Wie E-Auto Förderung sinnvoll gestalten?

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Ja natürlich ist ein Ökostromanbieter besser als nichts - aber es ist nicht besser als EE + Speicher. Zumal E-Auto laden sicher eher in der Nacht ist also ausserhalb der PV Zeiten und damit eher starke EE Zeiten.

Dass Deutschland trotz 65% - also 2/3(!) - EE so ein Klimasünder ist zeigt halt da ist extrem viel im Argen das kann halt nicht so weitergehen - man MUSS extrem viel effektiver sein.

Limitierte Ressourcen sollten halt nicht für halbe Lösungen verbraucht werden wenn man auch besseres damit machen kann - das ist halt das was auch meiner Meinung nach bei der E-Auto Föderung ganz oben stehen muss.
 
Uzer1510 schrieb:
Dass Deutschland trotz 65% - also 2/3(!) - EE so ein Klimasünder ist
Dann dröseln wir das doch mal auf:
1kWh Gas enthält ~200g CO². Mit einer Verstromungsquote von 40% macht 1kWh Strom daraus ~500g/kWh. Nein, die ~250-350g CO² sind bei unserem Strommix erwartbar und genau da, wo sie liegen sollten. Und Kohle macht mehr, soweit ich weiß.
Uzer1510 schrieb:
Limitierte Ressourcen sollten halt nicht für halbe Lösungen verbraucht werden
Ja, das schreibst du nun seit ~2 Seiten und reitest auf den CO² Gehalt des deutschen Stromixes rum. Was ist dein Punkt? Was möchtest du uns damit mitteilen, welche Änderungen sollen daraus abgeleitet werden? Dass wir den CO² Gehalt verringern müssen? Ja, sind wir aktiv dran, nennt sich Energiewende. Und mehr E-Autos würden dabei auch helfen. Nicht beim Strom, aber beim vermeiden von CO² aus fossilen Kraftstoffen!
 
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Uzer1510 schrieb:
Limitierte Ressourcen sollten halt nicht für halbe Lösungen verbraucht werden wenn man auch besseres damit machen kann - das ist halt das was auch meiner Meinung nach bei der E-Auto Föderung ganz oben stehen muss.

Dann sollten wir dringend aufhören Benzin/Diesel in Autos so ineffizient zu verbrennen und E-Autos stark fördern, damit die Wende schneller klappt. Den Öl benötigen wir überall in unserer Welt und an vielen Stellen ist es nicht so einfach zu subsumieren wie im Antriebssystem von Autos.
 
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Uzer1510 schrieb:
Zumal E-Auto laden sicher eher in der Nacht ist also ausserhalb der PV Zeiten und damit eher starke EE Zeiten.
Der Solarstrom trug in Deutschland 2024 gerade einmal knap 15% Anteil an der Bruttostromerzeugung. Auch Nachts ist genügend EE Strom vorhanden. Dazu kommt das europäische Verbundnetz.
Die Besitzer einer PV Anlage werden wohl eher nicht nachts laden.
Samurai76 schrieb:
Ja, das schreibst du nun seit ~2 Seiten und reitest auf den CO² Gehalt des deutschen Stromixes rum. Was ist dein Punkt? Was möchtest du uns damit mitteilen
...und was hat das überhaupt noch mit dem Thema hier zu tun???
 
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Als Beispiel kannst du ganz schön den Wechsel der Energieträger bei der Bahn sehen. Früher war es Kohle und ein Dampfmotor - danach der Dieselmotor und dann die E-Lok.

E-Lok gab es schon deutlich früher, ebenso früher bereits Akku bzw. Batterietriebwagen. Dampf war halt günstiger, weil Kohle halt damals noch günstiger war usw.

Viele Hauptstrecken waren bereits in den 30er Jahren unter Draht.

Es musste keine Kohle UND Kühlwasser mehr mitgeführt werden und beide Alternativen haben insbesondere in Tunnel einen nicht zum halben ersticken gebracht

Tunnel hatten da unter Umständen auch Belüftung (nicht alle) und das konnte auch bei Diesel passieren, bevor die dieselelektrischen kamen.
Zumindest V Traktion ist ähnilch wartungsintensiv wie Dampf bei den Hauptuntersuchungen.

Kohle und Wasser war weniger das Problem sonder das man quasi an jeder Milchkanne, Kohlebunker, Wasserturm usw. vorsehen musste, ebenso Heizhäuser usw.
 
