Wie E-Auto Förderung sinnvoll gestalten?

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Hallo

@DerOlf
Wie soll man dieses "Henne Ei" Problem lösen das viele Menschen kein E-Auto wollen solange es nicht genug Ladesäulen gibt und nicht (deutlich schneller) mehr Ladesäulen gebaut werden solange nicht viele Menschen ein E-Auto haben ?

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
Wie soll man dieses "Henne Ei" Problem lösen
Für mich stellt es sich mehr und mehr als Wahrnehmungsproblem entgegen der Realität dar. So wie damals, als 99,9% der Menschheit wussten, dass die Erde flach ist.
Tomislav2007 schrieb:
das viele Menschen kein E-Auto wollen
Oben gepostet, fast 20% Anteil BEV an den Zulassungen August 2025 sind auch nicht wenige, es ist halt im Wandel und wir haben noch 10 Jahre Zeit bis 100% erreicht werden (müssen/müssten/sollten/werden(aktuelle EU Rechtslage)!).
Tomislav2007 schrieb:
nicht genug Ladesäulen gibt
Oben gepostet, 175000 zusammen mit Sehr viele Ladesäulen für zu wenig E-Autos (17% Gesamt maximal Auslastung, regional 3-40%) oder auch:"Nur jeder fünfte Ladepunkt ist laut BDEW überdurchschnittlich ausgelastet, vier von fünf haben dagegen eine Auslastung von weniger als 17 Prozent.". Klingt nicht nach nicht genug, eher nach fast zuviel des guten. Zumindest Mancherorts.
Tomislav2007 schrieb:
nicht mehr Ladesäulen gebaut werden
16.063 öffentlichen Ladepunkten und 0,9 GW im ersten Halbjahr 2024. Aktuell kommen auf 1 Ladesäule ~9,5 BEV (1650000BEV/175000LS, nach der Statistik August werden also ~240000 BEV neu zugelassen und 16000 LS pro Halbjahr gebaut, heißt 15BEV/LS. Ja, die Werte liegen noch weit auseinander, aber die Ladesäulen sind auch noch weit von 50% Auslastung entfernt. Selbst regional betrachtet gibt es keine nicht mal zur Hälfte ausgelasteten Säulen.

Und das ganze ist morgen natürlich auch nicht fertig, es will ja keine Seite alles allein und auf einmal zahlen. Siehe oben die 5 Billionen Euro für die Wende. Nein, diese Summe muss gescheit aufgeteilt werden, z.B. auf 20 Jahre gestreckt und auf viele Schultern verteilt (Privat, Gewerblich, Staatlich). Dann bleibt für jeden Sektor auch nur noch ein überschaubarer Anteil von ~83 Mrd übrig. Als worst case Schätzung, wenn wir richtig investieren und den Ausbau an den richtigen Stellen schnell vorantreiben, kann die Summe ja auch auf bis zu 1,3Bill schrumpfen, dann wären es auch nur noch ~22Mrd/Jahr und Sektor. Der Gwerbesektor war jedenfalls 2024 weit über dem Ziel mit guten 32Mrd (ohne den Netzausbau!). Zumindest für den Intelligenten Weg zur Zukunft. Die Unterschiedlichen Zahlen beruhen m.M.n.z.B. Windausbau Bayern, Über~ oder Unterirdische Trassenführung, Speicherausbau u.s.w.

Fazit:
Ja, es könnten wohl auch mehr Säulen gebaut werden. Aber es mehr als nichts und in Relation zur Nutzung noch lange nicht zuwenig. Evtl an falschen Orten.
 
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Hallo

Samurai76 schrieb:
Ich hatte...

Tomislav2007 schrieb:
nicht mehr Ladesäulen gebaut werden
...das...

Tomislav2007 schrieb:
nicht (deutlich schneller) mehr Ladesäulen gebaut werden
...editiert/erweitert.

Samurai76 schrieb:
Oben gepostet, 175000 zusammen mit Sehr viele Ladesäulen für zu wenig E-Autos (17% Gesamt maximal Auslastung, regional 3-40%) oder auch:"Nur jeder fünfte Ladepunkt ist laut BDEW überdurchschnittlich ausgelastet, vier von fünf haben dagegen eine Auslastung von weniger als 17 Prozent.". Klingt nicht nach nicht genug, eher nach fast zuviel des guten. Zumindest Mancherorts.
Das ist wohl das Problem, das die Ladesäulen nicht gut verteilt sind, an manchen Plätzen sind zu viele, an manchen Plätzen sind zu wenige/keine.

