Wie E-Auto Förderung sinnvoll gestalten?

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@xexex
:lol:
Und wie viele von diesen Stationen gibt es weltweit?

Das wäre übrigens alles nicht nötig, wenn "Sie" uns endlich das "xPhone" geben würden.
Das Smartphone, das einen BEV Schnelladen kann ... leider nuklear betrieben.
 
DerOlf schrieb:
Und wie viele von diesen Stationen gibt es weltweit?
Nio operates a large network of both swap stations and charging stations. As of recent data, Nio has 2,785 swap stations in China, with 909 located along highways. In addition, they operate 4,618 charging stations and 24,520 charging piles worldwide.
In der EU sieht es noch mau aus, aber darum ging es ja nicht. Die Technologie und die Möglichkeiten sind seit Jahren da und kein "Wunschdenken".
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https://chargermap.eu.nio.com/pe/h5/static/chargermap?channel=official

Zusätzlich, auch einer deiner "Kritikpunkte", Akkus bestehen nicht aus einem Modul, sondern aus mehreren. Es wäre denkbar und in ähnlicher Form bereits in China umgesetzt, nur einzelne Module zu tauschen oder schlichtweg je nach Anforderung, entweder einen schweren oder leichten Akku mitzunehmen.
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https://www.catl.com/de/brand/servicebrand/

Nio ist ja nicht die einzige Firma mit Batteriewechselsystemen, nur findet solche Entwicklung nicht hierzulande statt. Um einen Akku zu wechseln braucht man keine "Werkstatt", die braucht man nur wenn der Hersteller bewusst diesen Vorgang möglichst kompliziert gestaltet hat oder den Akku gleich komplett mit der Karosserie verklebt.
 
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Buttkiss schrieb:
Es gibt nur einen ernstzunehmenden Anbieter und ich bin von seiner Preisgestaltung anhängig.
Das ist falsch, außer du beziehst dich ausschließlich auf Deutschland. CATL als Marktführer im weltweiten Akkugeschäft holt auf und bietet eine herstellerübergreifende Lösung.
https://electrek.co/2025/05/27/catls-100-second-swappable-ev-batteries-proves-china-ahead/

Es behauptet aber auch niemand, das müsste jetzt die Lösung für alle sein. Es ist aber eine sinnvolle Option für verschiedene Szenarien. Beginnend mit Taxibetrieb, bis zu spontanen Ausflügen bei denen man einen größeren Akku mitnehmen möchte, ist es schlichtweg gut so eine Möglichkeit zu haben.

Von der "Preisgestaltung" bist du übrigens bei einem verklebten Akku erst recht abhängig, oder kannst du dir ein Elektroauto kaufen und einen Akku passende dazu im freien Markt aussuchen? DAS wäre doch mal eine Lösung oder? Nur dafür braucht man erst überhaupt einen Standard...

Fakt ist, obwohl die ganzen Akkus gänzlich oder in Teilen derzeit aus China kommen, legen die deutschen Hersteller da noch einen eigenen Preistag darüber und ein defekter Akku bedeutet meistens einen Totalschaden. Während Elektroautos an sich eine viel höhere Lebensdauer als Verbrenner haben könnten, es sind schlichtweg viel weniger anfällige Komponenten verbaut, ist der Akku der begrenzende Faktor und für viele ein Hindernis sich einen Gebrauchten zuzulegen.

Man könnte vieles auf einen Schlag lösen, standardisierte Akkus, standardisierte Wechselstationen, der Unterschied zwischen einem Kleinwagen und einem größeren Fahrzeug wäre nur noch die Anzahl der Modulplätze. Ist alles bereits möglich und teilweise genau so in der Entwicklung, aber hier fehlt der Wille, die politischen Faktoren und zuguterletzt sogar die rechtliche Basis. Das Gewicht der Fahrzeugs ist idiotischerweise im Fahrzeugschein festgeschrieben, wie ich China einfach einen kleineren oder größeren Akku je nach Bedarf mitzunehmen ist nicht möglich.

In China schafft man hingegen seit Jahren Fakten, selbst wenn es nur um kleinere lokale Projekte geht, wie hier mit einfachen Batteriewechseln für Taxis.

