Wie E-Auto Förderung sinnvoll gestalten?

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Knecht_Ruprecht schrieb:
50% Ersparnins bei den laufenden Kosten?
Na sicher doch, sogar ohne PV. Oft genug vorgerechnet, gern nochmal. Haustarifstrom für 30€ct macht ~6€/100. 6-7l Benzin sind 10,02-11,9€. Dazu /aktuell soweit mir bekannt) 10 Jahre Steuerfrei und (theoretisch mit der richtigen Werkstatt) auch weniger Service (einzig kalkuliert den Fakt, dass an einem BEV wesentlich weniger praktische Wartung nötig ist!). Zumindest beim Sprit, den man ständig vor Augen hat, sind wir fast bei 50% Kosten. Natürlich nicht an Schnellladern an der Autobahn, das sollte jedem klar sein.
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Knecht_Ruprecht schrieb:
Sind denn die BEV was den normalen Werkstattservice angeht, wirklich so viel günstiger als Verbrenner?
Theoretisch Ja. Sind im Grunde nur die Bremsen, Fahrwerk, Reifen und Lichter. Kein Öl, kein Kühlkreis bzw. Wartungsfrei, theoretisch keine Lichtmaschine mit Keilriemen. Deutlich weniger Teile, die Wartung erfordern, als beim Verbrenner. Ach ja, keine ASU. Falls es die noch so getrennt vom TÜV überhaupt gibt, shcon so lange nicht mehr im Detail auf das Kleingedruckte geachtet.
 
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Knecht_Ruprecht schrieb:
Oder sind die Serviceintervalle einfach so viel länger als beim Verbrenner?
Tesla hat zum Beispiel gar keine Service Intervalle.


Samurai76 schrieb:
Sind im Grunde nur die Bremsen
Und die nur alle paar Jahre, weil der TÜV meckert da vergammelt.
 
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Knecht_Ruprecht schrieb:
Sind denn die BEV was den normalen Werkstattservice angeht, wirklich so viel günstiger als Verbrenner? Ein Arbeitskollege hat letzten seinen KIA EV6 zum ersten Service gebracht und dafür irgendwas um die 600 € gezahlt. Oder sind die Serviceintervalle einfach so viel länger als beim Verbrenner?
Die erste Inspektion meines EV6 war nach 2 Jahren ähnlich teuer, die zweite, wieder 2 Jahre später soll wohl billiger werden weil dann weniger geprüft wird. Da ich ein Leasing Fahrzeug habe, bin ich an die Inspektionen gebunden.
 
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Pummeluff schrieb:
Erscheint mir nicht attraktiv. Der Tesla hat 702km WLTP.
Samurai76 schrieb:
Das wäre für mich tatsächlich ein no-brainer
Und genau das ist unser gesellschaftliches Problem und darauf soll man dann eine passende Förderung aufbauen?

Nicht falsch verstehen, für den Tesla wäre vermutlich eine Geldförderung "besser" gewesen, dass man vielleicht 1-2 früher gewechselt wäre. Andererseits Bevölkerungsschichten denen die Reichweite egal ist, hauptsache man kann sich überhaupt ein BEV leisten kann.

Wie soll da der Gesetzgeber die EINE Lösung finden.

Es wird wie immer auf einen Werkzeugkasten an verschiednenen Maßnahmen zurückgehen. Mit der Kritik warum so und nicht so.

Versteh mich nicht falsch @Pummeluff ob die 700km wirklich notwenig sind sei mal dahin gestellt. Da braucht es zusätzlich die Einsicht das bei täglicher Nutzung 300km locker reichen.

EON "forscht" gerade an einem Pilotprojekt mit einer großflächen Nutzung von V2G Fahrzeugen. Ich bezweifle das auch nur annähernd Leute sich für das Thema und deren Nutzung interessieren.
 
Buttkiss schrieb:
Der Begriff SUV ist doch mittlerweile reines Marketing geworden.
Der war zu 99% schon immer Marketing. SUVs sind ein Paradebeispiel, wie Marketing ein Bedürfnis erschafft, dass der Hersteller dann bedienen kann. Das ganze Image um SUV ist allein durch MArketing geschaffen und war nie wirklich ein grundlegendes Bedürfnis der Käuferschaft. Das zeigt sich auch klar in der Historie des (modernen) SUV, die es als Klasse seit den 1980er Jahren gibt... Fahrzeuge als SPorts Utility Vehicle werden seit 1950er beworben. der große Erfolg kam viel später nach intensiven MArketing Kampagnen durch die Hersteller, die ganz gezielt ein Image um den SUV konstruierten. Modern, hip, sportlich, cool, etc. pp. Nicht unähnlich den Kampagnen so mancher Zigaretten Marken (Malboro beispielsweise).