Samurai76 schrieb:
Und das ganze ist morgen natürlich auch nicht fertig, es will ja keine Seite alles allein und auf einmal zahlen.
Natürlich nicht bis morgen, beim aktuellen Tempo (inkl. dem "Henne Ei" Problem) bin ich aber auch kritisch ob das bis 2035 klappt.
Alleine schon wenn ich sehe wie gebrauchte Verbrenner Autos boomen und das einige Hersteller dem Verbrenner Auto wieder mehr Aufmerksamkeit schenken.

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
War ich wohl schon am schreiben. Und deutlich schneller? Damit noch mehr deutlich weniger ausgelastet werden und als totes Kapital rumstehen und nur die Kosten nach oben geschraubt werden. Oh ja, macht Sinn. Mehr Geld aus der Gesellschaft ziehen, um es an den Oberen 10% zu sammeln. Da ja laut Herrn Merz unser Solidarsystem aktuell in die falsche Richtung läuft und die Verteilung durch Refomen am unteren Ende wieder nach oben wieder maximiert wird. Oder anders ausgedrückt, wir laufen Gefahr, dass unsere Reichen nicht schnell genug reicher werden. WTF! Wer hat die blos gewählt....Moment, das Rentensystem ist erst nachrangig zum BG zu reformieren. Ich verstehe.

Blubb.
 
Hallo
Samurai76 schrieb:
Und deutlich schneller?
Ja !!!
Viele Menschen sind kritisch gegenüber E-Autos und da muss die Politik mit Förderung und die Industrie mit massivem Ladesäulen Ausbau in Vorleistung gehen.
Wie soll man sonst die Mehrheit der Menschen dazu bewegen auf ein E-Auto umzusteigen ? Nur das Köpfchen streicheln und sagen "Alles wird gut" reicht nicht.

Grüße Tomi
 
Tomislav2007 schrieb:
Viele Menschen sind kritisch gegenüber E-Autos und da muss die Politik mit Förderung und die Industrie mit massivem Ladesäulen Ausbau in Vorleistung gehen.
Es bestreitet niemand, dass Ausbau und Förderung nötig sind. Es ist ja buchstäblich Thema dieses Threads.

Aber zur Wahrheit gehört eben auch, dass noch immer Mythen existieren, die sich festgesetzt haben und die es mittels z.B. Kommunikation zu korrigieren gilt.
 
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Hallo

Reglohln schrieb:
Aber zur Wahrheit gehört eben auch, dass noch immer Mythen existieren, die sich festgesetzt haben und die es mittels z.B. Kommunikation zu korrigieren gilt.
Man kann die Ängste/Vorbehalte/etc. der Menschen natürlich Mythen/Irrational/Unbegründet/etc. nennen, das bringt uns aber nicht wirklich weiter.
Zur Wahrheit gehört auch das Kommunikation alleine nicht ausreicht, allein schon weil viele Menschen der Politik und Industrie nicht mehr vertrauen.
Wenn das bis 2035 was werden soll sind schnelle Taten/Handlungen/Investitionen/Förderungen/etc. der Politik und Industrie (in Vorleistung) notwendig.

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
Man kann die Ängste/Vorbehalte/etc. der Menschen natürlich Mythen/Irrational/Unbegründet/etc. nennen
Habe ich nicht. Und natürlich darf man den Menschen auch sagen, dass (Falsch-)Informationen kursieren, die manipulativ sind.

Tomislav2007 schrieb:
Zur Wahrheit gehört auch das Kommunikation alleine nicht ausreicht
Das steht sogar so in meinem Post.
 
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Hallo

Reglohln schrieb:
Doch, genau...

Reglohln schrieb:
Aber zur Wahrheit gehört eben auch, dass noch immer Mythen existieren, die sich festgesetzt haben
...das hast du hier gemacht oder wo haben sich die Mythen festgesetzt wenn nicht in den Köpfen der Menschen ?

Reglohln schrieb:
Und natürlich darf man den Menschen auch sagen, dass (Falsch-)Informationen kursieren, die manipulativ sind.
Das habt "Ihr" schon oft genug gemacht, mit Wiederholungen kommen wir nicht weiter, mit Wiederholungen überredet man niemanden.