Selbst für Scooter hat man (in Taiwan) eine praktikable und häufig genutzte Lösung, da können wir hierzulande nur von träumen.

Der springende Punkt, während wir hier diskutieren, werden woanders Fakten geschaffen. Dabei gehören wir zu den Ländern die aktuell sehr viel erneuerbare Energie produzieren, aber kaum Speicherkapazität dafür haben. Technisch wäre Deutschland also prädestiniert für Stationen, in denen diese in Akkus gespeichert und von Kunden bei Bedarf mitgenommen werden kann.
 
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xexex schrieb:
Um einen Akku zu wechseln braucht man keine "Werkstatt",
Die Tauschstationen in deinem Video brauchen die gleiche Fläche, wie ein Einfamilienhaus.
Das ist eine Werkstatt ... nur eben eine automatisierte.

Ich halte das für Platzverschwendung. Schade ... die Idee finde ich richtig gut ... aber nicht in der Umsetzung.

Eine Aussenministerin, die zu Aussenminister-Terminen fliegt, ist mir allemal lieber, als ein Kanzler, der ohne jede Not mit dem Privatjet zu Parties fliegt. Oder eine Verteidigungsministerin, die die Flugbereitschaft für Urlaubsflüge ihres Anhanges nutzt.
Annalena wollte vermehrt auf Linienflüge setzen, weil die einfach zuverlässiger sind, als die Flugbereitschaft. Nichts ist peinlicher, als ein Aussenminister, der irgendwo festsitzt, weil der Flieger die Grätsche gemacht hat.

Ich möchte nicht wissen, was in Deutschland los gewesen wäre, wenn "Annalena" mit dem Fahrrad gefahren wäre ... "so kann man doch Deutschland nicht repräsentieren" ... "der deutsche Aussenminister radelt nicht, der Fährt mindestens BMW, Audi oder Mercedes" ... und bitte keinen kleinen ... und weil der ja zuverlässig ankommen soll, auch bitte einen mit Verbrennermotor ... die Ladeinfrastruktur in DE ist ja so schlecht, was uns die wichtigsten Leitmedien (BILD und WELT) ja auch in aller Regelmäßigkeit vorbeten.

Als Gegenpol zu dieser Dauerberieselung mal eine Karte vom ADAC.
https://www.adac.de/rund-ums-fahrze...-europa/#karte-infos-zu-ladepunkten-in-europa
Die Niederlande haben mehr Ladepunkte ... aber Deutschland folgt auf Platz zwei. Schaut man in unsere Nachbarländer, dann ist Deutschalnd eigentlich fast sowas, wie ein Ladeparadies.

Ich habe mich mit einigen BEV-Fahrern unterhalten, weil wir eine Ladesäule auf der Tankstelle stehen haben, und viele in der Wartezeit was im Shop kaufen. Die meisten bestätigten, dass das Laden in DE im europäischen Vergleich eigentlich ziemlich unproblematisch ist.

Zum Bezahlwirrwar:
An unserer Säule werden eigentlich ALLE gängigen Zahlungsmittel akzeptiert und bis die mit einem Update das ganze System zerschossen haben, konnte man seine Ladung sogar bar bezahlen.
Der Preis war dabei für alle gleich (abgesehen von Bonus-Systemen, mit denen ich als Kassierer nichts zu tun habe) und hat sich seit Aufstellung der Säule nur ein mal geändert. Angefangen haben sie mit 49c jetzt sind es 59c. Und natürlich steht der Preis für Autostrom bei uns zusammen mit den anderen Kraftstoffpreisen am Preismast.
Die Säule wird zwar recht gut besucht, ist aber definitiv nicht 24/7 ausgelastet. Was uns fehlt, ist ein gemütlicher Wartebereich ... am besten eine lichtdurchflutete und vollklimatisierte Lounge mit free-W-LAN, Einkaufsmusik und belegten Brötchen.
Vielleicht sollte ich eine Kooperation mit einer örtlichen Backerei anregen?
 
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DerOlf schrieb:
Die Tauschstationen in deinem Video brauchen die gleiche Fläche, wie ein Einfamilienhaus.
Keine Ahnung was du unter einem Einfamilienhaus verstehst, für mich ist es eine größere Garage, aber irgendwo müssen die 23 Akkus hin, die gleichzeitig geladen und zwischengespeichert werden in diesem Gerät.