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@Löschknecht Ich glaube, du wurdest generell im Forum schon mehrfach darum gebeten, korrekt zu zitieren. Tu das bitte auch. Die Forensoftware macht es nun schon mehr als nur einfach. Offenbar stammt das erste Zitat auch gar nicht aus diesem Thread.
 
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Hier mal ein Beitrag durch Experten die sehen auch die Sicheit des Ladens als primäres Problem sekundär der Strompreis.

Und das ist nicht einfach zeitnah für die Masse lösbar - deshalb zuerst da max födern wo beide Probleme wegen derer nach Ansicht der Expertenm den Kauf hauptsächlich verhindern nicht da sind.

Das ist einfach extrem unwahrscheinlich dass man die Strominfrastruktur in Grossstädten anpasst dass man Wärmepumpoe UND Ladeinfrastruktur hat - das Zeug liegt in der Erde das wird Jahrzehnte dauern (evtl kölnnte man mit höherern Spannungen + Transformatoren arbeiten das mpsstze aber erst durch Zertifizierungsprozesse das sind dann + 15 Jahre oder 20 Jahre) eine Senkung der allgemeinen Stromkosten ist auch nicht realistisch machbar Backupkraftwerke und Speicher können nicht auch noch wie bereits EEG aus dem Haushalt finanziert werden der Haushalt reicht nicht mal für Sozialsysteme die eine viel höhere Prioritärt haben.

Dagegen Eigenheim + PV => sichere Lademöglicht UND günstiger Strom wenn aus PV.

Will man was schnell erreichen muss man mit dem arbeiten was da ist und nicht nur täumen - der Klimawandel wartet nicht auf Träumer.

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https://www.tagesschau.de/wirtschaft/e-auto-eigenzulassung-100.html


Bratzel sieht den Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur als oberste Priorität. "Ich muss die Sicherheit haben, regelmäßig laden zu können", fordert der Mobilitätsexperte, der im wissenschaftlichen Beirat des Bundesverkehrsministeriums sitzt.

Das gelte insbesondere für Menschen in Mietshäusern, die keine Wallbox in der Garage haben. Ein weiterer Aspekt sei der Strompreis, um auch eine Kundengruppe anzusprechen, die mehr aufs Geld schauen müsse.

Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt eine Umfrage des ZDK. Demnach sieht der Großteil der befragten Mitgliedsunternehmen den Ausbau der Ladeinfrastruktur und die Senkung der Stromkosten als drängendstes Thema, das die Politik zur Förderung der E-Mobilität angehen müsse.
 
Zuletzt bearbeitet:
Uzer1510 schrieb:
Demnach sieht der Großteil der befragten Mitgliedsunternehmen den Ausbau der Ladeinfrastruktur und die Senkung der Stromkosten als drängendstes Thema, das die Politik zur Förderung der E-Mobilität angehen müsse.
Die grossen Ladesäulenbetreiber sowie viele Stadtwerke bremsen den Ausbau des Ladenetzes aber jetzt schon aus, da der Markt aktuell gesättigt ist. Ca. 2,8 Mio reinen BEV und Plug-in-Hybriden stehen 170k öffentliche Ladepunkte gegenüber was eigentlich ein recht gutes Verhältnis ist da die meisten BEV nach wie vor zuhause geladen werden. Viele Ladepunkte sind aktuell praktisch kaum ausgelastet.
Das Problem wird durch ein vollkommen unkoordiniertes Drauflosbauen verschärft, Stadt, Stadtwerke, Gemeinden, Tankstellenketten bauen erst einmal für das eigene Netzwerk und damit oft am eigentlichen Bedarf vorbei. So haben wir heute grosse regionale Unterschiede im Ladesäulennetz.
Wenn der Ausbau des Ladesäulennetz weiter vorranschreiten soll, dann muss erst einmal der Strompreis runter. Wirtschaftliche Anreize für die Autofahrer -> wirtschaftliche Anreize für die Ladesäulenbetreiber.
 
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Uzer1510 schrieb:
die Sicheit des Ladens als primäres Problem sekundär der Strompreis.
Inwiefern, welche Experten, welche Studie, welches Problem? Du glaubst ernsthaft, wenn es da ein Sicherheitsproblem gäbe, würde die Technik weiter munter im Land verteilt?