Grüße Tomi
 
Tomislav2007 schrieb:
...das hast du hier gemacht oder wo haben sich die Mythen festgesetzt wenn nicht in den Köpfen der Menschen ?
Nö. Wenn etwas aus etwas anderem resultiert, ist beides nicht dasselbe.

Tomislav2007 schrieb:
mit Wiederholungen kommen wir nicht weiter
Wie erklärst du dir dann, dass Falschinformationen, wie sie auch hier immer verbreitet werden, weiterhin von Menschen wiedergegebene werden, obwohl sie schon zig mal widerlegt wurden?

Dass etwas aufgrund häufiger Wiederholung als wahr empfunden wird, ist in der Psychologie ein bekanntes Phänomen. Und das funktioniert in beide Richtungen (also bei wahren und unwahren Informationen).

Und von
Tomislav2007 schrieb:
war nicht die Rede.
 
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Tomislav2007 schrieb:
Viele Menschen sind kritisch gegenüber E-Autos und da muss die Politik mit Förderung und die Industrie mit massivem Ladesäulen Ausbau in Vorleistung gehen
Ich lebe in einer Gegend wo fast jeder Zuhause an der Steckdose laden könnte und ja selbst der lahme ~2,4 kW Ladeziegel würde den meisten reichen. Die Leute sind trotzdem kritisch ggü E Autos du glaubst gar nicht wie viel Unsinn ich regelmäßig höre. Das ist auch ein " Was der Bauer nicht kennt" Problem und das wird sich mit der Zeit zumindest hier von alleine lösen.
 
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Tomislav2007 schrieb:
mit Wiederholungen überredet man niemanden.
Nein, das ist richtig. Deswegen wahrscheinlich auch der EU Schritt, nach dem Beweis Norwegens, Verbrenner Neuzulassungen ab 2035 zu verbieten. Die Rahmenbedingungen stimmen, jeder der will, kann. Zumindest mit eigenem Stellplatz. Aber ich finde es schlimm, dass die Großgrundbesitzer sich einfach aus der Verantwortung geschlichen haben. Erst die Verantwortung für Stellplätze auf die Gesellschaft auslagern und danach auch noch die Kosten für die Ladeinfrastruktur. Denn jeder, der einen Stellplatz hat, könnte dort auch eine Lademöglichkeit schaffen. Nicht nur als Eigentümer. Ja, ein gewisser Teil der öffentlichen Ladeinfrastruktur ist unbedingt nötig, aber deutlich weniger, wie wenn jeder zumindest am Wohnort einen eigenen Stellplatz hätte.
BOBderBAGGER schrieb:
jeder Zuhause (...) laden könnte und (...) trotzdem kritisch
Ja, kenne ich auch. BJ1990 und letztes Jahr eine neue Gastherme. Ähnliches Thema.

ABER: Bei 20% Anteil bei Neuzulassungen ist es einfach wahrscheinlich, dass dein Nachbar demnächst ein E-Auto fährt. Man unterhält sich darüber und dann kommt der Faktor Neid und will-haben. So geht Technikrevolution ab 3-5% Marktdurchdringung (erreicht!).

Edit und PS: Ich bin äusserst gespannt, ob die Entlastung des produzierenden Gewerbes eine Marktbelebung und Wachstum anspricht. Ich denke eher nicht (Firmen investieren eher bei Gewinnsteigerungsaussichten aka Wachstum, selten, weil sie mehr Gewinn machen) und halte das Geld besser aufgehoben im Privaten. Denn wenn diese Stromkostensenkung ihnen mehr Geld beschert, wird das meist auch investiert. Und eine Stromkostensenkung wäre zumindest mal ein klares und starkes Signal der Regierung für E-Auto und Wärmepumpen bzw allgemein für die Elektrifizierung. Aktuell sieht der Regierungskurs leider nach Industriemuseum aus.
 
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Ja genau wen Klaus und Dieter ein e Auto haben und es überleben überlegt man vielleicht selbst ob da was dran ist.
 
Tomislav2007 schrieb:
Wie soll man dieses "Henne Ei" Problem lösen das viele Menschen kein E-Auto wollen solange es nicht genug Ladesäulen gibt und nicht (deutlich schneller) mehr Ladesäulen gebaut werden solange nicht viele Menschen ein E-Auto haben ?
Ganz simpel, abwarten und fördern, statt das Geldgeschenke an Autokäufer verteilen. Stromnetze bauen sich nicht von alleine aus, die Genehmigungsverfahren dafür können ein Jahrzehnt dauern. Auch die Ladepunkte selbst kann man nicht einfach überall hinklatschen, manchmal müssen dafür ganze Straßen oder Parkplätze umgebaut werden. Ich würde sogar einen Schritt weiter gehen, die unsinnige Steuerbefreiung für Elektroautos auf der Stelle abschaffen und das Steuergeld in den Ausbau der Ladeinfrastruktur stecken.