Sicher, man kann sie nach außen kleiner bauen, wenn man sie stationär im Boden versenkt oder weniger Akkus vorhält. Der Vorteil von Nio ist aber, die können ohne weiteres irgendwo hingestellt werden.
 
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Aha, das Stellantis sich jetzt auch daran versucht wusste ich noch gar nicht.
Vorerst sollen hier aber wohl nur extra umgebaute Fiat 500 geladen werden. Bin gespannt was daraus wird.
 
xexex schrieb:
Man könnte vieles auf einen Schlag lösen, standardisierte Akkus, standardisierte Wechselstationen, der Unterschied zwischen einem Kleinwagen und einem größeren Fahrzeug wäre nur noch die Anzahl der Modulplätze. Ist alles bereits möglich und teilweise genau so in der Entwicklung, aber hier fehlt der Wille, die politischen Faktoren und zuguterletzt sogar die rechtliche Basis. Das Gewicht der Fahrzeugs ist idiotischerweise im Fahrzeugschein festgeschrieben, wie ich China einfach einen kleineren oder größeren Akku je nach Bedarf mitzunehmen ist nicht möglich.
Man könnte eine Menge Umweltthemen durch Regulatorik in den Griff bekommen.

Leider gibt es eine Haufen ideologisch getriebener Lobby-Butzen für die Regulatorik nichts anderes als Sozialismus ist und deswegen bekämpft werden muss.
Und zu allen Überfluss werden diese Lobby-Butzen mit viel privaten Geld ausgestattet um auch Physik zu leugnen. Und es finden sich auch viele Freiwillige die diesen Unsinn tatsächlich glauben und für lau im Internet verbreiten.
 
DerOlf schrieb:
Zum Bezahlwirrwar:
Der Preis war dabei für alle gleich (abgesehen von Bonus-Systemen,
Der war sicher nicht für alle gleich... außer sie hatten eine entsprechende Karte (Aral, Shell etc.).

Sobald du eine andere Karte/App nutzt (z.b. EnbW an Aral, EWE an Shell) zahlst du mehr.
 
MrMorgan schrieb:
Sobald du eine andere Karte/App nutzt (z.b. EnbW an Aral, EWE an Shell) zahlst du mehr.
Auch das sind Probleme die man durch Regulatorik beheben kann.
Dafür muss man nur die heiligen Kühe der Marktradikalen schlachten.
 
xexex schrieb:
Der Vorteil von Nio ist aber, die können ohne weiteres irgendwo hingestellt werden.
Ganz sicher können diese Teile nicht überall einfach so hingestellt werden.

Ich finde es einfach mehr als Suboptimal für EINE solche Station 3-5 Stellplätze zu blockieren.
Auch das Teil von Stellantis blockiert viel zu viel Platz.

Das xPhone-Video habe ich hier auch eingestellt, weil das ein typisches Marketing-Video ist.
Den computeranimierten Fantasien von "feelgood"-Manipulatoren sollte man grundsätzlich wenig Glauben schenken.
Die werden eher für potenzielle Investoren produziert, als für den Kunden, der sie dann nutzen soll.
xexex schrieb:
Keine Ahnung was du unter einem Einfamilienhaus verstehst
Also meines hat 90m² Wohnfläche und ca. 50m² Grundfläche.
Stimmt ... auf 50m² kriegt man sogar zwei von den NIO-Trümmern unter, also braucht der Swapper "nur" halb so viel Platz, wie mein Einfamilienhaus.
Ich denke, dass wir Wohnraum etwas dringender benötigen, als Akkuswap-Stationen ... wenn es davon (Wohnraum) genügend gibt, wird der Wohnraum nämlich fast automatisch wieder erschwinglicher.

Wessen Häuser willst du denn abreißen, um in unseren verbauten Städten Platz für die Teile zu schaffen?
Sollen die Leute enteignet werden, weil der Akku-Swap ja ganz klar im öffentlichen Interesse liegt? Momentan macht man das in DE nur regelmäßig für den Braunkohletagebau und für Autobnahnen.
Zeig mir eine Stelle in Berlin oder Frankfurt, wo man die DInger aufstellen könnte, ohne andere Probleme zu verursachen.