Knecht_Ruprecht schrieb:
Sind denn die BEV was den normalen Werkstattservice angeht, wirklich so viel günstiger als Verbrenner?
Ja. Erheblich weniger Verschleißteile, kein Öl, dank Rekuperation ist der Bremsenverschleiß geringer. Diverse Studien (unter anderem ADAC) bescheinigen zwischen 30-50% weniger Kosten in der Wartung.

Kurze Liste was Verberenner haben, BEV nicht:
WartungsteilVerbrennerBEV
Ölwechsel
Zündkerzen
Auspuffanlage
Kupplung (bei Schaltgetriebe)
Zahnriemen / Steuerkette
Kraftstofffilter
Luftfilter (Motor)
Getriebeöl (bei AT)
Abgaswartung (z. B. DPF, AGR)
 
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Skalierungseffekte sorgen normalerweise für günstige/günstigere Produkte. So auch bei Autos.
Nur wird in Europa bestimmte Skalierungseffekte minimiert durch immer weiter hinzukommende Vorschriften in der EU (Assistenzsysteme, Sensorik usw. usf.). Vorschriften die auch selbstverschuldet sind, hat doch unsere Autoindustrie eine Eigeninteresse daran.

Schaut man auf China da ist es komplett anders. Wuling E-Autos fallen darunter oder noch krasser der Changli Nemeca, unter 1000$ zu haben mit einer Reichweite die unsere 20.000€ Kleinst E-Autos in den Schatten stellt.
Und die Dinger fahren z.B. in Hong-Kong haufenweise rum.
Da brauchts auch keine Förderung für den Verbraucher um das Zeug los zu werden. Klar, dass ist ein Stadtmobil aber wenn man sich Renault und so anschaut was die da hinlegen ... das ist doch zum Heulen für den Geldbeutel. OK, der Vergleich ist nicht ganz fair weil die Autos in China unter widrigeren Bedingungen hergestellt werden aber trotzdem sollte es in der EU doch möglich sein ein günstiges E-Auto unter 10.000€ hinzubekommen!

Die EU mit deren Vorschriften und unsere Auto-Lobby hat den Faden für günstigere Autos komplett verloren.
Dann brauchts Förderung um den Ball zum Rollen zu bringen. Ein selbstverschuldetes Problem.

Ich denke all die Autoregularien gehören komplett revidiert, man muss sich wieder auf nur die wirklich absolut notwendigsten Vorschriften besinnen und auch die Autosteuer muss überdenkt werden. Große, schwere und PS-starke Autos gehören massiv mehr besteuert, leichtere und kleinere Autos deutlich begünstigt - so das sich von vornerein einfach zeigt welches Auto ist für den Geldbeutel am Besten geeignet um von A nach B zu kommen.
Allein schon wegen dem Ressourcenverbrauch sollte man den Weg einschlagen.
 
Erkekjetter schrieb:
Das bei Tesla (bei den anderen kenne ich es nicht, deswegen sorry) nach 300.000km gewechselt werden soll. Also es ist nicht so, das es das nicht gibt, aber halt extrem viel weniger belastet als beim Verbrenner.
 
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Erkekjetter schrieb:
Ja. Erheblich weniger Verschleißteile, kein Öl, dank Rekuperation ist der Bremsenverschleiß geringer.
Wobei man hier so fair sein sollte zu erwähnen, dass gerade durch Rekuperation und das One-Pedal Drive der Bremsenverscheliß erstmal höher war, bzw. viele Teslas genau deswegen durch den TÜV fallen, weil diese Verrosten.

Ansonsten aber natürlich mega stabile Fahrzeuge da die Gesamtkkomplexität des Antriebsstrangs etc. einfach viel geringer ist. Und das mit den Bremsen erledigt sich auch, da die Hersteller nun auf andere Materialmischungen zurückgreifen und dadurch die Bremsen bei nicht-Benutzung nicht so schnell weggammeln. Tesla verbaut meine ich seit 2023 andere Bremsscheiben.