Es ist eigentlich ein Unding, dass Steuermittel aus anderen Bereichen "umverteilt" werden, damit Hans Wurst seinen Hintern mit einem dicken SUV durch die Gegend fahren kann und eine Steckdose vor seine Wohnung bekommt. Ich kann mich jedenfalls an keine Tankstellen erinnern, die vom Steuergeld finanziert wurden.
 
Und ich bin überzeugt, dass Krankenhäuser, neben den Privathaushalten, sogar rechtlich soweit geschützt sind, dass sie als letztes abgeschaltet werden. Als Erstes, nach den Erfahrungen im letzten Herbst mit den Orbitstrompreisen, steigen die ersten Großverbraucher aus, die mit dynamischen Stromtarifen dann nicht mehr wirtschaften können. Als erstes gezielt abgeschaltet oder gedrosselt werden die Großkunden, die es schon im Vertrag stehen haben und wissen, dass das passieren kann. Und die Versorgungssicherheit war zu keiner Zeit gefährdet. Aber ich verstehe, warum aus dieser Richtung genau das so gesagt wird. Es ist noch nicht ganz falsch, aber auch nicht richtig. Aber es verunsichert maximal, was dann dazu führt, dass der BEV Absatz knickt und mehr Öl und Gasheizungen verkauft werden.
 
Schön, dass viele Schnellladesäulen an Autobahnen gebaut werden.
Wobei die wohl primär für Urlaubsfahrten genutzt werden.
Was m. E. fehlt sind viele Langsamlader in den Städten, wo man dann das Auto auch mal über Nacht stehen lassen könnte. Und natürlich der Platz dafür.

Die Bahn hatte vor ein paar Jahren hier ein Parkhaus (mit max. 24 Stunden parken für Autos) gebaut. Mit extra ausgewiesenen Elektroautoparkplätzen.
Aber wofür? Es gibt keine Lademöglichkeit im Parkhaus.
Dabei wäre das ideal gewesen. Langsam Laden, während man arbeitet und dann mit vollem Akku nach Hause.
Auch preislich wäre die Bahn da sicher auf ihre Kosten gekommen, da man ja als energieintensives Unternehmen deutlich geringere Stromkosten hätte.
 
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Hallo

Reglohln schrieb:
Wie erklärst du dir dann, dass Falschinformationen, wie sie auch hier immer verbreitet werden, weiterhin von Menschen wiedergegebene werden, obwohl sie schon zig mal widerlegt wurden?
Das weiß ich nicht, es zeigt aber das ich Recht damit habe das man mit Wiederholungen nicht weit kommt und das eine neue/andere Strategie her muss.

BOBderBAGGER schrieb:
Die Leute sind trotzdem kritisch ggü E Autos du glaubst gar nicht wie viel Unsinn ich regelmäßig höre. Das ist auch ein " Was der Bauer nicht kennt" Problem und das wird sich mit der Zeit zumindest hier von alleine lösen.
Ich bin gespannt wie lange das dauern wird, ich bin mir aber sicher das ich das zum Glück nicht mehr erleben werde.

Samurai76 schrieb:
ABER: Bei 20% Anteil bei Neuzulassungen ist es einfach wahrscheinlich, dass dein Nachbar demnächst ein E-Auto fährt. Man unterhält sich darüber und dann kommt der Faktor Neid und will-haben.
Neidisch auf ein E-Auto, wie kommst du denn darauf ?
Als sich letztens ein Arzt bei uns im Krankenhaus einen Tesla gekauft hat zogen Ihn die Kollegen auf mit "Hast du nicht genug Geld für ein richtiges Auto ?".
Es ist bei unseren Ärzten meistens bis fast immer so das die E-Autos hauptsächlich der Zweit-/Drittwagen oder der Einkaufswagen von den Ehefrauen sind.
Bei allen Ärzten mit E-Zweit-/Drittwagen kam auf meine Frage "Warum" immer die gleiche Antwort "Ich lasse Fördergelder nicht ungenutzt vorbei ziehen".
Kaum einer kauft sich ein E-Auto weil er es wirklich gut findet oder der Umwelt was gutes tun will, es geht hauptsächlich darum Förderungen abzugreifen.

xexex schrieb:
Ganz simpel, abwarten und fördern, statt das Geldgeschenke an Autokäufer verteilen.
Beim aktuellen Tempo bin ich aber kritisch ob das bis 2035 klappt.