Wenn man die Dinger in die Pampa setzt, hat man zwei andere Probleme.
Landwirte, die auf Anbaufläche verzichten müssten (Agrar- und Autolobby gehören in DE zu den mächtigsten Playern, die es gibt), und Erschließungskosten, die den Akkutausch nicht billiger machen werden.
"Hinstellen und anschließen" geht nur in Siedlungen mit Starkstromkabeln unter jeder Straße, denn nur über PV wird da nicht genug rumkommen wenn man keinen kleinen Solarpark daneben stellt.

Alles Probleme, die in Markeingvideos natürlich nicht thematisiert werden ... genau wie die Strahlenbelastung durch die atomare Brennstoffzelle im xPhone ... die wird im Vid auch mit keinem Wort erwähnt.
 
foofoobar schrieb:
Auch das sind Probleme die man durch Regulatorik beheben kann.
dem Stimme ich voll und ganz zu, muss dringend reguliert werden.

Zum Thema NIO Tauschstationen - die stehen doch eh nur da wo kein Wohnbau betrieben wird in der Regel. In INdustriegebieten und ich habe die bisher nur an Rastanlagen oder daneben gesehen.
 
MrMorgan schrieb:
Sobald du eine andere Karte/App nutzt (z.b. EnbW an Aral, EWE an Shell) zahlst du mehr.
Was interessieren denn noch eine hand voll mehr Apps auf dem Telefon? Von jedem Onlinehandler zieht man sich Apps und lässt sich von denen auch noch mit Werbung zumüllen ... da stören 5 oder 6 Bezahlapps für verschiedene Ladesäulensysteme auch nicht mehr.

Du kannst problemlos alle Apps auf dein Phone laden, und musst dann an der Säule nur noch die richtige auswählen.
Wenn dir das zu kompliziert ist, ist das wohl eher dein Problem.

Oder man entwürfelt das Wirrwar halt von oben ... Regulation ... dann muss man nur das Gejammer der Marktradikalen aushalten.
 
DerOlf schrieb:
Wessen Häuser willst du denn abreißen, um in unseren verbauten Städten Platz für die Teile zu schaffen?
Sollen die Leute enteignet werden, weil der Akku-Swap ja ganz klar im öffentlichen Interesse liegt? Momentan macht man das in DE nur regelmäßig für den Braunkohletagebau und für Autobnahnen.
Zeig mir eine Stelle in Berlin oder Frankfurt, wo man die DInger aufstellen könnte, ohne andere Probleme zu verursachen.
Gab es jemals Enteignungen für Tankstellen?
Wie viel Propaganda muss man eigentlich konsumieren um auf solche Ideen zu kommen?

BTW: Die Dinger kann man auch per Stecker laden.
 
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DerOlf schrieb:
Was interessieren denn noch eine hand voll mehr Apps auf dem Telefon? Von jedem Onlinehandler zieht man sich Apps und lässt sich von denen auch noch mit Werbung zumüllen ... da stören 5 oder 6 Bezahlapps für verschiedene Ladesäulensysteme auch nicht mehr.
Ich kann auch von Wasser und Brot leben (und ner Schüssel Salat alle 3 Tage) - will ich das? Ist das Sinn und Zweck des seins in der heutigen Zeit?

Nein.

Und jetzt bitte keine so unsinnigen Kommentare mehr. Ich glaube mit dem gesunden Menschenverstand betrachtet ist klar, was hier kritisiert wird.
 
DerOlf schrieb:
Oder man entwürfelt das Wirrwar halt von oben ... Regulation ... dann muss man nur das Gejammer der Marktradikalen aushalten.
Das geht vorbei, die Aufmerksamkeitsspanne der Opfer derer ist ziemlich kurz.
Ergänzung ()

DerOlf schrieb:
Von jedem Onlinehandler zieht man sich Apps und lässt sich von denen auch noch mit Werbung zumüllen ... da stören 5 oder 6 Bezahlapps für verschiedene Ladesäulensysteme auch nicht mehr.
Ich nicht, erklärst du mir was ich dadurch im meinen Leben verpasse?