@Shader
Sorry, aber das ist einfach dummes EU-Bashing. Die Skaleneffekte werden gerade bei E-Autos bei den deutschen Herstellern minimiert, in dem man die Produktion der größten und teuersten Komponente komplett an andere Unternehmen bzw. nach China verlagert hat. Anstatt selbst günstig und qualitativ hochwertig in Masse zu produzieren, muss man teuer bei Konkurrenten einkaufen. Dazu hat man jahrelang schön fleißig den Technologietransfer nach China unterstützt und kriegt dafür jetzt die Packung.

Das Versagen der deutschen Autoindustrie hat mal so garnichts mit der EU zu tun.

Und der Errfolg in CHina hat auch etwas mit erheblichen staatlichen Subventionen zu tun. Die Autos sind im Verhältnis einfach spottbillig da der Staat ordentlich dazu gibt.
 
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LikeHike schrieb:
Wobei man hier so fair sein sollte zu erwähnen, dass gerade durch Rekuperation und das One-Pedal Drive der Bremsenverscheliß erstmal höher war, bzw. viele Teslas genau deswegen durch den TÜV fallen, weil diese Verrosten.
Da kann man auch Gegenwirken, in dem man einfach die Bremse hin und wieder benutzt und diese freibremst. Das erhöht die Lebensspanne schon erheblich.
 
Shader schrieb:
aber trotzdem sollte es in der EU doch möglich sein ein günstiges E-Auto unter 10.000€ hinzubekommen!
Ich weiss nicht ob das nicht dazu führen würde das am Ende viel mehr Autos unterwegs sind, und die Lage in den Städten ist schon mehr als angespannt. Gestern wieder in Hannover unterwegs gewesen, ab 17:00 darf da kein Anwohner mehr seinen Wagen bewegen weil er sonst keine Chance mehr hat noch irgendwo einen Stellplatz zu ergattern.
 
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LikeHike schrieb:
@Shader
Sorry, aber das ist einfach dummes EU-Bashing.
Kann man als EU Bashing sehen aber bestimmte Vorschriften kommen durch die EU. Neuerdings: Geschwindigkeitsassistenz und Spurassistent z.B.
Macht das ein Auto erschwinglicher für Geringverdiener? Nein.
Fördert das den E-Auto Absatz? Nein.
Braucht auch ein Geringverdiener meistens ein Auto? Ja, vor allem auf dem Land und in Vororten weil ÖPNV nicht ausreichend/verlässlich (ein Thema für ein anderen Thread). Da Wohnraum in der Stadt immer unbezahlbarer wird, wird das sogar noch mehr ein Thema.
Hat ein Geringverdiener Zugang zu E-Autos? Nein, zu hoher Anschaffungspreis.
Betreiben manch Politiker Stammtischparolen, dass der (notwendige) Verbrenner einem genommen wird? Ja.

Also sind wir beim Thema Subvention und meine Punktist, statt irgendein (komplexes) Subventiongebilde zu erschaffen, die ganzen Regularien überdenken und den Einstieg in ein simpleres E-Auto zu ermöglichen mit einem günstigeren Anschaffungspreis.

Klar China subventioniert deren Industrie auch und unsere Wirtschaft war sehr naiv, wenn man mit China zusammen arbeitet - das die finale Wertschöpfung bei uns passiert. Naiv weil kulturell es ganz anders ticket und die China von darauf bedacht waren die eigene heimische Industrie zu fördern.
China war nicht der Erste der den Weg ging, Japan fuhr nach dem 2. WK ähnlich.

Ein ungewohntes Vorgehen für unser Business, wir sind trotzdem darauf eingegangen wegen den großen Markt und vor allem den günstigen Arbeitskosten - weil letztendlich Kosten ein entscheidender Faktor sind.
Keine Ahnung ob es damals schon in der Wirtschaft kritische Stimmen dazu gab. Ich würde vermuten schon aber die hatten nicht genug Gewicht.
 
Shader schrieb:
den Einstieg in ein simpleres E-Auto zu ermöglichen
Das gibt es. Bis 45km/h und 400(?) kg. Da gelten wesentlich weniger Vorschriften, weswegen diese Kleinstfahrzeuge auch deutlich unter 10k kosten.
Shader schrieb:
Macht das ein Auto erschwinglicher für Geringverdiener? Nein.
Da fallen noch rein: Airbag, Anschnallgurte, ABS. Kann alles weg, Sicherheit auf deutschen Strassen kommt nicht von Technik, sondern von Können. Hält junge Menschen nicht davon ab, beim Überholen den Gegenverkehr zu knutschen oder den nächsten Baum. Und da haben die o.a. Sicherheitstechniken trotzdem nicht geholfen. Kurzes Fazit also, kann alles weg, macht Autos nur noch viel teurer.
Shader schrieb:
Hat ein Geringverdiener Zugang zu E-Autos? Nein, zu hoher Anschaffungspreis.
Hat er Zugang zu einem neuen Verbrenner? Nein, eher nicht neu. Also muss für diese Menschen ein E-Auto neu unter 10k auf den Markt, obwohl genau Diese noch nie einen Neuwagen bessesen haben oder es zukünftig könnten? Kann man so sehen, oder einfach sagen: Abwarten und Tee trinken, der E-Auto Gebrauchtwagenmarkt ist absolut im Entstehen.