Und wie cool, erster Absatz:
Uzer1510 schrieb:
durch Experten die sehen auch die Sicheit des Ladens als primäres Problem sekundär der Strompreis.
Zweiter Absatz:
Uzer1510 schrieb:
Demnach sieht der Großteil der befragten Mitgliedsunternehmen den Ausbau der Ladeinfrastruktur und die Senkung der Stromkosten als drängendstes Thema
Kein Wort von Sicherheitsproblemen beim Laden, aber OK.

Und dann deine einzige Quellenangabe zu deinem Beitrag, die hat nichts mit deinem Beitrag zu tun. Also im Fazit, viel behauptet, wenig Quellen dazu. Wie gewohnt.
Uzer1510 schrieb:
Will man was schnell erreichen muss man mit dem arbeiten was da ist und nicht nur täumen
Ja, aber die Eigenheimförderung für PV und WP und E-Auto wolltest du ein paar Seiten vorher noch abschaffen, da damit nur Reiche gefördert würden. Als wenn in den unteren 90% nicht auch Eigenheimbesitzer sind.....Ich z.B., um nur mal eines zu nennen. Aber das ist ja wieder Realität....

Also, was soll nach deinem Beitrag jetzt wie gefördert werden, um dir dein Fazit aus der Nase ziehen zu wollen?
 
Häh da steht


Ich muss die Sicherheit haben, regelmäßig laden zu können", fordert der Mobilitätsexperte, der im wissenschaftlichen Beirat des Bundesverkehrsministeriums sitzt.


Wsas ein Unsinn ich habe gesagt E-Autos für Egernheim und PV fördern ist das einzige sinnvolle weil das das Maximum an CO2 einspart

WP Förderung habe ich selber genutzt - das war hier ein Betrag der auch nicht an einen Kredit oder so gebunden war - ich meine knapp über 40k wurde hier dann direkt hinterher ausgezahlt bei Umbau von 100k. Das fand ich super - weil sonst Förderungen oft nur verbilligte Kredite oder Bürgschaften sind, die ich dann halt nicht in Anspruch nehme - da ist mir die WP Förderung als sehr positiv in Erinnerung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei der Quelle muss ich ja schmunzeln... Was täuscht den da? Die Zulassungsstatistik gibt ausschließlich wieder, welche Fahrzeuge zugelassen werden. Aus welchen Gründen, speilt keine Rolle, diese Daten waren NIE Bestandteil dieser Statistik.
Nun gibt diese Statistik aus, dass ein neuer Rekord an E-Autos zugelassen worden ist. Und nun kritisieren, die, die diese Fahrzeuge in großer Masse zugelassen haben, dass diese Zahlen "täuschen" würden. Ja warum lassen den diese "Herren" solche Unmengen Autos zu? Machen die ja nicht aus Lust und Laune. Wenn der Verband aus Eigenzulasung und "taktischen" Mitteln so viel zulassen, dann verzerren SIE diese Daten und nicht die Statistik täuscht...

Die Frage sollte hier viel mehr lauten, warum muss das deutsche Kraftfahrtgewerbe so viele Fahrzeuge den zulassen? Die QUelle erklärt das und dann steht da was, was einen hellhörig werden lassen sollte:" Zudem überzeugten Hersteller mit entsprechenden Rabatt-Programmen die Händler davon, selbst Neuwagen zuzulassen, etwa als Test- oder Vorführwagen, erklärt Stefan Bratzel vom Center of Automotive Management (CAM) in Bergisch Gladbach. Das sei nichts ungewöhnliches, so der Experte zu tagesschau.de. "Allerdings kann ich mir schon vorstellen, dass es die Händler nervt, da beim anschließenden Verkauf der bereits zugelassenen Wagen die Marge für sie sinkt."
Ach das ist nichts besonderes? In der Masse? Einer Masse, die so groß ist, dass es zu einem Rekordjahr bei Zulassungen kommt, obwohl der Markt eher nachlässt als zuzulegen?
Andererseits sei das ja gar nicht so. Sagt BWM in der Quelle. Und weiter: " Wachstumstreiber bei den BEVs waren hier vielmehr private und gewerbliche Kunden.". Also das genaue Gegenteil was der ZDK sagt.
Jetzt fällt uns ein, dass die EU CO Besteuerung nach Flotte geht. Und die Hersteller dringend ihre Flotten CO2 senken müssen. nun sollte es langsam klick machen. Vor allem mit dem Wissen im Hinterkopf, wer dauernd Subventionen für E-Autos fordert und den Staat beschuldigt, zu wenig zu tun, um die Energiewende zu erreichen bei PKW.