Und zig verschiedene Systeme zum bezahlen ist doch etwas was wir bereits im Mittelalter überwunden haben.
Und stell dir vor, es haben sogar Länder die sich Jahrhunderte mit Krieg überzogen haben eine gemeinsame Währung eingeführt.
 
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foofoobar schrieb:
Gab es jemals Enteignungen für Tankstellen?
Wenn der Bau einer zusätzlichen Tankstelle im öffentlichen Interesse lag, dann gab es das ganz sicher.
In Deutschland wird das aber wohl seit Jahrzehnten nicht mehr passiert sein ... hier gibts eher zu viele, als zu wenige Tankstellen und da wird es dann halt schwierig, mit öffentlichem Interesse zu argumentieren.
foofoobar schrieb:
Ich nicht, erklärst du mir was ich dadurch im meinen Leben verpasse?
Wenn ich das nur könnte ... meiner Meinung nach verpasst man dadurch nichts.

Ich boykottiere den onlinehandel und mag mein Smartphone schön aufgeräumt. Vielleicht verzichte ich dadurch auf ein wenig Geld und definitiv auf ein bisschen Zeit. I don't care.

Ich sehe das nur regelmäßig bei unseren Paketkunden, die bei einer Retoure oft genug erstmal nach der App suchen müssen, über die sie bestellt haben, weil die ihnen den QR-Code generieren muss, den ich dann scannen kann, damit die Etiketten gedruckt werden.
Die haben drei oder vier "Desktop-Seiten" auf ihrem Smartphone, und alle sind randvoll mit irgendwelchen Apps (ich gehe aber davon aus, dass da auch viel Müll dabei ist, der einfach nicht gelöscht wird).
Amazon, Zalando, Shein, zara, Temu, bonprix, Otto, rewe, lidl, aldi, netto, Saturn-Mediamarkt, picnic, Flaschenpost, verschiedene online-Apotheken und dazu noch die Apps verschiedener Vergleichsportale und Testseiten.
Ich sehe diesen "Overkill" fast täglich.
 
DerOlf schrieb:
Zeig mir eine Stelle in Berlin oder Frankfurt, wo man die DInger aufstellen könnte, ohne andere Probleme zu verursachen.
Zumindest in Berlin könnte ich dir tausende Stellen aufzeigen, die ganze Stadt ist eine riesige Platzverschwendung. Aber mal anders gefragt, glaubst du tausende Ladesäulen lösen sich einfach so im Boden auf, die dazu notwendigen Trafos verschwinden einfach so in der Luft und Platz für Millionen von Autos schafft sich von alleine? Hast du mal geschaut wie "verschwenderisch" Ladeplätze gebaut werden?
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Wenn man nicht will, findet man immer Argumente dagegen, aber im Gegensatz zu Ladesäulen, müssen die Autos an den Wechselstation nicht für Stunden stehen bleiben. Technisch gesehen, könnte man einfach vorhandene Tankstellen simpel umfunktionieren, statt vorfahren und Benzin tanken, durchfahren und Akku mitnehmen.

In der Praxis würde man es so handhaben wie mit heutigen Tankstellen, sie einfach im Verlauf und bei Auf-/Ausfahrten von größeren Verkehrsstraßen aufstellen, in den Städten bräuchte man dafür weniger Ladesäulen.

Als konkreten Beispiel könnte ich unseren Firmensitz nennen, dort gibt es noch immer eine Zapfsäule für alle Firmenautos, aber es mussten 40 Ladesäulen für neue Elektroautos aufgestellt werden. Mit einem Wechselsystem, hätten wir Millionen gespart und einfach eine solche "Garage" aufgestellt, ist nur hierzulande noch nicht praktikabel.
 
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DerOlf schrieb:
Welche Stellplatzverordnung fordert 7 (zusätzliche?) Stellplätze für 4 Wohneinheiten in einem Altbau?

Egal, ob gefordert oder nicht - sie wären notwendig in dem genannten Szenario (vier pendelnde Doppelverdienerhaushalte). Plus pendelnde Studenten/Azubis, die wegen der absurden Wohnungspreise keine Bude finden, und den ÖPNV wegen mieser Verbindungen und Unzuverlässigkeit nicht nutzen können.

