim durchschnittliche Strommix ca. 250% CO2 gegenüber einem Benziner einspart, bin ich vollauf begeistert.
 
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Wissenschaftlicher Konsens ist sicher Klimawandel und damit CO2 ist aktuell das grösste Problem (
Nebensächlichkeiten müssen immer hinter den wirklich wichtigen Dingen zurückstehen. Wer sich um Nebensächlickeiten kümmert statt das echte grosse Problem anzugehen wird doch nichts erreichen.

"Unsinn ist" dass wer einen Ökostromvertrag hat auch tatsächlich real Ökostrom aus der Steckdoese bekommt wenn er Strom nutzt.

Das heisst nur irgendwann speist irgendwo wer die gleiche Menge Strom aus EE ein - egal ob die dann sinnvoll genutz wrerden kann oder im schlechtesten Fall gegen Gebühren verramscht werden muss weil dann kein Bedarf dafür da ist werder im In- noch Ausland.

Wer in München die Flensburger E-Werke als Strom Vetragpartner hat bekommt auch nicht wirklich deren Strom - Das würde ich jetzt wiklich gerne wissen ob das jemand glaubt?

Netzbezug ist in 99,99999% der Fälle nur buchhalterischer Strom.
 
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Uzer1510 schrieb:
Wissenschaftlicher Konsens (...) Nebensächlichkeiten (...)müssen immer hinter den wirklich wichtigen Dingen zurückstehen.
Gut, da sind wir uns einig. Was ist dein Punkt jetzt, was möchtest du uns genau damit näher bringen?

Ach jetzt, nein, hier ist E-Auto Förderung das Thema, nicht AKWs. Ausserdem: Ein E-Auto mag heute 500% CO² freisetzen zu einem in Frankreich. Es setzt aber auch nur 50% CO² zu einem Benziner frei und nächstes Jahr weniger. Und folgend dem Plan ab 2045 dann gar ganze 0g/kWh. Na gut, das Material dafür wird noch immer nicht ganz CO² frei sein, also rechnen wir für den Strommix 2045 einfach mal mit 20g/kWh, was dem jetzigen Wert entspricht und damit realistisch betrachtet niedriger sein wird. Die 60g/kWh in Fr sind dann aber immer noch 60g, wer ist denn jetzt die Umweltsau?
 
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Uzer1510 schrieb:
Du kannst doch nicht ernthaft glauben dass wenn Du in einer windstillen Nacht "Ökostrom" aaus dem Netz beziehst und verbrauchst dass das dann tatsächlich Ökostrom ist und nicht nur buchhalterisch?
Wenn ich mir jetzt nur einmal beispielhaft meinen Anbieter Ionity anschaue dann kommt der Strom von Polarstern und hauptsächlich aus der Wasserkraft. Ich lehne mich jetzt einmal weit aus dem Fenster und behaupte das Wasser fließt auch nachts und sogar im Winter.
 
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Also ich bin raus, wenn die Moderation nachweisenachfragen versenkt, die Aussagen belegen sollen, wie diese
Uzer1510 schrieb:
Wissenschaftlicher Konsens ist sicher Klimawandel und damit CO2 ist aktuell das grösste Problem (
Nebensächlichkeiten müssen immer hinter den wirklich wichtigen Dingen zurückstehen.
mit dem Hinweis, dass hier nicht über Atomstrom diskutiert wird.
Dann versenkt bitte auch Aussagen, die Atomstrom pauschal als Problemlösung hinstellen, durch diese dann frankreich als „sauber“ und DE als „dreckig“ in Bezug auf die Stromerzeugung hingestellt werden. Das ist eine komplette Verzerrung der Fakten.
 
Sinnvolle E-Auto Förderung ist doch - glaube das stimmen ALLE zu - untrennbar von effektivem Klimaschutz und damit CO2 Vermeidung verknüpft - und die Föderung ist doch kein Selbstzweck - denke das ist sicher wissenschaftzlicher Konsens?

Man kann die Frage der E-Auto-Förderung doch nicht sinnvoll trennen von was ist da beste für das Klima?

E-Auto Förderung ohne den Klimaaspaket als zentrales Element zu betrachten macht doch keinen Sinn - zumindest nicht für mich.
 
Zentral ist was anderes als alles anderem ihm unterzuordnen…

Zumal es in DE keine Rolle spielt. Hier gibt es keine CO2 armen Alternativen zu Gas/Kohle, die nicht EE sind und wird es im relevanten Zeitrahmen auch nicht geben. Also brauch auch keine Förderung dahingehend berücksichtigt werden. Da die Stromerzeugung in DE deutlich über 50% und steigend aus EE stammt, ist deine ganze Überlegung zu buchhalterischem Ökostrom weitgehend irrelevant und wird jedes Jahr irrelevanter.
 
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Uzer1510 schrieb:
Sinnvolle E-Auto Förderung ist doch - glaube das stimmen ALLE zu - untrennbar von effektivem Klimaschutz und damit CO2 Vermeidung verknüpft
Es sind verschiedene Themen und um CO2-Vermeidung oder den Strommix geht es hier nicht.

Auch ergibt es keinen Sinn, beides gegeneinander auszuspielen.

Uzer1510 schrieb:
Man kann die Frage der E-Auto-Förderung doch nicht sinnvoll trennen von was ist da beste für das Klima?
Es sind nicht zwei verschiedene Fragen, sondern die Förderung ist unter anderem ein Teil der Frage, was das Beste für das Klima ist.
 
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Uzer1510 schrieb:
Unsinn ist" dass wer einen Ökostromvertrag hat auch tatsächlich real Ökostrom aus der Steckdoese bekommt wenn er Strom nutzt.
Unsinn ist nur die Vorstellung, dass man "Strom aus der Steckdose" bekäme.

Das Europäische Verbundsystem ist eine komplexes Netzsystem, bei dem alle Stromerzeuger mit 50Hz synchronisiert sind. Physikalisch beziehst du deinen Strom also gewissermaßen immer aus allen Kraftwerken aus dem Verbundsystem.
Okay, natürlich kann man die Stromflüsse in diesem Netz zwischen den verschiedenen Netzsegmenten messen. Damit könntest du natürlich genauer aufdröseln, in welche Richtung welcher Strom fließt. Welche Kraftwerke jetzt tatsächlich zu welchem Zeitpunkt in dein Ortsnetz einspeisen kannst du natürlich nur indirekt mit deinem Stromtarif beeinflussen. Erstmal ist der Netzbetreiber nämlich dafür verantwortlich.
Mit einem Ökostromtarif sorgst du aber dafür, dass tendenziell mehr Kraftwerke mit Ökostrom existieren, die in aller Regel am Strommarkt bevorzugt werden, weil sie eben sehr günstig sind. Das heißt, dass ein anderes (fossiles) Kraftwerk dafür zurückgefahren werden kann.
Vielleicht betrifft das dein Ortsnetz überhaupt nicht, weil PV-Anlagen deines Anbieters in Spanien ein Kohlekraftwerk in Portugal "ersetzen", während physikalisch kein Strom von dort nach Deutschland fließt (aus versch. Gründen, z.B. weil Frankreich schon so viel Ökostrom aus Spanien kauft, dass die Netzkapazität in diese Richtung ausgeschöpft ist) und wir hier in DE fleißig Kohle verheizen. Dennoch hast du in Summe dann dafür gesorgt, dass der EE-Anteil im Verbundnetz gestiegen ist, also CO2 eingespart wurde.
 
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