Hier sollen Unternehmensgewinne nach oben getrieben werden mit Steuergeldern bzw. Umweltkosten (hier CO2) mit Steuergeldern ausgeglichen werden, die vor allem dadurch zur Debatte stehen, weil insbesonder die deutschen HErsteller gepennt haben.

Das sollte unbedingt bei jedweder Subvention berücksichtigt werden. Wir wollen die Energiewende fördern. Nicht VW, BMW, Mercedes, Opel und Co. Hier sollte der deutsche Staat dringend nach Norwegen schauen, wie man E-Mobilität fördern kann ohne direkt oder indirekt Steuergelder an Fahrzeughersteller zu zahlen.
 
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Ah, der Bratzel hat gesagt. Ja, so als Abgehobener hat er die Ängste und Sorgen der Allgemeinheit natürlich vor Augen. Komisch nur, dass Umfragen dann plötzlich andere Ergebnisse liefern, hier z.B. vom BDEW:
  1. Die Wiederkaufsbereitschaft liegt bei 97 Prozent. Die Empfehlungsquote ist ebenso auf hohem Niveau.
  2. Die Sorgen nach der Anschaffung eines E-Pkw sind geringer als vor dem Kauf, einzig die Anschaffungskosten stechen heraus.
  3. Der wichtigste Ladeort ist das Zuhause.
  4. Das Fahrerlebnis und der Nachhaltigkeitsgedanke sind die entscheidenden Treiber für die Anschaffung eines E-Autos.
  5. Bei Zufriedenheit mit öffentlichen Ladeangebot schneiden vor allem technische Zuverlässigkeit, Lade-Apps und Bedienfreundlichkeit am besten ab.
Also zumindest bei den E-Auto Fahrern ist die Meinung dazu anders....
 
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Uzer1510 schrieb:
Ich muss die Sicherheit haben, regelmäßig laden zu können", fordert der Mobilitätsexperte
Was der wirklich fordert, steht da garnicht.
Er will nämlich immer und überall sofort die Möglichkeit haben, einen Schnelllader zu benutzen, der sein Auto in <15 Minuten vollmacht.

Der Witz dabei ist, dass dem Experten eigentlich klar sein wird, dass ein solches Ladenetz erst wirtschaftlich zu betreiben ist, wenn e-Autos mehr als 50% des Straßenverkehrs ausmachen.

Natürlich möchte man das gemachte Nest (Verbrenner) erst dann verlassen, wenn es im neuen Nest mindestens genauso komfortabel ist.

Hätte man sich beim Verbrenner ähnlich angestellt, er hätte sich wohl nie durchgesetzt.
 
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DerOlf schrieb:
So nett der Hinweis auf Norwegen auch ist, sollte dabei nicht vergessen werden, dass ein Teil der dort getätigten Investitionen direkt aus dem Ölexport kommen.
Der Einwurf ist in der Sache richtig. Ist jetzt aber nicht so, dass DE in einigen Bereichen nicht genauso handelt. Rüstung hust
Der Punkt ist, Deutschland kann das selbstredend auch gegenfinanzieren. Wozu ist den die CO2 Steuer auf Benzin sonst gut? Und wenn nicht reicht, Kerosin ist komplett unversteuert….
 
Ja den link habe ich wohl übersehen.

Aber die Umfrage ist doch ohne Bedeutung.

Bei der E-Auto Förderung geht es doch nicht darum ob die die eines haben - weil die Voraussetzungen stimmen wie Eigenheim und PV - wieder eines kaufen, sindern bei der E-A+uto Fördferung geht es darum die zu erreichen die aus verschiedenen Gründen KEINES haben.

Natürlich ist ein E-Auto super wenn die Voraussetzungen passen.

Die Umfrage unter Multimillionären ist sicher auch es gibt keine Wohnungsnot in D die Auswahl an Penthäusern auch bis 10 Mio ist hervorragend - sogar in Grossstädten. Daraus kann man doch nichts zur Bauförderung schlussfolgern.
 