Die parken dann eben auf der Straße, und damit ist der Staat dafür verantwortlich, entweder die Straßenparkplätze flächendeckend mit Langsamladern auszustatten, oder ausreichend gleichzeitig nutzbare Schnellader zu schaffen, die das gesamte Tankstellennetz ersetzen können.

Ich bin mit der Bahn zur FH gependelt (20 Min. Fahrrad + 45 Min. Bahn + 20 Minuten Fußwege, 2 x pro Tag), aber das ist 25 Jahre her, und der Zug war weitgehend zuverlässig, auch wenn er nur stündlich fuhr. Außerdem gab es nur wenige Pflichtveranstaltungen (Praktika und Klausuren), so dass ich Präsenztage auslassen oder deutlich verkürzen konnte.

Buttkiss schrieb:
Sobald 2-3 Leute vor dir an der Wechselstation stehen ist der Zeitvorteil auch wieder hin und laut Erfahrungsberichten bekommen nicht alle Ladewilligen auch einen Akku, da zu wenige vorgehalten werden.

Das gleiche gilt für Ladesäulen, wenn der flächendeckende Ausbau vertrödelt wird.

Nebenbei könnte man geladene Akkus sogar notfalls per LKW anliefern, falls der Staat nicht einmal den Netzausbau für das über den Tag verteilte Langsamladen der Wechselakkus bis zum Stichtag gebacken kriegt.

Versagt der Staat dagegen beim Ladesäulenausbau, heißt es Verbrennerverbot abblasen oder Volksaufstand. Die LKW-Notlösung steht dann nicht zur Verfügung.

DerOlf schrieb:
Die Tauschstationen in deinem Video brauchen die gleiche Fläche, wie ein Einfamilienhaus.

Das Akkulager könnte man fast beliebig in die Höhe oder Tiefe bauen, und ein Lager für mehrere Wechselroboter nutzen. Solche Anlagen wären sowieso nötig, um die jetzigen Tankstellen zu ersetzen.

foofoobar schrieb:
Leider gibt es eine Haufen ideologisch getriebener Lobby-Butzen für die Regulatorik nichts anderes als Sozialismus ist und deswegen bekämpft werden muss.

Das größte Problem ist, dass Regulatorik gegen Unter- bis Mittelschicht und KMUs regelmäßig durchgewunken, Regulatorik zu Lasten von Staat, Großkonzernen oder Luxuskonsum (Tempolimit, Billigmode, Flugreisen etc.) dagegen mit der Sozialismus-Ausrede abgeblockt wird.

Das Billigmodeproblem (verursacht m.E. vergleichbare Klimaschäden, wie der gesamte Autoverkehr) ließe sich zum Beispiel recht einfach lösen: rigorose Haltbarkeitsvorschriften (200 Maschinenwäschen, dann Reißtest).

Das wäre kein Schaden für Geringverdiener, weil die teureren Klamotten entsprechend länger halten würden. Betroffen wären nur verwöhnte Bratzen (m/w/d), die meinen, jede Woche neue Klamotten kaufen zu müssen.

Dress Codes ohne sicherheitstechnischen Hintergrund sind außerdem mit sofortiger Wirkung zu verbieten, oder die mit Strafsteuern versehenen Kosten in voller Höhe den fordernden Unternehmen anzulasten. Sinnlose Anzugpflichten verursachen sogar noch zusätzliche Klimaschäden durch mehr Klimaanlageneinsatz bei T-Shirt-Wetter.

Klimapreistreiberei beim Existenzminimum bei gleichzeitiger Verschonung von Luxuskonsum ist IMHO kein Weg, der friedlich enden kann.
 
JMP $FCE2 schrieb:
Das gleiche gilt für Ladesäulen, wenn der flächendeckende Ausbau vertrödelt wird.
Danach sieht es aktuell zumindest eher nicht aus. Die Anzahl der Ladesäulen steht mittlerweile in so krassem Verhältnis zu den herumfahrenden Bev das die Betreiber den Ausbau schon herunterfahren. In den letzten drei Jahren habe ich es praktisch nie erlebt das man irgendwo warten musste, eher gähnende Leere.
 
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