Samurai76 schrieb:
Und ich bin überzeugt, dass Krankenhäuser, neben den Privathaushalten, sogar rechtlich soweit geschützt sind, dass sie als letztes abgeschaltet werden.
Ich bin Medizintechniker in einem Krankenhaus, uns kann man nicht einzeln mittels Fernabschaltung abschalten, wir hängen mit am ganzen Häuserblock.

Wenn die E-Auto Wende wirklich bis 2035 funktionieren soll müssen die Politik und Industrie ein deutlich höheres Tempo vorlegen und in Vorleistung gehen.
Ich habe vergessen wann es war, es gab mal bei alten Autos ohne grüne Umweltplakette eine hohe Abwrackprämie, das sollten die für E-Autos wiederholen.

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
Kaum einer kauft sich ein E-Auto weil er es wirklich gut findet oder der Umwelt was gutes tun will, es geht hauptsächlich darum Förderungen abzugreifen.
Das haut nicht hin. Welche Förderung für E-Autos gibt es denn aktuell? Ich glaube eine Steuerbefreiung macht da nicht den Ausschlag wenn man nicht auch andere Gründe hat.
 
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Tomislav2007 schrieb:
Beim aktuellen Tempo bin ich aber kritisch ob das bis 2035 klappt.
Was passiert 2035 denn? Geht da die Welt von einem auf einen anderen Tag unter? Wird Deutschland plötzlich von allen anderen Nationen verspottet oder die Regierung muss dann abtreten? Wir haben uns selbst irgendwelche zeitlichen Vorgaben gesetzt und nicht jemand anderer uns. Glaubst du die EU schafft es die anderen Ziele die man sich in den Kopf gesetzt hat zu erfüllen?
Der wachsende Anteil batteriebetriebener Elektrofahrzeuge sowie die Dekarbonisierung des Energiesektors erfordern auch eine steigende Anzahl von Batterien. Diese Batterien werden bisher überwiegend in Asien produziert. Vor diesem Hintergrund hat sich die EU das Ziel gesetzt, bis 2030 90 Prozent ihres Batteriebedarfs aus heimischer Produktion zu decken
Wir sind von mehreren Zielen die wir uns selbst gesetzt haben weit entfernt, auf das eine nicht erreichte Ziel mehr oder weniger, kommt es da auch nicht mehr drauf an. Vor allen mit dem Hintergrund das fürs Klima zu tun, müsste eigentlich als erstes bei Produktionskette angefangen werden und nicht beim Endprodukt.

Wir würden viel fürs Klima tun, wenn die ganzen Komponenten für unsere saubere Zukunft, hierzulande und möglichst "sauber" hergestellt werden. Wollen tun wir das, wir wollen auch "sauberen" Stahl herstellen, nur davon sind wir noch Jahrzehnte entfernt.

Bei einem Haus fängt man mit den Fundamenten an und nicht mit einer schönen Fassade. Wenn wir was subventionieren wollen, dann sollten wir auch dort anfangen. Wo sind denn die Milliarden an Subventionen für Batteriefabriken hierzulande? Für eine Chipfabrik hatte man die ganz schnell zusammen. Wo sind die Milliarden für eine heimische Solarzellenherstellung? Autos sind das letzte, was man noch zusätzlich mit Steuermitteln fördern sollte.
 
Tomislav2007 schrieb:
Das weiß ich nicht, es zeigt aber das ich Recht damit habe das man mit Wiederholungen nicht weit kommt und das eine neue/andere Strategie her muss.
Interessant, dass du der Wissenschaft widersprichst.

Die neue Strategie heißt Kommunikation in der Menge und Art, wie es aus der Fake News-Richtung kommt.
Tomislav2007 schrieb:
Neidisch auf ein E-Auto, wie kommst du denn darauf ?
Statussymbol. So nennt man z.B. auch den Flex in deiner Signatur.

Tomislav2007 schrieb:
Kaum einer kauft sich ein E-Auto weil er es wirklich gut findet
Eigenartig. Du bist doch der lebende Beweis, dass sich Menschen aus Gründen des Gefallens bestimmte Gefährte kaufen.
 
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