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Buttkiss schrieb:
Die grossen Ladesäulenbetreiber sowie viele Stadtwerke bremsen den Ausbau des Ladenetzes aber jetzt schon aus, da der Markt aktuell gesättigt ist. Ca. 2,8 Mio reinen BEV und Plug-in-Hybriden stehen 170k öffentliche Ladepunkte gegenüber was eigentlich ein recht gutes Verhältnis ist da die meisten BEV nach wie vor zuhause geladen werden. Viele Ladepunkte sind aktuell praktisch kaum ausgelastet.

Die meisten davon sind nutzlose Halbschnellader mit Blockiergebühr. Das ist eine Fake-Infrastruktur, die für Pendler ohne Wallbox völlig praxisuntauglich ist, und sie auch nicht zum Kauf animiert.

Samurai76 schrieb:
Der wichtigste Ladeort ist das Zuhause.

Natürlich ist er das für die meisten Nutzer, wenn die ohne Wallbox gar nicht erst zu Nutzern werden. Das ist kein gutes Zeichen.
 
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Uzer1510 schrieb:
Aber die Umfrage ist doch ohne Bedeutung.
Ich sehe darin mehr Bedeutung als in einer allgemeinen Umfrage, da viele nicht-Fahrer überzeugt sind, dass es nicht geht (bei Ihnen). Da fehlt dann einfach die Motivation, sich zu informieren um dann überzeugt zu werden. Oder die Motivation, sich mit dem Vermieter anzulegen, um ~2000€ in eine Wallbox investieren zu können. Oder sich als Mieter zusammen zu schließen und den Vermietern ein Angebot zu unterbreiten, wie es funktionieren könnte. Für den Netzbetreiber ist es nämlich entscheidend, ob 30 einzelne Walboxen mit je 11kW angeschlossen werden sollen oder eine mit 30 Anschlüssen und einer Gesamtleistung von 100kW.
 
Samurai76 schrieb:
Der wichtigste Ladeort ist das Zuhause.
Jo deswegen Förderung

Antrag zack 1 monat später öffentliche ladestation auch in deinem Wohnblock.

Ohne ladeststion im Wohnblock kein Laden zu Hause.

Easy as it!
 
Kyouko schrieb:
Antrag zack 1 monat später öffentliche ladestation auch in deinem Wohnblock.
Du glaubst ernsthaft, dass auf öffentlichem Grund 1 Monat nach Antrag der Bau abgeschlossen ist?

Und wie sehen die Details aus?

Nur als Beispiel, ich vermute, keiner wird sich ein E-Auto kaufen, wenn die persöhnliche Ladesituation nicht passt bzw erst ein halbes oder ein Jahr später eine Absage kommt, sorry, Netz nicht geeignet. Dann hast du ein E-Auto und trotzdem eine beschissene Ladesituation. Oder du hast dann 'deine' Ladestation. Wie oft glaubst du, wird diese frei sein, wenn du laden möchtest?
Oder das andere Extrem. Alle kaufen E-Auto, jeder eine Ladesäule (gibt ja ein Recht darauf). Dann hast du ganz viele Mittel in einen riesigen Ladepark investiert, ohne das auch nur die Hälfte davon im Einsatz wäre. Auch nicht optimal.

Mit den Tankstellen hat es auch geklappt, dass nach einiger Zeit überall da, wo Geld mit tanken zu verdienen ist, auch eine Tankstelle existiert. Wenn DU wirklich E-Auto fahren willst, wäre immer noch das einfachste, machs dir selbst.

Vor allem kaufe ich ein E-Auto auch deswegen, um die Abhängigkeit von Öl zu beenden, denn Öl kann ich weder im Garten fördern noch im Haus reffinieren. Strom schon.

Edit: Ach ja, nicht zu vergessen, eine Prüfung, ob der Antrag überhaupt sinnvoll ist, weil der Antragssteller wirklich keine andere Möglichkeit hat. Sonst hast du viele Eigenheim Besitzer, die sich ihre Wallbox sparen und lieber die öffentliche Säule per Antrag bauen lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei Einfamilienhäusern dann statt Wohnblock die Straße? Inklusive Enteignung kleiner Grundstücksanteile, wenn kein ausreichender öffentlicher Platz verfügbar ist?

Dann können vermutlich viele, die eine Wallbox installieren möchten weil sie auf Elektro umsteigen wollen nicht umsteigen. Weil der Bau sich entweder um Jahre verzögert oder gar nicht möglich ist. Da bürdet man dem einzelnen ein Problem auf, für das er selber nichts zur Lösung beitragen kann.
 
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