Aber je nach Definition 'Auto' kann sich ein solcher Geringverdiener durchaus ein neues E-Auto kaufen. Die gibt es schon für 10k, z.B. den Fiat Topolino.
 
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Shader schrieb:
Geschwindigkeitsassistenz und Spurassistent z.B.
Sind auch bei Nicht-EU Fahrzeugen häufig im Standardpaket und kosten nochmal wie viel? Sind keine relevanten Kostentreiber.
Shader schrieb:
Fördert das den E-Auto Absatz? Nein.
Sollte es das?
Shader schrieb:
Braucht auch ein Geringverdiener meistens ein Auto? Ja, vor allem auf dem Land und in Vororten weil ÖPNV nicht ausreichend/verlässlich (ein Thema für ein anderen Thread). Da Wohnraum in der Stadt immer unbezahlbarer wird, wird das sogar noch mehr ein Thema.
Und es ist die Schuld der EU das die Kosten des Wohnraums teurer werden? Oder das auch geringverdiener ein Auto brauchen, welches dann meist eh ein gebrauchtes ist und kein E?
Shader schrieb:
Hat ein Geringverdiener Zugang zu E-Autos?
Und daran ist die EU Schuld oder warum landen solche Aussagen in diesem Thread?
Shader schrieb:
Also sind wir beim Thema Subvention und meine Punktist, statt irgendein (komplexes) Subventiongebilde zu erschaffen, die ganzen Regularien überdenken und den Einstieg in ein simpleres E-Auto zu ermöglichen mit einem günstigeren Anschaffungspreis.
Und dafür ist die EU Schuld? Sollen die einen EU-Staatskonzern aufbauen? Oder wie stellst du dir das vor? Es hat ökonomische Gründe warum VW nunmal das V im eigenen Namen nicht mehr bedient. Das ist wohl kaum die Schuld der EU.
Shader schrieb:
Ein ungewohntes Vorgehen für unser Business, wir sind trotzdem darauf eingegangen wegen den großen Markt und vor allem den günstigen Arbeitskosten - weil letztendlich Kosten ein entscheidender Faktor sind.
Keine Ahnung ob es damals schon in der Wirtschaft kritische Stimmen dazu gab. Ich würde vermuten schon aber die hatten nicht genug Gewicht.
Also können bist du eigentlich auch der Meinung dass die Autokonzerne es selbst verbockt haben?
 
LikeHike schrieb:
Grundsatzfrage. Bringt eine Förderung der 2 einkommenschwächsten 10% Gruppen effektiv mehr als z.b. weiterhin eine Dienstwagenbesteuerung?
Beispiel: Dienstwagen werden nur noch bis zu einem Bruttolistenpreis von 90.000 € anerkannt, dafür wird eine Förderung für Einkommen eingeführt die weniger als 30.000 € im Jahr verdienen, wenn sie sich einen Neuwagen kaufen.
Für den ersten Teil wirst du locker Zustimmung finden. Hat die Dienstwagenbesteuerung von jeher einen schweren Stand. Aber der 2. Part wird meiner Meinung nach nicht in der Realität ankommen. Diesem Personenkreis ist ein Neuwagen schlicht zu teuer. Ein gebrauchter für 10/15.000 € ist da schon selten.

Da geht es gar nicht um gönnen oder können, sondern faktisch um die erfolgreichen Aussichten, ob sich eine Förderung lohnt. Vergleichbar mit der aktuellen Förderung der KfW Jung kauft alt. Link

Da würde ich lieber mehr Geld im ÖPNV versenken als so einen Fördertopf aufzusetzen.
LikeHike schrieb:
Und daran ist die EU Schuld
So ganz darf man das Thema nicht ausschließen. Die CO2 Vorgaben gelten in der EU. Von Norwegen bis Italien, von Portugal bis Griechenland.
Norwegen kann aber dank seines Staatsfonds anders fördern als z.b. Italien. Ist das gut oder schlecht? Zumindest sollte man nicht dem Irrglauben verfallen die EU ist nicht unschuldig.
LikeHike schrieb:
die Autokonzerne es selbst verbockt haben?
Die sind Verursacher und Opfer gleichermaßen. Erst dem Kunden einreden " du brauchst kein BEV, Verbrenner sind besser". Dann kommt die EU Vorgabe und die Hersteller denken, ach das packen wir schon. Werden dann aber Opfer ihrer eignen falschen Rhetorik. Jetzt wollen sie einerseits die CO2 vorgaben weiter strecken, weil es "günstiger" ist eine Strafe zu zahlen als weniger Marge zu fahren. Andererseits soll die Politik bitte mehr fördern, damit die Marge besser wird.

Gerade heute im Mittagsmagazin wieder eine aussage der CDU gehört "Wir müssen Technologie offen sein, damit der Handwerker weiterhin seinen Diesellieferwagen kaufen kann". o_O Warum das? Ein E-Transit schafft 300km, ich glaube nicht, dass die täglich so viel fahren müssen da es zwangsläufig ein größerer Akku sein muss.

E-Fules sind nachweislich strom-ineffizient. Wasserstoff gibt es im PKW Segment quasi nicht. Was also Technologie offen für 5 Jahre Neuwagen?
 
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Samurai76 schrieb:
Theoretisch Ja. Sind im Grunde nur die Bremsen, Fahrwerk, Reifen und Lichter. Kein Öl, kein Kühlkreis bzw. Wartungsfrei, theoretisch keine Lichtmaschine mit Keilriemen.
Das Kühlmittel, was in dem Akkupaket von meinem Kia die Batterie auf Temperatur hält, soll laut Service Heft alle 3 Jahre getauscht werden. Materialkosten ~200€
Warum? Kann mir keiner sagen, das Zeug hält eigentlich ewig.
 
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LikeHike schrieb:
Und es ist die Schuld der EU das die Kosten des Wohnraums teurer werden?

Ja. Durch völlig überzogene, weltfremde Dämm- und Heizungsvorschriften, die nicht nur den Neubau blockieren, sondern massenweise Altbauten in schlechten Lagen zu wirtschaftlichen Totalschäden machen.

Eine Exil-Wohnung, die zum PKW nötigt, wird durch Wärmepumpenzwangssanierung erst recht wirtschaftlich uninteressant, und der Wohnungsmangel in den Städten noch größer.
 
JMP $FCE2 schrieb:
Ja. Durch völlig überzogene, weltfremde Dämm- und Heizungsvorschriften, die nicht nur den Neubau blockieren, sondern massenweise Altbauten in schlechten Lagen zu wirtschaftlichen Totalschäden machen.
Und nochmal, das ist die Schuld der EU? Ist schon komisch das es dann aber offensichtlich an unserer Anwendung liegt, in Holland kann man deutlich günstiger bauen als hier...
JMP $FCE2 schrieb:
Eine Exil-Wohnung, die zum PKW nötigt, wird durch Wärmepumpenzwangssanierung erst recht wirtschaftlich uninteressant, und der Wohnungsmangel in den Städten noch größer.
Wärmepumpenzwang gibts doch garnicht? Mal abgesehen davon dass es die günstigste Option zur energetischen Sanierung ist... Also wenn man in der Realität lebt und nicht Markus Söder heißt...
 
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LikeHike schrieb:
die günstigste Option zur energetischen Sanierung ist
Nur, wenn du noch 40 oder 60 Jahre weiterrechnest. Durch die evtl nötigen Umbauten beim Einbau ist absolut betrachtet die WP leider meist die teuerste Sanierung. Und für Vermieter zählt nur die Rechnung bei Umrüstung/Bau. Obs hinterher bei den Betriebskosten günstiger geht, interessiert einen Vermieter nicht die Bohne, ist nicht sein Geld.

Edit: Wird vielleicht mal, wenn das mit der CO² Freisetzung kommt, wo bei viel CO² der Vermieter auch viel CO² zahlen muss/darf.
LikeHike schrieb:
Und nochmal, das ist die Schuld der EU
Ja, wenn man die anderen Fakten zum Wohnungsmarkt einfach ignoriert, kann man das ruhigen Gewissens behaupten. Ist ja auch nicht ganz falsch und durchaus ein Punkt. Von dreien oder vieren, aber das ist beim EU Bashing doch egal, oder habe ich da etwas falsch verstanden?
 
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